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Veröffentlicht am 14.02.2020

Berührender Roman mit einem ernsten Thema, der aber leicht, warmherzig, humorvoll und abwechslungsreich geschrieben ist- macht nachdenklich

Fünfzehn Arten eines Wunders
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Ailsa leidet an einem angeborenen Herzfehler und wird nach langem Bangen im Oktober 2017 erfolgreich ein Spenderherz transplantiert. Mit 28 Jahren beginnt für sie ein zweites Leben, was sie zunächst jedoch ...

Ailsa leidet an einem angeborenen Herzfehler und wird nach langem Bangen im Oktober 2017 erfolgreich ein Spenderherz transplantiert. Mit 28 Jahren beginnt für sie ein zweites Leben, was sie zunächst jedoch überfordert. Ihre Mutter Hayley würde sie nach wie vor am liebsten in Watte packen, aber Ailsa beginnt sich abzunabeln, möchte endlich alleine wohnen und ihr erstes eigenes Geld verdienen. Unterstützung bei ihren Entscheidungen sucht sie sich bei den Followern ihres "BlueHeart" Blogs, indem sie ihre Community regelmäßig mit Zukunftsfragen konfrontiert und abstimmen lässt.
Bei einer Radiosendung zum Thema Transplantation lernt sie den Schauspieler Seb kennen, dem auf einem Auge Hornhaut transplantiert wurde. Ailsa freundet sich mit ihm an und unterstützt ihn bei den Proben für das Theaterstück "Romeo und Julia". Es kommt zu zarten Annäherungsversuchen, aber Ailsa ist sich unsicher, ob auch er für sie, die sich als Folge der Nebenwirkungen ihrer Immunsuppressiva unattraktiv und zu pummelig findet, mehr empfinden könnte.

"Fünfzehn Arten eines Wunders" ist ein Roman über eine junge Frau, die nach einem langen körperlichen und seelischen Leidensweg ein Spenderherz erhält und damit ein neues Leben beginnen kann.
Der Roman ist durch die Wahl verschiedener stilistischer Formate sehr abwechslungsreich geschrieben, verwirrt dadurch aber nicht. Der Roman setzt den Fokus auf die Handlung nach der Operation und blickt durch kurze Rückblenden auch auf Episoden der Vergangenheit zurück. Zudem wird die Geschichte durch die Blog-Einträge, Abstimmungen und E-Mails zwischen Ailsa und Seb sowie Interviews und Zeitungsartikel aufgelockert.

Es ist ein berührender Roman mit einem ernsten Thema, der aufgrund der Bonmots, witzigen Dialoge und Ailsas smarter und selbstironischer Art jedoch sehr amüsant zu lesen ist. Ailsa nimmt sich selbst nicht so ernst und zeigt auch auf ihrem Blog, wer sie ist - mit all ihren Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten. Der Roman ist warmherzig geschrieben, was den einnehmenden und sympathischen Charakter der Ailsa, die absolut authentisch wirkt, noch unterstreicht. Das Thema Organspende wird dabei ganz leichtfüßig mit einer romantischen Liebesgeschichte verpackt, die vielleicht vorhersehbar, aber deshalb nicht langweilig ist.
Der Roman bleibt trotz aller Leichtigkeit nicht oberflächlich. Trotz aller positiver Folgen eines neuen Spenderherzens wird bewegend und nachvollziehbar dargestellt, wie Ailsa dennoch Momente hat, in denen sie mit ihrem Schicksal hadert: Muss sie für alles dankbar sein oder stets glücklich sein, nur weil sie überlebt bzw. ihr Leben verlängert hat oder darf sie nicht auch trotzdem Wut und Trauer empfinden?

"Fünfzehn Arten eines Wunders" zeigt die Entwicklung einer verunsicherten Frau, die ein bisher stark eingeschränktes Leben führen musste, zu einer Frau mit mehr Selbstbewusstsein, die lernt, nicht mehr nur von einem Moment zum nächsten zu leben, sondern sich ernsthaft mit ihrer Zukunft zu beschäftigen, da sie auf ihr Herz "Apple" vertrauen kann, das kräftig schlägt.
Unweigerlich regt der Roman mit der einnehmenden Geschichte zum Nachdenken über Organspende an, so dass sich jeder Leser zumindest (erneut) mit der Frage auseinandersetzen sollte, sich einen Organspendeausweis zu besorgen, um im Ernstfall ein Menschenleben retten und Angehörigen eine Entscheidung abnehmen zu können.

