"Das Worst-Case-Szenario-Survival-Handbuch : Überleben in Extremsituationen" von Joshua Piven und David Borgenicht ist ein besonderes Buch.
Ich dachte eigentlich zuerst, dass das Buch in das Genre Humor ...
"Das Worst-Case-Szenario-Survival-Handbuch : Überleben in Extremsituationen" von Joshua Piven und David Borgenicht ist ein besonderes Buch.
Ich dachte eigentlich zuerst, dass das Buch in das Genre Humor gehört und die Autoren uns Leser auf die Schippe nehmen wollen, mit dem Titel und mit ihren Ratschlägen. Aber das ist nicht so!
Tatsächlich wird schon in der Einleitung beschrieben, welche lebensbedrohlichen Situationen die Autoren schon erlebt haben und wie sie nun uns Otto-Normalos helfen wollen in allen Lebenslagen klarzukommen.
Und es gibt tatsächlich Tipps für alle Lebenslagen, vom Sitzlehnenrücker im Flugzeug bis hin zu tatsächlichen Lebensgefahren und Notfällen.
Wir sind nun für alles gerüstet - auch wenn ich hoffe, dass ich das meiste davon nie erleben muss!
"Young Rebels" von Benjamin Knödler und Christine Knödler ist ein Buch des Hanser-Verlags über "25 Jugendliche, die die Welt verändern!".
Das Cover und auch das Buch insgesamt sind im Stil der "Rebel ...
"Young Rebels" von Benjamin Knödler und Christine Knödler ist ein Buch des Hanser-Verlags über "25 Jugendliche, die die Welt verändern!".
Das Cover und auch das Buch insgesamt sind im Stil der "Rebel Girl"-Bücher gestaltet, unterscheiden sich aber doch sehr von diesen.
Natürlich allen voran dadurch, dass nicht nur Frauen und Mädchen, sondern auch Jungen und junge Männer vorgestellt werden.
Wenn man die einzelnen Geschichten liest, fällt aber auch schnell auf, dass es für jede Person nicht nur eine Seite Text gibt, wie bei den Rebel Girls, sondern mehrere Seiten und dass viele, gut recherchierte Informationen geliefert werden. Man wird also nicht so sehr dazu angeregt, selbst weiterzuforschen, sondern erhält schon viele Informationen zu den vorgestellten Personen. Sich weiter einlesen kann man natürlich immer trotzdem.
Was mir bei diesem Buch (auch mit den "Rebel Girls" im Hinterkopf) leider eher negativ aufgefallen ist, ist die grafische Gestaltung, die hier durchweg aus einer Hand stammt und nicht so mein Fall ist.
Außerdem ist es wahrscheinlich auch ein Problem der Thematik, aber für mich eher negativ: Es werden keine Persönlichkeiten aus verschiedenen Epochen und (historischen) Kulturen vorgestellt, sondern größtenteils moderne Jugendliche (ich glaube, der "älteste" ist Louis Braille, der im 19. Jahrhundert lebte).
Wahrscheinlich ist hier die Quellenlage schwierig und die Überlieferten Details einfach zu schwammig, aber ich hätte mir auch historische Jugendliche als Thema gewünscht, die unsere moderne Zeit mitgeprägt haben. (Beispielsweise weiß wahrscheinlich jeder, dass Johanna von Orleans noch nicht erwachsen war, als sie loszog um ihre Botschaft Gottes zu verbreiten). Solche historischen oder gar antiken Persönlichkeiten fehlen aber völlig.
Ich bin hier aber wahrscheinlich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Ich finde es sehr gut, dass moderne Jugendliche aus vielen verschiedenen (modernen) Kulturen vorgestellt werden, die für ihre Sache und meistens für Minderheiten kämpfen. Ich habe durch das Buch mehr über bekannte Namen aber auch über mir noch unbekannte Persönlichkeiten gelernt und ich hoffe, dass alle mit Ihrem Protest auch in Zukunft erfolgreich sein werden und unsere Welt besser machen!
