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Veröffentlicht am 11.09.2021

Lesen ist der erste Schritt.

Power Hour
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„Ich werde auf gar keinen Fall die Schlummertaste drücken. NIEMALS.“

Wie sieht die erste Stunde deines Tages aus und wenn du jeden Tag eine Stunde mehr Zeit hättest – was würdest du tun?

Es geht um ...

„Ich werde auf gar keinen Fall die Schlummertaste drücken. NIEMALS.“

Wie sieht die erste Stunde deines Tages aus und wenn du jeden Tag eine Stunde mehr Zeit hättest – was würdest du tun?

Es geht um das Prinzip der „Power Hour“ und darum wie das eigene Mind Set, Schlaf, Bewegung, zwischenmenschliche Beziehungen und die eigenen Ziele unser Leben beeinflussen. Adrienne Herbert startet mit einer sehr persönlichen und motivierenden Ansprache an die Leser. Man bekommt Lust, sich mit dem Thema zu beschäftigen und glaubt auch, dass man etwas verändern kann. Das Buch ist gut aufgebaut, sodass man nach Lust und Laune durch die Kapitel stöbern und sich mit dem Thema, das einen gerade interessiert, beschäftigen kann.
Die Kapitel sind angenehm zu lesen und leicht verständlich. Es wird ein breites Spektrum an Themen abgedeckt. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die vielen Denkanstöße und die Hinweise auf weiterführende Literatur. Die vielen Beispiele und Erfolgsgeschichten anderer Leute hingegen, waren mir persönlich hin und wieder etwas zu viel.
Auf den letzten Seiten bekommt man ein paar Denkanstöße für die Gestaltung einer eigenen Power Hour. Dieses Kapitel kommt meiner Meinung nach etwas zu kurz.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick wie ein typischer Ratgeber, hebt sich aber durch den Rot-Weiß-Kontrast ab. Der Kreis erinnert an eine Uhr und greift so die Thematik der „Power Hour“ visuell auf. Besonders gut gefällt mir dabei, dass der Kreis aus vielen kleinen bunten Punkten aufgebaut ist, die die vielen verschiedenen Möglichkeiten, seine individuelle Power Hour zu gestalten, symbolisieren.

Insgesamt hat mir „Power Hour“ für den Einstieg in die Materie gut gefallen. Für Menschen, die sich schon länger und tiefergehend mit den angesprochenen Themen beschäftigt haben, kratzt das Buch inhaltlich allerdings nur an der Oberfläche.

Dieses Buch ist ein Anfang. Der erste Schritt. Den zweiten musst du selber gehen.

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  • Thema
  • Cover
  • Umsetzung
Veröffentlicht am 23.05.2021

Ein würdiger Abschluss

Die Quellen von Malun - Blutschicksal
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Wenn der Wahnsinn um sich greift, gibt es dann noch Hoffnung?

Sapionas Wahnsinn hat Ruann ergriffen und alles scheint verloren. Die letzte Schlacht steht kurz bevor und Tailin und Leymon, Alia und Feyla, ...

Wenn der Wahnsinn um sich greift, gibt es dann noch Hoffnung?

Sapionas Wahnsinn hat Ruann ergriffen und alles scheint verloren. Die letzte Schlacht steht kurz bevor und Tailin und Leymon, Alia und Feyla, Dorgen und Nelia müssen sich entscheiden, wie weit sie gehen wollen, wie viel sie zu opfern bereit sind. Doch um Ruann zu retten, müssen sie mit sich selbst im Reinen sein. „Blutschicksal“ schließt dort an, wo „Blutsohn“ aufgehört hat und es wird noch intensiver und es passiert noch mehr. Zeitweise fiel es etwas schwer den Überblick nicht zu verlieren, da innerhalb kürzester Zeit sehr viele Antworten auf aufgekommene Fragen geliefert werden oder wichtige Bruchstücke auftauchen. Es kommen weitere Perspektiven hinzu, sodass man allmählich das Ausmaß der Verschwörung begreift. Sehr interessant sind auch die Chroniken, die immer wieder einen historischen Hintergrund zu den Göttern, Ruann und seinen gesellschaftlichen Entwicklungen geben. An Brutalität nicht zu übertreffen, zeigt „Blutschicksal“, dass nicht immer alles schwarz oder weiß ist, sondern, dass jedes Leid und jedes Übel irgendwo seine Quelle hat.

Das Cover bricht farblich etwas mit Band 1 und 2, greift aber dennoch wieder zentrale Aspekte der Geschichte auf. „Blutschicksal“ ist meiner Meinung nach leider nicht so stark wie die Vorgängerbände, aber ein würdiger Abschluss, der keine Fragen offenlässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2020

Magie aus Sonne und Mond

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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Mit „Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ erschafft Isabell May eine neue wundervolle Welt voller Mond- und Sonnenmagie. Die Protagonistin Lelani lebt in einem kleinen Dorf im Königreich Vale und ist ...

