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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2019

Über einen Mann der sich zurückziehen wollte und wieder in einem „Sumpf“ landet

Die Jäger
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Ich habe bis jetzt nichts von David Baldacci gelesen bzw. angehört. Dieser Autor ist mir vorher nicht bekannt gewesen.

Den Klappentext fand ich vielversprechend, weil ich Politthriller eigentlich sehr ...

Ich habe bis jetzt nichts von David Baldacci gelesen bzw. angehört. Dieser Autor ist mir vorher nicht bekannt gewesen.

Den Klappentext fand ich vielversprechend, weil ich Politthriller eigentlich sehr gerne mag. Dummerweise ist das schon der 4. Band der Reihe um den 'Camel Club' und daher hatte ich an einigen Stellen Probleme mit den Zusammenhängen. Nach der 1. CD hatte ich dann einen Überblick und konnte dann der Handlung recht gut folgen.

Es geht um Oliver Stone, der aus tiefster Überzeugung zwei hochrangige Personen liquidiert und danach untertaucht. Typisch für eine amerikanische Heldenfigur, landet er in einer Kleinstadt und rettet mehrmals Personen aus brenzligen Situationen. In dieser Kleinstadt passieren merkwürdige Sachen und Oliver Stone forscht nach. Das gefällt einer bestimmten Gruppe überhaupt nicht und es wird brenzlig für den 'Helden'.

Mir hat die Geschichte, die von K. Dieter Klebsch gut vorgetragen wurde, richtig gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, die ersten Bände der Reihe noch zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Ein mutiger Autor, der sich unbequeme Fragen stellt

Achtung der Countdown läuft bereits I
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*ein sehr spezielles Buch, das hinter die Kulissen der Weltbühne blicken lässt*

Ich bin durch ein Video zum Klimawandel auf dieses Buch aufmerksam geworden. https://www.youtube.com/watch?v=yg7FdMHEdw4 ...

*ein sehr spezielles Buch, das hinter die Kulissen der Weltbühne blicken lässt*

Ich bin durch ein Video zum Klimawandel auf dieses Buch aufmerksam geworden. https://www.youtube.com/watch?v=yg7FdMHEdw4 In diesem Video spricht der Autor über Atombombentests, die in den 50er/60er Jahren durchgeführt wurden und er thematisiert das Ozonloch in diesem Zusammenhang.
Das hat mich neugierig gemacht und daher habe ich mich für dieses Buch entschieden. Als ich das Buch dann in den Händen hatte, war ich sehr überrascht über die hochwertige Gestaltung. Da hat man sich richtig Mühe gegeben.

Die weitere Überraschung war dann das Inhaltsverzeichnis, mit Themen wie:
HAARP – CERN - Nahtoderfahrungen – ausserkörperliche Erfahrungen - .. hätte ich nicht gerechnet. Obwohl der Autor das Buch als Roman kennzeichnet, liest es sich wie ein Sachbuch. Es bleibt dem Leser überlassen, was er als Fiktion oder für möglich hält. Da ich aber Vorwissen zu diesen Themen habe, bin ich mit den Ausführungen und Gedanken des Autors gut zurecht gekommen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die relativ kurzen Kapitel sind wie Spotlights auf die verschiedenen Themen. Der Autor geht bei den verschiedenen Themen nicht in die Tiefe, sondern er schafft erst mal einen breiten Überblick.

Mein einziger Kritikpunkt ist der fehlende rote Faden. Mir ist noch nicht klar, wohin Herr de Poloni die Leser führen möchte. Vielleicht klärt Band II dann diese Frage. Ich werde diese Bücherreihe auf jeden Fall im Auge behalten.

Veröffentlicht am 04.12.2019

Es muss nicht immer Wurst und Käse sein

1 Brot - 50 Aufstriche
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Damit man etwas mehr Abwechselung auf dem Tisch hat, sind die Rezepte in diesem Buch sehr hilfreich.

Das Buch gliedert sich in 3 Kapitel:
- Aufstriche mit Fleisch und Fisch
- Vegetarisches
- Süßes

Die ...

