Platzhalter für Profilbild

Bisco

Lesejury Star
offline

Bisco ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Bisco über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2020

Manipulierte Mädchen auf Rachezug

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld
0

Ein junges Mädchen wird nicht weit von ihrem Elternhaus vergewaltigt. In ihrer Scham flüchtet sie zu ihrer besten Freundin und niemals erfahren ihre Eltern was passiert ist. Mehrere Jahrzehnte später, ...

Ein junges Mädchen wird nicht weit von ihrem Elternhaus vergewaltigt. In ihrer Scham flüchtet sie zu ihrer besten Freundin und niemals erfahren ihre Eltern was passiert ist. Mehrere Jahrzehnte später, soll dieses Geschehen dazu führen, das Mädchen und Frauen sich an den Tätern rächen.
Wir befinden uns in Austin, Texas. Die junge Thea kämpft mit dem Verlust ihrer Cousine Natalie. Diese ist ein Opfer eines brutalen Mordes geworden. Thea kämpft täglich damit weiter zu machen. Zu wissen das der Täter frei draußen rumläuft ist für sie sehr belastend. Dieser wurde aufgrund mangelnder Beweise frei gelassen. In der Schule ist die sonst recht gute und sportliche Schülerin zu einer grauen Maus geworden, welche nicht mehr dem Laufsport nachgeht.
Überraschenderweise erhält sie einen Umschlag mit einer Schnitzeljagd. Diese führt sie zu den Black Coats. Einer Geheimgruppe von Mädchen und Frauen (bei 16-jährigen weigere ich mich von Frauen zu sprechen) welche für die weibliche Gerechtigkeit kämpfen. Wer nun denkt sie halten Plakate hoch oder lassen wie andere Protestgruppen die Brüste sprechen liegt hier falsch. Bei den BC geht es um mehr. Zusammenhalt und Gerechtigkeit stehen für die Mitglieder im Mittelpunkt.
Thea und weitere Mädchen werden zu einer Gruppe zusammengefasst. Alle haben einen guten Grund warum sie angefordert wurden. So haben alle einen Grund für Gerechtigkeit, weil ein Mann in ihrem Leben ihnen selbst oder jemanden der ihnen nahe stand Schaden zugefügt habt.
So gibt es den Code Morning, wo es um Einschüchterung ging aber keinerlei Gewalt angewendet werden soll. Mit diesen Aufgaben fängt für die Mädchen alles an.
Dann gibt es jedoch schon recht bald den Code Evening und hier werden nicht nur Worte zur Gerechtigkeitswiederherstellung gebraucht.
Thea lernt in der Zeit bei den Black Coats Drew kennen und muss nun den Seiltanzakt zwischen Liebe und dem Team Banner finden. Zudem sie merkt das nicht alles so zu sein scheint wie es wirklich ist.
Ich bin persönlich ein bisschen enttäuscht gewesen. Ich habe mit einer Gruppe starker Frauen gerechnet und nicht mit ein paar Highschoolmädchen welche noch am Anfang ihres Lebens stehen. Alle haben sie Autos, spezielle Fähigkeiten und die Eltern sind einfach nur hohl und merken nicht das sich ihre Kinder verändern. Das Spezialtraining ist etwas weit hergeholt, zudem die Teammitglieder innerhalb ein bis zwei Monaten ausgebildet sind wie Spezialeinheiten.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich wie die Organisation arbeitet. Kinder werden manipuliert und zu Fremden geschickt um dort „Gerechtigkeit“ auszuüben. Dabei wird deren Alltag untergraben und sie können kaum entscheiden ob sie dies für richtig halten oder nicht. Dabei wird hart von oben nach unten vermittelt wer das Sagen hat.
Alles in allem ist die Geschichte in Ordnung, auch wenn sie zum Ende hin ihre Länge hat. Aber man darf nichts Großartiges erwarten.

Veröffentlicht am 12.01.2020

Opfer sind Täter und Täter sind Opfer und was bist du?

Das Wesen
0

Eine Geschichte, fast zwei Jahrzehnte an Geschehen dazwischen.