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Veröffentlicht am 18.01.2020

Spannender Roman um tragische Schicksale mit einem aufwändig konstruierten Handlungskomplex - mehr Thriller als Liebesroman

Weil ich dich liebe
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Im März 2002 verschwindet die fünfjährige Layla, Tochter der bekannten Violinistin Nicole und des gefeierten Psychologen Mark Hathaway spurlos aus einem Einkaufszentrum. Eine Lösegeldzahlung von vermeintlichen ...

Im März 2002 verschwindet die fünfjährige Layla, Tochter der bekannten Violinistin Nicole und des gefeierten Psychologen Mark Hathaway spurlos aus einem Einkaufszentrum. Eine Lösegeldzahlung von vermeintlichen Entführern wird nicht gefordert. Mark verzweifelt an der Suche, gibt seinen Beruf, seine Ehe und sich selbst auf und driftet in die Obdachlosigkeit ab.
2006 an Heiligabend überfällt die 15-jährige Evie Connor McCoy, den besten Freund von Mark aus seiner Kindheit und Jugend in Chicago. Evie ist erfüllt von Hass und Rachegedanken und benötigt Geld, um ihren Plan umzusetzen. Sie ahnt nicht, dass Connor McCoy Psychologe und Autor eines Buches ist, das ihr seit Jahren ein Begleiter ist.

Die Milliardärstochter Allyson Harrison hat scheinbar alles, was man sich erträumen kann, ist aber dennoch unglücklich und seit ihrer Jugend wegen kleinerer oder größerer Skandale in den Schlagzeilen.

Alle drei - Mark, Evie und Allyson treffen im März 2007 bei einem Flug von Los Angeles nach New York aufeinander und erkennen, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind.

Der Titel "Weil ich dich liebe" und auch das liebliche Cover suggerieren eine rührselige Liebesgeschichte und sind meines Erachtens falsch gewählt. Guillaume Musso erzählt eine tragische Geschichte, die aus drei Handlungssträngen besteht, die am Ende überraschend und raffiniert zusammengefügt werden und bei der die Liebe nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Auch wenn in dem kurzen Roman die einzelnen Personen nicht im Detail herausgearbeitet werden, fühlt man mit ihnen und ihren dramatischen Schicksalen mit. Berührend ist, wie sie vom Leben gebeutelt wurden, wie sie trauern oder mit ihren Schuldgefühlen kämpfen.
Zudem ist jede Geschichte für sich spannend aufgebaut: Was ist mit Layla passiert? Wird Evie sich ihrer Rache hingeben? Mit welcher Schuld muss Allyson leben?

Der Roman ist denkbar komplex aufgebaut, um die Lebenswege der handelnden Personen miteinander zu verbinden. Gebannt leidet man mit den Protagonisten mit, kann ihre Entscheidungen nicht vorhersehen und wartet gespannt auf die Auflösung. Dabei wechselt der Autor zwischen den Jahren und versetzt den Leser immer wieder an unterschiedliche Schauplätze zu verschiedenen Zeiten, schafft dies aber so schlüssig, dass man als Leser nicht überfordert oder verwirrt wird.

Ich war beeindruckt, als am Ende alle Fäden raffiniert zusammengezogen worden sind und das komplexe Beziehungsgeflecht und die Schicksalswege aufgeschlüsselt wurden. Schade, dass die Geschichte auf nur knapp 300 Seiten beschränkt war.
"Weil ich dich liebe" ist ein spannender Roman, um tragische Schicksale mit einem aufwändig konstruierten Handlungskomplex, den ich mehr als Thriller denn als Liebesroman empfunden habe.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit - packend und authentisch

Das Wunder
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In einem kleinen Dorf in Irland lebt 1859 ein 11-jähriges Mädchen, das angeblich seit vier Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Sie wird als Wunder gefeiert, weshalb sogar Menschen von Fern ...

In einem kleinen Dorf in Irland lebt 1859 ein 11-jähriges Mädchen, das angeblich seit vier Monaten keine Nahrung mehr zu sich genommen hat. Sie wird als Wunder gefeiert, weshalb sogar Menschen von Fern zu ihr hinpilgern. Während Gläubige Anna als ein Symbol Gottes sehen, gibt es auch Zweifler, die eine Täuschung dahinter vermuten.
Um das Wunder zu beweisen oder aber die Lüge zu entlarven, werden eine Ordensschwester und eine Krankenschwester aus England abgestellt, um Anna rund um die Uhr zu beaufsichtigen. Die sehr selbstbewusst auftretende Krankenschwester Elizabeth Wright, eine Schülerin der berühmten Florence Nightingale, vermutet, dass dem Mädchen heimlich Nahrung zugeführt wird, gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Sie ist jedoch verwundert über die Energie, die das nur leicht abgemagerte, von Wassereinlagerungen aufgedunsene Mädchen, verfügt.

