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Veröffentlicht am 20.03.2020

Meinem Sohn hat ein wenig die "Geschichte" gefehlt

Das große starke Buch
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Inhalt:
Ob Humor, Kreativität oder Geduld - wir alle haben unsere Stärken. "Das große starke Buch" hilft zum einen, Talente und Begabungen zu erkennen. Zum anderen ermutigt es dazu, die Dinge, die uns ...

Inhalt:
Ob Humor, Kreativität oder Geduld - wir alle haben unsere Stärken. "Das große starke Buch" hilft zum einen, Talente und Begabungen zu erkennen. Zum anderen ermutigt es dazu, die Dinge, die uns Spaß machen oder die wir besonders gut können, zu vertiefen und als unsere Stärken zu betrachten. Die Geschichten mit verschiedenen Kindern als Identifikationsfiguren liefern einen Anstoß, um über die eigenen Fähigkeiten und Motivations­quellen nachzudenken und sie auszu­bauen - egal, ob es Mut, Mathematik oder Musik ist.

Meinung:
Das große starke Buch zeigt all die verschiedenen Talente auf, die in uns Menschen schlummern. So lernen wir in diesem Titel viele verschiedene Kinder mit ihren unterschiedlichen Begabungen kennen. Jedes Kind wird auf einer Doppelseite mit Bild dargestellt. Auf diesem wird die jeweilige Begabung des Kindes gezeigt. Auf der Textseite erfolgt dann eine kurze Darstellung vom Talent des Kindes und eine kleine Geschichte dazu.

Ich persönlich finde die Idee hinter dem Buch super. Ich musste jedoch feststellen, dass mein Sohn sich nach ein paar Talenten etwas gelangweilt fühlte und nur noch halbherzig zugehört hat. Möglicherweise fehlte ihm ein wenig die Spannung, da dieses Buch natürlich keine Geschichte im üblichen Sinne ist.
Für Kinder bietet dieses Buch aber prinzipiell viel Platz, um sich über seine eigenen Stärken und Schwächen Gedanken zu machen.

Insgesamt werden in dieser Geschichte 18 Talente und Begabungen aufgegriffen und erläutert. So sind z. B. Stärken wie: Geschichten erzählen, Aufmerksamkeit, Anpassungsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Lesen, Mathematik, Neugier, Kochkunst oder Mut aufgeführt.
Am Ende des Buches erfolgt dann noch einmal die Auflistung all dieser Stärken und das Kind kann selbst oder mit Hilfe der Eltern entscheiden, welche Talente es selbst besitzt.

Die Zeichnungen von Illustratorin Rocio Bonilla sind mal wieder ein absoluter Traum. Durch ihren wunderschönen Zeichenstil wird dieses Buch und die Geschichte ungemein aufgewertet. Die Farbgebung ist dabei wie immer nicht zu grell gehalten, sondern spielt eher mit den blasseren Farben.

Fazit:
Mir hat die Idee von „Das große starke Buch“ richtig gut gefallen. Es ist schön Kinder auf ihre Stärken, aber auch mögliche Schwächen hinzuweisen. Mein Sohn jedoch war nicht so hellauf begeistert von der Geschichte wie ich, da er sich nach dem ca. 10 von 18 Kindern ein wenig gelangweilt fühlte. Die Zeichnungen von Rocio Bonilla sind allerdings wieder große klasse!
Wir vergeben am Ende 4 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Ungewöhnliche Idee, aber Minas und Julius Gezanke nervt mit der Zeit

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau
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Inhalt:
Stell dir vor, du freust dich auf deine Geburtstagsparty, doch anstelle deiner Freunde steht ein fremder Junge vor der Tür. Er hat alle deine Gäste ausgeladen, damit du ihm jetzt sofort hilfst, ...

Inhalt:
Stell dir vor, du freust dich auf deine Geburtstagsparty, doch anstelle deiner Freunde steht ein fremder Junge vor der Tür. Er hat alle deine Gäste ausgeladen, damit du ihm jetzt sofort hilfst, Karma-Punkte zu sammeln. Ohne die kommt er nämlich nicht in den Himmel. Verrückt? Ja, das denkt Mina auch. Bis sie feststellt, dass nur sie den Jungen sehen kann. Er ist ein Geist. Und einen Geist, der dringend deine Hilfe braucht, wirst du so leicht nicht mehr los. Und den Ärger, den so ein Geist mit sich bringt, auch nicht ...

Meinung:
Mina staunt nicht schlecht, als sie von ihrer Mutter erfährt, dass Mina selbst ihre eigene Geburtstagsparty abgesagt haben soll. Davon weiß sie nichts. Doch als dann plötzlich ein fremder Junge vor ihr steht und behauptet er habe für die Absage des Geburtstages gesorgt, da er dringend ihre Hilfe benötigt, wird Mina hellhörig. Julius, so heißt der Junge, behauptet ein Geist zu sein und Mina soll ihm dabei helfen Karma-Punkte zu sammeln.

Der Klappentext klang herrlich witzig und mal nach einer etwas anderen Geschichte, sodass ich gerne zu diesem Titel gegriffen habe.
Dazu kommt, dass ich von Autorin Janet Clark bisher noch kein Buch gelesen habe, dies aber nun unbedingt nachholen wollte.

Der Start in die Geschichte ist mir dabei sehr leicht gefallen. Wir lernen die junge Mina kennen, die sich riesig auf ihre Geburtstagsparty mit ihren Freunden freut. Doch daraus wird erst mal nichts, denn Geisterjunge Julius hat für die Absage der Party gesorgt.

Mina und Julius sind ein sehr ungleiches Gespann. Denn Mina möchte zu Anfang gar nicht wahrhaben, dass es sich bei Julius um einen waschechten Geist handelt, der tatsächlich ihre Hilfe braucht.
Zudem gibt Julius alles, damit Mina ihn nicht wirklich sympathisch findet. Dabei tut Julius dies total unabsichtlich. Er merkt gar nicht, dass er mit seiner hochnäsigen und vorlauten Art bei Mina nicht gerade Pluspunkte sammelt.
So kommt es zu einigen interessanten Wortgefechten zwischen den Beiden.
Mir persönlich waren diese Diskussionen teilweise etwas zu überzogen. Ich fühlte mich auf Dauer genervt von dem Gezanke der Beiden.

Besonders gut hat mir die Idee rund um das Karma-Level gefallen.
Julius startet auf der Stufe 7 von 100, was in der Sprache des Himmels "unterirdisch, kurz vor Nacktmull" bedeutet.
Im Laufe der Geschichte fällt und steigt sein Karma-Level unablässlich sodass er vom Regenwurm, zum halbem Regenwurm und gar zum vertrockneten halben Regenwurm hin und her wechselt.
Doch am Ende steigt Julius sogar in den Hummel-Level auf.

Was ich richtig klasse fand ist, dass neben den Seitenzahlen das jeweilige Karmalevel von Julius abgebildet ist. So zeigt sich ganz lange ein Nacktmull neben der Seitenzahl, aber auch der Regenwurm in seinen verschiedenen Ausprägungen hält sich lange Zeit.

Fazit:
"Mina und die Karma-Jäger" wartet mit einer ungewöhnlichen und sehr humorvolle Idee auf. Protagonistin Mina und Geist Julius sind sich zudem nicht immer wohlgesonnen, sodass es teilweise hoch hergeht.
Besonders die jeweiligen Karma-Level kamen bei mir als Leser sehr gut an.
Von mir gibt es 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Nicht ganz so stark wie die Vorgänger, dennoch empfehlenswert

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Mama, Papa, Oma, Opa
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Inhalt:
Die Familie spendet Kindern Geborgenheit, Sicherheit und Trost. Aber jede Familie ist anders. Das Hörspiel stellt verschiedene Familienformen vor und erklärt Verwandtschaftsbeziehungen wie Tante, ...

Inhalt:
Die Familie spendet Kindern Geborgenheit, Sicherheit und Trost. Aber jede Familie ist anders. Das Hörspiel stellt verschiedene Familienformen vor und erklärt Verwandtschaftsbeziehungen wie Tante, Onkel, Cousine und Cousin. Familien verändern sich immer wieder: Ein Baby wird geboren, die Tante heiratet oder der Opa verstirbt. Familien feiern Feste, bei denen die ganze Familie zusammenkommt und in einer Familie hilft man sich gegenseitig. Das Hörspiel zeigt mit vielen Szenen aus dem Kinderalltag, was jede Familie so besonders macht.

