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Veröffentlicht am 14.02.2020

Spannung Pur

Codename: Sentinel (Jameson Force Security Group Teil 2)
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Der Klappentext: „Als ehemaliges Mitglied des United States Secret Service' bin ich es gewohnt, im Rahmen meiner Tätigkeit mein Leben aufs Spiel zu setzen. Das Können, das ich mir während meiner Beschäftigung ...

Der Klappentext: „Als ehemaliges Mitglied des United States Secret Service' bin ich es gewohnt, im Rahmen meiner Tätigkeit mein Leben aufs Spiel zu setzen. Das Können, das ich mir während meiner Beschäftigung in Washington angeeignet habe, hat mich zu einem geschätzten Mitglied der Jameson Force Security Group gemacht. Doch als der Präsident mich persönlich bittet, seine Nichte zu beschützen, befinde ich mich ganz schnell wieder im Dienst des Oval Office'. Einfach ausgedrückt … Barrett Alexander ist mehr als brillant. Die landesweit renommierte Energieforscherin befindet sich kurz vor dem Durchbruch. Ihre Entdeckung wird die Welt verändern, doch leider macht sie das auch zum Ziel einer Terrorzelle. Während die Bedrohung für Barrett immer größer wird, besteht ihre beste Chance aufs Überleben darin unterzutauchen. Die Gefahr, in der Barrett schwebt, sorgt dafür, dass wir uns näher kommen, als geplant. Schon bald wird mir klar, dass ich sie nicht beschützen will, weil es mein Job ist, sondern weil ich mich in sie verliebt habe. Und nun ist niemand mehr sicher vor meiner Rache, sollte ihr tatsächlich etwas geschehen!“

Zum Inhalt: Dr. Barrett Alexander, Nichte des amerikanischen Präsidenten, war ein Wunderkind und ist jetzt eine engagierte, brillante Wissenschaftlerin, die auf dem Gebiet der kostengünstigen, umweltfreundlichen Energiegewinnung forscht und kurz vor dem großen Durchbruch steht. Als ihr Name in einem abgehörten Gespräch fällt, zögert ihr Onkel nicht lange und beauftragt die Jameson Force Security Group mit ihren Schutz. Barrie ist davon nicht unbedingt begeistert, sieht aber den Ernst der Lage schließlich ein, außerdem ist ihr ganz persönlicher Bodyguard einfach zu heiß um ihm zu wiederstehen. Zum Glück ist Cruce nicht nur heiß, sondern auch in seinem Job gut – denn es kommt zum Äußersten.
Zum Stil: Wie der Klappentext schon anzeigt wird diese spannende Liebesgeschichte abwechselnd von Cruce und Barrett als Ich-Erzähler erzählt, so gewinnen diese beiden Charaktere besonders schnell an Lebendigkeit. Da es sich bei Codename: Sentinel um den zweiten Band der Jameson Force Security –Reihe handelt, wurden schon einige Randfiguren im ersten Band eingeführt. Doch es ist nicht zwingend notwendig diesen zu kennen um hier voll in die Geschichte reinzukommen. Es handelt sich immer um eine abgeschlossene Story zu einem anderen Paar. Der Schreibstil von Sawyer Bennett ist wieder äußerst flüssig und leicht lesbar, der Aufbau der Handlungsstränge so spannend, dass man – zumindest ich – das Buch kaum aus der Hand legen konnte. In meinen Augen ist hier der Fokus auf dem Thrilleranteil der Story, natürlich spielt Romantik und auch Erotik eine Rolle, aber die Gefahr in der Barrett schwebt und ihre Arbeit nimmt den Hauptteil ein.
Eine gelungene Fortsetzung der Serie mit starken und beschützenden Alphamännern, bei der ich mich schon sehr auf den nächsten Band freue. Spannung, etwas Romantik, eine Spur Erotik und gute Charaktere – was könnte man da vermissen?

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Die unendlichen Möglichkeiten des Internets

Liebe ist nichts für Idioten
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Der Klappentext: „Bei der Suche nach der großen Liebe verlässt sich Mel auf die Dating-App Fluttr - bislang war Mr. Perfect noch nicht dabei. Nach einer schiefgelaufenen Verabredung und einem unerwünschten ...

