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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Verwirrend und enttäuschend

Campion. Tödliches Erbe
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Campion, der "vielleicht beste Detektiv, den England je kannte" wurde vor fast 100 Jahren von der Autorin Margery Allingham erfunden. Ich kannte bisher noch keine Bücher von dieser Reihe und habe mich ...

Campion, der "vielleicht beste Detektiv, den England je kannte" wurde vor fast 100 Jahren von der Autorin Margery Allingham erfunden. Ich kannte bisher noch keine Bücher von dieser Reihe und habe mich auf 'Tödliches Erbe' gefreut, da ich auf einen neuen Poirot gehofft hatte.
Leider wurde ich sehr enttäuscht. Mir war nicht bewusst, dass es sich um den dritten Band der Reihe handelt, aber das merkte ich ziemlich schnell. Denn die Autorin setzte wohl voraus, dass man den Detektiv bereits aus den bisherigen Fällen kannte. Ich konnte auf jeden Fall, das ganze Buch lang mit dieser Person nicht warm werden. Sie tauchte immer mal auf, wusste plötzlich Fakten, arrangierte irgendwelche Hilfen und löste den Fall mit Bravour. Nur, um was es wirklich ging und warum er sich engagierte, blieb mir ein Rätsel. Vielleicht muss man Engländer sein und die Geheimnisse rund um das Königshaus kennen?
Die schöne Aufmachung des Buches und der Klappentext haben mich verführt, diese Geschichte zu lesen. Bei der Übersetzung vermute ich fast die alte Version und dachte an manchen Stellen, hier hat jemand Wort für Wort übersetzt, ohne den Sinn des Satzes bzw. der ganzen Handlung zu verstehen oder zu berücksichtigen. Der Detektiv wird nicht richtig vorgestellt und die ganze Geschichte ist nur einfach langweilig geschrieben.
Das große grauenvolle Geheimnis, auf welches immer mal wieder hingewiesen wird, wird zwar letztendlich aufgedeckt, aber auch hier fehlte mir das Verständnis und ich war froh, die 270 Seiten beendet zu haben.
2,5*

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Veröffentlicht am 03.08.2023

Schlimmer geht immer

Ein mörderisches Paar - Das Versprechen
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Die Ostfriesenreihe von Herrn Wolf lese ich gerne, allerdings gefiel mir bei den letzten Bänden nicht, wie viel Werbung er für seine Frau und seine Freunde macht. Die Sommerfeldt Trilogie habe ich nicht ...

Die Ostfriesenreihe von Herrn Wolf lese ich gerne, allerdings gefiel mir bei den letzten Bänden nicht, wie viel Werbung er für seine Frau und seine Freunde macht. Die Sommerfeldt Trilogie habe ich nicht zu Ende gelesen, bei Rupert undercover fand ich den ersten Band ganz amüsant und die Fortsetzungen überflüssig. Ein mörderische Paar stand deshalb nicht auf meiner Wunschliste. Es landete trotzdem auf meinem Lesestapel und leider waren es wieder vergeudete Lesestunden. So viel Klamauk auf 430 Seiten ist mir selten untergekommen. Ann Kathrin Klaasen zählt als beste Kommissarin, welche die meisten Serientäter festgenommen hat.....deshalb kommen jetzt alle Mörder und Drogenhälter nach Ostfriestland!
Aus den Spin-offs von Bernhard Sommerfeldt und Rupert undercover ist nun das Traumpaar Ernest Simmel und Frauke entstanden. Und beide räumen wieder unangetastet in Ostfriesland auf.
Ich habe das ganze Buch über auf eine vernünftige, spannende Handlung gewartet. Nichts. Alle Personen waren unsympathisch und farblos. Zu viele von ihnen bleiben am Ende noch unentdeckt und werden sich wohl noch in weiteren 'Fällen' rumtummeln. Aber ohne mich.
Ich hoffe, dass die eigentliche Ostfriesenkrimireihe nicht weiter von diesen Subjekten infiltrieren wird. Es wäre schade,, wenn doch.
Leider nur 2,5* von mir

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Veröffentlicht am 20.01.2023

Lässt mich ratlos zurück

Shorty
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Shorty ist ein unsteter Geist. Seine berufliche Karriere ist genauso wechselhaft wie sein Privatleben. Gerade repariert er elektrische Leitungen in einem Baubüro und überlegt, ob er die dort arbeitende ...

