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Veröffentlicht am 27.12.2019

Gut, aber ich hoffe Teil 2 wird besser und Florine entwickelt sich weiter

Rubinrotes Herz, eisblaue See
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Florine lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Fischerdorf. Ihr Vater fährt immer mit dem Boot aufs Meer zum Hummerfischen, bis eines Tages ihre Mutter verschwindet. Niemand weiß wohin und die Spuren verlaufen ...

Florine lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Fischerdorf. Ihr Vater fährt immer mit dem Boot aufs Meer zum Hummerfischen, bis eines Tages ihre Mutter verschwindet. Niemand weiß wohin und die Spuren verlaufen schnell im Sande. Florine glaubt verzweifelt an ihre Rückkehr, doch das Leben läuft weiter. Ihr Vater bandelt wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends und auch ihre Freundschaften verändern sich.

Dieses Buch bzw. Hörbuch habe ich vom SuB befreit, es war ein Geschenk und ich wollte es schon lange lesen. Durch den Klappentext hatte ich eine andere Erwartung an die Geschichte, doch die Geschichte hat mir so auch gut gefallen. Man spürt die Verzweiflung der Hauptcharakterin, denn Luise Helm spricht sehr lebendig und mir hat es gefallen ihrer angenehmen Stimme zu lauschen. Die Geschichte selbst erzählt von Florine und ihren Erlebnissen beim Erwachsenwerden. Mit Florine und ihren Handlungen war ich nicht immer einverstanden, sie handelt sehr unüberlegt und auch wirklich zickig, da hätte ich mehr Wachstum erwartet. Ihr Charakter entwickelt sich nicht so wirklich weiter. Die Umgebung, das kleine Fischerdorf und auch die Nebencharaktere wie die Oma haben mir sehr gefallen und schaffen ein heimeliges Bild. Die Geschichte ist emotional und hat mir wirklich gefallen.

Ich freue mich auf Teil 2 und hoffe Florine ist dann etwas reifer.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein guter Abschluss der Reihe

Nayla 3: Die Hüterin der Wellen
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Der fulminante Abschlussband der Reihe rund um Nayla und um ihre Völker mit den besonderen Gaben.
Nayla steht an einem großen Wendepunkt in ihrem Leben. Die Geschichte, die ihr Volk erzählt hat, sind ...

Der fulminante Abschlussband der Reihe rund um Nayla und um ihre Völker mit den besonderen Gaben.
Nayla steht an einem großen Wendepunkt in ihrem Leben. Die Geschichte, die ihr Volk erzählt hat, sind nicht wahr und die Moana nicht die, für die sie gehalten werden. Doch dann taucht noch eine größere Macht auf und Nayla muss versuchen ihr Volk von ihrem Vorhaben eine Einheit zu bilden zu überzeugen.

Da ich ja bereits die Bände eins und zwei gelesen habe, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie das Buch endet. Ich wurde auch nicht enttäuscht, wobei mir persönlich ein zweiter Band gereicht hätte. Die Geschehnisse der drei Bücher hätte man auch in zwei zusammenfassen können. Vieles zieht sich etwas in die Länge, wird etwas ausführlich beschrieben. Da die Geschichte an Teil zwei ansetzt ist mir der Einstieg schnell gelungen. Nayla hat ihren Kampfgeist nicht verloren (wobei sie mehrfach kurz davor ist) und mir hat auch der versteckte Feind gefallen. Teilweise war mir der Schreibstil etwas plump und kam mir vor wie gesprochen, eben mit Dialekt und so. Lesen lässt es sich dennoch gut bzw. stellenweise habe ich aber auch nur etwas quergelesen. In diesem Band geht es hauptsächlich ums Kämpfen, wobei mich das große Finale doch noch etwas überrascht hat. Toll finde ich, dass die Autorin auf viele kleine Dinge hinweist, die in unserer Welt falsch laufen was z.B. Umwelt oder auch das Miteinander betrifft.

Ein lesenswerter Abschluss der Geschichte.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 19.12.2019

Konnte mich nicht komplett überzeugen

Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 2: In den Abgrund (Bände 4-6)
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Eine Sammlung der Bände 4 – 6 der Welt von Lydia Frost und ihrem Partner Jackson Payne.
Zum Inhalt selbst möchte ich wenig verraten, da es sich ja um drei Teile handelt und ich sonst vorgreifen würde.

Leider ...

Eine Sammlung der Bände 4 – 6 der Welt von Lydia Frost und ihrem Partner Jackson Payne.
Zum Inhalt selbst möchte ich wenig verraten, da es sich ja um drei Teile handelt und ich sonst vorgreifen würde.