Der Roman ist aus der Perspektive der gegenüber dem Wunder kritisch eingestellten Lib geschrieben. Sie beaufsichtigt das "Fastenmädchen" abwechselnd mit der Nonne für acht Stunden, Tag und Nacht. Einerseits empfindet sie Mitleid mit dem Mädchen, das sehr gottesfürchtig ist und behauptet, sich vom "himmlischen Manna" zu ernähren, andererseits verspürt sie eine Wut darüber, dass die Menschen ihrer Meinung nach zum Narren gehalten werden. Sie sieht eine Verschwörung von religiösen Eiferern, fanatischen Katholiken und Abergläubischen.
Ihr Misstrauen ist nachvollziehbar - denn wie soll ein Mädchen mit nur wenigen Teelöffeln Wasser am Tag über einen so langen Zeitraum überleben? Leidet Anna an einer psychischen oder physischen Krankheit? Kann es tatsächlich ein göttliches Wunder sein? Ist Anna gar eine Heilige? Oder baut sie, seit sie von den beiden Schwestern überwacht wird, nicht doch körperlich ab?
Gespannt begleitet man Lib dabei, die vermeintliche Lüge aufzudecken, wobei es ihr letztlich nicht mehr (allein) um die Entlarvung von bigotten Betrügern, sondern um das Wohl des Kindes geht, um dessen Leben sie sich nach nur wenigen Tagen der Überwachung aufrichtig sorgt.
Die Atmosphäre in dem von Glaube und Aberglaube geprägten, erzkatholischen Dorf ist sehr eindrucksvoll geschildert und schafft eine ganz eigentümliche, mystische Stimmung. Gleichzeitig ist es kaum vorstellbar, wie Menschen vor Gottesfurcht oder dem Wunsch nach Sensation so verblendet sein können, dass Verstand und Vernunft keine Rolle mehr zu spielen scheinen.
"Das Wunder" ist eine spannende und faszinierende Geschichte um ein göttliches Wunder, um Fanatismus und die Suche nach Wahrheit, die so authentisch geschildert ist, dass sie sich tatsächlich zu der damaligen Zeit hätte ereignen können.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

Bewegende und authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht

Nur wer loslässt, hat das Herz frei
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Regina, genannt Gina, ist Mitte 40 und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Vor zwei Jahren ist ihr geliebter Ehemann verstorben und diesen Verlust haben weder sie noch Tochter Maya überwunden. Beide leben ...

Regina, genannt Gina, ist Mitte 40 und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Vor zwei Jahren ist ihr geliebter Ehemann verstorben und diesen Verlust haben weder sie noch Tochter Maya überwunden. Beide leben nebeneinander her und schaffen es nicht, sich gegenseitig Trost zu spenden.
Ginas jüngere Schwester Victoria ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Gegensatz zu Gina war sie jedoch nie glücklich in ihren Ehemann Jeff verliebt.
Als die Mutter der beiden, Lorraine, einen Schlaganfall erleidet, rücken die beiden Schwester näher zusammen und erfahren durch die Unterlagen, die sie bei Lorraine auf der Suche nach einer Patientenverfügung finden, von einem Familiengeheimnis, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Vor allem Gina möchte mehr über die Vergangenheit erfahren, doch Lorraine kann sich aufgrund des Schlaganfalls kaum artikulieren.

Das Buch handelt von drei Generationen - Großmutter, Tochter, Enkelin, die sich alle missverstanden fühlen, aber eigentlich durch die tragischen Ereignisse, die sie alle erlebt haben, miteinander verbunden sind und sich gegenseitig helfen könnten. Der Roman handelt innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen, in denen besonders interessant zu erfahren ist, dass die Töchter ihrer Mutter erst wieder nahe kommen, als diese kaum noch sprechen kann, während zuvor die Kommunikation möglich gewesen wäre, aber aufgrund der Eigenwilligkeit der Persönlichkeiten und um Konflikte zu vermeiden, ausblieb. Plötzlich merken die Frauen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie gedacht haben.

