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Veröffentlicht am 11.10.2020

Bleibt hinter meinen Erwartungen zurück!

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Kalinda ist sehr behütet im Samiya-Tempel der Schwesternschaft aufgewachsen, bis ein Wohltäter kommt, um eine Forderung zu stellen.
Gemeinsam mit Natesa wird Kali von keinem anderen als Rajah Tarek auserwählt, ...

Kalinda ist sehr behütet im Samiya-Tempel der Schwesternschaft aufgewachsen, bis ein Wohltäter kommt, um eine Forderung zu stellen.
Gemeinsam mit Natesa wird Kali von keinem anderen als Rajah Tarek auserwählt, doch während Natesa als Kurtisane im Palast der Türkise leben wird, soll Kalinda die hundertste Rani des Rajahs werden. Für Kali beginnt ein gefährliches Leben voller Intrigen und Geheimnissen.

"Das schlafende Feuer" von Emily R. King ist der Auftakt ihrer vierteiligen Reihe um die letzte Königin und wird aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Kalinda erzählt.

Kalinda kam schon als Baby zur Schwesternschaft des Samiya-Tempels und ist dort sehr behütet aufgewachsen. Während alle Mädchen dort auch das Kämpfen lernen, plagten Kalinda oft Fieber, sodass sie ans Bett gefesselt war, bis Heilerin Baka ein Mittel fand, das Kalis Fieber im Zaum hält.
Als ein Wohltäter bezüglich der Forderung nach Samiya kommt, ist Kalinda nicht begeistert. Sie würde lieber in Samiya bleiben, um den Göttern zu dienen als ausgewählt zu werden, um einem Mann zu dienen, denn die Mädchen haben bei der Forderung kein Mitspracherecht.
Die Rolle der Frauen und die Unterdrückung war dann auch schon der erste Punkt, der mir in diesem Buch nicht gut gefallen hat.

Auch mit Kalinda hatte ich dann so meine Probleme. In einer Welt, wo Frauen unterworfen werden, steht sie mit erhobenen Haupt da, hinterfragt Dinge und widerspricht offen. Einerseits mutig und stark, aber wenn man bedenkt, dass sie im Palast der Türkise von vielen Menschen umgeben ist, die ihr schaden wollen, dann ist ihr Verhalten nicht immer sehr klug gewesen.
Sie soll die hundertste Rani des Rajahs werden, eines Mannes, den sie ablehnt, während sie sich schon auf der Reise zum Palast in den gut aussehenden und freundlichen Hauptmann Deven Naik verliebt hat.
Obwohl ich Deven wirklich gerne mochte, so hat die Liebesgeschichte mich nicht mitreißen können. Es ging mir mit Kalinda und Deven viel zu schnell, sodass ich ihre Gefühle nicht wirklich nachvollziehen konnte, und besonders Kalinda war mir dann auch viel zu unvorsichtig!
Im Palast ist jede Kurtisane neidisch auf die neueste Frau des Rajahs und auch die Ranis sind nicht begeistert von Kali, die als hundertste Rani eine besondere Rolle spielt.
In einem Turnier können sie Kali herausfordern, um ihr ihre Stellung streitig zu machen. Was spannend klingt, konnte mich dann aber auch leider nicht überzeugen, weil ich mir von dem Turnier deutlich mehr Spannung erhofft hatte. Kalinda nimmt die Gefahr gefühlt nicht ernst und lässt vieles einfach auf sich zukommen.

Die Geschichte spielt in Tarachand, einem Land, das mich anfangs ein wenig an Indien erinnert hat, aber das Setting würde ich zum Ende hin eher als orientalisch beschreiben. Angefangen beim Herrscher Rajah Tarek mit seinen fast einhundert Ehefrauen und noch mehr Kurtisanen.
Im Tarachandischen Reich spielt der Parijana-Glauben eine wichtige Rolle, in dem beispielsweise die Erdgöttin Ki, oder der Feuergott Enlil angebetet werden. Seit der Rajah die Bhutas jagt, bedrohen auch diese die Bevölkerung. Bhutas sehen aus wie Menschen, doch sie haben elementare Kräfte. So gibt es Luftwesen, Wasserwesen, Windwesen und Feuerwesen. Die Welt und die Atmosphäre haben mir gut gefallen.
Manche Wendung war vorhersehbar, mit wenigen konnte mich Emily R. King doch überraschen!
Leider konnte mich die Geschichte selten richtig packen, was ich sehr schade finde, weil ich eigentlich schon so viel Gutes über die Reihe gehört habe!

