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Veröffentlicht am 17.01.2017

Männliche Kings = beziehungsunfähig, oder doch nicht?

King of Chicago
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Das Cover ist sehr ästhetisch und die Farben des Bildes und der Schriften gut aufeinander abgestimmt. Alles in allem sehr stimmig und ansprechend - weckt eindeutig das Interesse.

Die Geschichte ist leicht ...

Das Cover ist sehr ästhetisch und die Farben des Bildes und der Schriften gut aufeinander abgestimmt. Alles in allem sehr stimmig und ansprechend - weckt eindeutig das Interesse.

Die Geschichte ist leicht zu lesen. Der Schreibstil gefällt mir gut, er ist locker und flüssig. Die Kronen bei jedem Kapitel sind mir persönlich zu protzig und irgendwie auch zu kitschig. Die abwechselnden Kapitel aus Sicht von Ashley Crown und Travis King finde ich sehr gut gelungen, dadurch kann man in den Kopf von beiden reinblicken, bekommt so ein Gefühl für eben beide Figuren und ist nicht gezwungen einseitig einer Figur zu folgen. Das finde ich sehr gut für den Handlungsverlauf. Die Stimmung des Buches ist dadurch allerdings etwas schwieriger einzufangen da man dauernd zwischen Mann und Frau wechselt und dadurch auch immer wieder umdenken muss, schadet in meinen Augen dem Buch aber nicht sondern im Gegenteil - es bereichert die Geschichte ungemein. Es stört mich allerdings etwas dass immer nur die Nachnamen Crown/King stehen anstatt der Vornamen Ahsley/Travis, ich finde es so etwas unpersönlich und auch störend für das Feeling der Geschichte, ich ziehe deshalb einen Stern ab.

Der Absatz 'Ich hätte ahnen müssen, dass er nicht einfach nur ein gewöhnliches Kuchenstück war, das man sorglos probieren konnte. Travis war die Sünde aller Desserts …' in der Inhaltsangabe hat eindeutig mein Interesse an diesem Buch geweckt. Allerdings hatte ich zu Anfangs ein paar Bedenken das sich in meinem Kopf Parallelen zu anderen, ähnlichen Büchern gebildet haben und daher Angst hatte das dieses hier 'nur' ein schlechter Abklatsch all dieser anderen Bücher werden würde. Aber bereits die ersten Kapitel belehrten mich eines besseren, der Schreibstil ist bezaubernd und die Geschichte, trotz einiger bereits in vielen anderen Romane, aufgegriffenen Elemente recht solide.

Ashley konnte mich sofort überzeugen, bei Travis dauerte es deutlich länger. Ich muss allerdings gestehen dass ich Maddison sofort in mein Herz geschlossen habe, auch wenn sie nur ein paar kurze Auftritte hatte. Travis Ausdrucksweise war mir zeitweise etwas zu derb, das hätte nicht sein müssen und zieht einen Sternabzug nach sich. Man erkennt allerdings gut wie sich Figuren im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln, vor allem bei Travis kann man das sehr gut erkennen. Außerdem finde ich den Kampf bzw. die Unterschiede in den Klassenzugehörigkeiten, sowie die damit verbundenen Vorurteile, der beiden Hauptfiguren gut dargestellt. Und die prickelnde Erotik kommt natürlich auch nicht zu kurz, es wird ihr aber auch nicht zu viel Raum gegeben sondern sich Großteils auf die eigentliche Geschichte konzentriert.

Abschließend kann ich nur sagen dass sich Sarah Saxx mit 'KING of Chicago' in mein Herz geschrieben hat. Mit diesem Liebesroman ist ihr ein gutes und romantisches Werk gelungen. Ich werde die österreichische Autorin bestimmt auf meine Watch-List schreiben um in Zukunft hoffentlich weitere Bücher von ihr zu entdecken!

