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Veröffentlicht am 05.12.2019

Wunderschöne Lovestory

A Love for Christmas
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Die besten Sachen sind manchmal direkt vor unserer Nase. Zu dieser Erkenntnis muss auch die Protagonistin dieser weihnachtlichen Lovestory kommen.
Die Grundschullehrerin Kelly Byrne erhält kurz vor Weihnachten ...

Die besten Sachen sind manchmal direkt vor unserer Nase. Zu dieser Erkenntnis muss auch die Protagonistin dieser weihnachtlichen Lovestory kommen.
Die Grundschullehrerin Kelly Byrne erhält kurz vor Weihnachten die Prophezeiung einer Wahrsagerin, in der sie erfährt, dass sie die Liebe ihres Lebens bereits getroffen hat. Also folgert Kelly, dass einer ihrer Exfreunde wohl doch der Richtige gewesen sein muss. Die Weihnachtsferien bieten sich an, nacheinander die Liste der ihrer Verflossenen abzuarbeiten. Doch ein Date ist schlimmer als das andere. Ihr bester Freund Mark schaut dem ganzen Theater mehr als widerwillig zu. Schließlich hoffte er, dass Kelly irgendwann erkennt, wem sie wirklich wichtig ist.

Die zuckersüße Lovestory von Lauren Layne ist wirklich wunderschön. Kelly ist so in ihrer Vorstellung von einem vorbestimmten Schicksal und ihrem Aberglauben gefangen, dass sie das Gute direkt vor ihr nicht erkennt. Sie ist offen, frech und liebenswert, aber leider auch nicht so selbstbewusst, dass sie eine engere Beziehung als Freundschaft zu ihrem gutaussehenden Nachbarn auch nur in Erwägung zieht. Mark ist unglaublich sympathisch. Es ist total süß, wie er versucht, die verrückten Marotten von Kelly im Zaum zu halten.
Die absurde Suche nach Mr. Right ist absolut witzig und amüsant. Kelly läuft zur Hochform auf und lässt sich kaum bremsen. Manchmal will man sie aber schütteln, da sie offensichtlich blind für die Liebe ist. Die Handlung ist sehr unterhaltsam und wird nie langweilig. Auch wenn natürlich vorhersehbar ist, wo Kelly letztendlich landen wird, ist der Weg dorthin äußerst unterhaltsam beschrieben.
Der Schreibstil liest sich leicht und locker. Die Geschichte ist ideal als humorvolle und romantische Lektüre für die Weihnachtszeit. Ich habe jede Minute mit diesem Buch genossen und gebe daher sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punktzahl!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Unterhaltsame Lovestory

One More Time
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„One more Time“ ist der gelungene vierte Band der Reihe von Vi Keeland und Penelope Ward.
Die Wirtschaftsjournalistin Bianca George hat ein Interview mit dem geheimnisvollen CEO Dexter Truitt ergattert. ...

„One more Time“ ist der gelungene vierte Band der Reihe von Vi Keeland und Penelope Ward.
Die Wirtschaftsjournalistin Bianca George hat ein Interview mit dem geheimnisvollen CEO Dexter Truitt ergattert. Leider bleibt sie auf dem Weg zu ihm im Aufzug stecken. Ein attraktiver Unbekannter, den sie für einen Fahrradkurier hält, hilft ihr bei ihren Panikattacken und flirtet mit ihr. So erzählt sie ihm ungefiltert, wie wenig sie von Truitt und seinesgleichen hält. Bianca weiß nicht, dass sie gerade mit Dexter selbst spricht. Und dieser ist derart von ihr angetan, dass er freiwillig in seiner Rolle als Kurier bleibt, damit er eine Chance bei Bianca hat.