Fazit:
"Die letzte Königin - Das schlafende Feuer" von Emily R. King ist ein Buch, von dem ich leider deutlich mehr erwartet habe. Ich hatte schon so viel Gutes über die Bücher gehört, aber mich konnte die Geschichte kaum mitreißen! Besonders mit der Protagonistin Kalinda hatte ich meine Probleme und bin nicht mit ihr warm geworden. Obwohl ich Deven sehr mochte, konnte mich auch die Liebesgeschichte nicht begeistern. Ich vergebe gute zwei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 02.08.2020

Starker Beginnn, zäher Mittelteil!

Wildflower Summer – In deinen Armen
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Seit Olivias Bruder Justin vor sechs Monaten im Einsatz getötet wurde, ist die Trauer Olivias ständiger Begleiter. Mit Nate taucht dann eine willkommene Ablenkung auf der Wildflower Ranch auf. Er hat mit ...

Seit Olivias Bruder Justin vor sechs Monaten im Einsatz getötet wurde, ist die Trauer Olivias ständiger Begleiter. Mit Nate taucht dann eine willkommene Ablenkung auf der Wildflower Ranch auf. Er hat mit Justin gedient, und ihm geschworen auf seine Schwester aufzupassen. Doch er hätte nicht gedacht, dass Olivia Cattenach sein Herz im Sturm erobern würde.

"In deinen Armen" ist der Auftakt von Kelly Morans Wildflower Summer Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Olivia Cattenach und des zwei Jahre älteren Nathan Roldan erzählt wird.

Besonders der Anfang des Buches hat mir richtig gut gefallen! Die Wildflower Ranch ist einfach ein traumhaftes Setting! Man begleitet Olivia, ihren Freund und Vorarbeiter Nakos und ihre Tante Mae bei den alltäglichen Aufgaben und lernt die Ranch kennen, was mir richtig gut gefallen hat!
Nates Auftauchen sorgt dafür, dass Olivia aus ihrer Trauer um ihren Bruder Jason geholt wird und sie gibt Nate eine Aufgabe und ein Zuhause, denn er berührt etwas in ihr.

Olivia ist sehr stur und hat ein riesengroßes Herz! Ihre Bedürfnisse stellt sie hintenan, zuerst sorgt sie sich um ihre Familie und ihre Freunde. Ihre Eltern sind vor Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen und so wurden sie und ihr jüngerer Bruder von ihrer Tante Mae aufgezogen, die für die beiden zurück auf die Wildflower Ranch gezogen ist. Der Verlust von Jason hat Olivia hart getroffen, doch sie ist eine starke Frau, die nicht an diesem weiteren Schicksalsschlag zerbrochen ist. Sie hat mir richtig gut gefallen, auch weil sie mit anpacken kann!
Mit Nate dagegen hatte ich leider meine Probleme. Er hatte keine einfache Kindheit. Eine drogensüchtige Mutter, die ihn nach der Geburt weggegeben hat, viele wechselnde Pflegefamilien und die Mitgliedschaft in einer Gang, die zu einer Jugendstrafe geführt hat, waren kein guter Start ins Leben und so hat Nate nie Liebe erfahren. Er ist zur Army gegangen und musste mit ansehen, wie sein bester Freund Jason gestorben ist, und hat ihm versprochen auf Olivia aufzupassen.