Insgesamt ein interessantes und lehrreiches Buch, definitiv nicht nur für Teenager!
"Einfach alles!" von Christopher Lloyd ist kein einfaches Sachbuch oder Naturkundebuch oder Geschichtsbuch - er erhebt einen anderen, höheren Anspruch: "Die Geschichte der Erde, Dinosaurier, Roboter und ...
"Einfach alles!" von Christopher Lloyd ist kein einfaches Sachbuch oder Naturkundebuch oder Geschichtsbuch - er erhebt einen anderen, höheren Anspruch: "Die Geschichte der Erde, Dinosaurier, Roboter und zu vieler anderer Dinge, um sie hier aufzuzählen". Er will uns also eigentlich "einfach alles" beibringen. Natürlich klappt das nicht so ganz, das gibt er auch im Nachwort zu und erzählt von seinem Plan einen zweiten Teil zu schreiben, an dem wir alle mitwirken können: Wir sollen ihm schreiben, was wir für die Welt unbedingt wichtig finden und was uns gefehlt hat.
Tatsächlich war ich eher überrascht, wie er es schafft, wirklich sehr viel zu erzählen. Er beginnt bei der Entstehung des Universums, also ganz am Anfang, es folgt ein bisschen Natur- und Urgeschichte, aber sehr schnell sind wir im normalen "Geschichtsunterricht" angekommen, es geht also fast nur noch um uns Menschen, am Rande noch ein bisschen um Naturwissenschaten und Erkenntnisse und Erfindungen, aber doch hauptsächlich um Geschichte. Lloyd schafft es sehr gut vom Eurozentrischen Geschichtsbild wegzukommen. Er führt uns die großen Zusammenhänge vor Augen und stellt gegenüber, was zur gleichen Zeit auf der anderen Seite der Welt los war usw. Trotzdem fehlen einige geschichtliche Ereignisse, die zumindest wir als Europäer und Deutsche nie weggelassen hätten: Der 30jährige Krieg, die deutsche Wiedervereinigung, überhaupt kommt die Lösung des Ost-West-Konflikts und seine Folgen ziemlich zu kurz. Auch wirklich weltweit wichtige Ereignisse wie der Buchdruck werden eher am Rande erwähnt. Wir waren nicht ganz zufrieden, bei den Sachen, die wir schon wussten, aber umso zufriedener mit dem neuen Wissen aus anderen Erdteilen, die wir bekommen haben.
Außerdem ist es auch bemerkenswert, wie Lloyd es schafft uns die ganze Geschichte, die manchmal erfreulich, manchmal schrecklich und manchmal fast langweilig ist, mit einem wunderbaren Erzählton nahezubringen, dass man immer weiterlesen will und sogar so etwas wie Spannung aufkommt.
Das Wissen, das in einem solchen allumfassenden Buch vermittelt wird, kann nie alles sein; es kann immer nur eine Anregung zum Weiterlesen und weiter Informieren sein - und genau das ist es und das werden wir auch tun!
Insgesamt nur 4 Sterne, mit dem zweiten Band zusammen, dann vielleicht 5!
Klappentext:
Eigentlich bräuchte Julia dringend eine Auszeit. Aber die Reise nach Sylt entpuppt sich als wenig erholsam. Denn mit Julia sitzen auch ihre Mutter und zwei Tanten im Autozug auf die Insel.
Die ...
Klappentext:
Eigentlich bräuchte Julia dringend eine Auszeit. Aber die Reise nach Sylt entpuppt sich als wenig erholsam. Denn mit Julia sitzen auch ihre Mutter und zwei Tanten im Autozug auf die Insel.
Die drei Schwestern sind vollkommen zerstritten und lassen keine Gelegenheit aus, den anderen auf die Füße zu treten. Vor allem streiten sie darüber, was mit dem Haus auf Sylt geschehen soll, in dem sie früher unbeschwerte Familienurlaube verbracht haben.
Zunächst kommen die Frauen aber in einer Pension unter. Und hier zeigt Sylt sich endlich von seiner besten Seite. Zumal der Besitzer sehr charmant ist und Julia anbietet, ihr die Schönheit der Insel zu zeigen. Doch damit fangen Julias Probleme erst an.
