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Veröffentlicht am 25.02.2020

Die gefährlichen Kinder

Die Überlebenden
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Im Alter von Zehn Jahren sterben die meisten Kinder an einer unwöhnlichen Krankheit, die die sie überleben bekommen verschiedene Gaben, doch die Menschen fürchten sich vor ihnen und stecken sie in Camps, ...

Im Alter von Zehn Jahren sterben die meisten Kinder an einer unwöhnlichen Krankheit, die die sie überleben bekommen verschiedene Gaben, doch die Menschen fürchten sich vor ihnen und stecken sie in Camps, wo angeblich nach einer Heilung gesucht wird. Ruby ist eine von ihnen, doch sie merkt schnell, dass das Camp ein schrecklicher Ort ist und das wohl der Kinder allen egal ist. Von da ist ihr Leben geprägt von dem Versuch am Leben zu bleiben und die Menschen zu schützen, die ihr wichtig sind.

Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Ich hatte eine normale Dystopie erwartet und das Buch hat auch genauso angefangen. Eine Welt in der die Kinder, von denen man Angst hat, weggesperrt werden. Die Sache mit den verschiedenen Gaben hat mich auch etwas an die X-Men erinnert, doch durch den Stil und die Art wie das Buch geschrieben ist, sticht es heraus.

Der Stil ist leicht und angenehm zu lesen und macht wirklich Spaß, da es sehr schön klingt und sehr viel Gefühl übermittelt. Allgemein ist die Geschichte teilweise sehr emotional und die extremen Gefühle kommen beim Lesen wirklich sehr gut durch. Man versinkt geradezu beim Lesen in der Geschichte und hat das Gefühl selbst alles mitzuerleben, man kann es beinahe schon wirklich mitfühlen wie sich die Personen fühlen. 
Aber auch die Spannung wird gut beschrieben, ohne etwas vorwegzunehmen. Zwar weiß man manchmal schon wie es wohl ausgehen wird, doch auf dem Weg dahin passieren viele unerwartete Dinge, sodass man die ganze Zeit mitfiebert und das Buch garnicht mehr aus der Hand legen kann. Besonders am Ende der einzelnen Kapitel gibt es oft genug Cliffhanger, die die Spannung noch in die Höhe treiben.

Die Personen sind sehr interessant beschrieben. Allein schon durch ihre Fähigkeiten, von denen es fünf verschiedene gibt, sind sie individuell und jeder hat auch seine eigene Art und Charakter. 
Da die Hauptperson Ruby durch ihre Gabe die Vergangenheit und die Erinnerungen der Leute sehen kann, bekommt man auch verschiedene Sichtweisen auf einzelne Personen, die wie man die Person kennenlernt und dann noch wie es durch seine Vergangenheit dazu gekommen ist. Das sorgt für eine Tiefegründigkeit bei den Charakteren, wodurch sie einem umso sympathischer vorkommen und man sie noch besser versteht. Dadurch gibt es auch kaum jemanden, der einfach nur böse oder gut ist, denn jeder hat gewisse Gründe für sein Handeln und dadurch, dass die Kinder oft an ihre Grenzen kommen, ist es interessant zu sehen wie Menschen in extremen Situationen reagieren.
Man sieht auch wirklich gut wie sich die Personen im Laufe der Geschichte verändern und weiterentwickeln und Freundschaften wachsen. 

Zusammengefasst ist dies eine gut durchdachte Dystopie, die zum Teil sehr realitisch ist was die Menschen angeht. Die Gefühle und Gedanken der Personen werden wirklich fabelhaft beschrieben und auch die Action kommt nicht zu kurz. Es ist beim Lesen als ob man einen Film schaut und ich konnte das Buch wirklich kaum mehr aus der Hand legen.
Wer Dystopien wie die Shatter me Serie oder Miss Peregrins home for peculiar children mag, der wird von diesem Buch genauso begeistert sein.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Auf der Suche nach dem eigenen Lied

Rockherz (Band 1)
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Almonds Eltern sind geschieden und sie lebt eigentlich bei ihrer Mutter in London, doch viel mehr sehnt sie sich nach der Zeit mit ihrem Vater in Amerika. Dieser ist nämlich Manager einer Rockband, denn ...