Der Klappentext: „Bei der Suche nach der großen Liebe verlässt sich Mel auf die Dating-App Fluttr - bislang war Mr. Perfect noch nicht dabei. Nach einer schiefgelaufenen Verabredung und einem unerwünschten dick pic zu viel reicht es Mel. Um ihren Geschlechtsgenossinnen einen Liebesreinfall zu ersparen, programmiert sie eine Webseite namens »IdiotenAlarm«. Über Nacht wird das Männerwarnsystem zu einem riesigen Erfolg. Selbst in Herzensdingen scheint es einen Lichtblick zu geben, in der Gestalt des attraktiven Alex. Aber dann entdeckt Mel ausgerechnet Alex auf der Webseite. Spielt er vielleicht nur mit ihr?“
Zum Inhalt: Glaub nicht alles was du im Internet liest – und schon gar nicht was ein Mann auf seiner Dating-App schreibt. Diesen Rat kennt Mel eigentlich, aber trotzdem lässt sie sich immer wieder auf die App ein. Irgendwann reicht es ihr aber und da sie IT-Expertin ist kreiert sie kurzerhand ihre eigene Webseite, die alle tauben Nüsse aussortiert, bzw. eine schwarze Liste erstellt. Und ihre Seite „IdiotenAlarm“ wird über Nacht zu einem riesen Erfolg.
Der Stil: Die Autorin Kristin Rockaway hat einen sehr packenden und flüssigen Schreibstil, der mich die Geschichte verschlingen hat lassen. Erzählt wird von Mel in der Ich-Form, in einer modernen, zeitgemäßen und dem Thema angepasster Sprache. Und die einzelnen Charaktere, insbesondere natürlich Mel und ihre beste Freundin sympathisch und authentisch beschrieben – viele Leserinnen werden sich in solchen Situationen wie sie die beiden durchleben schon einmal befunden haben. Es handelt sich um einen humorvollen Liebesroman, voller Ironie und Witz und dennoch werden auch so aktuelle Probleme wie Sexismus sowohl im Berufsleben als auch im Privaten trefflich angesprochen und in die Story eingebaut.
Mein Fazit: Ein humorvoller Liebesroman, der mit Witz und Ironie ein sehr aktuelles Thema aufgreift und wunderschön und unterhaltsam verpackt.

Ich danke dem Mira Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Die Gärtnerin von Kew Gardens

Die englische Gärtnerin - Blaue Astern (Die Gärtnerin von Kew Gardens 1)
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Der Klappentext: „London, 1920. Charlotte Windley scheint das Glück auf ihrer Seite zu haben. Bereits als Kind bereiste sie mit ihrem Großvater die englischen Inseln, immer auf der Suche nach seltenen ...

Der Klappentext: „London, 1920. Charlotte Windley scheint das Glück auf ihrer Seite zu haben. Bereits als Kind bereiste sie mit ihrem Großvater die englischen Inseln, immer auf der Suche nach seltenen Pflanzen. Jetzt ist sie in der prächtigen Parkanlage Kew Gardens als Botanikerin angestellt und könnte mit ihrem heimlichen Geliebten nach Asien fahren. Doch ein schrecklicher Unfall hinterlässt ihre Familie beinahe mittellos. Charlotte ringt mit sich, soll sie die Expedition absagen? Und auf das Werben von Victor Bromberg eingehen? Die Ehe mit dem weltgewandten deutschen Geschäftsmann würde sie von vielen Sorgen befreien. Gegen den Rat ihrer Mutter wird sie seine Frau...“
Zum Inhalt: Der vorliegende Band Blaue Astern ist der erste Band der Trilogie Die englische Gärtnerin, die das Leben der Charlotte Windley thematisiert, dennoch kommt das Buch zu einem momentanen Abschluss, man bleibt nicht mit einem dramatischen Cliffhanger zurück, sondern mit einem ersten Einschnitt in Charlottes Leben. Charlotte hat ihr ganzes Streben darauf hin ausgelegt als Botanikerin in den berühmten Kew Gardens zu arbeiten, zu forschen und dafür auf Expeditionen zu gehen und dass obwohl sie nur eine Frau ist. Doch wie so häufig werden die Pläne durchkreuzt.
Der Stil: Die Autorin Martina Sahler hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Erzählt wird in der Dritten Person und man begleitet die junge Botanikerin Charlotte. An dieser interessanten Frauengestalt werden die zeitlichen Gegebenheiten der 20er Jahre sehr anschaulich dargestellt. Ein Schwerpunkt der Geschichte liegt auch auf den Kew Gardens und der Botanik, die bildlich beschrieben und gut erklärt wird. Bei der Englischen Gärtnerin handelt es sich um einen gut recherchierten und anschaulich beschriebenen historischen Roman der sehr gekonnt das Leben einer fiktiven Frau erzählt um Tatsachen zu beschreiben.
Mein Fazit: Ein Roman rund um starke Charaktere, einem faszinierenden Setting und über eine interessante Zeit. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Ich danke dem Ullstein Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Ein heißes Geheimnis

