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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

berührende Umsetzung eines ernsten aktuellen Themas

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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich und ausdrucksstark, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Lenis Sichtweise erzählt, ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich und ausdrucksstark, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Lenis Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen sehr gut nachvollziehen konnte.

Als Leser wurde ich sofort mitten in Lenis Leben „geworfen“, erfuhr erste Details aus ihrem Leben, ihrer Familie und Freunden – war gleich mittendrin, konnte mitempfinden und mit fiebern. Da ich den Klappentext nicht mehr wirklich im Kopf hatte, war mir – wie Leni nicht klar, was ihr Bruder und ihre Freunde planten. Ich spürte nur, dass es sich hier um etwas „Schlimmes, "Ungesetzmäßiges“ handeln musste. Und es traf genauso ein.

Die Charaktere waren sehr fein ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen – nachvollziehbar – und leider – nur allzu realistisch. Ich hatte jederzeit das Gefühl, das die Personen, ihre Geschichte genauso passiert sein könnte. Dass es eine wahre Geschichte ist, die sich so abgespielt haben könnte. Die Gesinnung, die Einstellung und die Handlungsweisen der Rechten detailliert, auf den Punkt gebracht – in aller Deutlichkeit und Brutalität beschrieben. – Aber niemals um der „Brutalität“ willen, sondern um dem Leser vor Augen zu führen – wohin und vor allem wie schnell und unvorhergesehen, sich die Abwärtsspirale entwickeln kann. Ohne das dies im ersten Moment beabsichtigt oder geplant war. Wieviel „Gewalt, Hass“ in einem stecken kann, wieviel es braucht, damit ein Täter vielleicht doch wieder zur Besinnung kommt.
Ich hatte als Leser bis zu einem gewissen Maße Verständnis für die Täter, konnte die Triebfeder nachvollziehen – wenn ich ihr Handeln auch in keinster Weise gutheißen konnte. Diese wurden sehr gut an Leni und ihrem Bruder herausgearbeitet. Und gerade an Lenis Entwicklung wurde mir als Leser bewusst, wie „leicht“ es stellenweise sein könnte – den Hass zu durchbrechen. In geringer werden zu lassen.
Der Handlungsverlauf spannend, realistisch – zum Greifen.

Fazit:
Eine berührende, erschreckend realistische Geschichte, die zeigt, wie leicht man in der Gewaltspirale gefangen wird. Und die Situationen eskalieren. Es gibt einen Einblick in die Gerichtsbarkeit, es zeigt wie schnell sich sogenannte Freunde von einem abwenden. Eine Geschichte die den Leser mitnimmt, mit den Protagonisten mitempfinden lässt .

Für mich eine klare Leseempfehlung !!


Veröffentlicht am 19.10.2019

fesselnder Krimi mit diskussionswürdigem Ende

Wer Rache sät
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fesselnder Krimi - mit diskussionswürdigem Ende

Das Cover - ein perfektes Sinnbild für die Hintergründe der Geschichte. Die Taten und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der einzelnen Opfer.
Der Schreibstil ...