Der Roman ist größtenteils aus Sicht von Gina geschrieben, die eine sehr sympathische Frau ist und deren Schmerz wegen ihres Verlusts und die Liebe zu ihrem Ehemann spürbar ist. Dabei wirkt sie sehr authentisch, denn im Umgang mit ihrer Tochter wirkt sie oft hilflos und unperfekt, macht ähnliche Fehler wie ihre Mutter.
Als Leserin kann man sich aber auch gut in May und Lorraine hineinversetzen. May war ein Papa-Kind, vermisst ihren Dad und verspürt eine Wut in sich, die sie an ihrer Mutter auslässt. Lorraine ist ebenfalls ein vielschichtiger Charakter, was insbesondere dann klar wird, wenn man mit Rückblenden und ihren Erinnerungen an die Vergangenheit konfrontiert wird. In der Gegenwart ist sie aufgrund ihrer Erkrankung stark eingeschränkt, hat allerdings wache Augen und sieht, was ihre Töchter leisten, was sie wiederum stolz macht.

Neben den familiären Zerwürfnissen spielt Essen in dem Roman eine große Rolle. Gina betreibt einen Foodtruck, in dem sie kreative gegrillte Sandwiches verkauft und auch Tochter May hat ein Händchen für originelle Rezepte und kreiert Brownies aus ungewöhnlichen Zutatenkombinationen.

Es ist eine bewegende, authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht. Es geht um Trauer, Verluste, Sprachlosigkeit und familiäre Beziehungen, aber auch um Geheimnisse, Vergebung und neue Anfänge.

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Veröffentlicht am 12.12.2019

Eine Familiengeschichte über drei Generationen - trotz aller Sorgen und Probleme mit viel Humor geschildert

Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt
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Als Schildkröte Charly überraschend gestorben ist, lädt Oma Frieda die ganze Familie zur Beisetzung ein. Charly lebte seit 1973 bei Frieda und Heinrich, der die Schildkröte den drei Kindern von Frieda ...

Als Schildkröte Charly überraschend gestorben ist, lädt Oma Frieda die ganze Familie zur Beisetzung ein. Charly lebte seit 1973 bei Frieda und Heinrich, der die Schildkröte den drei Kindern von Frieda schenkte, als er sich in Frieda verliebte und zum Stiefvater ihrer Kinder Mattis, Karen und Nele wurde.
Am Tag der Beisetzung, als Kinder und Enkel sowie deren Partner in der Villa in Murnau zusammenkommen, tritt zudem ein gut gehütetes Geheimnis von Heinrich zutage, als ein weiterer Gast überraschend erscheint.

Der Tod von Schildkröte Charly ist der traurige Aufhänger des Romans, aber vielmehr erzählt er die Geschichte der Patchwork-Familie seit Anfang der 1970er-Jahre. Es beginnt damit, wie sich die Lebenswege von Heinrich und Frieda kreuzten und wie deren Kinder eigene Familien mit neuen Problemen gründen. Da ist Mattis, dessen Ehe mit Senna nicht mehr ganz glücklich ist und seine drei Kinder, von denen eines immer Sorgen bereitet. Nele ist überfordert mit Adoptivsohn Max, der nicht wohin weiß mit seiner Wut und Karen, die allein und kinderlos zurückgezogen wohnt.

Kurze Kapitel wechseln zwischen den einzelnen Protagonisten des Romans, so dass man zumindest zu Beginn sehr konzentriert lesen muss, um den Überblick zu behalten und die einzelnen Kinder und Kindeskinder mit ihren Freunden zuordnen zu können. Hat man jedoch erst einmal jeden der sehr individuell gezeichneten Charaktere kennengelernt und den Stammbaum der Familie vor Augen, unterhält die Geschichte aufs Beste. Dabei ist es auch nicht störend, dass die Familiengeschichte nicht chronologisch erzählt wird, sondern zwischen den Zeiten und Charakteren scheinbar beliebig springt. Genau dieser Erzählstil, der wechselnd eine Figur in den Mittelpunkt des Interesses rückt, sorgt für Spannung und lässt den Leser die einzelnen Handlungsstränge neugierig verfolgen, bis letztlich alle handelnde Personen in der Villa der Eltern bzw. Großeltern versammelt sind.

Das Ende ist für jeden Charakter, von denen vor allem die jüngste Generation eine merkliche Weiterentwicklung durchmacht, versöhnlich und hoffnungsvoll, so dass man auch als Leser mit einem guten Gefühl zurückbleibt.
"Wenn das Leben dir eine Schildkröte schenkt" ist ein Roman, der auf wenigen Seiten eine ganze Familiengeschichte über Generationen hinweg trotz aller Sorgen und Probleme mit viel Humor schildert und aufgrund der angesprochenen Themen wie Stiefelternschaft, Zugehörigkeit Homosexualität, Mobbing und Demenz mit Tiefgang erzählt ist.

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