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Veröffentlicht am 30.01.2020

Eine abenteuerliche Reise

Das Wolkenschiff – Aufbruch nach Südpolaris (Das Wolkenschiff 1)
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Heute gibt es eine Rezi zu einem wunderbaren Kinderbuch, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene schön zu lesen ist. Vorweg mag ich sagen, dass die Altersbeschränkung ab 10 Jahren ernstzunehmen ist. ...

Heute gibt es eine Rezi zu einem wunderbaren Kinderbuch, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene schön zu lesen ist. Vorweg mag ich sagen, dass die Altersbeschränkung ab 10 Jahren ernstzunehmen ist. Je nachdem wie zart besaitet das eigene Kind ist, vielleicht auch erst ab 12 Jahren, denn stellenweise ist das Buch grausam. Es ist keine rein geschönte Märchenwelt, in der alles nach Wunsch läuft.
Wer damit aber umgehen kann, wird mit einer wirklich guten Geschichte belohnt.

Selbige Geschichte handelt von den Zwillingen Arthur und Marie. Sie sind Kinder eines Entdeckers, der von seiner letzten Expedition nicht nach Hause gekommen ist und als verschollen bzw. tot gilt. Nur gerüchteweise ist bekannt, was in Südpolaris geschehen ist, sodass die Geschwister im ungewissen bleiben. Dies wollen sie nicht hinnehmen und begeben sich deshalb selbst auf die gefährlichste Reise ihres Lebens. Zusammen mit der waghalsigen Forscherin Harriet Culpfeffer machen sie sich auf in Richtung Südpolaris, um nach Spuren zu suchen und erleben dabei ein Abenteuer, das größer ist, als sie es sich hätten vorstellen können.
Meinung:
Ich wurde über das ganze Buch hinweg wunderbar unterhalten. Egal ob es um traurige, warmherzige oder spannende Stellen ging, die Autorin hat ihre Geschichte nie aus den Augen verloren. Sie war bis auf ein, zwei kleine Makel in sich sehr stimmig und in ein gut durchdachtes Setting eingebaut. Das Steampunkszenario für Kinder umzusetzen, fand ich eine sehr schöne Idee, die schon beim Cover sehr hübsch begonnen hat und sich in der Geschichte weiterführt.
Das eigentlich Besondere war für mich allerdings nicht das Setting, sondern die Charaktere. Ganz viele starke, liebenswerte, einfallsreiche aber auch böse Figuren auf einem Haufen. Jede der Personen hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist sehr individuell gestaltet. Durch einen Fokus auf eine begrenzte Anzahl Charaktere blieb genug Zeit, diese auch vernünftig auszubauen. Das schafft Bezug zu den Figuren und Kinder finden sich bestimmt schnell in ihnen wieder. Man ist nach dem Lesen geneigt, gleich wieder mit ihnen auf die Reise gehen zu wollen, sodass man auch ohne Cliffhanger dranbleiben möchte.

Fazit:
Achtung wegen des Alters und ansonsten einfach schön.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Eine positive Überraschung

Bildvagabunden
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Es geht in Bildvagabunden, wie der Titel schon erahnen lässt um Reisende, die sich durch Gemälde fortbewegen können. Die Protagonistin Caro ahnt nicht, das es soetwas überhaupt gibt, bis sie unversehens ...

Es geht in Bildvagabunden, wie der Titel schon erahnen lässt um Reisende, die sich durch Gemälde fortbewegen können. Die Protagonistin Caro ahnt nicht, das es soetwas überhaupt gibt, bis sie unversehens selbst zu einem Bildvagabunden wird. In einem Moment stand sie noch im Büro und bestaunte ein Bild, im nächsten Augenblick findet sie sich in eben jenem wieder. In einer völlig fremden Welt wird sie von Drachen gejagt und muss um ihr Leben fürchten, in einer anderen strandet sie auf den verlorenen Inseln, deren Bewohner tödlich sind. Sie möchte natürlich so schnell wie möglich wieder nach Hause zurückkehren, doch der Rückweg ist nicht einfach. Dafür muss sie in unzähligen Welten das eine Bild finden, das ihre Welt zeigt. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen beginnt.

