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Veröffentlicht am 18.02.2020

Eine tolle Geschichte!

Die Kleider der Frauen
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Inhalt:

"Zu lieben kann Wunden reißen, aber es kann diese auch heilen."

1940: Als die Deutschen Paris einnehmen, wird die Haute-Couture-Schneiderin Estella in eine Mission der Résistance verwickelt, ...

Inhalt:

"Zu lieben kann Wunden reißen, aber es kann diese auch heilen."

1940: Als die Deutschen Paris einnehmen, wird die Haute-Couture-Schneiderin Estella in eine Mission der Résistance verwickelt, bei der sie dem geheimnisvollen Alex begegnet. In letzter Sekunde verhilft Estellas Mutter ihr zur Flucht, und sie gelangt nach New York – mit nicht mehr in der Tasche als einem goldenen Kleid und einem Traum: sich als Designerin in der von Männern beherrschten Welt der Mode einen Namen zu machen. Und dann steht sie auf einmal Alex gegenüber, der mehr über das Schicksal ihrer in Frankreich gebliebenen Mutter weiß, als er preisgeben will

Meine Meinung:
Wie schön war denn bitte diese Geschichte? Sie holt einen auf den Boden der Tatsachen zurück und lässt einen kurz innehalten und durchatmen. Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen erzählt Natasha Lester hier eine Geschichte, die es verdient erzählt zu werden. Es hat mich wirklich berührt und mich sehr zum Nachdenken animiert, denn sie handelt nicht minder von Frauen die die Welt veränderten, weil sie kämpften und an etwas glaubten.
Das Buch hat Dramatik, emotionale Konflikte, Liebe, Freundschaft, Ängste und kommt ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibungen aus. Auch der Zeitenwechsel ermöglicht dem Leser immer ein Stück weiter zu sein und liefert zusätzliche Infos, mir gefällt das immer sehr gut. Spannend fand ich auch die Auflösung rund um das Geheimnis und Fabienne…..
Besonders herausheben muss man einfach das Gespür der Autorin für Mode und die Modewelt. Ich habe mich in eine andere Zeit versetzt gefühlt und wäre am liebsten dort geblieben, zumindest noch für das ein oder andere Kleid…

Fazit:
Die Kleider der Frauen erzählt eine einzigartige Geschichte von Frauen die für etwas kämpfen und von Kleidern, die einen träumen lassen.
Von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Hat mich total überzeugt

Blind Date – Tödliche Verführung
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Inhalt:

Du siehst ihn das erste Mal, doch er beobachtet dich schon lange.
Vier Jahre nach dem Unfalltod ihres Ehemannes findet Hartley endlich wieder den Mut, sich zu verabreden – und sich vielleicht ...

Inhalt:

Du siehst ihn das erste Mal, doch er beobachtet dich schon lange.
Vier Jahre nach dem Unfalltod ihres Ehemannes findet Hartley endlich wieder den Mut, sich zu verabreden – und sich vielleicht sogar zu verlieben. Wird einer ihrer Blind Dates sie in seinen Bann ziehen? Prickelnder Nervenkitzel macht sich in ihr breit, als sie ihre Verabredungen zum ersten Mal trifft. Doch was die junge Witwe nicht ahnen kann: Einer der Männer ist ein gesuchter Serienmörder, der sie unbedingt um den Finger wickeln will. Muss Hartley den Reiz des Unbekannten mit ihrem Leben bezahlen?

Meine Meinung:

Eigentlich trauerst du, aber eigentlich möchtest du dich auch neu verlieben…..Diesen Zwiespalt trägt Hart mit sich herum. Doch muss es gleich ein Serienkiller sein?

Dies war mein erstes Buch von Becca Forster, und es hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel. Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren, wobei ich auch eine Vermutung hatte, die sich dann bestätigt hat.

Das gefällt mir persönlich immer gut an Thrillern. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:
Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Wunderschöner Ausklang

Liebe mich. Für immer
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Inhalt:

Er zeigt ihr, was es heißt, zu vertrauen
Amy geht in ihrer Rolle als Sozialarbeiterin voll auf, und doch fehlt ihr jemand, der sich zur Abwechslung einmal um sie kümmert. Sam ist ein umschwärmter ...

Inhalt:

Er zeigt ihr, was es heißt, zu vertrauen
Amy geht in ihrer Rolle als Sozialarbeiterin voll auf, und doch fehlt ihr jemand, der sich zur Abwechslung einmal um sie kümmert. Sam ist ein umschwärmter Unidozent und kann sich vor Angeboten kaum retten. Immer wieder lässt er sich auf zwanglose Dates ein, die aber niemals sein dauerhaftes Interesse wecken können – bis er auf Amy trifft. Nach einer gemeinsamen Nacht kann Sam nicht mehr aufhören, an sie zu denken. Doch durch ein Trauma aus ihrer Kindheit kann Amy keine Nähe zulassen, sich niemandem richtig öffnen. Sam gibt alles, um Amys Vertrauen zu gewinnen und ihr zu zeigen, wie schön die Liebe sein kann.