Almonds Eltern sind geschieden und sie lebt eigentlich bei ihrer Mutter in London, doch viel mehr sehnt sie sich nach der Zeit mit ihrem Vater in Amerika. Dieser ist nämlich Manager einer Rockband, denn Musik ist sein Leben, genau wie bei Almond. Jedoch erleidet sie schon bald einen schweren Schicksalsschlag der ihre Welt erschüttert und die zum zweifeln bringt, was sie wirklich im Leben möchte.

Bei dem Buch hatte ich am Anfang eine ganz normale, vielleicht ein bisschen kitschige Liebesgeschichte zwischen Jugendlichen und ihrer Liebe zur Rockmusik erwartet. Und die Handlung geht zuerst auch sehr schnell und oberflächlig, wozu dann noch die Liebe auf den ersten Blick kommt in die die Protagonistin sich Hals über Kopf stürzt. 
Jedoch habe ich nach ein paar Kapiteln gemerkt, dass das Buch einen ganz anderen Schwerpunkt hat und auch um viel mehr geht als nur eine kleine Liebesgeschichte. Es geht nämlich darum erwachsen zu werden, seinen eigenen Weg zu finden und nicht aufzugeben.

Die Geschichte entpuppt sich als sehr emotional und tiefgründig, wobei sie doch an allen Stellen sehr realistisch bleibt. Es läuft nicht immer alles gut, aber auch nicht so schlecht, dass das Buch eine depressive Stimmung bekommt. Trotzdem bleibt es doch sehr ernst und bringt einen dazu über das Leben nachzudenken.
Der Schwerpunkt auf dem Thema Rockmusik bleibt jedoch sehr gut erhalten und man lernt viel über die Arbeit zwischen Konzerten und der Plattenproduktion. Was es für Musik- und ganz besonders Rockmusikliebhaber sehr interessant macht.

Die Protagonistin dabei war auch sehr interessant. Sie war keinesfalls perfekt und doch konnte ich mich gut in ihr wiedererkennen. Jeder hat in seiner Jugend bestimmt mal Momente in denen er nicht weiß wie es weitergehen soll und wie man sich die eigene Zukunft vorstellt und genau das Problem wird in diesem Roman sehr gut rübergebracht. 
Man kann sehr gut mit Almond mitfühlen und verstehen in was für einer Lage sie sich befindet. Dazu kommen noch Personen, die ihr helfen, welche wirklich schöne Tipps und Weisheiten parat haben, die nicht nur für Almond gut sind, sondern auch für den eine oder anderen Leser.

Die Zeitsprünge am Anfang waren etwas seltsam, doch im Laufe des Buches habe ich verstanden, das man so einen besseren Fokus auf die wichtigen Momente in Almonds Leben hat und auch sehr gut zusehen kann wie sich verändert und sich weiterenwickelt.
Durch die Musik wird ihr Leben noch aufregender und für den Leser spannender, da ihr Leben so nicht das standart Leben von jeden sein könnte, sonder etwas ganz besonderes, obwohl auch sie die selben Probleme wie jeder andere Jugendliche hat.

Zusammengefasst fand ich das Buch sehr ergreifend. Es ist anders als ich erwartet habe und trotz der "Schwere" der Geschichte, bin ich sehr positiv überrascht davon. Da ich selbst sehr begeistert über Rockmusik bin und euch in etwas in diesem Alter bin, hat es mich sehr angesprochen und bin nun sehr begeistert davon.
Das hier ist kein lockeres Liebesabenteuer mit Rockstars, sondern eine Reise eines Mädchens, das erwachsen wird und von Musik begleitete und geleitet wird. 
Auf jeden Fall eine wundervolle Geschichte.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Liebe auf dem Weg

Last Stop Kasachstan
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Es geht um Lilli, welche eine reiche , verwöhnte Göre ist, die nur Luxus gewöhnt ist. Bei einem Spiel verliert sie eine Wette und muss deswegen ohne Flugzeug zu einem bestimmten Ort in Kasachstan reisen, ...

