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Veröffentlicht am 01.01.2020

Cinderella in Weltraum

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Cinder" ist der erste Teil der "Lunar Chronicles" und handel von Cinder, die mit ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern in New Beijing lebt und dort ihr Geld als Mechanikerin verdient. Sie ...

Cinder" ist der erste Teil der "Lunar Chronicles" und handel von Cinder, die mit ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern in New Beijing lebt und dort ihr Geld als Mechanikerin verdient. Sie ist jedoch ein Cyborg und wird damit von der Gesellschaft gemieden. Ihr Leben ändert sich jedoch, als Prinz Kai vor ihr steht und ihre Hilfe braucht.

Zu Anfang wirkt es wie eine neue Cinderellageschichte, von denen es mittlerweile so viele gibt, doch es kommt dann ganz anders als man erwartet. Mir gefällt es auf jeden Fall schonmal, dass es an keiner Stelle übertrieben kitschig wird, wie es bei den meisten Cinderellageschichten der Fall ist. Dennoch ist eine schöne Liebesgeschichte dabei, die sich langsam, aber doch sicher entwickelt. 
Man kann die einzelnen Märchenaspekte im Buch erkennen, es ist wirklich spannend zu schauen was z.B. aus der Kutsche geworden ist und was oder wer die helfende Fee ist. Man denkt sich auch, dass man weis was auf einen zukommt, da man das klassische Märchen kennt, doch letztendlich kommen die meisten Situationen anders als gedacht. Es wird auf keinen Fall langweilig!
Die Welt, in die man beim Lesen eintaucht, ist auch ganz interessant. Sie ist wie unsere nur in der Zukunft mit all den modernen Sachen, die man sich in so einer Zeit vorstellt. Manchmal muss ich nur gestehen, wusste ich nicht so ganz wie ich mir einzelne Sachen richtig vorstellen sollte, weswegen ich dann etwas an Star Wars denken musste, was auch in der Zukunft spielt. Ich denke mal, dass die Autorin dies auch wenig als Grundlage genommen hat. 

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es auf jeden Fall wert ist dieses Buch zu lesen, wenn man Science Fiction und/oder Märchen mag. Und da ich den Rest der Reihe auch schon kenne, verspreche ich, dass es im Laufe der Reihe sogar noch besser wird ;)

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Veröffentlicht am 01.01.2020

Ein märchenhafte Finale

Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
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Dies ist der letzte Teil und vierte Teil der Lunar Chronicles Reihe und ich muss echt sagen, dass Marissa Meyer wieder richtig gute Arbeit geleistet hat. Das Buch ist super und hat sich sogar im Gegensatz ...

