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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2020

Gelungene Fortsetzung

Doggerland. Tiefer Fall (Ein Doggerland-Krimi 2)
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Inhalt übernommen:

Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen - erleichtert, auf Weihnachten ...

Inhalt übernommen:

Es ist Weihnachten, als ein Toter auf Noorö, der nördlichsten Insel von Doggerland, gefunden wird. Karen Eiken Hornby stürzt sich in die Ermittlungen - erleichtert, auf Weihnachten verzichten zu können. Ein weiterer Mord zeigt eine Verbindung zu einer örtlichen Whiskydestillerie, aber am meisten beunruhigt Karen, dass ihre eigene Familie in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Der Fall wird mehr und mehr zu einem Balanceakt zwischen Karens Privatleben und ihrer Rolle als Polizistin.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt sehr spannend, dann jedoch nimmt sich die Autorin, wie auch im ersten Buch, viel Zeit die einzelnen Protagonisten zu durchleuchten.
Ich mag Karen sehr,sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten, einem starken Willen und vielen Narben auf der Seele.
Als sie nach Noorö aufbricht ,um mit den Ermittlungen zu beginnen,ist es eine Reise in die Vergangenheit. Nachdem ein zweiter Mord passiert, ahnt sie, dass ihre Familie irgendwie in die Sache verstrickt ist und begibt sich selbst in große Gefahr.
Spätestens ab hier entwickelt das Buch einen regelrechten Sog, dem man sich bis zum fulminanten Ende nicht mehr entziehen kann.

Fazit:

Auch wenn die Geschichte manchmal etwas weitschweifig war,gab es einen durchgehenden Spannungsbogen. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Sehr spannend bis zum Schluss

Solothurn tanzt mit dem Teufel
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Inhalt übernommen:

Eine Serie rätselhafter Morde erschüttert die Stadt.

Am Schmutzigen Donnerstag, dem Auftakt der Solothurner Fasnacht, wird am Fuß des Krummturms die Leiche einer jungen Frau gefunden. ...

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Eine Serie rätselhafter Morde erschüttert die Stadt.

Am Schmutzigen Donnerstag, dem Auftakt der Solothurner Fasnacht, wird am Fuß des Krummturms die Leiche einer jungen Frau gefunden. Eine Tätowierung mit der Zahl 666 bringt Hauptmann Dominik Dornach auf eine frühere Mordserie im Rotlichtmilieu, deren Opfer das gleiche Tattoo aufwiesen. Während Dornach und seine Ermittler ersten Hinweisen nachgehen, wird seine im Irak für die UNO tätige Tochter von Terroristen ins Visier genommen, und Dornachs Welt droht in einem sich immer schneller werdenden Strudel aus Angst zu versinken.

Meine Meinung:

Es war für mich das erste Buch aus dieser Reihe und so musste ich mich erst mal mit den Protagonisten vertraut machen. Durch einige Rückblicke wurde es mir jedoch ziemlich leicht gemacht.
Im Getümmel der Fasnacht geschieht ein Mord und Hauptmann Dominik Dornach und sein Team, die alle noch etwas unter den Nachwirkungen der feucht-fröhlichen Feier zu leiden haben,beginnen mit den Ermittlungen.
Die Geschichte wechselt ständig zwischen mehreren Schauplätzen hin und her, neue Spuren tauchen auf und auch die Tochter des Hauptmanns gerät in die Fänge der Verbrecher.
Dem Autor gelingt es perfekt, ständig neue falsche Fährten zu legen und den Leser in Atem zu halten.
In einem atemberaubenden Showdown werden dann die letzten losenFäden verknüpft und es kommt zu einer überraschenden Auflösung.

Fazit:

Für Liebhaber spannender Krimis eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 24.01.2020

Gnadenlose Rache

Der Schmerz bleibt
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Nichts ist vergessen – Die Zeit der Vergeltung ist gekommen

Die Frauen besitzen alle das gleiche Äußere. Doch das ist nicht das einzig Gemeinsame – sie sterben alle einen grausamen ...

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Nichts ist vergessen – Die Zeit der Vergeltung ist gekommen

Die Frauen besitzen alle das gleiche Äußere. Doch das ist nicht das einzig Gemeinsame – sie sterben alle einen grausamen Tod.
Der Serienmörder foltert seine Opfer bestialisch, ohne auch nur die geringste Spur zu hinterlassen. Er macht den ersten Fehler, als einem Opfer die Flucht aus dem schrecklichen Kerker gelingt. Doch die Ermittler Rita Momsen und Peter Liebig erleben eine tiefe Enttäuschung, als sie auf die Hilfe des Opfers und erste Spuren setzen. Der geheimnisvolle Mörder bleibt nicht nur weiter ein Phantom, sondern wird selbst für sie zur tödlichen Bedrohung.