Veröffentlicht am 20.12.2016

Meine Gänsehaut hat gerade Kinder bekommen - Zitat 'Zwillingsblut'

Halloween Tales
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Das Cover passt perfekt zu Halloween! Ich finde die Abstimmung von Motiv, Texten, Schrift und Farben unheimlich toll - sehr gut gelungen und ein absoluter Blickfang.

'Halloween Tales' ist in 5 Bereiche ...

Das Cover passt perfekt zu Halloween! Ich finde die Abstimmung von Motiv, Texten, Schrift und Farben unheimlich toll - sehr gut gelungen und ein absoluter Blickfang.

'Halloween Tales' ist in 5 Bereiche unterteilt. Diese sind 'Paranormale Komödie', 'Mystery', 'Romance', 'Fantasy' und 'Horror'. In diesem Buch lehren die LYX Storyboard Autoren mit 20 Kurzgeschichten das Fürchten. Alle Geschichten haben mehr oder weniger Bezug zu Halloween und können einem der 5 Bereiche zugeordnet werden.

Die erste Geschichte fängt sehr lustig und unterhaltsam an! Ein toller und gelungener Einstieg in dieses Sammelsurium an Halloween Geschichten. Ich bin etwas skeptisch an die Rubrik 'Paranormale Komödie' herangegangen da ich nicht wusste was mich hier zu erwarten hat aber sie zeigt einem gleich zu Anfang auf dass Halloween nicht immer nur schaurig, gruselig oder unheimlich sein muss sondern auch lustig und unterhaltsam sein kann!

In der Mitte geht es dann mit Geschichten zu den Themen Mystery, Romance und Fantasy weiter. Einige haben mich regelrecht bezaubert und ich musste mir die Autoren gleich auf meine Watch-List setzte, auch nach bereits erschienen Büchern suchen und mir einige gleich zulegen. Andere hingegen konnten mich leider nicht überzeugen. Die Idee war bei den meisten Büchern gut nur die Umsetzung hat mir leider nicht bei allen gefallen, bei machen hingegen konnte ich mich mit der Geschichte an sich nicht anfreunden.

Am schlimmsten, vom Schreibstil her gesehen, war für mich leider die Geschichte 'Geisterkuss an Halloween'. Diese Geschichte hat mich beim Lesen total gebremst. Sie hat mir vorübergehen leider sehr stark meine Leselust an diesem Buch verdorben... Der Schreibstil war total nervig! Mich verfolgten hier die Wörter 'war' und 'waren'... Es vergingen nur wenige Sätze ohne diese Wörter, teilweise sogar mehrfach im selben Satz!!! Diese Geschichte ging leider absolut nicht obwohl mir die Inhaltsangabe gut gefallen hatte und ich gespannt auf den Inhalt war

Gut gefallen haben mir: 'Seelensplitterküsse', 'Nacht der Seelen', 'Das Grauen von Laurendale', 'Séance an Halloween', 'Das Ritual', 'Dark Cinderella', 'Gute Geister, böse Geister' und 'Schatten über Samhain'. Jede einzelnen dieser Geschichten konnte mich durch den Schreibstil und den Inhalt bezaubern und fesseln.

'Zwillingsblut', 'Underworld' und 'Monster der Zeit' spaltet mich nach wie vor, bei denen bin ich mir absolut nicht sicher was ich dazu sagen soll... Mit 'Vanisfluch' konnte ich leider nichts anfangen - ich suche noch immer den Zusammenhang mit Halloween.

Abgeschlossen wird dieser Sammelband mit 'Ripped Heart', einer Horror-Geschichte. Naja, mehr als dieses eine Wort fällt mir dazu leider nicht ein...


Fazit: Alles in allem kann man sagen dass hier einige gute (und leider einige nicht so gute) Geschichten zu finden sind. Aber bestimmt ist da für jeden etwas dabei, schließlich sind es 20 Geschichten, also 20 Chancen!

Veröffentlicht am 01.12.2016

Eine kurzweilige Unterhaltung mit tiefen Emotionen und etwas Humor ♥

Der Duft von Glück und Rosen
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Das Cover ist wunderschön und passt gut zur Geschichte. Bei einer Figur mit Namen Rose, einem Haus mit dem Namen Rose's Haven und dem Rosengarten ist das (fast) ein unabdingbares Muss!