Es geht um Lilli, welche eine reiche , verwöhnte Göre ist, die nur Luxus gewöhnt ist. Bei einem Spiel verliert sie eine Wette und muss deswegen ohne Flugzeug zu einem bestimmten Ort in Kasachstan reisen, was sich als sehr große Herausforderung für sir herausstellt.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und auch so wurde beim Schreiben recht gute Spannung aufgebaut, sodass man nicht immer gleich weiß wie es weitergeht und man mitfiebern kann.

Bei den Personen wird es ds etwas komplizierter. Lilli ist wie die typischen reichen Mädchen, die man aus Filmen kennt. Alled was sie möchte bekommt sie und ihr Leben ist eine Party, innere Werte sind Nebensache. Das macht sie am Anfang nicht besonderd sympathisch, jedoch finde ich kann man zwischen den Zeilen lesen, dass sie eigentlich auch ein anderer Mensch sein kann. Im Lsufe der Geschichte verändert sir sich ein wenig, auch wenn sie dazu neigt in ihre alte Masche zurückzufallen. Aber genau das macht es autentisch, denn Menschen verändern sich nicht über Nacht und genauso ist es bei ihr. Was sie zu einem interessanten Charakter macht.
Ihr Reisebegleiter dagegen ist genau das komplette Gegenteil von Lilli. Dadurch wird die Liebesgeschichte sehr interessant, denn es gibt nicht viele Liebesgeschichten zwischen einer verwöhnten Reichen und einem Nerd aus der Steppe Kasachstans.

Die Reise an sich wird lustig und interessant beschrieben. Jedoch hätte es an den meisten Stellen an jeden Ort sein können. Erst gegen Ende erfährt man mehr über die Schönheit und Einzigartigkeit des Landes. Aber auch so geht es in dem Buch mehr um die Liebesgeschichte, anstatt um die Reise, der Schwerpunkt liegt also eher woanders.

Allgemein hatte ich wirklich viel Spaß beim Lesen, da oft lustige Situationen dabei waren und das Buch eine sehr schöne, nicht zu kitschige Liebesgeschichte beeinhaltet, mit ungewöhnlichen Charakteren. Auch wenn man sich an die erstmal gewöhnen muss. 

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Wenn die Liebe die Kraft der Sterne besiegen kann

Verlassener Stern
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Charlies Leben ist ganz normal. Sie arbeitet in einem Diner und ist verlobt mit ihrem Freund Scott, bis ihr eines Tages eine unbekannte Frau begegnet und danach wacht sie orientierungslos in einem Wald ...

Charlies Leben ist ganz normal. Sie arbeitet in einem Diner und ist verlobt mit ihrem Freund Scott, bis ihr eines Tages eine unbekannte Frau begegnet und danach wacht sie orientierungslos in einem Wald auf und erinner sich nicjt mehr was passiert ist. Ab da wird ihr Leben von Grund auf verändert, denn sie wird in dem Volk der Bo'othi aufgenommen.