fesselnder Krimi - mit diskussionswürdigem Ende

Das Cover - ein perfektes Sinnbild für die Hintergründe der Geschichte. Die Taten und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der einzelnen Opfer.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in die Gedanken, Gefühle und Handlungen der verschiedenen Charaktere erhielt. Ihre Handlungen besser nachvollziehen konnte und die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten konnte.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Ihre Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte/Handlung, spannend, realistisch (nach einer wahren Begebenheit ). Im Gegensatz zum vorherigen Band wird hier nicht klar wer der Täter ist, sodass ich als Leser im ungewissen bleibe. Meine eigenen Schlussfolgerungen ziehen muss.
Auch die Hintergründe für die Taten kommen erst nach und nach immer mehr ans Licht. Deren erschreckendes Ausmaß.
Für mich bis zum Ende ungelöst bleibt die Brandstiftung. Ob diese jemals gelöst werden kann – oder als Täter unbekannt zu den Akten gelegt werden wird. Ist aber für den Focus der Geschichte, die Morde und deren Hintergründe nicht relevant.
Das Ende … ein Ende über man diskutieren kann. Realistisch, gerecht?, befriedigend?
Lest selbst – und bildet Euch euer eigenes Urteil.
Fazit:
Ein spannender Krimi mit unerwarteten und verschiedenen Straftaten (Brandstiftung, Mord aber auch noch einige andere – unter anderem ein Tabu-Thema, das angesprochen wird, aber nicht sehr detailliert beschrieben.)
Mit gut ausgearbeiteten Charakteren, einer Handlung, die auf einer wahren Begebenheit beruht..
Kurz: spannend, fesselnd mit diskussions würdigem Ende.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.10.2019

exzentrische Detektivin in den 1920ern

Die Tote mit dem Diamantcollier - Ein Fall für Jackie Dupont
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wir abwechselnd aus Kits und Jackies Sichtweise erzählt, ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wir abwechselnd aus Kits und Jackies Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in die Gedanken der Protagonisten gewann, ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Und die Geschichte aus 2 Blickwinkeln betrachten konnte. Zusätzlich wird die Geschichte von „alten Briefen“ unterbrochen die augenscheinlich nichts mit dem Verbrechen zu tun haben.
Die Charaktere, aber auch die Geschichte – eine Zeitreise in die 1920er. Eine ganz andere Welt, die einem als Leser aus heutiger Sicht, mit dem Kopf schütteln lässt. Der Glanz, Glamour, das Mondäne.
Beim Lesen fühlte ich mich als Leser an die Geschichten von „Hercule Poirot“ erinnert. Ebenso wie er ist auch Jackie eine eigenwillige, exzentrische, arrogante Detektivin - aus heutiger Sicht, gewöhnungsbedürftig. Sie ermittelt in alter Manier, durch Befragung der Zeugen und Zuhören. Sie ist mit der Prominz der damaligen Zeit gut bekannt, kennt scheinbar alle Geheimnisse.
Zusätzlich gibt es einen 2. Handlungsstrang. Denn das „Privatleben, die Vergangenheit“ von Jackie Dupont spielt eine bedeutende Rolle. Welche ? Lest selbst.

Wer Lust und Freude an einer ungewöhnlichen Ermittlerin mit den Ermittlungsmethoden des Zuhörens und Befragens hat und sich gerne bei den Reichen und Schönen der 1920er Jahre mit ihren Eigenheiten aufhält. Der findet sicher gefallen an dieser Geschichte.

Fazit:

Ein ganz andere Art von Krimi, der an die alten Zeiten erinnert. Für all jene, die die „Ermittler vergangener Zeiten liebten – ein Lesegenuss.

Veröffentlicht am 19.10.2019

spannender Auftakt

Der Spiegelwächter
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass ich ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass ich als Leser die Geschichte aus mehreren Sichtweisen erfahre. Zusammenhänge besser erfassen kann. Und vor allem Eldrid und seine Wesen besser kennenlernen konnte.


Die Charaktere, insbesondere Ludmilla: ein Teenager – einerseits störrisch, halsstarrig, aufbrausend und von sich überzeugt. Andererseits, wissbegierig, neugierig. Ein typischer Teenager – mit all seinen Stärken und Schwächen. Und gerade Erwachsenen fällt dieser Umgang nicht gerade leicht.
Die Wesen aus Eldrid, sowie die anderen Charaktere – interessant, aber bis zum Schluß geheimnisvoll gezeichnet. Es fiel mir schwer sie richtig einzuordnen.

Die Welt von Eldrid, konnte mich faszinieren. Eine magische Welt, voller neuer Ideen und Wesen, die Miteinander in mehr oder weniger großem Einklang leben.
Faszinierend, wie sich die Welt von Eldrid nach und nach immer mehr entfaltete, wie ich als Leser mehr und immer wieder neue Details und Wesen kennenlernte.


