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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2020

Eine unerwartete Reise

Der Abenteurer und die Lady
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Roan Matheson war nur nach England gereist um seine Schwester Aurora zurück nach Amerika zu holen. Er konnte nicht ahnen, dass er Prudence Cabot treffen würde, die kurzerhand beschloss, ihn auf seiner ...

Roan Matheson war nur nach England gereist um seine Schwester Aurora zurück nach Amerika zu holen. Er konnte nicht ahnen, dass er Prudence Cabot treffen würde, die kurzerhand beschloss, ihn auf seiner Suche zu begleiten. Und er konnte nicht ahnen, dass er sich in Prudence verlieben würde, wo doch zu Hause eine Braut auf ihn wartete..

Meine Meinung
Mit Prudence‘ plötzlicher Entscheidung in die Postkutsche zu Roan Matheson einzusteigen, wurde das Buch spannend. Vorher hatte ich gelesen, dass mit Prudence‘ Familie nicht alles so war, wie es sein sollte. Es hatte Skandale gegeben und Prudence fürchtete, als alte Jungfer zu enden. Nun hatte sie sich – mit ihrer Entscheidung ebenfalls in die Postkutsche zu steigen, anstatt auf die Kutsche zu warten, die sie abholen sollte – in ein Abenteuer gestürzt, das ihr Leben verändern sollte. Doch auch auf diesem Weg gab es etliche Hindernisse… Das Buch ließ sich durch den angenehmen Schreibstil sehr gut lesen und barg auch keine Unklarheiten im Text. Auf jeden Fall hat die Autorin es verstanden, langsam die Spannung aufzubauen und sie auch bis zum Ende zu halten. Ich konnte mich auch in Roan hineinversetzen, der wütend auf seine Schwester war, weil sie in England geblieben war ohne triftige Begründung, und ihren Bräutigam in New York auf sich warten ließ. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und auch sehr gut unterhalten. Was ich noch positiv vermerken möchte ist, dass es einen Epilog gab, der Auskunft darüber gibt, wie es den Familien weiter ergangen ist. Das gefiel mir sehr gut. Dass es das dritte Buch einer Reihe ist, wurde mich erst beim Rezensieren klar. Das heißt, dass man es auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände gut lesen kann. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, und vergebe dafür vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten sowie eine Leseempfehlung an alle, die Liebesromane mögen. Ich lese sie ab und zu ganz gerne.

Veröffentlicht am 21.01.2020

Teil zwei der Hebammen-Saga

Jahre der Veränderung
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Wie im ersten Band der Hebammen-Saga geht es auch hier wieder um die drei Freundinnen Edith, Luise und Margot. Edith arbeitet außer in der Klinik auch noch in der Beratungsstelle für Frauen. Margot hat ...