Dies ist der letzte Teil und vierte Teil der Lunar Chronicles Reihe und ich muss echt sagen, dass Marissa Meyer wieder richtig gute Arbeit geleistet hat. Das Buch ist super und hat sich sogar im Gegensatz zu den anderen Büchern etwas gesteigert, meiner Meinung nach, falls das überhaupt möglich ist.
Dieses Teil ist das Finale und der Kampf gegen Levana spitzt sich zu. DIe Rampion Crew muss echt viel einstecken und endlich richtige Pläne schmieden, um Levana zu stürzen, wobei nicht immer alles nach Plan läuft und alles von jedem der Freunde abverlangt wird. Jedoch finden sie neue Verbündete und schaffen es so immer weiter in die Nähe der bösen Königin zu kommen. Aber am Besten verrate ich hier nicht schon alles :D
Mir gefällt es sehr, dass sich die einzelnen Personen weiterentwickeln und man bei vielen auch hinter die "Maske" schauen kann. Aber jeder hat sich auf seiner persönliche Weise weiterentwickelt. So ist z.B. Cress mutiger geworden, während Cinder sich langsam mit der Anführerrolle abfindet und besser damit klarkommt. Allgemein hat jeder einzelne Charakter seiner eigenen Vorzüge, was es schwer macht nur einen Lieblingscharakter zu haben, da wirklich alle wirklich toll sind. 
Die Handlung spitzt sich zu und wird im Laufe des Buches immer spannender. Da es etwas mehr Seiten hat als die Vorgänger und viele Leser geschrieben haben, dass es "lang" ist, hatte ich schon befürchtet, dass sich die Handlung ziehen wird, ohne auf den Punkt zu kommen. Das ist jedoch überhaupt nicht der Fall, da nacheinander sehr viel passiert und es immer spannender wird, weil teilweise auch Situationen auftauchen, in denen erstmal kein Ausweg in Sicht ist und sich die Handlung im letzten Moment wendet. Außerdem sind die Handlungen recht actionreich und manchmal sogar schockierend, da man manche Dinge garnicht erwartet, sodass man schon das ein oder andere Mal aufgeregt nach Luft schnappen kann. Aber die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Besonders die Szenen in denen Thorne und Cress langsam "auftauen" sind besonders süß. 
Was mir besonders an dieser Buchreihe gefällt, mir aber bei diesem Teil am meisten aufgefallen sind, ist das, obwohl die Märchenumschreibung sehr frei gehalten wird und sehr neu und kreativ ist, man immer noch die ursprünglichen Märchen an der einen oder anderen Stelle erkennen kann. Aber nicht nur immer ein Märchen. Zum Beispiel ist Scarlet, die eigentlich Rötkäppchen darstellt, zusammen mit Wolf auch die schöne und das Biest. Man findet überall in den Büchern stellen die auf verschiedene Märchen hinweisen, wofür es sich lohnt die Reihe mehr als nur einmal zu lesen, da man bestimmt immer wieder was neues finden kann :)

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Veröffentlicht am 01.01.2020

Ein toller dritter Teil!

Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden
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In dem dritten Teil der Reihe versuchen Cinder und ihre Leute Cress zu retten, welche in einem Satellit im Weltraum gefangen ist und von dort aus für Levana arbeiten muss. Zusammen versuchen sie dann ...


In dem dritten Teil der Reihe versuchen Cinder und ihre Leute Cress zu retten, welche in einem Satellit im Weltraum gefangen ist und von dort aus für Levana arbeiten muss. Zusammen versuchen sie dann die Hochzeit von Prinz Kai und Levana zu verhindern, um damit alle vor Levanas Schreckensherrschaft zu retten.
 
Genau wie schon die zwei Bücher davor ist auch das Dritte der Reihe sehr gut und flüssig geschrieben, sodass man in die Geschehnisse eintauchen kann und richtig mitfiebert. Es wird teilweise richtig spannend, sodass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Es ist auch reichlich viel Action dabei, was mir besonders gefällt.
Die Charaktere sind richtig gut beschrieben, besonders die Hauptchaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen. Jeder hat etwas ganz Besonderes und seine eigenen Schwächen und Stärken, was sie sehr autentisch macht. 
Hin und wieder kommen auch ganz lustige Stellen vor, die die Handlung noch etwas auflockern und sehr unterhaltsam sind. Genauso wie die romantischen Scenen, die im dritten Teil etwas zunehmen, da die einzelnen Personen sich langsam näher kommen. Aber auch die Freundschaften werden enger, sodass man immer mehr von der Mannschaft der "Rampion" lesen möchte.

Alles in allem ist das Buch sehr gelungen und ich empfehle es wärmstens weiter für alle die Märchen mögen, aber auch beim Lesen gerne das "Feeling" von Star wars oder Guardians of the Galaxy mögen. Denn daran erinnert mich die Geschichte der Lunar Chronicles ein bisschen.

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Veröffentlicht am 23.12.2019

Die Perfektheiten des Lebens

Was perfekt war
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Graham und Quinn sind das perfekte Paar. Sie passen einfach zueinander wie niemand sonst. Doch eines Tages merken sie, dass ihre Beziehung zu zerbrechen droht und dass sie das Problem nicht aus der Welt ...

Graham und Quinn sind das perfekte Paar. Sie passen einfach zueinander wie niemand sonst. Doch eines Tages merken sie, dass ihre Beziehung zu zerbrechen droht und dass sie das Problem nicht aus der Welt schaffen können.