Meinung:
Als große Fans der Wieso? Weshalb? Warum? Junior-Reihe freuten mein Sohn und ich uns sehr auf diesen Hörbuchtitel der das Thema „Familie“ aufgreift.
Gesprochen wird dieses Hörbuch von Marion Elskis und dem Kind Vincent Richter. Ich fand es etwas schade, dass es dieses mal nicht zwei Kinder gibt, die mit der Erwachsenen gemeinsam durch die Geschichte gehen.

Auch das restliche Hörbuch konnte mich leider nicht so begeistern wie die vorherigen Titel der Reihe. Und leider verlor auch mein Sohn schnell das Interesse am Hörbuch.
Die anderen Titel der Reihe zeichnen sich für mich oft durch den tollen Mix aus Wissenswertem, Liedern und interaktivem Mitmachen aus. Dieser Titel ist leider sehr auf das Wissenswerte ausgelegt, so kam es mir zumindest vor. So empfand ich dieses Mal den Mix als nicht ganz so geglückt wie in den anderen Titeln.

Dennoch bleibt natürlich auch dieser Titel sich treu und vermittelt den Kindern den Alltag in einer Familie und was jede Familie so besonders macht. Auch die verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse vom Bruder bis zur Oma werden den kleinen Zuhörern näher gebracht.
Von daher ist definitiv nicht alles schlecht an diesem Hörbuch. Viel mehr wurde wieder eine interessante Geschichte rund um das Thema „Familie“ gestrickt und toll ausgearbeitet.

In diesem Hörbuch werden unter anderem folgende Themen aufgegriffen:
Wer gehört zu einer Familie? Warum hast du mehrere Omas und Opas? Wie verändert sich eine Familie? Wann passen Oma und Opa auf dich auf? Wer kommt zu Opas Geburtstag? Warum ist es so schön bei Oma und Opa? Wie hilft man sich in der Familie? und Welche Familien gibt es noch?

Fazit:
Für mich der bisher schwächste Band der Wieso? Weshalb? Warum? Junior-Reihe, wobei dies wirklich meckern auf hohem Niveau ist. Dieses Mal fand ich den Mix aus Wissenswertem, Liedern und interaktivem Mitmachen nicht ganz so gut gewählt, wie in den anderen Titeln der Reihe. Dennoch lohnt sich auch dieser Titel auf jeden Fall.
Von mir gibt es 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Ein Mädchen, ein Rudel Wölfe und jede Menge Natur sorgen für gute Unterhaltung

Wild Rescuers
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Inhalt:
Stacy, ein zwölfjähriges Mädchen, lebt als Mitglied eines Rudels von sechs Wölfen im Wald. Als »Familie« haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Tiere und den Wald zu beschützen. Immer wieder ...

Inhalt:
Stacy, ein zwölfjähriges Mädchen, lebt als Mitglied eines Rudels von sechs Wölfen im Wald. Als »Familie« haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Tiere und den Wald zu beschützen. Immer wieder gelingt es ihnen, in spannenden und dramatischen Aktionen Tiere in Not zu retten. Aber plötzlich ist das ungewöhnliche Rudel selbst in Gefahr: fremde Wölfe haben Schafe aus dem naheliegenden Dorf gerissen, und alle Wölfe werden zum Abschuss freigegeben. Die Lage spitzt sich zu, als Stacy herausfindet, dass der Wald, in dem sie leben, für den Bau eines großen Freizeitparks gerodet werden soll. Von nun an kämpfen Stacy und ihre Wölfe nicht mehr nur für die Rettung der hier ansässigen Tierwelt, sondern auch um ihr eigenes Leben und ihr Zuhause.

Meinung:
Die 12-jährige Stacy lebt zusammen mit sechs Wölfen in einem Wald. Ihre eigentliche Familie kennt Stacy nicht und so sind die Mitglieder des Rudels zu ihrem Familienersatz geworden. Auch wenn die Tiere und Stacy sich sprachlich nicht verständigen können, sind sie mittlerweile auf einer Ebene angekommen, in der sie sich quasi blind verstehen. Die Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tiere des Waldes zu beschützen. Und so rücken Stacy und ihre Wölfe immer wieder aus, um Tieren in Not zu helfen. Doch plötzlich schwebt das Rudel selbst in Gefahr. Denn es wird eine Wolfsprämie im naheliegenden Dorf ausgerufen und so muss Stacy um das Leben ihrer Freunde bangen.