1994: Das kleine Mädchen Juliane verschwindet und wird wenige Tage später gefunden. Beschuldigt und verurteilt wir der Psychiater Lichner. ...

Eine Geschichte, fast zwei Jahrzehnte an Geschehen dazwischen.

1994: Das kleine Mädchen Juliane verschwindet und wird wenige Tage später gefunden. Beschuldigt und verurteilt wir der Psychiater Lichner.

2009: Ein anonymer Hinweis deutet auf das Verschwinden eines Kindes. Ohne dies vorab zu wissen finden sich die Polizeihauptkommissare Seifert und Menkhoff vor der Tür des damals verurteilten Lichner.

Der Schock auf beiden Seiten ist groß, denn diese beiden haben ihn damals ins Gefängnis gebracht. Lichner bezeugt das er weder ein Kind entführt noch überhaupt eins habe, wie es aber in Unterlagen erwähnt wird.

Lichner bezeugt nichts zu wissen und unschuldig zu sein, so wie damals auch schon. Doch einmal Täter immer Täter, ist in der Gedanke von Menkhoff und dieser versucht mit aller Gewalt zu beweisen das er schuld ist.

Doch nicht ein Indiz, kein Hinweis, nichts bestätigt das es überhaupt ein entführtes Kind gibt.
So beginnt ein Spiel wo jeder glaubt im Recht zu sein, jeder zu wissen was die Wahrheit ist. Doch das größte Problem ist, dass Menschen voreingenommen sind und so auch Menkhoff. Denn dieser hatte vor 15 Jahren eine Affäre. Eine Affäre mit Nicole, einer Patientin von Lichner. Einer Frau mit einer so zerstörenden Vergangenheit, dass die Frau eine extrem gestörte Persönlichkeit geworden ist. So schlimm, dass sie hinter all dem steht? Und Menkhoff voreingenommen, denn für ihn gibt es nur das Opfer Nicole, aber niemals kann für ihn das Opfer zum Täter werden.

Aber wie ist es nun wirklich? Und dann wird doch noch ein Kind entführt. Aber wer war es und warum?
Ich bin froh nur die gekürzte Fassung des Hörbuches gehört zu haben, denn es war sehr anstrengend. Vorteil im Buch wären die Jahreszahlen, welche einen zeigen wo in der Geschichte man sich befindet. Beim Hören geht das schonmal schnell unter.

Positiv ist auf jeden Fall der Sprecher. Er bringt die richtige Note an Spannung und unterschiedlichen Charakterstimmen ein. So dass man sich bildlich die unterschiedlichen Personen im Dialog vorstellen kann.
Negativ für mich war es, dass ich zwei von drei Hauptcharakteren überhaupt nicht leiden mag. Der Psychiater ist der „unschuldige“? Exhäftling. Aber ist er es wirklich? Seine arrogante und überhebliche Art nervte mich total. Das er die beiden Herren nicht mag kann man verstehen, aber Respekt kann man dennoch haben.

Menkhoff ist der schlimmste Typ Kommissar, den man sich vorstellen kann. Weil er ein Stück weit selbst Teil der Geschichte ist, ist er so dermaßen
voreingenommen. Er beleidigt, schreit und ist einfach nur unsozial in seinem Umgang mit Kollegen und Verdächtigen. Es steht fest das Nicole eine schwer gestörte Persönlichkeit hat, aber er sieht nur das Opfer und würde sie selbst als Täterin noch schützen. Es kommen Details zur Vorschau, welche zeigen das er über Leichen geht, wenn es um seinen Vorteil geht.

Innerhalb des Hörbuchs wird mir jedoch einfach zu viel geschrien. Der Typ ist nur am brüllen wo es nur geht und es nervt dadurch. Mit sieben Stunden war die gekürzte Version schon echt lang genug gewesen.

Zum Ende hin gibt es nochmal einen großen Showdown und alles wird aufgedeckt. Wer die Opfer und Täter ist, wird nun ersichtlicher.


