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Veröffentlicht am 01.01.2020

Habe ein wenig mehr erwartet!

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Lächeln
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Jason Burkwell versucht, nach Möglichkeit, unter dem Radar des berühmt berüchtigten Drachentrios von Redwood zu bleiben, denn er genießt sein Leben als Junggeselle in vollen Zügen.
Dann spinnt das Drachentrio ...

Jason Burkwell versucht, nach Möglichkeit, unter dem Radar des berühmt berüchtigten Drachentrios von Redwood zu bleiben, denn er genießt sein Leben als Junggeselle in vollen Zügen.
Dann spinnt das Drachentrio doch noch ihre Fäden und durch perfekt arrangierte Zufälle lernt Jason die schüchterne Ella Sinclair näher kennen. Die beiden möchten beweisen, dass das Drachentrio mit diesem Kuppelversuch scheitern wird und doch fühlen sie sich stark zueinander hingezogen.

"Redwood Dreams - Es beginnt mit einem Lächeln" ist der vierte Band von Kelly Morans Redwood Reihe, der aus den personalen Erzählperspektiven des Feuerwehrmannes Jason Burkwell und der Lehrerin Ella Sinclair erzählt wird.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass Kelly Moran nach den Redwood Love Büchern noch zwei weitere Bücher schreiben wird, die in Redwood spielen!
Ich mag die Atmosphäre der Kleinstadt total gerne und die Bücher sind einfach richtige Wohlfühlbücher, so auch dieser vierte Band.

Ella und Jason wohnen sich schon seit drei Jahren gegenüber, doch kennengelernt haben sie sich bisher nicht. Doch dann startet das Drachentrio einen ihrer berüchtigten Kuppelversuche, sodass die schüchterne Ella und der extrovertierte Jason aufeinandertreffen. Besonders Jason will keine feste Bindung eingehen und so wollen die beiden beweisen, dass das Drachentrio sich dieses Mal geirrt hat.

Ella sagt selber, dass sie sozial inkompetent ist, was auf einen schrecklichen Vorfall in ihrer Kindheit zurückzuführen ist. Sie plappert, wenn sie nervös ist, ist tollpatschig, hat aber auch Humor. Ich mochte sie ganz gerne, wobei ihre Art mich an manchen Stellen auch etwas genervt hat, weil sie nicht viel Selbstbewusstsein hat.
Jason dagegen strotzt vor Selbstbewusstsein, er sieht gut aus und flirtet gerne. Nur eine feste Bindung will er nicht haben, doch da hat er die Rechnung ohne das Drachentrio gemacht. Er hat mir deutlich besser gefallen, als Ella und auch seinen besten Freund Parker, der der Protagonist im fünften Band sein wird, mochte ich total gerne!

Einmal angefangen, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ließ sich sehr gut lesen und ich mag die Redwood-Atmosphäre total gerne! Wir haben Gabby, Flynn, Cade, Avery, Zoe und Drake kurz wiedergesehen, haben so erfahren, wie es mit ihnen weitergegangen ist, aber sie drängten sich absolut nicht in den Fokus, für mich eine gelungene Mischung!
Ich muss aber sagen, dass "Es beginnt mit einem Lächeln" mich nicht wirklich berühren konnte und mir irgendwo auch die Tiefe gefehlt hat, die mich bei den vorherigen Bänden immer so begeistern konnte!
Das Drachentrio arrangiert das Treffen von Jason und Ella und so wirkte es lange auch auf mich: arrangiert. Die beiden lernen sich kennen, verstehen sich gut, setzen sich mit ihren schweren Vergangenheiten auseinander. Auch in diesem Band werden wieder wichtige Themen angesprochen, aber für mich hätte es gerne noch weiter in die Tiefe gehen können. Ich hatte irgendwie auch erwartet, dass Jasons Beruf ein wenig mehr im Fokus stehen würde. Er arbeitet als Feuerwehrmann, aber bis auf einen harmlosen Einsatz passiert nichts weiter, da hätte man doch mehr draus machen können!
Mir hat dieser Band gut gefallen, aber ich habe eben auch ein wenig mehr erwartet!

Fazit:
"Redwood Dreams - Es beginnt mit einem Lächeln" ist ein guter vierter Band von Kelly Morans Redwood Reihe, von dem ich allerdings ein wenig mehr erwartet habe.
Ella und Jason haben mir gut gefallen, wobei Ellas Art mir manchmal ein wenig auf die Nerven ging, aber ich mochte die Redwood-Atmosphäre wieder total gerne!
Das Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, denn es ließ sich einfach sehr gut lesen, allerdings habe ich auch ein wenig die Tiefe vermisst.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter und freue mich jetzt schon sehr auf Parkers Geschichte!