Wie im ersten Band der Hebammen-Saga geht es auch hier wieder um die drei Freundinnen Edith, Luise und Margot. Edith arbeitet außer in der Klinik auch noch in der Beratungsstelle für Frauen. Margot hat das Pech, sich in einen verheirateten Mann zu verlieben und Luise gibt den Hebammen-Schülerinnen Unterricht. Auch in das Nachtleben Berlins stürzt sich Luise. Doch die Weltwirtschaftskrise zeigt sich deutlich, denn Armut und Leid ist immer vorhanden. Dann bekommt Edith ein verlockendes Angebot, das ihr Leben für immer verändern wird. Und die Freundschaft der drei Frauen wird auf eine harte Probe gestellt.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil sehr gut lesen. Im Text gab es keine Unklarheiten. Was mich jedoch ein wenig gestört hat ist, dass die Kapitel – zumindest teilweise - mit einem leichten Cliffhanger endeten. Das heißt, ich erfuhr zwar den Ausgang der jeweiligen Geschichte, aber das zwischen dem Cliffhanger und dem Ende fehlt mir. Außerdem sind zwischen dem ersten Buch und dem vorliegenden mehr als zehn Jahre vergangen. Margot ist in einem verheirateten Mann verliebt und hofft immer wieder, dass er sich scheiden lassen wird. Edith ist die begütertste der drei Freundinnen, doch auch sie erfährt Leid. Und Luise? Zwar trifft auch sie einen Mann, der ihr sehr sympathisch ist, aber ob daraus etwas wird? Das alles muss der Leser selbst lesen. Wie schon vorher holen die drei Hebammen viele Kinder auf die Welt. In vielen Fällen geht alles gut, doch es gibt auch traurige Fälle in welchen das Kind oder gar die Mutter stirbt. Dann gibt es ja zu dieser Zeit noch den Antisemitismus, der immer schlimmer wird. Die Braunen sind radikal, und könnten eigentlich bestraft werden, doch wer würde sie anzeigen? Und wer würde sie verurteilen? Ich glaube, das traute sich damals schon niemand. Edith ist Jüdin. Und sie tut am Ende das einzig Richtige. Aber nicht aus der Angst heraus. Aber auch das soll der Leser selbst lesen. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass die Autorin im Nachwort die historischen Fakten erwähnt. Allerdings hätte ich ein Personenverzeichnis trotzdem gut gefunden. Mit hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn der erste Band meiner Meinung nach etwas besser war. Darum spreche ich zwar eine Leseempfehlung aus, vergebe jedoch für dieses Buch nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 07.01.2020

Guter Auftakt

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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London 1920: Ein Traum geht für die 19-jährige Louisa in Erfüllung, denn sie bekommt eine Anstelllung bei den MItfords aus Oxfordshire. Endlich kann sie dem Elend der Großstadt entfliehen und auf einem ...

London 1920: Ein Traum geht für die 19-jährige Louisa in Erfüllung, denn sie bekommt eine Anstelllung bei den MItfords aus Oxfordshire. Endlich kann sie dem Elend der Großstadt entfliehen und auf einem herrschaftlichen Anwesen arbeiten. Als Anstandsdame und Vertraute der ältesten Tochter des Hauses. Am helllichten Tag wird Florence Nightingale ermordet. Nancy und Louisa ermitteln und schnell erkenne sie, dass nach diesem Krieg jeder etwas zu verbergen hat.

Meine Meinung
Ich habe von dieser Autorin bisher noch kein Buch gelesen. Dieses ist mir schon länger aufgefallen und ich habe lange mit mir gerungen: E-Book oder Print? Nun habe ich mich zu dem E-Book entschlossen und den Kauf dieses Buches habe ich nicht bereut. Denn es hat meine Erwartungen durchaus erfüllt. Es ließ sich sehr leicht und flüssig lesen, denn es hat einen angenehmen Schreibstil. Auch gab es keine Unklarheiten im Text, war also unkompliziert zu lesen. In der Geschichte war ich auch gleich drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Louisa, die zweimal durch ihren Onkel in Bedrängnis gerät und sich gerade noch so retten kann. Er hatte mir ihr etwas vor, war ihr absolut nicht gefiel. Mehr verrate ich darüber nicht. In Nancy, Tochter aus reichem/gutem Haus, der es gefiel in Louisa eine Freundin gefunden zu haben. Auch wenn sie weiterhin Herrin und Bedienstete waren. Auch in Guy, der gerne mehr sein wollte, als nur ein Bahnpolizist und Ermittlungen anstellte die ihn aber in Bedrängnis brachten. Eine der Aufklärungen hatte ich vermutet, allerdings nicht ganz so… Der Leser soll das selbst lesen. Und die endgültige Aufklärung war dann doch eine Überraschung für mich. Die Autorin hat es verstanden tatsächliche Begebenheiten mit Fiktion so zu vermischen, dass eine hohe Spannung entstand, die sich über das ganze Buch auch gehalten hat. Ich habe es mit Begeisterung gelesen, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Gut, aber noch Luft nach oben

Perchtenjagd
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Die fünfjährige Marie verschwindet auf dem Adventsmarkt in St. Wolfgang spurlos. Wurde sie von einem Perchtenläufer entführt? Die Salzburger Polizei tappt im Dunkeln – und der Gerichtspsychologe Meiberger ...

