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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2019

Ein richtiger Wohlfühlroman für triste Regentage

Der kleine Strickladen in den Highlands
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Auch wenn man schon relativ früh weiß, was auf einen zukommt und wie das Ende sein wird, so hat das meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

Ein Familiengeheimnis, Zerwürfnisse, Verwicklungen und eine ...

Auch wenn man schon relativ früh weiß, was auf einen zukommt und wie das Ende sein wird, so hat das meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

Ein Familiengeheimnis, Zerwürfnisse, Verwicklungen und eine romantische Liebesbeziehung all das bietet dieses Buch. Die liebenswerten Protagonisten und die ausführlichen Beschreibungen der Landschaft der schottischen Highlands, der Farben, Gerüche und des Lichts haben mich in ihren Bann gezogen. Vor meinem inneren Auge entstanden nicht nur Bilder sondern es spulten sich ganze Filmsequenzen ab.

Sowohl die Geschichte als auch der schöne flüssige Schreibstil sorgten dafür, dass ich das Buch nur ungern zwischendurch zur Seite gelegt habe.

Für mich war dieser Wohlfühlroman genau das richtige für die tristen Regentage. Gerne vergebe ich vier wohlverdiente Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Nicht das Töten steht im Vordergrund

Die perfekte Strafe
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„Die perfekte Strafe“ ist Band drei der Reihe mit den Ermittlern Ava Turner und Luc Callanach. Der Fall ist in sich abgeschlossen und könnte ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden. Allerdings wird ...

„Die perfekte Strafe“ ist Band drei der Reihe mit den Ermittlern Ava Turner und Luc Callanach. Der Fall ist in sich abgeschlossen und könnte ohne Kenntnis der Vorgänger gelesen werden. Allerdings wird man aufgrund der Vielzahl der Personen und deren privaten Verwicklungen vielleicht auf diesem Sektor Verständnisschwierigkeiten haben.

Ich fand die Idee von Hellen Fields, dass für den Täter nicht der Tötungsakt an sich im Vordergrund steht sehr interessant. Mal eine ganz andere Motivation, die ich persönlich als noch schlimmer empfinde als bei „herkömmlichen“ Mordfällen.

Die Schreibweise ist wie bei der Autorin gewohnt sehr flüssig und spannend, damit liest sich das Buch zügig weg.

Mir war die Geschichte dieses Mal zu überfrachtet; es gab so viele Nebenschauplätze und die aus den vorherigen Bänden so gelungen dargestellte Ermittlungsarbeit blieb hier auf der Strecke. Für mich war dieses Buch bisher das schwächste aus der Reihe.
Trotzdem fühlte ich mich noch gut unterhalten und vergebe 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 25.11.2019

Ein Wochenende mit frechen Ponys

Liliane Susewind - Ein Pony mit Flausen im Kopf
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Bei dem Buch handelt es sich um ein weiteres Abenteuer von und mit Liliane Susewind. Dieses Mal sind freche Ponys die Hauptakteure.

Für mich war es die erste Begegnung mit dem sympathischen Mädchen, das ...

Bei dem Buch handelt es sich um ein weiteres Abenteuer von und mit Liliane Susewind. Dieses Mal sind freche Ponys die Hauptakteure.

Für mich war es die erste Begegnung mit dem sympathischen Mädchen, das sich mit Tieren unterhalten kann. Natürlich kann das Buch auch ohne Kenntnisse aus den Vorgängerbänden gelesen werden, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die typischen Charaktereigenschaften der jeweiligen Tiergattung hier sehr gut zu erkennen sind. Es gibt die etwas hochnäsige Katze, den jederzeit zum Spielen aufgelegten Hund und die Ponys, die Flausen im Kopf haben.

Der Schreibstil ist dem Alter der Zielgruppe entsprechend relativ einfach ohne Fremdwörter und verschachtelte Sätze. Die etwas größere Schriftform kommt den jungen Lesern ebenfalls entgegen.

Ein besonderes Highlight sind die durchweg farbigen Illustrationen, die sich auf was jeder Seite befinden.

Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte mit spannenden und witzigen Situationen. Von mir bekommt das Buch vier wohlverdiente Sterne.

Veröffentlicht am 18.11.2019

Nicht alles dreht sich um die Austern

Winteraustern
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Bei Winter-Austern handelt es sich um den dritten Fall mit Luc Verlain. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, muss man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben.

Ich mag die Aquitaine-Krimis sehr gerne ...

Bei Winter-Austern handelt es sich um den dritten Fall mit Luc Verlain. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, muss man die Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben.

Ich mag die Aquitaine-Krimis sehr gerne lesen. Alexander Oetker entwirft nicht einfach nur einen spannenden Kriminalfall sondern er versetzt mich mit seiner bildreichen Sprache auch nach Frankreich. Mir werden Land und Leute und ihre Gewohnheiten näher gebracht. So geht er in diesem Fall u.a. auch auf die Auswirkungen des Anschlags in Paris ein. Außerdem mag ich wenn auch das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. Der Autor hat es auch dieses Mal hinbekommen, eine ausgewogene Mischung von Privatleben und Kriminalfall zu schaffen.

Genau wie die Ermittler hielt ich einige Spuren für erfolgsversprechend, um dann am Ende doch überrascht zu werden.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr anschaulich in seinen Beschreibungen. Die eingefügten kurzen französischen Ausdrücke sorgen dafür, dass ich mich einmal mehr nach Frankreich versetzt fühle.

Mich hat auch Band drei sehr gut unterhalten und gerne vergebe ich für schöne und spannende Lesestunden vier Sterne.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Psychologische Spielchen eines Monsters

Schonungslos offen
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Bei dem Buch handelt es sich bereits um den dritten Fall der Kriminalkommissarin Alexandra Rau und ihrem Assistenten Isidor Rogg. Für mich war es die erste Begegnung mit dem Ermittlerduo, aber auch ohne ...

Bei dem Buch handelt es sich bereits um den dritten Fall der Kriminalkommissarin Alexandra Rau und ihrem Assistenten Isidor Rogg. Für mich war es die erste Begegnung mit dem Ermittlerduo, aber auch ohne Vorkenntnisse konnte ich dem Fall problemlos folgen.

Die Ermittler sind durchweg sympathisch gezeichnet und ergänzen sich sehr gut. Mir hat besonders Isidor mit seiner einfühlsamen Art gefallen und seine etymologischen Erklärungen fand ich äußerst interessant und aufschlussreich.

Erzählt wird aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen; zum einen aus Sicht der Ermittler und zum anderen gibt es die sogenannten Sitzungsprotokolle des Täters. In denen berichtet er wirklich schonungslos über seine Taten.

Trotz sympathischer Ermittler und spannender Fälle hat mich das Buch nicht endgültig packen können. Ich kann nicht wirklich erklären woran es lag, aber ich habe das Buch oft zur Seite gelegt. Vielleicht war es mir zu schonungslos. Es spielt sich sehr viel auf der psychischen Ebene ab und die ging mir ziemlich unter die Haut. Trotzdem bekommt es von mir noch vier Sterne, denn gelangweilt habe ich mich nicht.