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Veröffentlicht am 22.12.2019

Habe die Handlung vermisst!

Sinful Queen
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Lachlan Mount hat Keira Kilgore in seine düstere Welt geholt. Um ihre Schulden zu bezahlen, hat Keira sich gezwungenermaßen auf Mount eingelassen und auch wenn sie sich geschworen hat, dass er sie niemals ...

Lachlan Mount hat Keira Kilgore in seine düstere Welt geholt. Um ihre Schulden zu bezahlen, hat Keira sich gezwungenermaßen auf Mount eingelassen und auch wenn sie sich geschworen hat, dass er sie niemals komplett besitzen wird, so kann sie doch nichts gegen die enorme Anziehungskraft machen, die zwischen ihnen herrscht.

"Sinful Queen" ist der zweite Band von Meghan Marchs Sinful Empire Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Lachlan Mount und Keira Kilgore erzählt wird.

Keira gefällt mir als Protagonistin immer noch sehr gut. Sie ist stur und arbeitet hart für den Erfolg ihrer Whiskeybrennerei Seven Sinners, wobei wir in diesem Band leider nicht mehr ganz so viel über die Brennerei erfahren haben, wie im ersten Band. Keira will sich nicht komplett auf Mount einlassen, will ihren eigenen Willen behalten, doch sie fühlt sich stark zu ihm hingezogen, sodass sie ihre guten Vorsätze schon bald über den Haufen werfen muss.
Aus Mounts Perspektive durften wir in diesem Band nun auch lesen. Wir erfahren ein wenig über seine Vergangenheit und auch über seine Hintergründe. Er leitet ein Imperium und das mit harter Hand. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich diese Mafiaanspielungen nicht überzeugt haben, weil es mir zu überzogen war und ich die Gewalt in der Geschichte total unnötig fand. Mir hat es allerdings gut gefallen auch mal aus Mounts Perspektive zu lesen und fand es schön, dass er sich in diesem Band mehr Gedanken über Keiras Wohlergehen macht.

Der erste Band hat mir richtig gut gefallen und ich hätte am liebsten sofort weitergelesen! Den zweiten Band fand ich allerdings deutlich schwächer.
Die Handlung war schon im ersten Band ein wenig mager, aber im zweiten Band ist wirklich nicht viel Spannendes passiert. Klar, die Liebesgeschichte steht im Vordergrund - Keiras Widerstand gegenüber Mount schmilzt aber immer weiter und sie lässt sich immer stärker auf ihn ein, aber mir hat echt die Handlung gefehlt! Das Hin und Her zwischen Keira und Mount fand ich im ersten Band ganz unterhaltsam, aber auch das konnte mich im zweiten Band leider nicht mehr wirklich packen.
Der erste Band endete mit einem gemeinen Cliffhanger und ich war echt gespannt, wie es weitergehen würde. Aber Meghan March räumt dieses Problem sehr einfach aus dem Weg, da hätte man viel mehr draus machen können! Auch am Ende dieses Bandes gibt es einen Cliffhanger, aber im Gegensatz zum ersten Band muss ich sagen, dass es mich leider gar nicht mehr so interessiert, wie es mit Keira und Mount weitergehen wird.

Fazit:
Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf "Sinful Queen" von Meghan March gefreut, doch der zweite Band konnte mich nicht mehr ganz so stark fesseln.
Mir hat es wirklich an Handlung gefehlt und die Liebesgeschichte konnte mich auch nicht mehr wirklich packen.
Ich hatte doch ein wenig mehr erwartet, weiß noch nicht, ob ich den dritten Band lesen werde, und vergebe schwache drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 18.12.2019

Lässt mich ein wenig enttäuscht zurück!

Sturmtochter, Band 3 - Für immer vereint
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Das Wetter in Schottland spielt verrückt und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass eine Naturkatastrophe die nächste jagt, erscheinen auch immer mehr Elementare, die Ava und ihre Freunde bekämpfen ...

Das Wetter in Schottland spielt verrückt und als wäre es nicht schon schlimm genug, dass eine Naturkatastrophe die nächste jagt, erscheinen auch immer mehr Elementare, die Ava und ihre Freunde bekämpfen müssen. Nur Lance ist nicht an ihrer Seite, denn von ihm fehlt seit Wochen jede Spur...