Nate denkt von sich selbst, dass er kein guter Kerl ist, während Olivia nicht müde wird, ihm zu sagen, dass er eben doch ein guter Kerl ist. Er sagt, dass er nicht gut für Olivia wäre, dass sie nicht zusammensein können und sie tut alles, um seine Mauern einzureißen. Was am Anfang noch ganz spannend war, konnte mich irgendwann überhaupt nicht mehr mitreißen und besonders Nates Perspektive hat mich leider nur noch genervt! Er ist übertrieben beschützerisch und jedes Mal, wenn er Olivia ansieht, dann kann er kaum glauben, wie kornblumenblau ihre Augen sind. Und nicht nur das wiederholte sich ständig, auch Olivias Beteuerungen, dass Nate ein guter Kerl ist, während er immer wieder das Gegenteil behauptete, gingen mir irgendwann stark auf die Nerven.
Ich fand es aber generell sehr schön, zu verfolgen, wie Olivia versucht hat, Nate mit seinen schlechten Erinnerungen zu helfen, und versucht hat, sein schlechtes Bild von sich selbst zu ändern. Sie geht behutsam vor und lässt Nate seinen Raum, bedrängt ihn nicht.

Ich fand es dann auch schade, dass man im Mittelteil kaum noch etwas von der Ranch erlebt hat, denn die Handlung wurde kurzerhand in Olivias Schlafzimmer verlegt. Es war mir dann leider viel zu eintönig und auch, wenn das Ende es noch ein wenig rausreißen konnte, muss ich sagen, dass mich das Buch enttäuscht zurücklässt.
Der Beginn ließ sich so gut lesen und zum Mittelteil hin, wollte ich das Buch immer öfters aus der Hand legen, musste mich echt schon zwingen weiterzulesen, weil mich Olivia und Nate einfach nicht berühren konnten.

Fazit:
"Wildflower Summer - In deinen Armen" von Kelly Moran lässt mich leider enttäuscht zurück.
Der Beginn des Buches hat mir richtig gut gefallen, besonders das traumhafte Setting der Wildflower Ranch mochte ich sehr, doch Olivia und Nate konnten mich leider nicht berühren und der Mittelteil zog sich für mich sehr! Ich musste mich echt zwingen weiterzulesen und besonders von Nate war ich stellenweise sehr genervt.
Schade, aber da hatte ich mir echt mehr erhofft und so vergebe ich nur zwei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Es war leider nicht mein Buch!

Truly
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Andies Start in Seattle ist sehr holprig, denn sie hat keinen Job und keine Unterkunft, auch das Geld geht schnell zur Neige. Während sie noch dabei ist, ihr Leben unter Kontrolle zu bekommen, trifft sie ...

Andies Start in Seattle ist sehr holprig, denn sie hat keinen Job und keine Unterkunft, auch das Geld geht schnell zur Neige. Während sie noch dabei ist, ihr Leben unter Kontrolle zu bekommen, trifft sie auf den schweigsamen Cooper, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht.

"Truly" ist der erste Band der In Love Trilogie von Ava Reed, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Andrada Lucia Evans und des zweiundzwanzig Jahre alten Lane Cooper erzählt wird.

Ich habe mich sehr auf "Truly" gefreut, und mich mit der Geschichte dann ehrlich gesagt sehr schwergetan. Bevor ich das Buch begonnen habe, hatte ich auf Instagram von Ava Reed schon gehört, dass sie vermutet, dass wahrscheinlich viele das Buch als zu ruhig empfinden werden und so war es bei mir dann auch, obwohl ich mich echt schon darauf eingestellt hatte. Aber die Handlung war mir dann tatsächlich zu langsam, es dauert allein schon sehr lange, bis Andies Studium überhaupt beginnt und dieses stand dann auch nicht so sehr im Vordergrund, wie ich es vermutet hätte.

Generell mag ich es eigentlich ganz gerne, wenn Bücher auch mal ruhiger sind, aber dann muss für mich auch der Rest passen, was bei "Truly" dann leider auch nicht der Fall war.
Ich mochte zwar die Charaktere gerne, aber hier muss ich auch sagen, dass mir die Nebencharaktere deutlich besser gefallen haben, als die Protagonisten! Besonders Andies Freundin June und Mason, der Boss von Andie, konnten mich echt mitreißen und ich freue mich schon riesig auf "Madly", wo die beiden ihre Geschichte erzählen werden!