Mit „Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ erschafft Isabell May eine neue wundervolle Welt voller Mond- und Sonnenmagie. Die Protagonistin Lelani lebt in einem kleinen Dorf im Königreich Vale und ist fasziniert von den fünf Monden. Als sich eines Nachts Lelanis geheimnisvolles Amulett öffnet, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und Zukunft. Begleitet wird sie dabei von ihrem besten Freund Haze und dem mysteriösen Kyran.

Das Cover ist wunderschön und erzeugt schon zu Beginn eine magische und mysteriöse Atmosphäre, die durch den Prolog aufgegriffen und verstärkt wird.
Die Geschichte an sich ist etwas zäh und zum Teil auch etwas vorhersehbar, trotzdem hat es viel Spaß gemacht Lelani auf ihrer Reise zu begleiten und Bekanntschaft mit den Blutwölfen, den Pixies und den Kelpies zu schließen. Besonders gut gefallen haben mir die Mond- und die Sonnenmagie, wobei ich mir gewünscht hätte noch mehr darüber zu erfahren.
Der Erzählstil ist sehr schön und man taucht direkt in die Geschichte ein. Durch die bildhafte Erzählung kann man sich alles sehr gut vorstellen.
Lelani als Protagonistin war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist bodenständig und doch verträumt. Einziger Kritikpunkt ist, dass sie Kyran sofort verfällt und er in ihren Augen der perfekte Märchenprinz ist. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr natürliches Misstrauen gewünscht. Auf die Dreiecksbeziehung hätte ich persönlich gut verzichten können.

Insgesamt ist Shadow Tales ein schöner Fantasy-Roman mit einer tollen Welt und interessanten Charakteren. Ich freue mich trotz mancher Kritikpunkte schon auf den zweiten Band und bin gespannt wie es weiter geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Fantasie
Veröffentlicht am 20.10.2019

Und dann?

Cinder & Ella
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Dass die Geschichte von Brian und Ella weiter geht, kam für mich völlig überraschend, da die Handlung aus meiner Sicht bereits in Band 1 abgeschlossen wurde und die beiden ihr märchenhaftes Happy End ...

Dass die Geschichte von Brian und Ella weiter geht, kam für mich völlig überraschend, da die Handlung aus meiner Sicht bereits in Band 1 abgeschlossen wurde und die beiden ihr märchenhaftes Happy End erhielten.

So überraschend Band 2 war, so klar war natürlich, dass ich es unbedingt lesen muss.

Brian und Ella sind endlich ein Paar. Nun müssen sie sich zusammen der „realen“ Welt stellen. Dabei werden nicht nur Brians Bekanntheit und Ellas neue Presse-Beliebtheit zu Problemen, sondern auch Ellas Beziehung zu ihrer Familie wird auf eine harte Probe gestellt. Zusätzlich hat sie immer noch mit den Folgen des Unfalls und ihren Komplexen wegen ihrer Narben zu kämpfen.

Das Cover passt im Prinzip gut zu Band 1 und ist auch sehr schön, leider beißen sich die Farben meiner Meinung nach etwas.

Die Geschichte ist leider etwas zerstückelt. Es werden immer wieder neue Themen angeschnitten, aber nicht weiterverfolgt. Es dreht sich sehr viel um Ellas Komplexe und das Interesse der Medien an ihr, wodurch Brian, ihre Freunde und das Alltägliche viel zu kurz kommen. Insgesamt ist es aber ganz interessant zu erfahren, wie Ellas Leben nach dem Happy End aussieht.

Ella an sich ist mir nach wie vor sehr sympathisch gewesen. Sie ist einfach sie selbst und gerade durch ihre Selbstzweifel wirkt sie authentisch. Leider stockt ihre Entwicklung, die in Band 1 große Fortschritte gemacht hat, ziemlich und erst gegen Ende tut sich hier nochmal etwas.

Von Brian erfährt man leider nicht mehr viel Neues. Er ist der sympathische, liebevolle und überaus verständnisvolle Freund, der versucht Ella das Leben zu erleichtern und sie vor dem ganzen Hollywood-Rummel zu schützen. Er selbst als Person bleibt dabei wie Vivian leider etwas auf der Strecke.

Toll fand ich, dass man auch neue Personen wie zum Beispiel Brians Mum kennenlernen durfte, die die Geschichte durchaus bereichern.
Kelly Orams Schreibstil ist nach wie vor sehr angenehm, sodass das Lesen gleich viel mehr Spaß macht.

Insgesamt hätte es meiner Meinung nach keinen zweiten Band geben müssen, da Band 1 in sich abgeschlossen ist. Von „Cinder & Ella – Happy End – Und dann?“ sollte man nicht zu viel erwarten oder sich den Kopf darüber zerbrechen, wie realistisch das Ganze sein könnte. Die Geschichte an sich ist ganz nett und es war schön noch mal etwas von den beiden zu hören. Man kann, muss die Fortsetzung aber nicht unbedingt lesen.

