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HexeLilli

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein langer Weg zur Emanzipation

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Alles was für die Frauen heute selbstverständlich ist, "Frauenwahlrecht, freie Berufswahl, Gehalt, Meinungsäußerung usw." haben mutige Frauen erkämpft.

Die Geschichte beginnt um 1900. Rahel Hirsch eine ...

Alles was für die Frauen heute selbstverständlich ist, "Frauenwahlrecht, freie Berufswahl, Gehalt, Meinungsäußerung usw." haben mutige Frauen erkämpft.

Die Geschichte beginnt um 1900. Rahel Hirsch eine junge Ärztin beginnt ihren Dienst im damals berühmten Krankenhaus Charité. Studiert hat sie in der Schweiz, das war damals in Deutschland nicht möglich. Teilweise arbeitet sie ohne Bezahlung, ist also vom Geld der Familie abhängig. Von der Gleichberechtigung ist man damals noch sehr weit entfernt. In der Männerwelt hat sie keinen einfachen Stand. Sie freundet sich mit Barbara einer jungen Frau aus der Wäscherei an. Diese kämpft für die Rechte der Frauen.
Dieser unabhängige 2. Band aus der Reihe Charité hat mich leider enttäuscht. Die Autorin hat super recherchiert. was die politischen, medizinischen und technischen Abläufe betraf. Es ist ihr sehr gut gelungen historische Persönlichkeiten mit Erfundenen Personen zu verschmelzen. Vor allem starke Frauen spielen in ihrem Buch eine große Rolle. Allerdings hat mich das Zuviel an Fachwissen vor allem im Technischen gestört. Die Protagonisten rückten zu sehr in den Hintergrund. Ich hätte mir mehr menschliche Geschichten in und um das Krankenhaus gewünscht. Vieles wurde nur kurz angesprochen und tauchte dann nicht mehr auf.
Obwohl gut zu lesen, fehlte mir das gewisse Etwas. Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen zwingen. Ein bisschen mehr Spannung hätte sicher nicht geschadet.

Veröffentlicht am 17.11.2019

Weniger wäre mehr gewesen

Rapunzel, mein (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 2)
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Das Cover hat mich gleich angesprochen, den Klappentext und die Leseprobe fand ich sehr spannend. Von dem Buch war ich allerdings sehr enttäuscht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.
Die ersten 100 ...

Das Cover hat mich gleich angesprochen, den Klappentext und die Leseprobe fand ich sehr spannend. Von dem Buch war ich allerdings sehr enttäuscht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.
Die ersten 100 Seiten langatmig und sehr verwirrend. Die Handlungen sehr unglaubwürdig und teilweise an den Haaren herbei gezogen. Jetzt da ich das Buch gelesen habe, stimmt noch nicht einmal der Klappentext, denn das Mädchen wurde ja nicht in einem Turm im Märchenpark, sondern im Essener Theater gefunden. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Als man die Tote findet klingeln bei der Profilerin Rabea Wyler alle Alarmglocken. Könnte es ihre seit 20 Jahren verschwundene Schwester sein. Sie macht sich sofort auf den Weg und bringt den Mörder in ihre Gewalt. Aber ohne die Hilfe ihres suspendierten Partners Jan Grall geht es nicht.
Zu viele Perspektivwechsel störten den Lesefluss. Hier wurde zu viel Action hineingepackt. Die Protagonistin handelt sehr unglaubwürdig und viel zu leichtsinnig, ihr Tun konnte ich nicht nachvollziehen. Auch körperliche Schäden können sie nicht abhalten. Auch die Sache mit den beiden kriminellen Organisatoren fand ich ziemlich dick aufgetragen. Treten sie doch auf, wie der Elefant im Porzellanladen.
Leichte Unterhaltung, mit wenig Tiefgang, schade.

Veröffentlicht am 17.02.2019

die Entführung

Jetzt gehörst du mir (Ein Marina-Esposito-Thriller 8)
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Der Verlag bleibt der Linie treu. Am Cover erkennt man gleich ein Buch von Tania Carver.
Parallel werden zwei Geschichten erzählt. Der Ermittler Phil Brennan wird von der Psychopatin und Mörderin, die ...