Der Einstieg ins ...

Das Cover ist wunderschön und passt gut zur Geschichte. Bei einer Figur mit Namen Rose, einem Haus mit dem Namen Rose's Haven und dem Rosengarten ist das (fast) ein unabdingbares Muss!

Der Einstieg ins Buch gelingt leicht und der Schreibstil gefällt mir gut. Durch die detaillierten Beschreibungen der Umgebung kann man sich alles bildhaft vorstellen und fühlt sich mittendrinn
Aufgrund der eher kurzen Kapitel kommt man beim Lesen schnell voran was mir persönlich gut gefällt. Ehe man sich's versieht ist die Kurzgeschichte allerdings schon zu Ende. Leider, denn manches hätte ich mir besser ausgeführt gewünscht aber natürlich geht das bei einer Kurzgeschichte nicht und man sollte auch nicht mit einer solchen Erwartung an diese Geschichte herangehen denn sonst könnte man enttäuscht werden.

Die Hauptfiguren sind toll ausgearbeitet und man kann deren Handlungen aufgrund ihrer Taten oder eben der nichtvorhandenen Taten sehr gut nachvollziehen. Die Autorin schafft es die Emotionen, Gefühle und Empfindungen solide zu vermitteln. Leider muss ich einen Stern abziehen da ich mir an manchen Stellen dennoch mehr Details bzw. vor allem aufgrund der Themen stellenweise mehr Tiefgang gewünscht hätte.

Die Geschichte wird mit steigender Kapitelanzahl immer besser, nur das Ende fand ich zu vorhersehbar und auch etwas zu seicht wofür ich leider einen weiteren Punkt abziehen muss. Allgemein finde ich aber dass er Epilog, der ein Jahr nach den eigentlichen Geschehnissen spielt, die Geschichte gut abschließt und unbedingt zu diesem Kurzroman dazugehört und als toller Abschluss dient.

Fazit:
Alles in allem ein sehr vorhersehbarer aber dennoch netter und guter, mit vielen Emotionen behafteter, Kurzroman der einem selbst vielleicht dazu anregt die eigenen Prioritäten zu überdenken.


Nachdem man diese Kurzgeschichte gelesen hat bleibt einem nur noch übrig auf weitere solch emotionale Bücher mit etwas Humor von dieser Autorin zu warten – und (vielleicht) zu bedauern dass dieses hier so kurz war!

Veröffentlicht am 28.11.2016

Farblos bleiben. Leise, dezent und unaufgeregt durchschlüpfen.

Berlin – Beirut
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Das Cover sieht sehr gewaltig und beeindruckend aus. Die Farben des Bildes und der Texte sind super aufeinander abgestimmt. BERLIN BEIRUT springt einem sofort ins Auge und zwingt einen (fast) dazu sich ...

Das Cover sieht sehr gewaltig und beeindruckend aus. Die Farben des Bildes und der Texte sind super aufeinander abgestimmt. BERLIN BEIRUT springt einem sofort ins Auge und zwingt einen (fast) dazu sich das Buch genauer anzusehen!

Der Schreibstil und der Aufbau des Romans gefallen mir sehr gut. Der Roman ist leicht zu lesen und man kommt dadurch gut voran! Durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich alles gut vorstellen auch wenn man, so wie ich, noch nie in Berlin war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, nur Maria war mir irgendwie zu sprunghaft.

Der 'Prolog' im Jahr 2011 ist ein interessanter Einstieg in den Roman, obwohl dann der Großteil der Geschichte ab dem Jahr 1977 spielt und die Kapitel in der Gegenwart nur zwischendurch eingestreut werden. Es wird im Prinzip aus der Sicht von Maria erzählt, welche in der Gegenwart ihrer Tochter von ihrer Vergangenheit berichtet.
Der Großteil des Romans spielt in Berlin, aufgrund des Titels 'Berlin - Beirut' hätte ich mir allerdings ein eher ausgewogeneres Ergebnis bezüglich der Handlungsorte erwartet. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen, meine Erwartungen an das Buch hinsichtlich des Titels wurde da leider nicht zur Gänze erfüllt. Außerdem bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen, deswegen noch ein Stern Abzug.

Fazit:
Der Autorin Gitta Mikati ist alles in allem betrachtet ein guter Roman gelungen. Die aufgegriffenen Themen wie Flüchtlinge und Schleußer sowie Ausbeutung und Unterdrückung sind gerade auch in der heutigen Zeit (wieder) aktuell. Schlimm dass es immer wieder Leute gibt welche sich am Leid anderer bereichern und moderne Sklavenhaltung betreiben, ich finde diese Tatsachen vermittelt die Autorin in einem spannenden Roman.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Kein Krimi - eher eine Roman mit Krimi-Elementen

Tiefer Grund
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Der Prolog ist ein sehr guter und gelungener Einstieg in den Krimi und macht definitiv Lust auf den Rest. Ebenso wie das Buchcover - es wirkt irgendwie beruhigend aber zugleich sehr ansprechend. Wobei ...

Der Prolog ist ein sehr guter und gelungener Einstieg in den Krimi und macht definitiv Lust auf den Rest. Ebenso wie das Buchcover - es wirkt irgendwie beruhigend aber zugleich sehr ansprechend. Wobei ich zu anfangs dachte das ‚beruhigend‘ bei einem Krimi eher widersprüchlich ist – aber nach dem Lesen des Buches verstehe ich dass nun da die Spannung definitiv fehlt.

Ich muss gleich vorweg sagen dass dieser Band für mich der erste der Reihe ist. Ich kannte die Cherringham Krimi der Autoren Matthew Costello und Neil Richards bisher nicht. Eventuell hätte ich für das bessere Verständnis bzw. für besser Beziehungen zu den Figuren die anderen Bände kennen sollen - möglicherweise wäre meine Bewertung dann besser ausgefallen.

Der Schreibstil der Autoren ist gut, sehr flüssig und leicht zu lesen. Sarah ist eine sympathische und vielschichtige Person. Die Story, welche in Cherringham - einem kleinen, beschaulichen Ort in England - spielt, ist im Großen und Ganz interessant. Mir hat es allerdings an einigen Stellen an Spannung gefehlt, sozusagen ist mir die gewisse Würze an der Story abgegangen. Außerdem erschienen mir Teile der Geschichte doch recht unglaubwürdig - spezielle die Aufklärung des Verbrechen bzw. die Konfrontation am Ende war für mich nicht nachvollziehbar, ich denke nicht das (vernünftige) Leute so handeln - deswegen auch einen Sternabzug. Einen weiteren Stern muss ich leider abziehen da mir die einzelnen Figuren (speziell Sarah und ihre Kinder bzw. Sarahs Beziehung zu Jack) zu wenig ausgearbeitet waren. Vielleich hätte ich, wie bereits vorher mal kurz erwähnt, dafür frühere Bände kennen müssen damit ich bereits mehr über Sarah gewusst hätte aber so habe ich mich dauern gefragt wie sie so wurde wie sie nun ist und was es mit ihr und Jack so auf sich hat. Und die Andeutungen auf frühere 'Fälle' haben mich nur verwirrt und mit mehr Fragen zurückgelassen als zu Beginn. Eines muss ich noch erwähnen: die Lehrer, speziell Tim, fand ich hingegen sehr vielschichtig und gut dargestellt.

Alles in allem ist ‚Tiefer Grund‘ der Cherringham-Reihe aber eine netter Krimi für zwischendurch. Bestimmt ist es kein Fehler sich noch andere Bände der Reihe anzusehen bevor man sich an diesen hier wagt. Denn aus den einzelnen Figuren und deren verschiedensten Beziehungen zueinander kann bestimmt mehr, als es hier gemacht wurde, herausgeholt werden und da hoffe ich stark auf die anderen Bände!

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