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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2019

Eine Selbstfindung

Die Hüterin der verlorenen Dinge
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Endlich habe ich wieder einen Roman vom der Schriftstellerin Nicole C. Vosseler gelesen.

„Die Hüter der verlorenen Dinge“ ist ein interessanter gut durchdachter Roman. Die Autorin hat sich von dem Schicksal ...


Endlich habe ich wieder einen Roman vom der Schriftstellerin Nicole C. Vosseler gelesen.

„Die Hüter der verlorenen Dinge“ ist ein interessanter gut durchdachter Roman. Die Autorin hat sich von dem Schicksal von der Schriftstellerin Barbara Newhall Follett, die 1939 verschwand, inspirieren lassen.
Der Schauplatz des Romans ist New York.

Die Protagonistin Ivy Silvergreen lebt, seit sie 10 Jahre alt ist, in der Ungewissheit, wo ihrer Mutter Lila ist. Plötzlich war sie weg. Trotz aller Suche, bleibt sie verschwunden.
Jahre später will Ivys Vater Lila für tot erklären lassen. Da geht Ivy auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter. Ihr Weg führt sie nach Maine, da leben Verwandte.
Sie sucht alle auf um neues zu erfahren.
Die Autorin hat Ivys Suche und die Selbstfindung richtig gut beschrieben.
Nicole C. Vosseler hat mich wieder überzeugt. Ihre Romane und besonders dieser sind Spitze

Veröffentlicht am 14.10.2019

Total spannend

Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis
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„Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist wieder ein wunderbarer historischer Roman von Ulrike Schweikert.

Die Handlung spielt 1892 in Wien.
Komtesse Luise von Waldenberg hat nach einem Reitunfall ...


„Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist wieder ein wunderbarer historischer Roman von Ulrike Schweikert.

Die Handlung spielt 1892 in Wien.
Komtesse Luise von Waldenberg hat nach einem Reitunfall ihr Gedächtnis verloren. Sie muss jeden neu kennenlernen. Nach und nach erfährt sie das bei dem Unfall ihr Bruder Martin ums Leben gekommen ist. Sein Name darf nicht genannt werden.
In dem Palais wohnt noch eine Großtante und die Familie ihres Onkels, dem Bruder ihrer Mutter. Ihr Cousin Max umwirbt sie.
Luise findet ihr Tagebuch und ist entsetzt wie oberflächlich sie war.

Die Autorin zeigt uns brillant die Dekadenz des Hochadels. Sie lässt Luise noch gefährliche Situationen erleben.
Ich war wieder total gefangen von der Geschichte. Sie ist total lesenswert.



Veröffentlicht am 13.10.2019

Widerstand

Harro und Libertas
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Der Autor Norman Ohler schreibt ungeheuer packend.
Sein Roman „Harro und Libertas“ ist ein Sachbuch liest sich aber wie ein Thriller. Leider weiß man, das die Geschichte echt ist und nichts erdachtes.

Im ...


Der Autor Norman Ohler schreibt ungeheuer packend.
Sein Roman „Harro und Libertas“ ist ein Sachbuch liest sich aber wie ein Thriller. Leider weiß man, das die Geschichte echt ist und nichts erdachtes.

Im April 1933 ist er Herausgeber einer unabhängigen Zeitschrift. Da wird er und sein Freund Henry verhaftet, der Freund überlebt die Tortur nicht.
Harro sinnt auf Rache. Er arbeitet im Widerstand. Wie es endet kann man leider ahnen.
Der Autor hat dieses aufklärende Werk sehr genau recherchiert und er hat alles chronologisch geordnet.

Es ist so wichtig über diese Vorgänge zu lesen.
Ich möchte hoffen, das es nie wider eine solche Zeit gibt. Leider machen mir die rechtsradikalen Ansichten und Aktionen schon wieder Angst.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Spitze

Poet X
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Die Dominikanisch – amerikanische Autorin und Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo hat mit ihrem Jugendroman „Poet X“ in einer interessanten guten Form geschrieben.
Die Protagonistin Xiomara und ihr Zwillingsbruder ...


Die Dominikanisch – amerikanische Autorin und Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo hat mit ihrem Jugendroman „Poet X“ in einer interessanten guten Form geschrieben.
Die Protagonistin Xiomara und ihr Zwillingsbruder haben den selben Hintergrund wie die Autorin. Der Bruder ist ein ruhiger intelligenter Junge und Xiomara ist burschikos. Ihre Mutter ist strenggläubig, so das Xiomara immer wieder mit ihr aneinander gerät. Ihr Bruder schenkt ihr ein Notizbuch, in das sie ihre Gedichte schreibt und ihre Gefühle einbringt.
Der Roman ist wie ein Poetry Slam geschrieben. So spritzig, das ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Im Roman heißt es, das Xiomara im Poetry Club auftritt. Da konnte ich in meiner Fantasie teilnehmen Ich fand es einfach toll.
Es ist sehr Ausdrucksstark.



Veröffentlicht am 30.09.2019

Berlin in den Zwanzigern

Menschen neben dem Leben
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Der Schriftsteller Ulrich Alexander Boschwitz lebte von 1915 bis 1942. Sein erster Roman Der Reisende war schon ein Kunstwerk.

„Menschen neben dem Leben“ ist sein Zweiter Roman. Was hätte er noch schreiben ...



Der Schriftsteller Ulrich Alexander Boschwitz lebte von 1915 bis 1942. Sein erster Roman Der Reisende war schon ein Kunstwerk.

„Menschen neben dem Leben“ ist sein Zweiter Roman. Was hätte er noch schreiben können, wenn er nicht so früh sterben musste.
Der Klett-Cotta Verlag hat beide Romane neu aufgelegt.
Der Autor beschreibt in diesem Roma die Unterschicht Berlins. Da sind die Wohnungslosen, die Arbeitslosen und die Prostituierten. Irgendwie muss man ja überleben. Es ist sie Zeit zwischen den Weltkriegen
Die Kriminalität wächst. Er hat das Milieu gut erfasst.
Man kann so richtig miterleben, wie die Leute sich abends in den Lokalen traf, um ihren Frust zu vergessen.
Boschwitz hat sich wohl so richtig damit befasst, denn es fühlt sich echt an.
Es war eine dramatische Zeit.
Der Roman ist ganz anders als Der Reisende, aber genau so gut.