Durch den Scheibstil kann man direkt in die Geschichte eintauchen. Die Autorin beschreibt außerdem viele kleine Momente auf eine sehr zarte und gefühlvolle Art, sodass genau diese kleinen Dinge das Buch zu etwas Besonderem macht. Damit hat sie mich sowohl zum Lachen und Schwelgen gebracht, als auch traurig und nachdenklich.
Der Wechsel zwischen dem Geschehen in der Vergangenheit und dem Jetzt sorgt dafür, dass die Geschichte nicht zu bedrückend wird, denn zwischendurch es sehr emotional und man muss erst mal alles sacken lassen.
Die Geschichte ist außerdem sehr realistisch geschrieben. Es wird nichts beschönigt oder ausgelassen. So kann man gut mit den Personen mitfühlen und sie verstehen.
An sich sind die Charaktere echt toll beschrieben. Sie wirken so menschlich und echt, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Die Bezihung der beiden ist unglaublich romantisch und süß, ohne übertrieben oder kitschig zu sein. Dabei geht es noch nicht mal um das perfekte Aufeinandertreffen von zwei perfekten Menschen, sondern auch um die Probleme und das Zusammenhalten in einer Beziehung. Das macht diese Liebesgeschichte zu etwas Besonderem, denn sie ist anders als die typischen Geschichten, die man kennt.

Letztendlich konnte mich das Buch sehr berühren. Es zeigt, dass nicht immer alles perfekt läuft in einer Beziehung, auch wenn die Menschen sich lieben. Und es zeigt sogar noch viel mehr auf das Leben bezogen, was mich zwischendurch zum Nachdenken gebracht hat. Außerdem ist es wirklich toll geschrieben.
Ein Buch, das jeder mal gelesen habe sollte!

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Veröffentlicht am 17.12.2019

Geschichte lebendig erzählt

Der Attentäter
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Franz Ferdinand kommt nach Sarajevo und sein Aufenthalt ist aufwendig geplant. Das ganze Volk soll ihn sehen und bejubeln können. Doch nicht alle sind damit zufrieden, dass ein Österreicher über Serbien ...

Franz Ferdinand kommt nach Sarajevo und sein Aufenthalt ist aufwendig geplant. Das ganze Volk soll ihn sehen und bejubeln können. Doch nicht alle sind damit zufrieden, dass ein Österreicher über Serbien steht. Drei junge Männer haben deshalb mithilfe einer Geheimorganisation ein Attentat geplant, dass die Österreicher mit allen Mitteln verhindern wollen.

Wie man es von Ulf Schiewe kennt ist der Schreistil wunderbar flüssig und bildlich, sodass man der Handlung gut folgen kann und auch gut Emotionen übermittelt werden. Das Buch wird dadurch zu einer sehr lebendigen Erzählung einer historischen Begebenheit, aus der man viel lernen kann. Besonders hat es mir gefallen, dass selbst politische Dinge so einfach und interessant beschrieben wurden, dass ich immer wusste worum es geht. Auch wenn es mal komplizierter wird.

Die Personen sind dabei super beschrieben und wirken wie reale Menschen. Ihre Beweggründe und Emotione waren so greifbar, dass ich teilweise sogar mit den Attentätern mitfühlen konnte und Mitleid hatte, auch wenn ihre Handlungen falsch sind. Aber auch die Seite Franz Ferdinands und die eines österreichischen Geheimdienstlers werden beschrieben, sodass man die Situation aus verschiedenen Perspektiven kennenlernt.

Dabei steigt die Spannung immer weiter an und ohne übertriebene Action wird es dennoch sehr rasant und ich konnte gegen Ende garnicht mehr aufhören zu lesen. Dabei ist das Ende historisch bekannt und dennoch habe ich mitgefiebert.

Alles in allem konnte mich das Buch auf jeden Fall überzeugen. Es ist nicht nur lehrreich, sondern auch sehr spannend und gibt einen tollen Einblick was die Beteiligten damals gedacht und gefühlt haben könnten. Sehr zu empfehlen!

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