Leider muss ich sagen, dass mir der Einstieg ein wenig schwerfiel. Schon zu Beginn wechseln andauernd die Charaktere, man hat so viele Baustellen, die dann bis zum Ende nicht einmal aufgelöst werden. Das hat die Spannung genommen und ich habe mich manchmal gefragt, ob und wann wir mehr von den mechanischen Kindern erfahren. Ein paar Momente gab es, doch der Großteil der Geschichte ist eher actiongeladen, Frost und Payne (oder auch andere) fliehen nur oder befinden sich in einer Schießerei. Klar wird das alles zusammenhängen, aber mir hat das die Leselust vermiest. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr düster und alles ist sehr rätselhaft. Zum Ende hin wird es wieder besser und man erfährt mehr zu den Kindern, doch bis dahin war mir zu viel nebenher los. Das Buch wirft einfach zu viele neue Fragen auf ohne zu irgendeinem Ergebnis zu kommen und es bleibt zu viel offen.

Ich denke mal, ich werde die Fortsetzungen schon lesen, bis es dazu kommt, habe ich jedoch noch Reihen, die mich aktuell mehr reizen.

Veröffentlicht am 09.12.2019

Für mich nicht alltagstauglich

Rachs Rezepte für jeden Tag
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Rachs Rezepte für jeden Tag – Große Küche für kleines Geld klingt zuerst einmal vielversprechend. Wer will nicht günstig kochen und dabei Abwechslung auf den Tisch bringen?
Die Einführung mit den wichtigen ...

Rachs Rezepte für jeden Tag – Große Küche für kleines Geld klingt zuerst einmal vielversprechend. Wer will nicht günstig kochen und dabei Abwechslung auf den Tisch bringen?
Die Einführung mit den wichtigen Utensilien finde ich gut, das meiste findet man auch in der eigenen Küche wieder. Die Aufteilung des Buches ist wie folgt:

- Salate
- Suppen & Eintöpfe
- Gemüse
- Ofengerichte
- Nudeln und Reis
- Fisch und Meeresfrüchte
- Geflügel und Fleisch
- Süßes und Desserts

Auch am Ende die Grundrezepte gefallen mir gut, die werde ich definitiv häufiger nutzen.
Ansonsten hatte ich so meine Probleme mit den Rezepten. Sie sind mir zu außergewöhnlich und ich habe deutlich länger gebraucht bis ich sie gekocht hatte. Die Aufmachung hingegen ist perfekt. Eine Seite mit einer wundervollen Bild (was bei mir leider eher nicht so aussieht), dann der Rezeptname mit einer kurzen Notiz wie „schön deftig“ „würzig-frisch“ oder ähnlichem, was schon einmal die Richtung des Rezeptes aufzeigt. Es wird auch die Zubereitungszeit, die Mengen und die Beschreibung angegeben, schön aufgegliedert und somit leicht umzusetzen. Doch für uns sind die Rezepte nicht wirklich alltagstauglich, da mir entweder Gewürze oder Zutaten gefehlt haben.

Ein interessantes Kochbuch, das meinen Geschmack nicht so ganz trifft.
3,5 Sterne

Veröffentlicht am 19.11.2019

Holpriger Einstieg, dann hat es mir gefallen

Irgendwas von dir
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Meg und Cody waren beste Freundinnen und jeder in ihrer Heimatstadt wusste das. Sie war grundverschieden, denn Cody wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, wohingegen Meg in einem behüteten Elternhaus ...

Meg und Cody waren beste Freundinnen und jeder in ihrer Heimatstadt wusste das. Sie war grundverschieden, denn Cody wuchs bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, wohingegen Meg in einem behüteten Elternhaus mit ihrem kleinen Bruder aufgewachsen ist. Doch es ist nicht alles immer so, wie es auf den ersten Blick scheint und Cody macht sich auf die Suche nach dem Warum, denn Meg hat sich das Leben genommen, allein und hat als Abschiedsbrief nur eine kurze E-Mail hinterlassen.

„Ich bedaure, Euch mitzuteilen, dass ich meinem Leben ein Ende setzen musste. Dieser Entschluss hat mich schon eine lange Zeit begleitet, und ich habe ihn allein getroffen. Es ist nicht Eure Schuld.
Meg“ Diese E-Mail ist der Ausgangspunkt des Buches. Ich mag die Bücher von Gayle Forman meistens und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Auf den ersten Seiten war mir der Stil zu holprig und ich hatte so meine Probleme in die Geschichte zu kommen, doch ab einem bestimmten Punkt hat es mich nicht mehr losgelassen. Cody ist direkt, aber auch etwas launisch, sie urteilt teilweise vorschnell und ihr Stolz ist schnell verletzt, dennoch ist sie mir ans Herz gewachsen. Ben, ein weiterer wichtiger Charakter war mir anfangs sehr unsympathisch, was denke ich so gewollt war und ist mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer geworden. Die Geschichte hat irgendwann richtig Sogwirkung und mir hat Codys Entwicklung gefallen. Einer meiner liebsten Charaktere ist Scottie, ein wundervoller Junge, der mehr versteht als alle ahnen. Und das Ende hat mich sehr berührt.

Ein wundervolles Buch, das nach einem holprigen Start noch wunderschön wird.