Shorty ist ein unsteter Geist. Seine berufliche Karriere ist genauso wechselhaft wie sein Privatleben. Gerade repariert er elektrische Leitungen in einem Baubüro und überlegt, ob er die dort arbeitende Architektin Bluna zu einem Kaffee einladen soll. Da hört er plötzlich in seinem Kopfhörer eine Stimme, die ihn direkt mit Namen anspricht: »Shorty? Kannst du mich verstehen?« Die Stimme hat einen Auftrag für ihn. Er soll in dem Umspannwerk, wo er ebenfalls jobbt, eine kleine Maßnahme durchführen, angeblich, um die Welt zu retten. Die Stimme, die sich als hochintelligenter Alien vorstellt, versichert ihm, es sei ganz einfach, er müsse nur zum richtigen Zeitpunkt einen Kurzschluss auslösen. Shorty lässt sich auf die Sache ein, aber sie geht gründlich schief. Ein riesiges Durcheinander entsteht – nicht nur in der Stadt, in der Shorty wohnt, sondern auf der ganzen Erde. Shortys Problem: Alle Welt hält ihn für den Schuldigen an der Katastrophe. Was einerseits etwas ungerecht ist, andererseits aber auch nicht ganz falsch .

So wurde das Buch angekündigt. Hörte sich ganz gut an und die Jennerwein Reihe von Jörg Maurer lese ich meist auch sehr gerne. Bei Shorty dachte ich vielleicht auch an Schotti in der Fernsehserie: Der Tatortreiniger

Die Ankündigung des Inhalts stimmte zwar, aber versteckt in total unwichtigen Informationen, überschüssigen Aufzählungen von irgendwelchen Völkern, zwischenzeitlich so langweilig, dass ich mich zwingen musste, das Buch weiterzulesen. Für mich gehört es zu den Büchern, die ich nicht hätte lesen sollen. Vertan Lesestunden. Und leider kein Einzelfall. Autoren mit guten Thriller- oder Krimireihen bringen Einzelbände heraus, oft in einem anderen Genre und enttäuschen ihre Stammleser.

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Veröffentlicht am 26.12.2019

abgebrochen

Wir gegen euch
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Da ich den ersten Teil: Kleine Stadt der großen Träume nicht gelesen habe, fehlt mir die Vorgeschichte und das Verständnis.

Für mich ist es eine eine Aufzählung von einzelnen Personen aus Björnstadt, ...

Da ich den ersten Teil: Kleine Stadt der großen Träume nicht gelesen habe, fehlt mir die Vorgeschichte und das Verständnis.

Für mich ist es eine eine Aufzählung von einzelnen Personen aus Björnstadt, von denen ich nichts weiß und plötzlich irgendwelche Informationen serviert bekomme. Teils in der Gegenwart, teils mit Rückblick in die Vergangenheit und oft mit einem Hinweis, was wohl in nächster Zeit passieren wird. Äußerst langweilig geschrieben und immer steht der Eishockey im Vordergrund. Da mich mit dieser Sportart nichts verbindet, kann ich die 'Sorgen und Nöte' der Kleinstadtbewohner nicht nachvollziehen.

Es ist eines der wenigen Bücher, die ich abgebrochen habe. Aber mir ist meine Lesezeit zu schade, sie mit, für mich uninteressanten Büchern zu vergeuden.

Vielleicht ergeben sich später die Zusammenhänge und es kommt etwas Spannung auf.

2* - da ich das Buch abgebrochen habe, kann ich nicht den gesamten Inhalt bewerten.

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Veröffentlicht am 21.11.2019

Schade um die Lesestunden

ATME!
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Atme! Ist das erste Buch, welches ich von Judith Merchant gelesen habe. Es wird als Thriller angeboten, das Cover macht einen guten Eindruck und auch der Klappentext sprach mich an. Leider hat mich der ...

Atme! Ist das erste Buch, welches ich von Judith Merchant gelesen habe. Es wird als Thriller angeboten, das Cover macht einen guten Eindruck und auch der Klappentext sprach mich an. Leider hat mich der Inhalt enttäuscht. Der Schreibstil war flüssig, die kurzen Kapitel führten dazu, dass ich es schnell lesen konnte. Eine Geschichte einer geistig sehr kranken Frau, die süchtig nach Psychopharmaka ist, unter Panikattacken leidet, gewalttätig ist und anscheinend keine Hilfe von den Mitmenschen erfährt. Das ganze Buch plätschert mit ihren wirren Gedanken daher, es kommt keine Spannung auf, ist teilweise sehr unrealistisch und ein richtiges Ende habe ich auch nicht erkannt. Schade um die Lesestunden.