"Für immer vereint" ist der dritte und finale Band von Bianca Iosivonis Sturmtochter Trilogie, der aus der Ich-Perspektive von Ava MacLeod und den personalen Erzählperspektiven von Sloan Dundas, Juliana MacKay, Reid Kelvin und Lance Campbell erzählt wurde.

Während Ava zu einer Sturmtochter des Wasserclans wurde, fehlt seit Lance seit vier Wochen jede Spur. Dabei würde sie seine Hilfe dringend benötigen, denn immer mehr Elementare bedrohen Schottland, ebenso wie starke Naturkatastrophen. Und auch die fünf Elementeclans sind verfeindeter denn je, dabei wäre es wichtig, gerade in solchen Zeiten an einen Strang zu ziehen.

Der Auftakt der Trilogie konnte mich damals komplett begeistern, den zweiten Band fand ich dann schon etwas schwächer, aber trotzdem habe ich mich sehr auf diesen dritten Band gefreut! Ich liebe Geschichten, in denen die Elemente eine Rolle spielen und die Kulisse und die Charaktere der Sturmtochter Trilogie mochte ich wirklich gerne. Doch irgendwie wollte der Funke nicht so recht überspringen.

Die Geschichte ließ sich von Anfang an sehr gut lesen und ich mochte auch die Charaktere wieder sehr! Nachdem Ava zu Beginn viele Probleme damit hatte ihre Wassermagie zu kontrollieren, ist sie nun zu einer Sturmtochter des Wasserclans geworden. Sie ist eine starke und mutige Kämpferin, die diese Ehre wirklich verdient hat!
Sloan Dundas wirkt in diesem Band deutlich reifer. Die vergangenen Ereignisse haben sie erwachsener gemacht und ihr gezeigt, worauf es wirklich ankommt!
Reid Kelvin war wieder mein liebster Charakter! Ich mag seine lockere und humorvolle Art sehr gerne und auch Reid hat in diesem Abschlussband gezeigt, dass er für Sachen kämpft, die ihm wichtig sind. Außerdem hat er nicht mehr nur das gemacht, was sein Vater, der Chief des Feuerclans, von ihm verlangt und erwartet hat, sondern hat seine eigenen Entscheidungen getroffen.
Juliana MacKay musste schon viele Verluste verarbeiten und ist trotzdem nicht zerbrochen. Sie ist eine Heilerin und ihre ruhige Art hat mir gut gefallen!
Lance Campbell musste wieder viel durchmachen, doch er hat immer einen kühlen Kopf bewahrt, was ich sehr bewundert habe.
Aber nicht nur die Charaktere haben mir echt gut gefallen, auch die Liebesgeschichten habe ich sehr gerne verfolgt, wobei es mir ja besonders Jules und Bowen, aber auch Reid und Sloan angetan haben!

Ich weiß auch gar nicht, woran es gelegen hat, dass mich die Handlung nicht wirklich packen konnte. Es gab viele spannende Kämpfe, aber manche Konflikte wurden mir zu leicht gelöst, da hätte ich irgendwie mehr erwartet. Ich fand, dass die Handlung sich im Mittelteil ein wenig gezogen hat, während es mir zum Ende hin zu schnell ging. Ich hatte mir von diesem Abschluss doch etwas mehr erhofft, schade!

Fazit:
"Sturmtochter - Für immer vereint" von Bianca Iosivoni ist ein Abschluss, von dem ich deutlich mehr erwartet habe und der mich etwas enttäuscht zurücklässt.
Die Charaktere haben mir allesamt wieder sehr gut gefallen und ich konnte mit ihnen mitfiebern. Doch die Handlung zog sich für meinen Geschmack besonders im Mittelteil sehr, während es mir am Ende zu schnell ging. Manches wurde für meinen Geschmack zu einfach gelöst.
Schade, da hätte ich mir nach den ersten beiden Bänden doch etwas mehr erhofft und vergebe drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 14.12.2019

Habe deutlich mehr erwartet!

Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
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Als Sturs Rotte in den Königspalast von Sabor befohlen wird, um zwei an der Sündenseuche erkrankte Lordlinge zu erlösen, hätte sie niemals damit gerechnet, dass es sich dabei um den Kronprinzen Jasimir ...