Wicked Player
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Der Klappentext: „Gage Bryant ist nicht nur einer der besten Wide Receiver der NFL, er hat auch ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das er bewahren muss. Denn Gage ist Mitglied im The Velvet Club, wo es ihm ...

Der Klappentext: „Gage Bryant ist nicht nur einer der besten Wide Receiver der NFL, er hat auch ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das er bewahren muss. Denn Gage ist Mitglied im The Velvet Club, wo es ihm möglich ist, seine dominanten Neigungen diskret auszuleben. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass ausgerechnet die TV-Reporterin, die ihm in den nächsten Wochen auf Schritt und Tritt bei der Eröffnung eines neuen Flügels des Kinderkrankenhauses folgen soll, seine neue devote Spielpartnerin im The Velvet Club ist.
Als klar ist, dass Elizabeth Hayes keine Ahnung hat, wer der Mann ist, der ihre Augen verbunden und sie gefesselt hat, wird das Spiel für Gage gleich noch viel interessanter. Denn nun kann er ihren Körper nachts besitzen, ihre Lust kontrollieren und ihr das Vergnügen bereiten, nach dem sie bettelt - doch sein Herz und seine Identität geraten nicht in Gefahr.
Das absolut Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass diese sexy kleine Reporterin enthüllt, wie verdorben er wirklich ist ....“
Zum Inhalt: Bei Wicked Player handelt es sich um den dritten Band der Raleigh Rough Riders Serie von Stacey Lynn, die sich jeweils um einen anderen Spieler des Footballteams dreht. Die Bände sind immer in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden, natürlich kommt es zu Anspielungen und natürlich tauchen die Paare und Personen der anderen Bände auf, aber damit kommt man sehr gut auch ohne Vorkenntnisse zurecht. Hier dreht sich nun alles um Gage und Elizabeth. Gage steht immer in der Öffentlichkeit und um vor allem seine Eltern (der Vater ist Pfarrer) nicht zu enttäuschen lebt er seine sexuellen Vorlieben, die sich hauptsächlich um Dominanz drehen lieber im Geheimen aus. Er ist Mitglied des Velvet Clubs, in dem Diskretion groß geschrieben wird. Dort trifft er auf Beth und sie harmonieren im Spielzimmer perfekt. Doch in der Realität ist Elizabeth Reporterin, die ihn in den nächsten Wochen für eine Reportage rund um ein Kinderkrankenhaus auf Schritt und Tritt begleiten soll. Während Gage schnell darauf kommt, dass seine Spielgefährtin aus dem Club die taffe Journalistin ist, tappt Beth noch eine Weile im Dunkeln. Doch wie es mit Geheimnissen meistens ist, sie bleiben nicht geheim.
Zum Stil: Der Schreibstil von der Autorin Stacey Lynn ist wieder so flüssig, locker und angenehm lesbar, so dass man – oder zumindest ich – das Buch an einem verregneten Wochenende durchgelesen habe. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von Beth und Gage als Ich-Erzähler, so gewinnen natürlich diese beiden Charaktere besonders schnell an Lebendigkeit, doch auch die anderen Personen werden gut dargestellt sowohl das Team als auch die kleinen Patienten gewinnen schnell an Schwung. Und diese Patientengeschichten sorgen für den zweiten Handlungsstrang und an Emotion. Neben der Liebesgeschichte voller Erotik und Dominanz, sind es die Kinder, die im Vordergrund stehen und der Geschichte eine besondere Tiefe verleihen.
Mein Fazit: Ein unterhaltsamer und gelungener Band der Raleigh Rough Riders Serie, das mit starken Charakteren überzeugt und den Leser gekonnt in die Welt der (soften) Dominanzspiele entführt.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 27.01.2020

