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Veröffentlicht am 15.03.2020

spannender Venedig-Krimi!

Der freie Hund
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Der erste Fall für Commissario Antonio Morello, den "freien Hund", in Vendig.

Der Commissario steht bei der sizilianischen Mafia ganz oben auf der Todesliste und wird daher zu seinem eigenen Schutz nach ...

Der erste Fall für Commissario Antonio Morello, den "freien Hund", in Vendig.

Der Commissario steht bei der sizilianischen Mafia ganz oben auf der Todesliste und wird daher zu seinem eigenen Schutz nach Venedig versetzt. Wovon andere träumen, für Morello ist es anfangs eher ein Alptraum, er sehnt sich nach seiner sizilianischen Heimat. Allerdings bekommt er sehr schnell eine dienstliche Aufgabe: ein junger Student wird brutal ermordet. Auffällig ist, dass der junge Mann sich gegen die vielen Kreuzfahrtschiffe engagiert hat, die in Venedig sehr umstritten sind, da sie zwar viel Geld für einige bedeuten, aber auch Venedig zerstören.

In diesem Fall muss Morello als ortsfremder nun ermitteln, mit einem Team, was ihm anfangs nicht wohlgesonnen ist.

Ich muss sagen, mich hat der Krimi gepackt und überzeugt. Die Figur des Commissario ist für mich greifbar und sympathisch, ich konnte mit ihm mitfühlen und denken. Durch einige Rückblenden in sein "sizilianisches Leben" kommt er mir sehr nahe und ich konnte ihn besser kennenlernen. Mit unkonventionellen Methoden erreicht er viel.

Sein Team ist auch detailreich beschrieben, man hat Bilder vor Augen und sie sind alle vorstellbar.

Die Handlung entwickelt sich gemählich, es ist kein blutrünstiger Krimi, trotzdem steigerte sich für die Spannung unaufhörlich, so dass ich das Buch nicht mehr aus der legen konnte.

Das Lokalkolorit und die Probleme Vendigs werden "ganz nebenbei" - ohne erhobenen Zeigefinger - in die Handlung eingebaut, so dass auch Wissenswertes vermittelt wird

Für mich haben die beiden Autoren damit alles zu für einen Krimi notwendig erreicht - daher 5 Sterne von mir .

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Veröffentlicht am 23.02.2020

luftig-leichte Geschichte zum Wegträumen

Ein Sommer auf Sylt
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Von lilalesemaus
"Ein Sommer auf Sylt" von Lena Wolf - schon das Cover ist wunderschön, mit den glänzenden, leicht erhabenen Wellen, die auch haptisch ein Genuss sind.

Zum Inhalt: Julia, deren Vater ...

Von lilalesemaus
"Ein Sommer auf Sylt" von Lena Wolf - schon das Cover ist wunderschön, mit den glänzenden, leicht erhabenen Wellen, die auch haptisch ein Genuss sind.

Zum Inhalt: Julia, deren Vater vor kurzem verstorben ist, fährt mir ihrer Mutter und deren Schwestern gemeinsam nach Sylt. Ihr Vater hat ihr, trotz der Entfremdung zwischen ihnen, ein Haus auf Sylt vermacht. Julia, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts von dem Haus wusste, möchte es nun verkaufen und das damit verdiente Geld in das Architekturbüro in Hamburg, das ihrem Freund und ihr gehört, investieren. Da ihre Mutter nach dem Tod des Vaters oft alleine ist, nimmt Julia Kontakt zu den ihr unbekannten Schwestern der Mutter auf und lädt sie ein, mit nach Sylt zu kommen.

Der nette, charmante Pensionsbesitzer Mats zeigt Julia "seine" Insel. Julia, die sich erst sehr ablehnend gegenüber Sylt zeigt, findet nun auf einmal Ruhe, Frieden und die Zeit, über sich selbst und ihr Leben nachzudenken.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen! Von Anfang an habe ich mit Julia alles miterleben können. Dazu trägt natürlich einerseits die "ich-Perspektive" bei, in der der Roman erzählt wird. Aber auch der luftig leichte Erzählstil macht es leicht, dass ich mich gleich mit Julia identifizieren konnte. Die ganze Geschichte ist sehr humorvoll erzählt, die Charaktere der Tanten sind sehr lebhaft geschildert, so dass ich oft beim Lesen lachen musste. Trotzdem ist es nicht nur ein leichter Sommerroman, der Lust auf Urlaub auf Sylt macht, gibt es doch auch viele nachdenkliche Momente im Buch, die sicher auf jede/n Leser/in zutreffen.

Von mir daher 5 Lesesterne und eine dicke Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Spannende Unterhaltung mit einen kleinem Schuss Geschichte...

Die Frauen vom Alexanderplatz
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Von lilalesemaus
"Die Frauen vom Alexanderplatz" von Elke Schneefuss - schon das Cover sprach
mich sehr an, der Klappentext machte Lust auf mehr.

Drei junge Frauen im Berlin der Novemberrevolution ...

Von lilalesemaus
"Die Frauen vom Alexanderplatz" von Elke Schneefuss - schon das Cover sprach
mich sehr an, der Klappentext machte Lust auf mehr.

Drei junge Frauen im Berlin der Novemberrevolution 1918:
Vera, die Schneidermeisterstochter, die in der Nähe des Alexanderplatzes mit ihrer Mutter wohnt.
Hanna, die als Lazarettschwester aus dem Krieg heim nach Berlin Dahlem in die elterliche Villa kehrt.
Fritzi, die Tochter aus gutem Hause vom Lande, die den Vater ihrer vierjährigen Tochter in Berlin während der Nachkriegswirren suchen kommt.

Der Roman packte mich von der ersten Seite an. Die einzelnen Handlungsstränge verfolgen die Wege der drei jungen Frauen und kreuzen sich während des Verlaufs auch ein bisschen. Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen zu halten, auch wenn manches vielleicht etwas vorhersehbar ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, so dass ich gut in die Geschichte eintauchen konnte und das Buch in zwei Tagen ausgelesen habe. Dazu ein bisschen geschichtlicher Hintergrund - alles in allem gute Unterhaltung. 5 Sterne von mir dafür!

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Bezaubernd und berührend!

Die geheime Sehnsucht der Bücher
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Ich muss gestehen - das Cover hat mich verlockt und angezogen. Ich kenne noch keine anderen Bücher von Nina George, aber diesem konnte ich nicht widerstehen!

Die Geschichte handelt von Jean Perdu, ihm ...

Ich muss gestehen - das Cover hat mich verlockt und angezogen. Ich kenne noch keine anderen Bücher von Nina George, aber diesem konnte ich nicht widerstehen!

Die Geschichte handelt von Jean Perdu, ihm gehört ein Bücherschiff. Dort werden nicht etwas Bücher nach Wunsch der Kunden verkauft. Nein, Bücher werden von ihm verordnet, wie eine Arznei. Den das Schiff ist eine Bücherapotheke. Jean Perdu heilt Menschen durch die Verordnung von Büchern. Unterstützt wird er dabei von Pauline, seiner noch in der Ausbildung befindlichen Assistentin. Und eines Tages taucht das ca. 12jährige Mädchen Francoise auf dem Schiff auf, die viel zu viel für ihr Alter allein stemmen muss und daher oft aus der wirklichen Welt in die Welt der Bücher flieht. Ihre Mutter, ihr Vater und auch Marie, ein anderes, etwas gleichaltriges Mädchen spielen eine große Rolle.

Das Buch hat mich umgehauen. Es ist so schön geschrieben. Die Charaktere so wunderbar fein und leicht gezeichnet. Es macht solchen Spaß, der Geschichte um die Protagonisten zu folgen.

Allerdings haben mir auch die Zwischentöne der Autorin sehr gut gefallen. Die leidenschaftlichen Plädoyers für die Freiheit der Gedanken, für die Freiheit des Wortes, gegen Hass und Intoleranz. Das Aufzeigen, dass Bücher und Lesen frei machen können, das Bildung essentiell für alle ist. Und dies einfach so, zwischendurch in der Handlung. Nicht belehrend, mit erhobenem Zeigefinger. Ein tolles Buch. Und ich werde die restlichen, die zu Jean Perdus Bücherschiff Universum gehören, nun auch lesen!

Von mir daher volle 5 Sterne und große Leseempfehlung für alle, die Geschichten um Bücher, um Menschen und um Literatur mögen!

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Leicht wie ein Sommertag mit Rätseln

Sie flogen einen Sommer lang
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Schon das wunderschön illustrierte Cover zieht die Blicke auf sich, strahlt es Leichtigkeit und Farbe aus, wie ein schöner Sommertag.

Die Geschichte ist ruhig und stimmungsvoll. Die zwei Schwestern Charlotte ...

Schon das wunderschön illustrierte Cover zieht die Blicke auf sich, strahlt es Leichtigkeit und Farbe aus, wie ein schöner Sommertag.

Die Geschichte ist ruhig und stimmungsvoll. Die zwei Schwestern Charlotte und Emma, die bei ihrem grummeligen, gleichgültigen Großvater aufwachsen, treffen auf
"den Jungen", den ein Geheimnis zu umgeben scheint. Erst können nur die zwei "den Jungen" sehen, nach und nach ihre ganze Klasse.
Der Junge bringt ihnen Fliegen bei, die Klasse und die zwei Mädchen sind einen Sommer lang glücklich und unbeschwert.

Der Schreibstil ist leicht und gut zu verstehen, auch Kinder können mit der Geschichte mitgehen und sie nachvollziehen. Die Schilderungen sind anschaulich.
Ein Spannungsbogen - wie geht es weiter, was passiert noch, ist durchaus vorhanden. Leider bleibt dieser für mich ungelöst und daher endet die Geschichte für mich irgendwie im Nichts. Natürlich kann man als Erwachsene*r viel ableiten - die Kindheit wird enden wie der Sommer oder ähnliches, aber befriedigend finde ich das Ende nicht.

Die Illustrationen darf ich nicht vergessen zu erwähnen, sie passen gut zur Geschichte und ich finde sie wunderschön.

Insgesamt eine schöne Geschichte, gut erzählt, schöne Illustrationen - da das Ende für mich nicht ganz aus erzählt ist, jedoch nur 4 Lesesterne.

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