Ich habe an Bildvagabunden tatsächlich relativ wenig auszusetzen. Hier und da waren kleinere Längen drin und ich hätte die Liebesgeschichte nicht gebraucht. (Gibt es eigentlich noch Fantasy ohne Liebesgeschichten?)
Ansonsten mochte ich das Buch aber gern. Das Setting der verschiedenen Welten gefällt mir und die Gegebenheiten sind gut gelungen. Hier hat die Autorin wirklich mitgedacht und auch auf Kleinigkeiten geachtet. Besonders gefallen hat es mir, dass es den Protagonisten nicht zu leicht gemacht wurde. Sie hatten zwar manchmal wirklich viel Hilfe, standen aber auch vor großen Herausforderungen. Insbesondere der Punkt, dass keine direkte Rückreise möglich ist gefällt mir. Dies wäre in vielen Büchern anders gelöst worden. So bleibt die Spannung erhalten und der Leser bekommt Einblick in verschiedene Welten, die sich sehr von einander unterscheiden, sodass es immer wieder Neues zu entdecken gibt.

Fazit:
Eine tolle Reise, bei der ich ganz bald Teil 2 lesen werde. Er wartet schon auf meinem Reader.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

Vielseitig und schmackhaft

One Pot Pasta
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Heute gibts Teil 2 zu den Erfahrungen mit den Küchenratgebern aus dem G|U Verlag. Diesemal geht es um das Buch One Pot Pasta von Angelika Ilies.
Ein Buch, bei dem sich alles um die Nudel in ihren verschiedensten ...

Heute gibts Teil 2 zu den Erfahrungen mit den Küchenratgebern aus dem G|U Verlag. Diesemal geht es um das Buch One Pot Pasta von Angelika Ilies.
Ein Buch, bei dem sich alles um die Nudel in ihren verschiedensten Variationen dreht. Und damit sie besonders schnell und leicht zuzubereiten ist, wird einfach alles in einen Topf geworfen. Das spart Zeit, Platz und Geschirr und ist damit für jedermann geeignet.
Besonders praktisch finde ich diese Art der Zubereitung beispielsweise in Pantryküchen mit nur 1 oder 2 Herdplatten, im Wohnmobil etc.
Aber natürlich darf auch in jeder anderen Küche aus diesem Buch gekocht werden.

Eingeteilt ist das Buch in 3 Kapitel:
Vegetarisch
Fleisch & Wurst
Fisch & Meeresfrüchte

Die Strukturierung sowie auch die Gestaltung sind dabei auf gewohnt hohem Niveau, wie beim Verlag üblich. Das Buch ist ein Klappenbroschur, bei dem vorne und hinten noch allgemeine Kochtipps zu finden sind, die bei dieser Zubereitungsvariante wirklich hilfreich sind. Natürlich finden sich auch alle notwendigen Angaben zu Kalorien, Fettanteil etc. bei jedem Rezept.

Im Praxistest konnten die Rezepte mit ihrem Geschmack und ihrer Vielfalt punkten. Ich denke, es ist tatsächlich für alle etwas dabei bspw. für Kinder die Fischstäbchen-Nudeln, für Familien die klassische Carbonara und Gäste beeindruckt man vielleicht mit den Garnelen-Zitronen-Spaghettini.

Bei der Zubereitung sollte man sich wirklich weitestgehend an die vorgegebenen Zutaten halten, denn die One Pot Pasta ist ein wenig knifflig was die Garzeiten angeht. Hier müssen die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sein, damit hinterher alles den richtigen Biss hat. Deshalb habe ich hier nur in kleinen Punkten variiert und bspw. Kräuter und Gewürze hinzugefügt, um den Gerichten noch mehr Pfiff zu verleihen.
Mehr war allerdings auch nicht notwendig, da die Rezepte wirklich lecker sind.

Fazit:
Ich habe diese Zubereitungsart neu für mich entdeckt (auch wenn sie in vielen Ländern klassisch ist) und werde wohl immer wieder etwas aus dem Buch zubereiten. Für jeden PastaFan ist dieser Ratgeber eine Bereicherung im Regal.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Ein Kinderbuch mit allem was dazugehört

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Die verschwundenen Kinder
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Maggie und ihr kleiner Bruder Jack sollen diesen Sommer zum ersten Mal die Ferien bei Verwandten auf Ravenstorm Island verbringen. Doch von Beginn an läuft alles irgendwie schief. Ihr Cousin Arthur ist ...

Maggie und ihr kleiner Bruder Jack sollen diesen Sommer zum ersten Mal die Ferien bei Verwandten auf Ravenstorm Island verbringen. Doch von Beginn an läuft alles irgendwie schief. Ihr Cousin Arthur ist ständig mies gelaunt und lässt alles an Maggie aus, der alte Butler Mason verhält sich eigenartig und Tante und Onkel sind nur mit sich selbst beschäftigt. Als die Kinder beschließen, die Insel näher zu erkunden, verschwindet der kleine Jack spurlos. Aber nicht nur er auch die Erinnerung an ihn scheint weg zu sein, bei allen bis auf Maggie und Arthur. Da sie also keine Hilfe von Außen erwarten dürfen, machen sie sich selbst auf eine gefahrvolle Suche.