Andie ist eine stille und stellenweise unsichere Protagonistin, mit einem kleinen Ordnungsfimmel. Sie hat einen schweren Verlust erlitten und auch das Studium in Seattle beginnt eher holprig. Seit Jahren träumen Andie und June davon gemeinsam zu studieren, doch im Gegensatz zu June, bekommt Andie kein Stipendium und kommt erst ein Semester später als June nach Seattle und das ohne Geld, ohne Wohnheimplatz und ohne Job.
Als June und Andie ihr Wiedersehen feiern, trifft Andie auf den schweigsamen und mürrischen Cooper, den sie in Zukunft noch öfter sehen wird. Cooper ist ein Beschützer, kein Mann vieler Worte und auch er hat in seiner Vergangenheit etwas erlebt, was ihn nachhaltig geprägt hat.

Die beiden haben mir gut gefallen, aber sie konnten mich nicht wirklich mitreißen. Auch ihre Liebesgeschichte konnte mich leider nicht berühren und stellenweise konnte ich sie auch nicht ganz nachvollziehen.
Andie und Cooper reden einfach nicht miteinander, dafür tauschen sie viele Blicke aus und schwupp! Da ist eine große Anziehungskraft zwischen den beiden und plötzlich auch tiefe Gefühle auf beiden Seiten vorhanden. Doch mir hat das richtige Kennenlernen der beiden irgendwo gefehlt, es gibt kaum Dialoge zwischen den beiden, und wie schon erwähnt, konnte ich bereits mehr mit June und Mason mitfiebern, als mit Andie und Cooper. Es gab dann auch eine Entwicklung, die mir nicht gut gefallen hat, weil ich Andies Entscheidung einfach nicht gut fand.

Ich bin echt hin und her gerissen, weil ich die Ansätze von "Truly" wirklich mochte und mich ja auch schon mega auf "Madly" freue, aber die Geschichte von Andie und Cooper konnte mich einfach nicht begeistern, stellenweise habe ich mich fast schon durchgequält, weil es mich einfach nicht packen konnte! Weder die Handlung an sich, noch die Liebesgeschichte und auch mit den beiden als Protagonisten hatte ich leichte Probleme, weil ich besonders mit Cooper nicht wirklich warm geworden bin. Schade, aber es war einfach nicht mein Buch!

Fazit:
Ich habe mich sehr auf "Truly" von Ava Reed gefreut, doch es war einfach nicht mein Buch.
Mir war die Handlung viel zu ruhig und die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls nicht mitreißen, weil mir irgendwo das Kennenlernen der beiden gefehlt hat und ich ihre starken Gefühle füreinander nicht ganz nachvollziehen konnte.
Und auch mit Andie und Cooper als Protagonisten an sich hatte ich so meine Probleme. Besonders mit Cooper bin ich nicht warm geworden und mir haben June und Mason, die Protagonisten aus "Madly" schon jetzt deutlich besser gefallen, als Andie und Cooper.
Ich habe mich stellenweise echt durchgequält, sodass ich leider nur zwei Kleeblätter vergebe, mich aber schon riesig auf "Madly" freue!

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Für mich leider ein Flop!

Broken Puppet - Elite Kings Club
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Nachdem Madison erfahren hat, dass sie jahrelang belogen wurde, flieht sie gemeinsam mit Tatum aus den USA. Zwei Monate verbringen die beiden auf der Flucht, bis Bishop wieder vor ihr steht und sie in ...

Nachdem Madison erfahren hat, dass sie jahrelang belogen wurde, flieht sie gemeinsam mit Tatum aus den USA. Zwei Monate verbringen die beiden auf der Flucht, bis Bishop wieder vor ihr steht und sie in die Welt des Elite Kings Clubs zurückbringt.

"Broken Puppet" ist der zweite Band von Amo Jones Elite Kings Club Reihe, der wieder aus der Sicht von Madison Montgomery erzählt wird.