Die fünfjährige Marie verschwindet auf dem Adventsmarkt in St. Wolfgang spurlos. Wurde sie von einem Perchtenläufer entführt? Die Salzburger Polizei tappt im Dunkeln – und der Gerichtspsychologe Meiberger trifft auf einen psychopathischen Täter der ein tödliches Krippenspiel plant. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und bringt Meiberger an seine Grenzen. Aber nur ihm ist es möglich, den Täter zu stoppen.

Meine Meinung
Es ist mein erstes Buch der Autoren Brandstetter. Und obwohl für mich der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war, war er doch unkompliziert, denn es gab keine Unklarheiten im Text. Doch obwohl ich mich erst mit dem Schreibstil anfreunden musste, so war das Buch doch von Anfang an spannend. In die Geschichte kam ich dann auch recht schnell hinein und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Meiberger der nicht verstand, warum in sein Freund Nepo von dem Fall abgezogen hatte. Mir war es zunächst genauso unverständlich. Vielleicht ist der Mörder für den einen oder anderen Leser eine Überraschung, aber irgendwie hatte ich es schon nach etwa der Hälfte/zwei Dritteln des Buches vermutet. Zumindest habe ich diese Person verdächtigt. Das Buch ist wie gesagt spannend und fesselnd geschrieben, doch hat es auch noch etwas Potenzial sprich Luft nach oben. Der Ausgang ist so, dass ich den nächsten Band auch lesen möchte. Zwar ist es ein abgeschlossenes Buch, doch passiert am Ende etwas, das auf den nächsten Band neugierig macht. Ich fand es wie gesagt spannend, fesselnd und sehr unterhaltsam. Von mir daher eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

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Veröffentlicht am 28.12.2019

Ein Super-Auftaktband

Die Lichtbringerin 1
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Lucia hat einen eigentlich tödlichen Unfall. Doch wider Erwarten trägt sie nur ein paar blaue Flecken davon. Und es stellt sich ihr ein junger Mann vor, Rakesh mit Namen und sagt, er sei ihr neuer Mentor. ...

Lucia hat einen eigentlich tödlichen Unfall. Doch wider Erwarten trägt sie nur ein paar blaue Flecken davon. Und es stellt sich ihr ein junger Mann vor, Rakesh mit Namen und sagt, er sei ihr neuer Mentor. Angeblich verfügt sie über besondere Fähigkeiten, sie kann übernatürliche Wesen wahrnehmen und selbst Magie anwenden behauptet er. Doch Lucia ist sicher, dass Rakesh spinnt. Sie will sich auf gar keinen Fall auf diesen Kerl…. Unsinn einlassen. Doch sie kann dem Schicksal nicht entkommen. Von jetzt auf nachher befindet sie sich in einem Kampf zwischen schwarzen Magiern, Dämonen und Lichtkriegern.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich, dank des angenehmen Schreibstils, sehr gut lesen. Es gab auch keine Unklarheiten im Text, wenn man mal davon absieht, dass bei Fantasy-Romanen sowieso nicht alles logisch und klar ist. In der Geschichte war ich jedoch schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Lucia, die einfach nicht glauben wollte, dass es so etwas wie Lichtkrieger und Dämonen gab und erst dann überzeugt war, als sie diese selbst sah. Die natürlich eine Heidenangst hatte, und diese doch immer wieder überwand. In Rakesh, der ihr Mentor war und ihr helfen musste sich an die neuen Fähigkeiten zu gewöhnen. Doch gab es auch eine weibliche Person in dem ganzen Team der Lichtkrieger, die ihr nicht sehr sympathisch sondern eigentlich arrogant rüberkam. Doch wer das war, wird der geneigte Leser schon selbst herausfinden. Auch was Lucia bei den Lichtkriegern und mit ihnen alles erlebte. Das Buch war von Anfang an spannend und die Autorin hat es verstanden, die Spannung bis zum Ende zu halten. Es hat mich gefesselt, sehr gut unterhalten und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Von mir daher eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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