Meinung:

Dieses Kinderbuch vereint alles, was ein gutes Kinderbuch haben muss. Ein gewisses Maß an Spannung, eine gute Portion Abenteuer, eine Prise Magie und ganz viel Zusammenhalt. Es liest sich wunderbar flüssig und nicht zu anspruchsvoll für die Kleinen. Die Empfehlung des Verlages, das Buch ab 10 Jahren zu lesen, passt in meinen Augen gut. Schriftart, Kapitellänge usw. sind auf dieses Alter angepasst und ermöglichen einen sauberen Lesefluss.
Als kleines Bonbon hätte ich mir noch etwas mehr grafische Aufbereitung gewünscht, aber Illustrationen sind leider Mangelware.

Das Setting – auf das wir einen ersten Blick auf dem Cover erhaschen – bietet Raum für ganz viele weitere Geschichten, von denen mittlerweile schon 4 als Folgebände erschienen sind. Ich werde dranbleiben und schauen, was für Abenteuer noch auf unsere kleinen Helden warten.

Fazit:
Ein rundes Komplettpaket.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Ein Highlight für mich ♥

Die Krone der Dunkelheit
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Worum gehts?

Der Kontinent ist zweigeteilt – getrennt durch eine riesige Mauer mitten durch das Niemandsland. Im Norden der Mauer befindet sich das Menschenreich Thobria, im Süden liegt Melidrian, das ...

Worum gehts?

Der Kontinent ist zweigeteilt – getrennt durch eine riesige Mauer mitten durch das Niemandsland. Im Norden der Mauer befindet sich das Menschenreich Thobria, im Süden liegt Melidrian, das Reich der magischen Fae.

In ganz Thobria ist Magie strengstens verboten und wird mit dem Tod geahndet, doch gerade die Thronerbin Freya hält sich nicht an dieses Gesetz, denn sie versucht ihren verschollenen Zwilling wieder zu finden. Vor Jahren wurde Talon entführt und seitdem versucht Freya alles um ihn zurückzuholen. Eines Tages gelingt ihr endlich ein Suchzauber, der ihr verrät, wo Talon sich aufhält – er befindet sich ausgerechnet bei den Fae in Melidrian. Mithilfe eines unsterblichen Wächters macht sich Freya auf die gefährliche Reise dorthin, um ihren Bruder aus den Fängen des Feindes zu befreien.

Parallel zu Freyas Geschichte lernen wir auch noch Ceylan kennen, eine rebellische Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die erste weibliche Wächterin der Mauer zu werden. Sie möchte die Grenze zwischen den Reichen schützen und nebenbei Rache üben, an den grausamen Kreaturen jenseits der Mauer, die für den Tod ihrer Eltern verantwortlich sind.

Meinung:
Die Autorin schafft mit ihrem Buch ein wunderschönes High-Fantasy Abenteuer, das mich einfach umgehauen hat. ♥
Ich war überrascht, wie einfach man sich in dieser Welt zurechtfindet, etwas was bei High-Fantasy für mich eher selten der Fall ist. Durch gelungene bildliche Beschreibungen, gute eingeschobene Erklärungen und einen sinnvollen Aufbau entsteht schnell ein Zugang zu dieser faszinierenden Umgebung, die mich im Laufe des Buches immer wieder neu verzaubert hat. Besonders das Leben an der Mauer, mit ihren ganz eigenen Gesetzen und das mystische Reich der Fae haben mir extrem gut gefallen. Dagegen fällt das Menschenreich Thorbia bisher noch recht blass aus.
Eine Eigenschaft, die auf die Charaktere definitiv nicht zutrifft. Sie bestechen durch ihre Unterschiedlichkeit und bringen damit sehr viel Abwechselung in das Buch. Hier mag ich aber nicht zu viel verraten, man sollte ihnen selbst einen Besuch abstatten.

Die Geschichte lebt von ihren unterschiedlichen Perspektiven, wechselnden Schauplätzen und unerwarteten Wendungen. Auch wenn die Autorin sehr viele lose Fäden schafft und man sich während des Lesens immer mal wieder fragt, wie sie die jemals wieder verknüpft bekommen will, hat sie gerade hierfür ein Händchen. Sie verwebt die einzelnen Schicksale sehr gekonnt und ich bin sehr neugierig was den Leser in den weiteren Bänden noch erwartet.

Fazit:
Begebt euch selbst auf die Reise in diese unbekannte Welt. Ihr werdet es nicht bereuen.