Der Verlag bleibt der Linie treu. Am Cover erkennt man gleich ein Buch von Tania Carver.
Parallel werden zwei Geschichten erzählt. Der Ermittler Phil Brennan wird von der Psychopatin und Mörderin, die sich Fiona Wels nennt entführt. Unterdessen versucht seine Frau Marina die Identität dieser Frau heraus zu finden, um ihren Mann zu retten.
Die andere Geschichte (in anderer Schrift) klärt den Leser darüber auf, wie das Leben dieser Frau verlief und warum sie zur Mörderin wurde.
Das Buch nimmt sehr viel Bezug auf voran gegangene Fälle. Haben mir diese teilweise noch gut gefallen, fand ich diese Geschichte ziemlich weit hergeholt und unglaubwürdig. Ein Polizist der zum Mörder wird, ein Anderer der Angst vor seiner eigenen Courage hat. Ermittler die alleine eine Spur verfolgen und Phil der sich seinem Schicksal fügt.
Nur der Bösen scheint alles zu gelingen. Sie kann ungehindert töten, ist so stark, dass sie Männer transportieren kann, hat viel Geld und macht Menschen zu ihren Marionetten. Und das alles aus einem Grund, den ich leider nicht nachvollziehen kann.
Trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten, spannend und flüssig zu lesen trotz vieler Wiederholungen. Gehört für mich jedoch zu einem eher schwachen Thriller des Autorenpaars. Vielleicht ist die Geschichte auch einfach ausgereizt .

Veröffentlicht am 03.10.2018

Kann es besser

Ein Teil von ihr
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Da die Meinungen bei diesem Buch sehr unterschiedlich waren, freute ich mich aufs Lesen, ist doch Karin Slaughter eine Garantie für tolle Bücher mit viel Spannung. Nach 200 Seiten wartete ich leider immer ...

Da die Meinungen bei diesem Buch sehr unterschiedlich waren, freute ich mich aufs Lesen, ist doch Karin Slaughter eine Garantie für tolle Bücher mit viel Spannung. Nach 200 Seiten wartete ich leider immer noch darauf. Dann kam es langsam in Fahrt, um zum Schluss wieder abzufallen.
Die Hauptpersonen sind Laura (Mitte 50) und ihre Tochter Andrea (31 ). Bei einer Schießerei in einem Lokal lernt Andrea eine vollkommen fremde Seite an ihrer Mutter kennen. Welches dunkle Geheimnis verbirgt Laura vor ihrer Tochter? Andy begibt sich auf eine gefährliche Flucht und Spurensuche. Wer ist ihre Mutter wirklich?
Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Schnell hat man rausgefunden, um wenn es sich handelt. Kaum nach zu vollziehen, wie ein einzelner Mensch so viele Leute in seinen Bann ziehen kann. Die Idee für den Inhalt fand ich nicht schlecht, nur war das Buch teilweise sehr langatmig mit unnützen Wiederholungen und viel Geschwafel, so dass die Spannung auf der Strecke blieb. Manches Mal musste ich mich zwingen, keine Seite zu überblättern. Die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch, deren Handeln ich nicht nachvollziehen konnte.
Ich wurde mit dem ganzen Buch nicht so recht warm und hatte mir mehr erhofft, schade.

Veröffentlicht am 18.08.2018

Hirngrippe

Solange wir uns haben
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Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen.
Jessica in der Werbebranche tätig, alleinerziehend mit einer 16jährigen Tochter bekommt plötzlich Panikattacken. Sie kann nicht mehr Auto fahren, ...

Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen.
Jessica in der Werbebranche tätig, alleinerziehend mit einer 16jährigen Tochter bekommt plötzlich Panikattacken. Sie kann nicht mehr Auto fahren, nicht mehr arbeiten. Trotz ärztlicher Hilfe versucht sie die Krankheit zu ignorieren. Hilfe und Zuspruch bekommt sie von ihrer Nachbarin mit der sie sonst nie Kontakt hatte, Hildegard, Katzenfrau genannt. Dann ist plötzlich Tochter Miriam verschwunden.
Bis hierhin war das Buch nett zu lesen. Aber dann schrammte das Meiste an der Realität vorbei. Jessica macht sich schnellstens auf den Weg nach Brasilien, trotz Krankschreibung, wo ihr doch sonst die Arbeit so wichtig ist. Sogar Hildegard begleitet sie, hat plötzlich Ersatz für ihre Katzenpflege gefunden. In Brasilien werden dann Katzenkinder tagelang im Karton hin und her gekarrt. Jeder der einmal junge Katzen großgezogen hat, weiß das geht gar nicht. Ein grober Fehler: Werden von Morena mit den Worten verabschiedet "Bis in 2 Tagen", sitzen nach einer Woche allerdings immer noch auf dem Baum.
Am besten gefiel mir die Figur der Hildegard. Egal was die Leute reden oder denken, sie geht ihren Weg. Mit Humor und Freundschaft versucht sie Jessica auf den richtigen Weg zu bringen. Die Baumrettung setzte dann dem Ganzen die Krone auf.
Für mich kam das Hauptthema Panikattacken zu kurz, hatte mir mehr davon versprochen. Schade, dabei hatte es so gut begonnen.