Der erste Band hat mir ja richtig gut gefallen und auch der zweite Band konnte mich schnell wieder in seinen Bann ziehen. Die Geschichte macht einfach süchtig, allerdings bin ich bei Weitem nicht so begeistert, wie nach dem Lesen des ersten Bandes!

Schon beim ersten Band hat es mich gestört, dass vieles ziemlich oberflächlich behandelt wurde. Im zweiten Band fand ich das noch deutlich schlimmer! Es werden viele spannende und auch ernste Themen angeschnitten, aber Amo Jones geht bei kaum einem Thema wirklich mal in die Tiefe.
Es beginnt damit, dass mit Geld echt jedes Problem gelöst wird. Madi stammt aus wohlhabenden Verhältnissen, also ist die Flucht ins Ausland kein Problem und sie und Tatum können auch ganz gut dort leben. Bis Bishop auftaucht, der anscheinend die ganze Zeit wusste, wo die Mädchen zu finden sind.
Madi stellt für meinen Geschmack viel zu wenige Fragen! Sie nimmt vieles hin und wenn sie mal Fragen stellt, dann gibt sie sich auch mit zu wenigen Antworten zufrieden! Ich hätte echt erwartet, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht locker lässt, auf stur stellt, bis sie eben Antworten auf alle wichtigen Fragen bekommen hat. Auch, weil es um ihr Leben geht! Aber nein, sie macht mit ihrem Leben weiter, wie bisher, was mich echt geärgert hat. Partys stehen auch in diesem Band wieder an der Tagesordnung und Madi scheint mir den Ernst der Lage nicht begriffen zu haben.

Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber das Auftauchen von Damon, die Ereignisse, als Madi und Damon im Wald waren, Stichwort Schussverletzung, Bishops Straftaten, der Verbleib von Tillie, oder auch Madis schlimme Kindheit, waren alles Themen, aus denen man richtig viel hätte machen können! Aber bei keinem dieser Themen nutzt Amo Jones das Potenzial und geht in die Tiefe!
Alles wird leider nur grob angeschnitten und ich fand die Geschichte immer unrealistischer. Die Welt der Elite Kings war schon im ersten Band abgehoben und über manche Sachen habe ich noch hinwegsehen können, aber das konnte ich beim zweiten Band leider nicht mehr.

Auch über den Elite Kings Club an sich, oder auch die Bedeutung des Silberschwans erfährt man leider nur wenig und, dass was man erfährt, macht die ganze Sache noch skurriler und undurchsichtiger als vorher. Einerseits bin ich gespannt, wie alles im dritten Band aufgelöst werden, ob alles noch einen Sinn machen wird, aber andererseits war ich nach dem Lesen so von der Geschichte genervt, dass ich die Reihe lieber nach dem zweiten Band beende. Schade, denn der erste Band hat mir ja echt gut gefallen!

Fazit:
Für mich war "Elite Kings Club - Broken Puppet" von Amo Jones leider ein Flop.
Die Geschichte konnte mich immer weniger fesseln, ich fand es sehr schade, dass so viele spannende und ernste Themen nur oberflächlich angeschnitten worden sind, da ist so viel Potenzial liegen geblieben! Vor allem wurde es für mich immer unrealistischer und die Geschichte und die Charaktere haben mich oft nur genervt.
Deshalb vergebe ich nur zwei Kleeblätter und beende die Reihe einem zweiten Band, von dem ich mehr deutlich mehr erhofft habe!

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Habe deutlich mehr erwartet!

Blackwood
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Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht Gesine von Wien nach Irland, ins beschauliche Blackwood.
Doch der Start ist alles andere als einfach, denn in Irland ticken die Uhren einfach anders und Gesine muss ...

Nach dem Unfalltod ihrer Mutter zieht Gesine von Wien nach Irland, ins beschauliche Blackwood.
Doch der Start ist alles andere als einfach, denn in Irland ticken die Uhren einfach anders und Gesine muss sich an die ungewöhnliche Lebensweise gewöhnen. Als sie mit niemanden sprechen kann, schreibt sie einen Brief an sich selbst, aber mit einer Antwort von ihrem zukünftigen Ich, hätte sie nie gerechnet.