Veröffentlicht am 10.01.2020

Interessantes Zusammenspiel aus Tätern und Jägern

The Fourth Monkey - Das Mädchen im Eis
0

Wie ist das Mädchen in einen gefrorenen See gelangt. See gefroren seit Wochen. Mädchen vermisst seit Tagen. Der Killer ist an Kreativität nicht zu schlagen

Wow, was für ein Buch. Bevor ich die Story ...

Wie ist das Mädchen in einen gefrorenen See gelangt. See gefroren seit Wochen. Mädchen vermisst seit Tagen. Der Killer ist an Kreativität nicht zu schlagen

Wow, was für ein Buch. Bevor ich die Story wiedergebe, was der Klappentext schon ganz gut macht, halte mich etwas kürzer und prägnanter.

Da ich den ersten Teil nicht gelesen habe, viel mir der Einstieg zuerst etwas schwer. Die Wiederholungen dessen was bereits im ersten Teil passierte und wer involviert war, erleichterte es dann aber ungemein.

Wir erleben ein sehr gut eingespieltes Team der Polizei welches vor so unglaublich grausamen Morden steht. Vermisste Mädchen auf der einen Seite und später die Männer welche alle sehr skurril getötet wurden. Die Zusammenarbeit bei der Spurensuche läuft sehr gut und das Team harmoniert. Wäre da nicht das FBI was seine eigene Nummer fährt. So laufen die Ermittlungen auch erstmal parallel und zeigen keine Indizien für den gleichen Killer.

Anson Bishop als Hauptfigur auf der bösen Seite ist der klassische Killer wo in der Vergangenheit was schiefgelaufen ist. Da wir ihn aber sehr wenig in direkter Aktion erleben und mehr über seine Person durch Ermittlungen und so erfahren, finde ich, war er immer wie ein Geist und etwas schwer zu fassen. Aber das machte den Reiz aus.

Der Mützenmörder konnte einen schon etwas leidtun, da man doch merkte das da etwas schwer schief am laufen war. Aber wo Empathie ist, ist auch Antiempathie. Aber eine sehr gut durchdachte Rolle.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Selbst die Nebendarsteller kamen sehr gut zur Geltung. Einziger Minuspunkt, Porter und Poole mit ihren sehr ähnlichen Namen. Da hatte ich am Anfang schon meine Probleme die zu unterscheiden. Für mich hat der Preis der besten Rolle Lili erhalten. Tapfer die Kleine.

Die Geschichte selbst baute sich dann wunderbar einfach auf, so dass man sich schnell an die wechselnden Hauptcharaktere für die einzelnen Charaktere einfinden konnte. So war es auch leicht verständlich, wenn eine Szene wechselte, man ja lesen konnte wer nun im Rampenlicht steht. Sehr charmant natürlich auch das Tagebuch was nicht fehlen darf.

Alles in allem ein Thriller, der langsam anfängt, sich dann steigert und zum Ende nochmal richtig aufdreht. Gerade an kalten Tagen ein interessantes Buch. Den wer will nicht wissen wie die Leiche in den gefrorenen See kam.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Da feht es aber an sehr viel Aufschwung unter den Schwingen

Silberschwingen 1: Silberschwingen
0

Ein Jugendbuch welches unausgereifte Charaktere mit sich bringt und ein Liebesdreieck was man nicht mit der Figur einer 16jährigen durchführen sollte.

Silberschwingen ist eins der Jugendbücher wo ich ...

Ein Jugendbuch welches unausgereifte Charaktere mit sich bringt und ein Liebesdreieck was man nicht mit der Figur einer 16jährigen durchführen sollte.

Silberschwingen ist eins der Jugendbücher wo ich mir denke: Was willst du mir eigentlich für eine Geschichte erzählen? Denn gefühlt ist von allem etwas dabei aber nichts richtig ausgereift. Weder Charaktere noch die Geschichte in sich.

Beginnen wir von vorne. Wir lernen Thorn kennen. Sie ist fünfzehn und Schülerin einer weiterführenden Schule, wo sie im Schulteam der Stabläuferinnen ist. In ihrem Team gilt sie als die schnellste Läuferin.