Als Sturs Rotte in den Königspalast von Sabor befohlen wird, um zwei an der Sündenseuche erkrankte Lordlinge zu erlösen, hätte sie niemals damit gerechnet, dass es sich dabei um den Kronprinzen Jasimir und dessen Leichwächter Tavin handeln würde.
Doch die beiden sind ganz und gar nicht krank, sondern brauchen die Hilfe der Krähen, um aus der Reichweite von Königin Rhusana zu kommen, denn diese trachtet nach dem Leben des Prinzen.

"Knochendiebin" ist der Auftakt von Margaret Owens die zwölf Kasten von Sabor Dilogie, der aus der personalen Erzählperspektive der sechzehn Jahre alten Stur erzählt wird.

Stur ist eine Knochendiebin, was bedeutet, dass sie das Flüstern in Knochen und Zähnen hören und sich die Macht dieser Objekte zu nutzen machen kann. Mit einem Phönix-Zahn kann sie beispielsweise Feuer entfachen, während ein Spatzen-Zahn sie vor Blicken verbergen kann.
Als Knochendiebin wird sie zur Flügelherrin ausgebildet, um selber mal eine Rotte führen zu können, und Stur macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist sehr starrköpfig, mutig und entschlossen. Sie kann für sich selbst einstehen und das mochte ich richtig gerne!
Mit dem Prinzen Jasimir und seinem Leibwächter Tavin lernen wir einen Phönix und einen Habicht kennen, die mit Stur durch Sabor reisen, um Königin Rhusana zu entgehen, die es auf Jasimir abgesehen hat. Auch die beiden haben mir sehr gut gefallen, auch wenn sie ein wenig blass geblieben sind.
Die Liebesgeschichte nimmt in "Knochendiebin" nicht viel Raum ein, was mir sehr gut gefallen hat! Sie war zwar da, drängte sich aber absolut nicht in den Vordergrund. Und auch den Love-Interest mochte ich sehr, weil ich erst vermutet hatte, dass Stur sich in jemand anderen verlieben würde.

In Sabor gibt es zwölf Kasten, die Vogelnamen tragen. So gibt es die herrschenden Phönixe, die Pfauen, Schwäne, Tauben, Habichte, Kraniche, Eulen, Geier, Möwen, Pirole, Spatzen und die Krähen. Alle Kasten sind angesehener als die Krähen, die sich um die an der Sündenseuche erkrankten Einwohner von Sabor kümmern. Alle Kasten sind hier auf die Krähen angewiesen und doch werden die Krähen verachtet und gemieden. Als der Prinz Sturs Rotte um Hilfe bittet, handelt Stur einen Eid aus, der hoffentlich die Lage der Krähen in Sabor verbessern wird, doch bis dahin liegt ein weiter Weg vor den Charakteren!
Die Welt an sich fand ich eigentlich richtig spannend! Vorne im Buch gibt es eine tolle Karte und eine Übersicht der Kasten, doch ich fand es dann sehr schade, dass die Welt im Buch nicht großartig erklärt wird. So bleiben viele Fragen, beispielsweise was es mit der Sündenseuche auf sich hat, offen.
Das hat mich doch sehr gestört, eben weil mir das wenige, was wir über die Welt erfahren haben, echt gut gefallen hat, doch leider wurde für meinen Geschmack hier sehr viel Potenzial verschenkt!

Auch die Handlung konnte mich nicht wirklich begeistern, denn diese fand ich ziemlich langatmig.
Stur, Tavin und Jasimir sind sehr lange auf der Flucht vor ihren Verfolgern und diese Flucht hat viel Raum eingenommen. Zu Beginn war es ja noch einigermaßen spannend, aber irgendwann zog sich die Handlung doch sehr, was ich echt schade fand! Die letzten fünfzig Seiten haben mir aber noch mal richtig gut gefallen! Es gab noch eine überraschende Wendung und das Ende ist ziemlich rund für einen Auftakt. Mir schon fast zu rund, weil ich noch nicht weiß, ob ich die Reihe weiterlesen werde.
Einerseits bin ich gespannt, wie es mit Stur, Tavin und Jasimir weitergehen wird, und ich hoffe auch darauf, dass die Welt ein wenig mehr erklärt wird, aber mir fehlt gerade der Reiz weiterzulesen, was vielleicht mit einem Cliffhanger anders gewesen wäre.