"Blackwood - Briefe an mich" ist ein Einzelband von Britta Sabbag, der aus der Ich-Perspektive der fünfzehn Jahre alten Gesine Nowak erzählt wird.

Gesine hat es gerade wirklich nicht einfach, denn ihre Mutter ist plötzlich bei einem Autounfall verstorben und sie muss zu ihrer Tante Wanda ziehen, die sie noch nie zuvor gesehen hat.
In Blackwood angekommen stolpert Gesine von einem Fettnäpfchen ins nächste, auf die magische Umgebung kann sie sich nur schwer einlassen. Nur der hübsche Arian Mary, Erbe der Marygold Familie hat es ihr angetan und so entschließt sie sich zu bleiben.

Mit Ge bin ich leider absolut nicht warm geworden! Ich fand es schade, dass sie so viele Vorurteile gegenüber Blackwood und seinen leicht verschrobenen, aber auch liebenswerten Einwohnern hatte. Sie handelt oft, ohne groß zu überlegen, ist undankbar und hält sich für etwas Besseres. Sie versinkt oft im Selbstmitleid, aber nicht nur wegen des Todes ihrer Mutter, das wäre ja noch nachvollziehbar gewesen, eher wegen Geschehnissen an ihrer Schule. Ich muss sagen, dass Gesine mir immer unsympathischer geworden ist, je besser ich sie kennengelernt habe.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen! Gesine sieht Arian, den Butterprinzen von Blackwood und es ist Liebe! Dass er mit der unausstehlichen Lilian Swanton zusammen ist, versetzt ihren Gefühlen nur einen kleinen Dämpfer.
Ich war ehrlich gesagt verwundert, dass die Liebesgeschichte so einen großen Raum in der Geschichte eingenommen hat, während der Tod von Gesines Mutter eher in den Hintergrund gerutscht ist. Das fand ich sehr schade, auch weil es bezüglich Gesines Mutter ein paar spannende Fragen gab, die leider nicht weiter verfolgt worden sind! Arian fand ich als Charakter ganz interessant, aber man erfährt leider nicht viel über ihn, sodass er eher blass blieb.

Als Gesine mit niemanden reden kann, schreibt sie kurz entschlossen einen Brief an sich selbst, doch als sie am nächsten Tag eine Antwort von ihrem älteren Ich erhält, fällt sie aus allen Wolken!
Die Grundidee hat mir richtig gut gefallen, aber für meinen Geschmack wurde da zu wenig draus gemacht! Gesines Schulalltag und die Liebesgeschichte standen deutlich stärker im Fokus, als die wenigen Briefe, die Gesine mit ihren älteren Ich austauscht und so viel haben diese leider auch nicht zur Handlung beigetragen, was mich ein wenig enttäuscht hat!
Die Geschichte spielt im beschaulichen Blackwood, einem kleinen Dorf in Irland. Hier wird viel getratscht und an Magie geglaubt, ein wirklich tolles Setting! Mit der sympathischen Ladenbesitzerin Mimi, oder dem Junior-Journalisten Sam haben wir auch spannende Nebencharaktere kennengelernt, und die Atmosphäre habe ich sehr gemocht!
Doch die hat es letzten Endes dann leider auch nicht mehr rausgerissen!

Fazit:
Von "Blackwood - Briefe an mich" von Britta Sabbag hatte ich mir deutlich mehr erhofft!
Mit Gesine bin ich leider überhaupt nicht warm geworden, je besser ich sie kennengelernt habe, desto unsympathischer wurde sie mir und auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich fesseln.
Ich fand es schade, dass die Liebesgeschichte so stark im Fokus stand und viele spannende Ansätze nicht weiter verfolgt worden sind. Hier wurde viel Potenzial verschenkt! Nur die Atmosphäre hat mir richtig gut gefallen, aber der Rest hat für mich leider nicht gepasst.
Ich vergebe zwei Kleeblätter.

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