Ihr Leben verläuft ganz normal und in der nächsten Zeit wird sie 16. Doch alles ändert sich als sie eines Tage starke Rückenschmerzen hat, Hitzewallungen und Jungs mit feurigen Flügeln auf den Rücken sieht. Daraufhin kommt sie in der Schule das erste Mal mit der Clique von Riley in Berührung. Es stellt sich heraus das die Gruppe besonders ist. Denn sie haben alle Schwingen. Schwingen, man spricht nämlich nicht von Flügeln. Silberschwingen um genau zu sein.

So erfährt Thorn das sie ein Halbwesen ist. Halb Mensch und halb Silberschwinge. Da die Gruppe, um Riley, aber Abtrünnige sind, welche gejagt werden, kommt es zu der Begegnung mit Lucien. Er ist der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen. Als dieser von Thorn erfährt macht er Jagd auf sie.

Zu diesem Zeitpunkt hat sich in Thorn bereits ein Funke für Riley entwickelt, doch nun komm Lucien hinzu. Er hasst Thorn und das Chaos was er nun in seinem Leben mit reinbringen wird, aber er hat eine Verpflichtung vom Clan auferlegt bekommen und muss danach handeln.

Mehr kann ich an der Stelle nicht schreiben, da es sonst zu sehr spoilern würde. Aber soviel kann ich mal sagen: Es geht in der Geschichte nicht wirklich voran. Da Thorn als Halbwesen nicht leben dürfte, wird sie Lucien als Frau, bzw. eher Sklavin, versprochen. Er muss sie ausbilden, dies führt zu einer Nähe, die zwischen den beiden entsteht. Da sie eigentlich Riley sehr mag und das Geschehen um seine Person als grausam und extrem schlimm empfindet, beleidigt diese erstmal pausenlos Lucien als Monster. Man könnte auf das Wort „Monster“ schon nen Trinkspiel spielen. So ist auch von ihm Ablehnung und Wiederwille zu verspüren. Aber natürlich wäre es keine Lovestory würde sich das nicht schon bald ändern. Somit hängt Thorn im Liebesdreieck fest. Und wir zu diesem Zeitpunkt in einer sehr langweiligen Geschichte.

Leider bin ich mit allen Charakteren nicht warm geworden. Thorn ist pubertär, ziellos und absolut planlos. Sie kennt Riley kaum und verliebt sich schon in ihn. Dann kommt der oberböse Lucien und sie verliebt sich in ihn. Stockholm-Syndrom lässt grüßen. Ihre Entscheidungen sind planlos und unüberlegt. Die Entscheidung zwischen zwei Jungs zu stehen und so schnell wie sie auf Lucien abgeht, das ist echt nicht mehr normal. Vor allem nicht für eine jungfräuliche 16jährige.

Riley ist eigentlich eine Hauptperson bekommt aber im ersten Teil sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt, außer dass er das andere Opfer ist. Zu ihm kann man eigentlich gar nichts sagen.

Lucien ist der Spross vom Oberhaupt. Findet er vielleicht nicht besonders toll, ist aber so. Umso weniger ist er begeistert davon das ihm seine Anvertraute, welche er seit der Geburt hat, entzogen wird und nun Thorn seine kleine Freundin sein soll. Ihn mochte ich als Charakter genauso wenig wie Thorn. Er wirkt im Buch auf die Charaktere reifer, naja ich finde es nicht. Zudem er nur seine Aufgabe erfüllt und mit seinen ständigen Spitznamen „Dorne“ und seinen rumgesülze echt einem Rosenkavalier ähnelt. (Wortspiel ^^).

Alles in allem ist es ein Buch, welches durch seine leichte Sprache schnell und flüssig lesbar war. Die Geschichte selbst ist ziemlich dröge und gewinnt keinerlei Tempo. Das Liebesdreieck ist einfach nur lahm und gerade für eine 16jährige echt nicht nötig. Als Jugendbuch würde ich das Buch nicht empfehlen, weil es mir zu viele falsche Signale ausstrahlt. Alles in allem ein enttäuschendes Buch, welches man lesen kann, aber nicht muss. Der Hype ist hier übertrieben gewesen.