Meine Meinung:

Auch im fünften und letzten Band dieser Reihe wird man gleich zu Beginn mitten in eine grausame Geschichte hineingeworfen.
Ein Serienmörder mit einer schrecklichen Kindheit, befindet sich auf einem gnadenlosen Rachefeldzug. Er sucht seine Opfer gezielt aus und die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln.
Als ein Opfer schwer verletzt fliehen kann, erhofft sich die Polizei Hilfe, jedoch leider vergeblich.
In ständig hin und her wechselnden Erzählsträngen wird abwechselnd aus der Sicht des Täters und der Ermittlungsarbeit der Polizei berichtet.
In kurzen Einschüben wird außerdem über die Vergangenheit des Täters und seine Motivation berichtet.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende durchgehend hoch.
Mit einem dramatischen Showdown endet die beliebte Krimireihe.

Fazit:

Von mir eine absolute Empfehlung , jedoch nur für nervenstarke Leser.

Veröffentlicht am 05.01.2020

Ricarda - Eine starke Frau

Die Ärztin: Stürme des Lebens
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Inhalt übernommen:

Was die Zeit nicht heilt…
München, 1890: Die junge Ärztin Ricarda führt mit Brauereierbe Georg und Tochter Henny fern der Berliner Heimat ein beschauliches Leben. Mit der Eröffnung ...

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Was die Zeit nicht heilt…
München, 1890: Die junge Ärztin Ricarda führt mit Brauereierbe Georg und Tochter Henny fern der Berliner Heimat ein beschauliches Leben. Mit der Eröffnung einer eigenen Praxis scheint sich ihr größter Traum zu erfüllen. Doch kaum jemand nimmt die erste Ärztin der Stadt ernst. Als eine Diphteriewelle München erfasst und der «Würgeengel» Hunderte von Kinderleben fordert, läuft Ricarda gegen Mauern. Denn ihre männlichen Kollegen halten das vielversprechende neue Heilmittel Emil von Behrings für Humbug. Die Ärztin ist entschlossen, für ihre Überzeugung und ihre Patienten zu kämpfen. Bis ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit Ricarda alles zu nehmen droht, was ihr am Herzen liegt. Ein Geheimnis, dessen dunkle Kraft auch die nächste Generation bestimmen wird.

Meine Meinung:

Wie schon im ersten Band dieser Trilogie konnte die Autorin mich von Beginn an in die Geschichte hinein ziehen.
Durch die genauen Beschreibungen der Protagonisten hatte ich klare Bilder im Kopf. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ricarda und ihr Kampf um ihre Liebe und die gesellschaftliche Anerkennung ihres Berufs.
Man kann es sich in der heutigen Zeit kaum vorstellen, mit welchen Widrigkeiten die Frauen damals zu kämpfen hatten. Dank der stetigen Bemühungen unserer Vorfahrinnen, geht es den Frauen heute viel besser, obwohl immer noch nicht eine völlige Gleichberechtigung erreicht wurde.
Neben der Schilderung der Familiengeschichte, geht es auch um die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit.
Da die Geschichte mit einem großen Cliffhanger endet,bin ich voller Vorfreude auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 02.01.2020

Blaue Astern

Die englische Gärtnerin - Blaue Astern (Die Gärtnerin von Kew Gardens 1)
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London, 1920. Charlotte Windley scheint das Glück auf ihrer Seite zu haben. Bereits als Kind bereiste sie mit ihrem Großvater die englischen Inseln, immer auf der Suche nach seltenen ...

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London, 1920. Charlotte Windley scheint das Glück auf ihrer Seite zu haben. Bereits als Kind bereiste sie mit ihrem Großvater die englischen Inseln, immer auf der Suche nach seltenen Pflanzen. Jetzt ist sie in der prächtigen Parkanlage Kew Gardens als Botanikerin angestellt und könnte mit ihrem heimlichen Geliebten nach Asien fahren. Doch ein schrecklicher Unfall hinterlässt ihre Familie beinahe mittellos. Charlotte ringt mit sich, soll sie die Expedition absagen? Und auf das Werben von Victor Bromberg eingehen? Die Ehe mit dem weltgewandten deutschen Geschäftsmann würde sie von vielen Sorgen befreien. Gegen den Rat ihrer Mutter wird sie seine Frau.

Meine Meinung:

Es ist für mich das erste Buch dieser Autorin und ich war bereits auf den ersten Seiten Ihr Fan.
Ihr Schreibstil ist gefühlvoll und niemals kitschig. Sie bringt einem durch ihre präzisen Beschreibungen die einzelnen Protagonisten so nahe, dass man sie förmlich vor sich sieht.
Die Protagonistin Charlotte habe ich sehr bewundert für ihren Willen, sich als Frau in der damaligen Gesellschaft zu behaupten. Eine Frau hatte sich damals dem Manne unterzu ordnen und sich seinen Wünschen zu fügen.
Als große Naturliebhaberin gefielen mir auch die Beschreibungen von Kew Gardens und der neu gestaltete Garten von Summerlight House. Ich dachte beim Lesen ,dass ich dort gerne einmal spazieren gehen möchte.
Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Bände , um zu erfahren,wie es mit der Großfamilie weitergeht.Vor allen Dingen bin ich gespannt, ob es auch für die liebenswerte Aurora etwas mehr Glück im Leben gibt.