Fazit:
Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen an "Die zwölf Kasten von Sabor - Knochendiebin" von Margaret Owen herangegangen, denn leider konnte mich dieser Auftakt nicht begeistern.
Die Charaktere blieben mir zu blass, die Welt wurde mir zu wenig erklärt und auch die Handlung war mir etwas zu langatmig.
Ich habe deutlich mehr erwartet und vergebe deshalb drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 15.11.2019

Ließ sich gut lesen, konnte mich trotzdem nicht begeistern!

Crown of Lies
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Noelle Charlston ist die Erbin der großen Kaufhauskette Belle Elle und sehr behütet aufgewachsen.
An ihrem neunzehnten Geburtstag bricht sie aus und wird prompt überfallen. Der Unbekannte, der sie gerettet ...

Noelle Charlston ist die Erbin der großen Kaufhauskette Belle Elle und sehr behütet aufgewachsen.
An ihrem neunzehnten Geburtstag bricht sie aus und wird prompt überfallen. Der Unbekannte, der sie gerettet hat, ging ihr nie wieder aus dem Kopf. Nun trifft sie auf Penn Everett, der in Elle Erinnerungen an diese Nacht vor drei Jahren weckt, doch kann er wirklich der Namenlose von damals sein?

"Crown of Lies" ist der erste Band von Pepper Winters Truth & Lies-Serie, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Noelle Charlston erzählt wird.

Dass Elle einmal die Kaufhauskette Belle Elle erben würde, wusste sie schon immer. Sie hat früh gelernt, wie man erfolgreich ein Unternehmen leitet, und lebt für ihre Arbeit. Dementsprechend hat sie wenig Zeit für Freunde, oder sonstige Aktivitäten. Eine besondere Bindung hat sie zu ihrem Vater und ihrer Katze Salbei.
Vor drei Jahren wollte sie sehen, wie die wirkliche Welt draußen ist, und wurde direkt überfallen. Ihr namenloser Retter, den sie mit allen Mitteln finden wollte und nie wiedergefunden hat, ging ihr seither niemals aus dem Kopf und die Begegnung mit dem charismatischen Penn Everett sorgt dafür, dass die Erinnerungen an diese Nacht wieder präsent werden, doch er kann doch unmöglich ihr geheimnisvoller Retter sein?

Elle mochte ich eigentlich ganz gerne als Protagonistin. Sie ist sehr pflichtbewusst, denn Belle Elle kommt für sie immer an erster Stelle. Ihr einziger Ausbruch in die Freiheit endete schlimm, sodass sie nie wieder über die Stränge geschlagen hat und die Arbeit bestimmt ihren Tag.
Das ändert sich allerdings, als sie auf Penn Everett trifft. Penn ist ein charmanter Lügner und macht seine Absichten von vorneherein klar. Er will Elle besitzen, sie unterwerfen und stellt für Elle eine unwiderstehliche Verlockung dar.
Es war ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden. Mal will Elle ihn, mal will sie ihn nicht. Was man verstehen kann, denn Penn lügt, manipuliert und behandelt Elle oft wirklich nicht gut, was bei mir auch wieder diesen komischen Beigeschmack erzeugt hat, denn ich hätte es besser gefunden, wenn Elle sich das nicht hätte gefallen gelassen, oder nicht so leicht über Penns Verhalten hinweggesehen hätte. Und doch fühlt sie sich zu Penn hingezogen. Selten zeigt Penn seine weiche und liebevolle Seite, was ich sehr schade gefunden habe, denn er ist definitiv ein sehr interessanter Mann, der auch für die eine oder andere Überraschung gut war!

Das Hin und Her zwischen den beiden hat mir nicht ganz so gut gefallen und die Geschichte hat mich jetzt auch nicht wirklich vom Hocker gerissen, aber ich muss sagen, dass sich das Buch trotzdem echt gut lesen ließ. Das Buch endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger und ich bin auch irgendwo neugierig, wie es mit Penn und Elle weitergehen wird. Es sind noch viele Fragen offen, aber ich werde die Reihe trotzdem nicht weiterlesen. Vielleicht auch, weil ich schon ein paar Rezensionen gesehen habe, wo der zweite Band nicht ganz so gut bei weggekommen ist.

Fazit:
"Crown of Lies" von Pepper Winters ließ sich gut lesen, doch die Geschichte von Elle und Penn hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Das ewige Hin und Her zwischen den beiden ging mir etwas auf die Nerven und es hat mir auch nicht gefallen, wie Penn Elle behandelt hat, beziehungsweise, wie Elle sich von Penn hat behandeln lassen.
Ich vergebe schwache drei Kleeblätter.