Veröffentlicht am 10.01.2020

Ungewöhnlich, einzigartig und was ganz besonderes

Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019
0

Wer Magie, ein Mix aus allen Zeiten Innovation und Liebe zwischen Männern nicht scheut sollte es lesen

„Witchmark: Die Spur der Toten“ war für mich eins der Bücher 2019 auf die ich mich ganz besonders ...

Wer Magie, ein Mix aus allen Zeiten Innovation und Liebe zwischen Männern nicht scheut sollte es lesen

„Witchmark: Die Spur der Toten“ war für mich eins der Bücher 2019 auf die ich mich ganz besonders freuen durfte, diese zu lesen und zu rezensieren.

Die Geschichte hat mich zu Anfang echt verwirrt. Die Mischung aus Kutschen, Fahrrädern und dann die Automobile welche eine Seltenheit sind. Dann im weiteren Verlauf wirkt die Sprache recht alt, wenn mit Worten wie Radioapparat und Kolbenfüller gearbeitet wird. Die Kommunikation erfolgt über Telegramme. Telefone und Handys, geschweige Internet gibt es nicht. Aber dafür gibt es Fahrradschlösser und Kaffee mit Becher, a la Kaffee to go. Wir bleiben also erstmal in einer Zeit, welche sich für uns nicht näher definiert, aber in etwa Anfang des 20 Jahrhunderts bei uns ähnelt.

Wir erfahren aber das vieles von den Annehmlichkeiten, wie auch gutes Wetter, nicht der Innovation und Glück einer guten Lage auf der Erde abhängig ist, sondern Magie dafür Sorge trägt.

Unter den Menschen leben Hexer und Magier. Wo wir sagen würden, es ist beides dasselbe, so gibt es für die Protagonisten einen Unterschied. Diesen zu verstehen viel nicht immer leicht, ist aber eigentlich ganz einfach: Du hast Geld und Macht, oder du hast es eben nicht. Dementsprechend bis du das eine oder das andere.

Wir erfahren also im Anfang des Buches schon ein bisschen was von den Hauptcharakteren, ihrer Vergangenheit und ihren Beweggründen.

Eine der wichtigsten Hintergründe in dem Buch ist, zu wissen das man nicht vom klassischen Tod spricht. Sondern die Seelen verlassen die Erde nie richtig. Man spricht auch nicht von religiösem Glauben an Himmel und Hölle, sondern vom „Ewigen Hort“.

An dieser Stelle möchte ich gar nicht zu sehr in die Geschichte eintauchen, man muss diese einfach selbst gelesen haben. Folgender Satz war am Ende eines Kapitels und beschreibt die Situation für unseren Hauptcharakter Miles Singer sehr gut:

„Meine Schwester hat mich gefunden, und meine Freiheit war verloren“.



Mich hat der Anfang echt gefordert. Keine zeitliche Einordnung zu haben und die Mischung aus neuem Modernen und alten war echt schwierig. Auch das Verständnis wie die Magie eingesetzt wird und gewonnen, so wie es um die Seelen der Menschen steht war nicht immer einfach nachzuvollziehen. Aber wenn man dranbleibt, wird es leichter und man gewinnt einen guten Draht zu den Charakteren.

Miles Singer war mir während des ganzen Buches sehr sympathisch. Ich konnte alle seine Beweggründe nachvollziehen und hätte es ihm gleichgetan. Sein Hang zu helfen fand ich ganz wunderbar und es war echt schön zu sehen wie er und Mr. Hunter einander nähern.

Von Mr. Hunter haben wir etwas weniger erfahren, dass gibt ihm nach wie vor eine Aura des Unbekannten was ich nicht schlecht fand.

Miles Familie hingegen lernen wir näher kennen, werde an dieser Stelle aber nicht drauf eingehen, die ist halt sehr speziell.

Wer ein Buch sucht mit einer Mischung aus Fantasy, Steampunk, Krimi und einer kleinen Liebesgeschichte zwischen Männern ist hier genau richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere