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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2020

Sehr schöner Roman, spannend, aber auch gefühlvoll!

Hearts on Fire
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Leo arbeitet in München auf der Feuerwache 21. Er ist ein richtiger Frauenschwarm, will jedoch keine feste Beziehung. Doch an Frauennachschub mangelt es ihm trotzdem nicht. Seit einiger Zeit ist in München ...

Leo arbeitet in München auf der Feuerwache 21. Er ist ein richtiger Frauenschwarm, will jedoch keine feste Beziehung. Doch an Frauennachschub mangelt es ihm trotzdem nicht. Seit einiger Zeit ist in München ein Feuerdämon am Werk, der immer wieder Brände in und um München legt. Caro arbeitet als Redakteuerin bei einer Zeitung und bekommt von einem Insider immer zeitnahe Infos über die Brände. Stets ist sie eine der ersten an der Brandstelle. Sie bekommt sich mit Leo in die Haare, weil sie sich dort oft sehr unvorsichtig verhält, um an möglichst gute Fotos zu kommen. Doch bald fliegen nicht nur die Fetzen zwischen den beiden, sondern es kommen auch Gefühle ins Spiel, die Caro am liebsten gar nicht wahrhaben will.

Ich kannte die vorhergehenden Bücher der Reihe nicht, bin aber trotzdem gut in die Geschichte hineingekommen. Emily und Leo, aber auch die Arbeit der Feuerwehrmänner wurden sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Durch die gute Beschreibung konnte ich mir alles richtig gut vorstellen und hatte immer ein Bild vor Augen. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Roman sehr spannend und fesselnd, aber auch gefühlvoll geschrieben war.

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Veröffentlicht am 28.12.2019

Sehr schöner Roman!

Sehnsucht nach St. Kilda
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Rachel ist alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Sohnes namens Sam. Als Rachel ihre Arbeit verliert, verlässt sie zusammen mit Sam London und zieht zu ihrer Großmutter Annie nach Harris. Dort bekommt ...

Rachel ist alleinerziehende Mutter eines siebenjährigen Sohnes namens Sam. Als Rachel ihre Arbeit verliert, verlässt sie zusammen mit Sam London und zieht zu ihrer Großmutter Annie nach Harris. Dort bekommt sie ein neues Jobangebot. Sie soll für vier Wochen auf der Insel St. Kilda für die Verpflegung einer Gruppe von Menschen sorgen, die sich um die Instandsetzung der verfallenen Gebäude dort kümmern. Allerdings darf sie ihren Sohn nicht mitnehmen und es gibt auch kein Telefon oder Internet auf der Insel, die zu Schottland gehört und zu den Äußeren Hebriden gehört. Rachel nimmt das Angebot schweren Herzens an und reist damit zurück in die Vergangenheit ihrer Oma. Annie lebte auf St. Kilda, bis sie 8 Jahre alt war und dann mit allen Bewohnern von der Insel evakuiert wurde. Auf der Insel lernt Rachel den berühmten Fotografen Ailic kennen und verliebt sich in ihn, auch wenn sie genau weiß, dass ihre Leben nicht unterschiedlicher sein könnten.

Der Roman spielt abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Sehr anschaulich wird St. Kilda und das Leben damals auf der Insel beschrieben. Durch die detaillierte Beschreibung hatte ich immer ein Bild vor Augen und konnte mir alles gut vorstellen. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeiten hat mir richtig gut gefallen. Rachel, Annie und Sam waren mir sehr sympathisch. Mit Ailic musste ich erst etwas warm werden. Das Ende des Buches hat mich sehr überrascht und zu Tränen gerührt. Insgesamt ein sehr schöner Roman, der mir richtig gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Sehr schöner historischer Roman!

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Rahel Hirsch ist Assistenzärztin an der Charite in Berlin. Es gibt nur sehr wenige Ärztinnen im Charite und Rahel wird von den anderen Ärzten oft nicht ernst genommen. Sie wird auch von manchen Vorträgen ...

Rahel Hirsch ist Assistenzärztin an der Charite in Berlin. Es gibt nur sehr wenige Ärztinnen im Charite und Rahel wird von den anderen Ärzten oft nicht ernst genommen. Sie wird auch von manchen Vorträgen ausgeschlossen. Sie darf nicht zuhören, weil sie eine Frau ist. Doch Rahel lässt sich nicht unterkriegen und beisst sich durch. Eines Abends wird sie von mehreren Männern zusammengeschlagen, weil sie eine Jüdin ist und eine andere Frau eilt ihr zur Hilfe. Barbara arbeitet als Wäscherin im Charite. Die Frauen freunden sich miteinander an Barbara hat ein sehr entbehrungsreiches Leben und muss jeden Tag sehr hart für ihr Geld arbeiten. Durch eine andere Wäscherin kommt sie mit zu einem Treffen der Frauenbewegung und schließt sich an diese an. Von nun an kämpft sie für die Frauen, die viel weniger als die Männer verdienen und versucht, die Gleichberechtigung voranzutreiben.

Auch dieser historische Roman ist wieder sehr schön geschrieben und hat mich wieder sofort in die Geschichte des Charite abtauchen lassen. Die einzelnen Charaktere, aber auch die verschiedenenen Krankheiten und die Laborversuche dazu wurden sehr detailliert beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Ich fand es sehr interessant, zu lesen, wie damals die Menschen behandelt wurden und wie die Ärzte versuchten, Fortschritte in der Erkennung und Behandlung der Krankheiten zu machen. Insgesamt wieder ein wunderschöner historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat und mir viele kurzweilige und angenehme Stunden beim Lesen bereitet hat.

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Veröffentlicht am 31.10.2019

Spannender Mix aus Thriller und historischem Krimi!

Sündenkammer: Thriller
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Oliver Bergmann ist Kommissar in Zons und hat einen neuen Fall auf den Tisch bekommen. Eine junge Frau wurde auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Doch es bleibt nicht bei diesem Opfer. Weitere Frauen werden ...

Oliver Bergmann ist Kommissar in Zons und hat einen neuen Fall auf den Tisch bekommen. Eine junge Frau wurde auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Doch es bleibt nicht bei diesem Opfer. Weitere Frauen werden tot aufgefunden und Oliver erhält merkwürdige Pakete von einem anonymen Absender. In jedem Päckchen ist ein Spruch aus der Bibel, der mit dem Mordfall zusammenhängt. Parallel dazu werden in Zons im Jahre 1500 mehrere tote junge Männer aufgefunden. Alle diese Männer waren Novizen im Kloster und sie wurden vergiftet. Bastian Mühlenberg versucht nun auch diesen Fall zu lösen.
Ich habe schon mehrere Bücher der Zons-Reihe gelesen und ich mag die Verknüpfung von Thriller und historischem Krimi sehr. Die Autorin wechselt in jedem Kapitel zwischen den verschiedenen Zeiten und jedes Kapitel endet sehr spannend. Auch dieses Buch hat mir wieder richtig gut gefallen und mich bis zum Schluss im Dunkeln tippen lassen. Das Buch war spannend und fesselnd zu lesen und hat mir einige angenehme und kurzweilige Stunden beim Lesen bereitet.

Veröffentlicht am 11.10.2019

Ein Roman, der mich zum Lachen, zum Weinen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat!

Die vorletzte Reise der Ewa Kalinowski
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Ewa ist gerade Mitte Sechzig und weiß, dass sie unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist. Sie verkauft ihre Wohnung und möchte sich mit dem Erlös den Wunsch erfüllen, noch einmal durch Europa ...

Ewa ist gerade Mitte Sechzig und weiß, dass sie unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist. Sie verkauft ihre Wohnung und möchte sich mit dem Erlös den Wunsch erfüllen, noch einmal durch Europa zu fahren. Sie bezahlt einen jungen Mann namens Lukas, mit dem sie schon einige Zeit befreundet ist, sie auf dieser Reise zu begleiten. Sie kauft sich ein Wohnmobil, das Lukas steuert und so machen sich die beiden mit Ewas Hund Zizou auf die Reise. Diese führt sie durch viele Städte, die Ewa früher schon besucht hat oder die sie auf jeden Fall einmal sehen wollte. Sie hat eine sehr sarkastische Art mit ihrer Krankheit umzugehen und stößt Lukas dabei mit ihrem derben Humor oft vor den Kopf. Doch sie sagt ihm auch, dass er mehr aus seinem Leben machen muss und dass er aufhören soll, so in den Tag hineinzuleben und seine Zeit für nutzlose Sachen zu vergeuden.

Dieses Buch hat mich zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken gebracht. Es hat mich sehr berührt und es war schön, Ewa auf ihrer Reise zu begleiten. Sowohl Ewa als auch Lukas, aber auch die einzelnen Orte ihrer Reise wurden wunderschön und sehr detailliert beschrieben, so dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Durch die schöne Beschreibung fühlte ich mich, als wäre ich auch mit anwesend und hatte immer ein Bild vor Augen. Doch das Buch hat mich auch etwas nachdenklich zurückgelassen und ich habe mich gefragt, wie ich an Ewas Stelle gehandelt hätte und was ich noch alles in meinem Leben erleben wollen würde, wenn ich an ihrer Stelle wäre.