Fazit:

Eine Geschichte, die mich begeistern konnte. Mit einer Protagonistin, deren Charakterzüge nicht einfach sind, für einen Teenager jedoch altersgemäß.
Mit einer magischen Welt voller wunderbarer Wesen, und einer faszinierenden Geschichte.

Veröffentlicht am 19.10.2019

fantastische Fortsetzung

Die Suche nach dem Schattendorf
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Die Suche nach dem Schattendorf – Die Saga von Eldrid 2
Autorin: Annina Safran
Erscheinungsdatum: 30. August 2019
Verlag: Selfpublisher
Genre: Fantasy
Reihe: Band 2 von 5

Inhalt:
Der zweite Band der Saga ...

Die Suche nach dem Schattendorf – Die Saga von Eldrid 2
Autorin: Annina Safran
Erscheinungsdatum: 30. August 2019
Verlag: Selfpublisher
Genre: Fantasy
Reihe: Band 2 von 5

Inhalt:
Der zweite Band der Saga von Eldrid, „Die Suche nach dem Schattendorf“, knüpft unmittelbar an die Handlung von „Der Spiegelwächter“ an. Ludmilla begibt sich zusammen mit dem Formwandler Lando und dem Unsichtbaren Eneas in den dunklen Teil von Eldrid, nach Fenris. Dort suchen sie nach Godal, dem übermächtigen Schatten von Ludmillas Großmutter Mina. Doch es erwarten sie neue Wesen der Dunkelheit, die sich ihnen in den Weg stellen. Eine alte Legende scheint wahr zu werden und bedroht die Existenz des magischen Lichts von Eldrid.
Aber auch der Spiegelwächter Uri muss sich neuen Herausforderungen stellen, während die Geisterwelt aufgebracht ist. Mina lüftet alte Geheimnisse, und die anderen Spiegelfamilien mischen sich in das Geschehen ein. Das Abenteuer und der Kampf gegen die Dunkelheit gehen weiter.

(Quelle: Seite der Autorin)

Meine Meinung:
Der Schreibstil war leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird wieder aus den verschiedensten Sichtweisen erzählt., sodass ich als Leser einen guten Einblick in die Gedanken, Gefühle des jeweiligen Protagonisten erhielt. Den verschiedensten Handlungssträngen folgen konnte. Ich immer wusste, was bei den verschiedensten Protagonisten-Gruppen geschah. Wie sich ihr Leben gerade weiterentwickelte.

Die Protagonisten waren, wie bereits im ersten Teil gut ausgearbeitet. Ludmilla kam in diesem Teil nicht mehr so „teenagerhaft“ rüber, wie im ersten Teil. Dies mag unter anderem daran gelegen haben, das sie nicht mehr mit Uri sowie anderen Erwachsenen zusammen ist. Vor allem aber auch daran, dass sie langsam aber sicher mehr in ihre Rolle hineinwächst.

Die Geschichte selbst, vielschichtig, interessant, mit mehreren Handlungssträngen. Durchgehend spannend und geheimnisvoll. Mit Geheimnissen, die gelöst werden – nur um kurz darauf neu Geheimnisse aufzuwerfen. Mit vielen neuen magischen und fantastischen Wesen.
Die den Leser mitfiebern lässt, stellenweise etwas unzufrieden zurücklassen kann, da einige Figuren in diesem Band eine eher untergeordnete Rolle spielen, bei ihnen wenig passiert – was in meinen Augen daran liegt, das sich in dieser Zeitspanne bei ihnen nichts weltbewegendes, für die Geschichte interessantes ereignet.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, vielschichtig mit vielen Handlungssträngen, vielen gelösten und neuen Geheimnissen. Mit interessanten Charakteren deren Charaktereigenschaften in ihren „Gegenparts“ gespiegelt werden.

Von mir eine klare Leseempfehlung.