Ein spannender Showdown

Undercover: Blast
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Der Klappentext: „…Kurz nach ihrer Hochzeit erhalten Hailey und Logan die schockierende Nachricht, dass Ethan Armstrong aus dem Gefängnis entkommen konnte. Der psychopathische Verbrecher hält sich nicht ...

Der Klappentext: „…Kurz nach ihrer Hochzeit erhalten Hailey und Logan die schockierende Nachricht, dass Ethan Armstrong aus dem Gefängnis entkommen konnte. Der psychopathische Verbrecher hält sich nicht nur für Clyde, sondern möchte sich auch unter allen Umständen seine Bonnie zurückholen. Um Hailey also wieder für sich zu gewinnen, bereitet er gemeinsam mit seinem Kartell, den Undergrounds, bereits die nächsten Coups vor. Während des Las Vegas Marathons planen sie einen Museumsraub sowie einen Banküberfall. Etwas, das nach Wahnsinn klingt, entpuppt sich als alles entscheidender Showdown, während dem sogar eine geliebte Person spurlos verschwindet und der die Zurückgebliebenen ins Chaos stürzt. Die Uhr tickt – und für Hailey, Logan, Miranda und Finn steht im finalen Kampf gegen die Undergrounds alles auf dem Spiel ...“
Zum Inhalt: Undercover: Blast ist der Abschlussband der Undercover-Trilogie und man sollte die ersten beiden Teile kennen bevor man diesen Band liest. Logisch man kann in die Geschichte hineinkommen und das Wichtigste verstehen, aber für ein echtes Lesevergnügen und um eine runde Story zu bekommen sollte man schon die ganze Reihe betrachten.
Hailey und Logan sind eigentlich glücklich, zwar hat Logan noch gesundheitliche Probleme, aber die kann er in den Griff bekommen. Mirandas Undercover Einsatz hat sie zu Finn gebracht und zwischen den beiden hat sich schon etwas Ernstes entwickelt. Und es hat sich schon herausgestellt, dass Finn in Wirklichkeit Logans verschollener Bruder ist. Der Teil setzt direkt nach Ethans Flucht ein und die beiden Paare versuchen einen Plan zu entwickeln um Ethan wieder einzufangen und seine Organisation auszuheben. Als dann aber Ethan ein unerwartetes Druckmittel in die Hände bekommt, ändert sich das Blatt zu seinen Gunsten und die Karten müssen neu gemischt werden.
Der Stil: Die Autorin S. P. Bräutigam hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der vier Protagonisten Hailey, Logan, Finn und Miranda jeweils in Ich-Form, bei vier Erzählern muss man etwas mehr aufpassen, wer gerade dran ist, aber das erhöht die Spannung nur noch. Ich muss sagen, dass mir Ethan im ersten Teil eher wie ein Kleinganove aus einem schlechten Film vorkam, großspurig, unbeherrscht und meist auf seiner eigenen Droge – hier bekommt er, ich will ja nicht zu viel verraten, eine noch gefährlichere Seite. Das Tempo der Geschichte nimmt noch einmal zu und die Spannung steigt bis zum großen Showdown.
Mein Fazit: Ein würdiger Abschluss einer spannenden und unterhaltsamen Trilogie gespickt mit einiger Erotik, aber nicht zu viel.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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