Meinung:
Als sie dann nämlich auf Sylt ankommen, sind sie völlig ausgehungert und stellen erst auf der Insel fest, dass sie die Adresse nicht genau wissen ("wenn ich es sehe, erkenne ich es wieder"). Außerdem ist das vererbte Haus, das gar kein Ferienhaus ist, oh Wunder, bewohnt!
Da stellten sich mir als Leser zum ersten Mal Fragen, wie: Wer fährt mit dem Auto in den Urlaub, frühstückt vorher nicht und hat auch keinen Proviant dabei? Außerdem: Wer fährt einfach drauflos und informiert sich nicht über das geplante "Ferienhaus"? Naja, vielleicht plane ich auch zu viel voraus, aber hier fand ich das ganze zum ersten Mal ein wenig konstruiert. Das war leider nicht das letzte Mal. Trotzdem eine schöne Story mit plätschernder Handlung.
Fazit:
Insgeamt ist das Buch eine entspannende Urlaubslektüre oder ein Buch, das sich in den Urlaub wegträumen lässt. Es ist nicht langweilig, aber auch nicht spannend. Die Dialoge wirken manchal etwas konstruiert. Die (Haupt-)personen verhalten sich nicht immer so, dass man genauso gehandelt hätte.
Aber alles in allem ein schöner Roman, der die, die noch nicht in Sylt waren, davon überzeugen, dass es eine sehenswerte Instel ist, die man sich einmal ansehen sollte.
Das Buch "Last-Minute-Diät" von Nico Stanitzok ist ein GU-Kochbuch mit schöner, leicht verständlicher Bebilderung und Anleitung.
Es soll eigentlich - dem Namen nach - dazu da sein, auf kurze Zeit noch ...
Das Buch "Last-Minute-Diät" von Nico Stanitzok ist ein GU-Kochbuch mit schöner, leicht verständlicher Bebilderung und Anleitung.
Es soll eigentlich - dem Namen nach - dazu da sein, auf kurze Zeit noch schnell ein paar Pfunde abzuspecken, um z.B. im Bikini eine gute Figur zu machen. Das finde ich nicht gut!
Es ist aber, ganz im Gegenteil zum Titel, etwas ganz anderes: Ein Kochbuch, das dabei hilft, auf Dauer, gesünder und kalorienärmer, besonders aber bewusster zu essen, um dauerhaft und langsam Gewicht zu reduzieren. Es sind keine wirlich kalorienarmen Hungergerichte enthalten, sonder Rezepte, die dabei helfen, den Speiseplan dauerhaft umzustellen, Kalorien zu sparen und trotzdem lecker zu essen.
Es sind ein paar Rezepte enthalten, für die man wohl Standardzutaten verwenden kann, die jeder normalerweise kauft. Für die meisten wird man wohl eher zusätzlich einkaufen müssen. Etwas gestört hat mich, dass Superfoods u.ä. viel Platz einnehmen, z.B. in fast jedem Frühstücksrezept Chiasamen enthalten sind, obwohl es einheimischere Zutaten gäbe, die man stattdessen klimafreundlicher verwenden könnte.
Außerdem glaube ich, dass die Rezepte kalorientechnish eher nicht zum schnell runterhungern geeignet sind (was ich gut finde) und die Gewichtsreduzierung damit nur funktionieren kann, wenn man sich gleichzeitig an die Ratschläge hält, die der Autor am Anfang gibt: Kein Essen nach 19.00 Uhr, kein Essen zwischen den Hauptmahlzeiten, nur bewusstes Essen und nicht nebenbei, jeden Tag genug Bewegung, usw. Das alleine hilft schon um gesünder und schlanker zu leben. Die Rezepte allein allerdings reichen nicht und schon gar nicht für eine Last-Minute Diät wie der Titel verspricht.
Trotzdem ein schönes Kochbuch mit guten Tipps, die Neuauflage, dann vielleicht unter einem passenderen Titel.