Die Geschichte ist wirklich flüssig und angenehm zu lesen. Am Anfang kann es sein, dass man sich erst in die Geschichte der Bo'othi, eine Art Sternwesen, einlesen muss, wenn man das erste Teil nicht kennt. Doch es wird alles gut und sinnvoll erklärt und dabei so gut in die Geschichte eingearbeitet, dass es einem teilweise garnicht auffällt wie viel man nach ein paar Kapiteln über das fremde Volk erfährt. Die Geschichte ist somit auch ohne den ersten Teil gut zu verstehen, auch wenn es mit Vorkenntnissen auch seinen Reiz hat, da man ein paar Personen dann schon kennt.
Die Geschichte an sich ist richtig spannend und unvorhersehbar, wodurch man richtig mitfiebern kann. Die Spannung lässt auf keiner Seite nach, sodass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Was die Personen angeht, waren mir die meisten auch richtig sympathisch und besonders die Protagonistin habe ich für ihren Mut und ihren Gerechtigkeitssinn bewundert. Den Antagonisten dagegen konnte ich so garnicht leiden, was aber genau seinen Zweck erfüllt und ihn zu einem perfekten Gegenspieler macht. Dadurch wurde der Kampf um die Liebe von Charlie und Scott sehr aufregend, da man die ganze Zeit hofft, dass sie die Hindernisse doch noch überwinden können und zueinander finden. Gut fand ich dabei auch, dass die Liebesgeschichte an keiner Stelle kitschig wird. Es klingt nach wirklicher, wahrer Liebe und bleibt doch in einem realistischen Rahmen.

Zusammengefasst gibt es bei diesem Buch wirklich nichts zu bemängeln. Ich bin immer noch von der orginellen Idee der Bo'othi begeistert und nach dem ersten Teil hat sich dieser hier sogar noch gesteigert. 

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Das Volk der Sterne

Verlorener Stern
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Dieses Buch hat mich richtig begeistert. Es ist anders als viele andere Fantasy- und Science Fictionbücher. Es handelt nämlich vom Volk der Bo´othi, die eine Art Sternenwesen sind. Über etwas Ähnliches ...

Dieses Buch hat mich richtig begeistert. Es ist anders als viele andere Fantasy- und Science Fictionbücher. Es handelt nämlich vom Volk der Bo´othi, die eine Art Sternenwesen sind. Über etwas Ähnliches habe ich bis jetzt noch nie gelesen, deswegen finde ich die Idee wirklich originell und interessant, besonders auch weil sie wirklich gut umgesetzt wurde.
Die Bo´othi würde ich etwas als eine Mischung aus Timelord (Doctor Who) und Superman beschreiben, vielleicht auch ein klein wenig wie ein Vampier. Am Anfang der Geschichte gibt es immer mal wieder Erzählungen und Erklärungen, die gut in die Geschichte eingebetet sind, sodass die Handlung nicht unterbrochen wird, man aber doch sehr viel über dieses Volk erfährt, was bei so vielen neuen Wörtern auch notwendig ist. 
Man wird gut in die Geschichte eingeleitet und lernt langsam alle Personen kennen, die dann auch im Laufe des Buches an Tiefe gewinnen und einem wirklich ans Herz wachsen, da alle ihre eigene tolle Art haben und man die Freundschaft und Liebe zwischen den Personen wirklich wachsen sehen kann. Es wirkt auch alles natürlich und geht nicht zu schnell, wodurch alles sehr realistisch wirkt.
Die Liebesgeschichte ist dabei herzerwärmend, ohne kitschig oder übertrieben zu sein. 
An sich ist die Handlung wirklich spannend und unvorhersehbar, was zu vielen interessanten Situationen führt und wodurch die Spannung durch die ganze Geschichte erhalten bleibt. Man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht, besonders in Momenten, in denen die Lage aussichtslos erscheint und sich plötzlich anders als erwartet entwickelt. 
Der Schreibstil ist sehr amgenehm zu lesen und die Situationen werden auch gut beschrieben, sodass man fast schon ein Kopfkino hat. Einige Stellen sind auch sehr gefühlvoll oder actionreich. Durch das Beschreiben der Gefühle und Gedanken, kann man sich sehr gut in die Personen hineinversetzten und nachvollziehen, wieso sie so handeln.

Zusammengefasst kann ich die Autorin nur für ihre Kreativität loben, da es sehr erfrischend ist mal etwas ganz Neues zu lesen, anstatt immer nur diese Standartgeschichten über Vampiere oder Ähnliches. Die Idee wurde wirklich gut umgesetzt und es gibt kaum etwas zu kritisieren. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und bin richtig in diese neue Welt der Bo´othi eingetaucht.
Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen und freue mich schon auf die folgenden Geschichten über die Bo´othi.

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