Bereits bei der Szene im Aufzug musste ich mehrmals laut lachen. Und so unterhaltsam und witzig geht es weiter. Über die Hälfte des Buches hatte ich ein dickes Lächeln im Gesicht. Dexter reitet sich mit seinem Versteckspiel immer weiter in absurde Situationen hinein und das ist einfach zu lustig. Das Autorinnenduo trifft mit Dexters trockenen Kommentaren genau meinen Humor. Wie er verzweifelt versucht, mit allen Mitteln in seiner Rolle als Fahrradkurier zu überzeugen, um dann auf sich selbst eifersüchtig zu sein, ist total amüsant.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Bianca und Dex erzählt, wobei ich Dexters Parts am liebsten mochte.
Ab der zweiten Hälfte des Buches wird es etwas ernster und dramatischer, aber nicht weniger unterhaltsam. Ich mag die Reihe und den lockeren und leichten Schreibstil der Autorinnen. Sie konnten mich auch mit diesem Teil voll überzeugen und ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen. Bis zum Happy End gibt es eine Achterbahn der Gefühle und es bleibt auf jeden Fall spannend.
Mir hat diese unterhaltsame Lovestory sehr gut gefallen. Ich habe erstaunlich viel gelacht und kann das Buch nur wärmsten weiterempfehlen. Von mir gibt es hier die volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 02.12.2019

Kuss der Liebe

Patricia: Der Kuss des Vampirs
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„Patricia: Der Kuss des Vampirs“ von Mona Vara ist ein gelungener Mix aus Romance und Fantasy, der mir sehr gut gefallen hat.
Die junge Patricia Smith flieht vor einer ungewollten Verlobung und nimmt eine ...

„Patricia: Der Kuss des Vampirs“ von Mona Vara ist ein gelungener Mix aus Romance und Fantasy, der mir sehr gut gefallen hat.
Die junge Patricia Smith flieht vor einer ungewollten Verlobung und nimmt eine Stelle auf dem Schloss des geheimnisvollen Lord Maximilian Churtham an. Sie soll die umfangreiche Bibliothek des Schlossherrn ordnen. Ihn selbst bekommt sie nie zu Gesicht. Stattdessen hört sie nachts seltsame Geräusche und ist verunsichert von den Gerüchten der Dorfbewohner über Churtham.
Als sie Maximilian endlich begegnet, ist sie sofort fasziniert von ihm. Seine düstere Aura zieht sie magisch an, aber sie fragt sich trotzdem, was an den Gerüchten über Vampire dran ist, die in der Gegend kursieren. Zudem sind in letzter Zeit häufig junge Frauen spurlos verschwunden. Und auch Patricia wird eindringlich vor Maximilian gewarnt.

Mona Vara taucht mit ihrem Roman wieder in die Welt der Vampire, Dämonen und Hexen ein. Die historische Lovestory spielt in England im 19. Jahrhundert. Patricia ist ein liebenswerter Charakter. Mit ihrer unschuldigen und offenen Art wirkt sie sehr sympathisch. Maximilian wird seiner geheimnisvollen und düsteren Rolle überaus gerecht. Erst spät im Laufe der Handlung werden nach und nach seine Geheimnisse aufgedeckt. Dabei baut die Autorin einige überraschende Twists in die Story ein, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Dadurch bleibt es bis zum romantischen Happy End durchweg spannend und nicht unbedingt vorhersehbar.
Die Chemie zwischen Patricia und Maximilian passt perfekt und die Funken sprühen hier sogar wortwörtlich. Die Nebenfiguren sind ebenfalls sehr interessante Charaktere, die man teilweise aus ihrem Roman „Hexentöchter“ kennt.
Der unterhaltsame Vampirroman konnte mich absolut überzeugen. Der Schreibstil liest sich locker und leicht und man kann mit dem Buch definitiv amüsante Lesestunden verbringen.
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punkte!

Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannende Fortsetzung

Still Crew (Wolf Crew 2)
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„Still Crew“ ist die gelungene Fortsetzung der Wolf Crew Trilogie von Tijan.
Bren ist auf Bewährung und muss daher vorsichtig sein. Durch die Therapie und die Sozialstunden hat sie ihre inneren Dämonen ...

