Schwächer als der Vorgänger
Die Frequenz des TodesIch war von Auris gefesselt und freute mich sehr auf ein Wiedersehen mit Jula Ansorge und Matthias Hegel.
Eine Frau wählt den Notruf, weil ihr Baby aus der Wiege verschwunden ist und überall Blut ist. ...
Ich war von Auris gefesselt und freute mich sehr auf ein Wiedersehen mit Jula Ansorge und Matthias Hegel.
Eine Frau wählt den Notruf, weil ihr Baby aus der Wiege verschwunden ist und überall Blut ist. Bevor sie ihren Standort durchgeben kann, wird die Telefonverbindung abgebrochen. Matthias Hegel soll nun mit seinem absoluten Gehör und mit Julas Hilfe herausfinden, bei wem es sich bei der Frau handelt.
Matthias Hegel und Jula Ansorge mag ich in der Kombination als Team sehr gern und ich finde, dass sie auch in diesem Fall wieder gut miteinander funktioniert haben.
Der Erzählstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind kurz, es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass sich das Buch schnell und fließend lesen ließ.
Obwohl Vincent Kliesch mit einigen Wendungen aufgeboten hat, war der Grundplot sehr schnell vorhersehbar und die Wendungen und Zusammenhänge dann zwar teilweise interessant, aber nicht schockierend oder überraschend.
Im Ganzen hatte ich den Eindruck, dass hier Sebastian Fitzeks "noch schneller, noch besser, noch spannender, noch verzwickter"-Mentalität durchkam, und versucht wurde, den ersten Teil, die Handlung und auch die Charaktere an sich zu übertreffen. Dennoch habe ich das Buch gern und gespannt gelesen, fand den ersten Band jedoch insgesamt gelungener.