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  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.03.2018

Wenn der Mixer nicht gewesen wäre...

Tante Dimity und der verlorene Schatz
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Für die Meisten ist es ein Tag wie jeder andere auch. Nicht so für die Bewohner des kleinen Dorfes Finch in England, denn die sonst so verschlafen wirkende Ortschaft bekommt Zuwachs.

So kommt es, dass ...

Für die Meisten ist es ein Tag wie jeder andere auch. Nicht so für die Bewohner des kleinen Dorfes Finch in England, denn die sonst so verschlafen wirkende Ortschaft bekommt Zuwachs.

So kommt es, dass sich Lorri gemeinsam mit ihrer Baby-Tochter Bess zur "Möbelwagenwache" aufmacht, um zusammen mit den anderen Dorfbewohnern mehr Informationen über die Neuen zu sammeln. Dabei erweist sich Bess unerhoffterweise als Eintrittskarte zu den Hobsons. Lorri lernt das nette Ehepaar kennen und erfährt von deren kapputen Mixer, der den Umzug leider nicht überstanden hat. Daraufhin bietet sie ihnen einen Ersatz an.
Wieder daheim macht sich Lorri auf dem Dachboden auf die Suche nach dem versprochenen Mixer und stößt überraschend auf einen mysteriösen alten Armreif. Lorri ahnt noch lange nicht was sich hinter ihrem Fund wirklich verbirgt. Bei einem Gespräch mit Tante Dimitry, erfährt Lorri, dass es sich bei dem Armreif um das Geschenk eines alten Freundes Dimitrys handelt und erhält den Auftrag sich auf die Suche nach Badger, dem verschollenen Freund, zu machen um alte Missverständnisse aufzuklären. Nach einigem hin und her willigt Lorri ein und macht sich tagsdrauf auf nach London. Dort folgt sie Tante Dimitrys Spuren und endeckt nicht nur die Stadt, sondern auch die Menschen für sich.
Gleichzeitig sorgt Herr Hobsons Hobby - das neben Traschen zum neuen Dorfsport wird - im Dorf für einigen Wirbel. Was es mit dem Armreif wohl auf sich hat, und welche Rolle Herr Hobsons Hobby dabei spielt, das wirst du wohl selbst lesen müssen.

"Tante Dimitry und der verlorene Schatz" ist der 21. Band der Tante Dimitry-Reihe von Nancy Atherton. Da jede Geschichte eine in sich abgeschlossene Handlung besitzt, muss man die vorherigen Bücher nicht gelesen haben.

Nancy Atherton hat einen wunderbaren Schreibstil, der meiner Meinung nach nicht nur angenehm zu lesen, sondern auch stilistisch sehr schön ist. Man ist ab der ersten Seite sofort dabei, kann sich gut ins Geschehen hineinversetzen und hat dank der authentischen Charaktere das Gefühl selbst Teil der Dorfgemeinschaft zu sein. Vor allem wenn geschildert wird, wie die Dörfler sich im Pub oder im Café austauschen, ist die Dorfathmosphäre nahezu greifbar. Der Begriff "Wohlfühlkrimi" trifft dabei fast perfekt auf das Buch zu. So gibt es einige Stellen, an denen ich am Liebsten selbst meine Koffer packen würde, um Tante Dimitys Spuren und Erinnerungen durch London zu folgen, einen Tee im ehemaligen Rose-Cafe zu trinken und die wunderbaren Sahneteilchen zu probieren. Die mysteriöse Herkunft des Armreifs und die Streifzüge durch Dimitrys Vergangenheit laden zum Mitknobeln ein, das war’s dann aber auch schon mit den Krimiaspekten. Die Handlung an sich ist zwar relativ simplel und auch die Spannung sucht man teilweise vergeblich, dafür ist das Lesen sehr herzerwärmend und entspannend. Am besten gefällt mir Tante Dimitry selbst, die für nicht Tante Dimitry-Kenner eine echte Überraschung ist. Hinzufügen möchte ich noch, dass vorallem das liebevoll gestaltete Cover für mich ausschlaggebend war mich für die Leserunde zu bewerben, deswegen: Macht die Augen auf bei der Bücherwahl...

Insgesamt hat mir das Lesen von "Tante Dimitry und der verlorene Schatz" sehr viel Spaß gemacht, so dass ich das Buch nur weiter empfehlen kann. Hartgesottene Krimi-Fans sollten hierbei dennoch lieber die Finger davon lassen, denn Tante Dimitry ist beriets wie gesagt ein Wohlfühlkrimi, der sich eher für Kinder zum Vorlesen oder zum Entspannen eignet.

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  • Spannung