„Still Crew“ ist die gelungene Fortsetzung der Wolf Crew Trilogie von Tijan.
Bren ist auf Bewährung und muss daher vorsichtig sein. Durch die Therapie und die Sozialstunden hat sie ihre inneren Dämonen mittlerweile ganz gut im Griff und läuft nicht mehr wie eine tickende Zeitbombe umher. Sie und Cross sind eine fest zusammengeschweißte Einheit, die niemand trennen kann. Daran ändert auch das Auftauchen eines alten Bekannten nichts.
Die Wolf Crew muss sich mit neuen Problemen auseinandersetzen, denn die Machtverhältnisse in der High School geraten in eine gefährliche Schieflage. Außerdem scheint es jemand auf Bren abgesehen zu haben und noch weiß sie nicht, aus welcher Richtung Gefahr droht.
Auch der zweite steht dem ersten Band in Intensität in nichts nach. Bren ist eine hochinteressante Protagonistin und eine sehr komplexe Figur. Mit ihr bleibt es absolut spannend. Die Geschichte wird bis auf ein Kapitel komplett aus ihrer Perspektive erzählt. Dadurch bekommt man ihre ungefilterten Gefühle und Emotionen noch näher mit.
Mit diesem Teil versteht man das System der Crews noch besser. Bren ist hin- und hergerissen zwischen der harten Welt der Crew und den „normalen“ Dingen, wie Abschlussball und den Zukunftsplänen nach dem Ende der High School. Gegenüber dem ersten Band hat sie sich bereits ein ganzes Stück weiterentwickelt. Aber ihr Leben läuft eben nicht wie bei den „Normalos“.
Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd. Man kann sich der packenden Handlung nicht entziehen und fliegt nur so durch die Seiten. Es gibt immer wieder überraschende Twists, so dass man das Buch gar nicht zur Seite legen will. Man sollte auf jeden Fall den ersten Teil kennen, denn ansonsten wird es schwierig, der Story zu folgen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diesen spannenden Mittelteil der Trilogie und volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 24.11.2019

Ins Glück entführt

Erobert von einem Highlander
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„Erobert von einem Highlander“ von Margaret Mallory ist ein gelungener historischer Liebesroman, den ich sehr gern gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Lady Margaret Douglas wird von ...

„Erobert von einem Highlander“ von Margaret Mallory ist ein gelungener historischer Liebesroman, den ich sehr gern gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Lady Margaret Douglas wird von ihrem brutalen Ehemann verstoßen, als sie ihm auch nach sieben Jahren Ehe keinen Nachkommen geschenkt hat. Sie ist froh, endlich ihre Freiheit zu haben und schwört, nie wieder zu heiraten. Aber ihre machthungrigen Brüder haben andere Pläne und so soll Margaret erneut vorteilhaft verheiratet werden. Als sie vom schottischen Hofe flieht, trifft sie auf den Highlander Finn, der den Auftrag hat, sie zu entführen. Dass kommt Margaret ganz gelegen und so begleitet sie ihren attraktiven Entführer freiwillig.

Das Buch startet mit einer schockierenden Szene, die aber die Situation und die späteren Beweggründe für Margarets Handeln stark verdeutlicht. Margaret will nie wieder in eine solche Lage geraten, obwohl ihr Entschluss von Finn immer mehr ins Wanken gebracht wird. Als Frau hat Margaret keine Chance gegen die Pläne ihrer Brüder. Die Flucht mit Finn, auch wenn er denkt, er würde sie entführen, ist ihre einzige Möglichkeit.
Finn hat aufgrund seiner familiären Position ebenfalls nicht viele Möglichkeiten. Auch er möchte sich nicht an eine Frau binden, wenn auch aus anderen Gründen. Es ist natürlich vorhersehbar, dass beide ihre Meinung im Laufe der Zeit ändern werden, aber die Handlung enthält trotzdem einige Überraschungen, die es bis zum Ende spannend bleiben lassen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr gut. Die historischen Hintergründe lässt sie gekonnt in die Geschichte einfließen und die Charaktere sind ihr sehr gut gelungen. Sowohl die Entwicklung von Finn, als auch die von Margaret, sind glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Emotionen der Figuren kann man förmlich mitfühlen.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt hätte ich beim Cover, das nicht ganz mit der Beschreibung Finns im Buch übereinstimmt.
Ansonsten habe ich das Buch quasi verschlungen und kann deshalb nur volle Punktzahl geben!