Meine Meinung:

Liebe mich. Für immer ist der letzte Teil der »Believe in second chances« Reihe. Und gebau das machen die Bücher auch aus. Glaub an eine zweite Chance und nutze sie ist die Botschaft, die hier wunderschön mittels Amy und Sam vermittelt wird.

Es gab Dramatik, emotionale Konflikte, Liebe, Freundschaft, Ängste und kommt ohne jeglichen Kitsch oder Übertreibungen aus. Die Autorin schreibt modern, authentisch und mit viel Charme und Witz. Ich mag ihren Schreibstil sehr und nach diesem Ende, kann man gespannt sein welche Werke uns noch erwarten werden.

Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen erzählt Kathinka Engel hier eine Geschichte, die es verdient erzählt zu werden. Es hat mich wirklich berührt und mich sehr zum Nachdenken animiert.

Fazit:

Ein etwas anderes Buch, wer was leichtes für zwischendurch erwartet wird enttäuscht, wer aber Gefühl und die etwas andere Geschichte sucht, ist hier genau richtig. Von mir eine klare Empfehlung

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Die Wahrheit kommt immer ans Licht

Liebe mich, töte mich
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Inhalt:

Der Mörder hinterlässt grausame Botschaften. Und du weißt, sie gelten dir.

Vor vierzehn Jahren kehrte Geos beste Freundin Angela nach einer Party nicht nach Hause zurück. Nun wird ihre zerstückelte ...

Inhalt:

Der Mörder hinterlässt grausame Botschaften. Und du weißt, sie gelten dir.

Vor vierzehn Jahren kehrte Geos beste Freundin Angela nach einer Party nicht nach Hause zurück. Nun wird ihre zerstückelte Leiche gefunden. Für die Polizei ist schnell klar: Angela ist das Opfer des berüchtigten Serienmörders Calvin James. Doch für Geo ist Calvin nicht nur ein Serienmörder. Für sie ist er ihre erste große Liebe. Seit vierzehn Jahren weiß sie, was in dieser einen Nacht geschah, und vierzehn Jahre lang hat sie niemandem davon erzählt. Doch dann werden weitere Frauen ermordet, auf dieselbe Weise wie damals Angela. Der Mörder hinterlässt am Tatort eindeutige Botschaften. Und diese Botschaften gelten Geo ...

Meine Meinung:

Aufgrund des Klappentext kann man nicht im Entferntesten erahnen in welche Richtung das Buch wirklich gehen wird. Einige Dinge kann ich einfach nicht ansprechen, denn damit würde ich zu sehr Spoilern. Man lernt direkt am Anfang Geo kennen, die irgendwie mit dem Tod ihrer besten Freundin zu tun hat. Wie und warum erfährt man in Rückblicken über das ganze Buch hin und erst am Ende, kennt der Leser das ganze Ausmaß.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel und hab mich zu 100% überzeugt. Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Thrillern. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:

Für mich definitiv ein Lese-highlight 2020! Gut durchdachter Thriller, der nicht sofort alles preis gibt und mich als Leser am Schluss überrascht.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Wir düfen niemals vergessen

Rückkehr nach Birkenau
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Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe
von Ginette Kolinka

Inhalt:

“Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können.“ Carolin Emcke Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen ...

Rückkehr nach Birkenau - Wie ich überlebt habe
von Ginette Kolinka

Inhalt:

“Niemand, der diesen Text gelesen hat, wird ihn vergessen können.“ Carolin Emcke Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für "Schindlers Liste" suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris. „Eine außergewöhnliche Beschreibung des Unbeschreibbaren." Le Monde

Meine Meinung:

Ein sehr schonungsloser Bericht, der genau ins Herz trifft. Ginette Kolinka hat Ausschwitz überlebt, das Elend und den Hunger, den Dreck und die Kälte. Heute leben wir in einer Wegwerf Gesellschaft, wenn ich dann solche Berichte lese, ertappe ich mich ganz oft dabei, wie ich nur noch den Kopf schütteln kann. Die Grausamkeiten, die Menschen anderen Menschen angetan haben, das kann man sich doch nicht vorstellen oder? Genau so erging es Ginette Kolinka, als sie im KZ ankam. Sie war der festen Überzeugung, dies sei ein Arbeitslager, sie arbeitet und irgendwann ist es vorbei. Das dies nicht der Fall war, lernt sie sehr schnell. Viele Szenen in dem Buch haben mich verschreckt und ich dachte mir, das kann doch nicht wahr sein oder? Wie kann ein Mensch das ertragen?

Fazit:

Ich bin der Meinung, wir dürfen einfach nicht vergessen! Niemals! Irgendwann wird es keinen Zeitzeugen mehr geben, aber ihre Geshcichten werden immer weiterleben, auch durch uns, die sie lesen, darüber nachdenken und es vielleicht besser machen, als so manche Generation vor uns. Ich hoffe es sehr

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