Damit man etwas mehr Abwechselung auf dem Tisch hat, sind die Rezepte in diesem Buch sehr hilfreich.

Das Buch gliedert sich in 3 Kapitel:
- Aufstriche mit Fleisch und Fisch
- Vegetarisches
- Süßes

Die Rezepte sind gut erklärt und leicht umzusetzen. Es sind einfache und etwas ausgefallenere Aufstriche dabei. Was den Titel angeht, finde ich das - 1 Brot - etwas ungeschickt, weil die Aufstriche zu ganz verschiedenen Brotsorten passen. Manche passen gut zu Weißbrot, für andere braucht man ein herzhaftes Bauernbrot. Mit dem einen Brot ist ein Fladenbrot gemeint, dessen Rezept auf dem hinteren Klappendeckel zu finden ist.

Die Aufstriche können auch gut als Dip zu Kartoffeln verwendet werden.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein Buch, das sehr schön die französische Lebensart beschreibt

Retour
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*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ...

*Ein Ermittler der die Frauen und das gute Essen liebt – Klassischer Krimi mit bodenständiger Ermittlungsarbeit*

Luc Verlain ist ein Mann der das Leben liebt und es in vollen Zügen genießt. In Paris ist er ein erfolgreicher und beliebter Kommissar, der perfekt in die Großstadt passt. Als sein Vater krank wird, entschließt er sich zurück in seine Heimat zu gehen und sich um ihn zu kümmern.
Am Tag seiner Ankunft, im wunderschönen Aquitaine, wird eine junge Frau tot am Strand gefunden.
Der Kriminalfall läuft bei diesem Buch für mich eher im Hintergrund mit. Es geht mehr um die Kulisse und die Person Luc Verlain.
Im Nachwort erklärt der Autor, dass Frankreich sein Herzensland sei. Das spürt man beim Lesen sehr deutlich. Er beschreibt die Gegend sehr liebevoll und detailreich. Man spürt förmlich die salzige Luft des Atlantiks.
Bei diesem Buch ist die französische Lebensart im Vordergrund. Es geht ums Essen und Lieben. Aber auch um Vorurteile und gesellschaftliche Probleme. Das hat mir recht gut gefallen. Alexander Oetker hat für mich einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und ich hatte sehr entspannende Lesestunden mit dem Buch.

Veröffentlicht am 24.11.2019

Der neue 'Kalte Krieg' fordert die Geheimdienste heraus - - Spannender Spionagethriller

Der russische Spion
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*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr ...

*Gabriel Allon wird auch in seinem 18. Einsatz nicht müde*
Ich bin mit den Bänden 16 und 17 in diese Agentenreihe eingestiegen und entwickle mich zum Fan. In diesen beiden Bänden ging es um die Gefahr durch islamistischen Terror.
Hier in dieser Geschichte schickt der Autor den israelischen Geheimdienst, mit ihrem legendären Direktor/Agenten Gabriel Allon, und den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 in eine heikle Mission. Sie suchen einen Doppelagenten, der für die Russen spioniert. Die Geschichte hat einen historisch interessanten Hintergrund. Sie orientiert sich an Kim Philbys Leben und Arbeiten, ergänzt mit einer fiktiven Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen. Herr Silva packt die Romanhandlung sehr geschickt in die aktuelle Weltpolitik und daher könnten für manche Leser die Grenzen fließend sein. Statt neuester Technik, nutzen die Agenten diesmal tote Briefkästen, klassische Beschattungen und verschiedene Identitäten. Spionage nach der alten Schule.

Was mir nicht gefallen hat, war die Anmerkung des Verfassers am Ende des Buches. Er macht darin deutlich, dass es sich um einen Unterhaltungsroman handelt und es auch so gelesen werden soll. Da bin ich ganz bei ihm. Einige Absätze später macht er seine persönliche Haltung gegenüber Russland und ihrem Präsidenten deutlich. Das fand ich unpassend und gerade nach so einer emotionalen Romanhandlung, schon fasst meinungsbildend. Dafür ziehe ich einen Punkt von der Bewertung ab.