Die Geschichte ist mir aufgrund ihres wunderschönen Covers und des interessant klingenden Klappentextes ins Auge gefallen. Wölfe zählen zu meinen Lieblingstieren, von daher freue ich mich immer sehr über jede neue Wolfsgeschichte.

Der Start in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Denn die verschiedenen Charaktere werden gleich zu Beginn mit einem Foto dem Leser nähergebracht. Allgemein ist die Aufmachung des Buches wirklich wunderschön. Eine tolle Karte des Waldes, in dem Stacy und ihre Wölfe leben, lädt dazu ein diese ganz genau zu betrachten. Zudem wurde die Geschichte von Illustratorin Vivienne To wunderschön bebildert. Die Zeichnungen verteilen sich ganzseitig über das gesamte Buch und sind wirklich mehr als gelungen.

Gleich zu Beginn geht es spannend zur Sache. Denn Stacy und ihre Wölfe retten ein armes Kaninchen aus einer lebensbedrohlichen Lage. Danach erfahren wir mehr über das Leben von Stacy und den Tagesablauf mit den Wölfen. Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht darüber, dass die Wölfe nicht sprechen können. Doch ich muss sagen, im Nachhinein hat mich dies nicht mehr ganz so stark gestört, da die Geschichte dadurch natürlich ein wenig realistischer wirkt.

Die Beschreibung der Natur und ganz besonders die Beschreibung der Taiga sind Autorin Stacy Plays sehr gut gelungen. Man verliert sich in den schönen Beschreibungen. Auch der Schreibstil ist toll. Die kurzen Kapitel und die recht große Schrift sorgen dafür, dass man nur so durch das Buch fliegt.
Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab 11 Jahren. Ich denke, diese Angabe ist durchaus gerechtfertigt. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass auch schon 10-jährige Kinder ihre Freude mit Stacys Geschichte haben werden.

Leider erfährt man als Leser wenig über Stacys Vergangenheit. Da es sich hierbei aber um den Beginn einer Reihe handelt, könnte ich mir vorstellen, dass wir nähere Informationen dazu in den Folgebänden erhalten werden.

Fazit:
Stacy und ihre Wölfe entführen den Leser in „ihre“ Taiga. Ein spannendes und toll illustriertes Abenteuer wartet auf lesebegeisterte Kinder ab 11 Jahren, die gerne Abenteuergeschichten lesen. Die Aufmachung des Buches kann sich wirklich sehen lassen und so vergebe ich 4 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 27.02.2020

Toll für ältere Kinder und Erwachsene

Wer hat hier gepupst?
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Inhalt:
Dieses witzige Sachbilderbuch vermittelt humorvoll-kurioses Wissen um Pupse im Tierreich: Wer hätte gedacht, dass Ziegen an Bord den Feueralarm auslösen können? Oder dass Heringe einen geheimen ...

Inhalt:
Dieses witzige Sachbilderbuch vermittelt humorvoll-kurioses Wissen um Pupse im Tierreich: Wer hätte gedacht, dass Ziegen an Bord den Feueralarm auslösen können? Oder dass Heringe einen geheimen Pupscode besitzen? Oder dass Wissenschaftler eine Stinkskala für Hundepupse entwickelt haben? Ein Riesenspaß für Kinder und Erwachsene. Kann schließlich jedem mal passieren …

Meinung:
In diesem Sachbilderbuch wird die Frage gestellt, welche Lebewesen pupsen und welche nicht. Pupsen Pferde, Spinnen, Heringe oder Einhörner? All diese wichtigen Fragen werden in „Wer hat hier gepupst?“ beantwortet.

Auf dieses Buch bin ich aufgrund des witzigen Titels und den humorvollen Bildern aufmerksam geworden. Ich war mir sofort sicher, dass dies ein Buch ist, was meinem Sohn großen Spaß bereiten würde.

Zu Beginn erfahren die Leser, warum eigentlich Menschen und Tieren pupsen müssen. Und welche Ursachen dahinter stecken. Die Einleitung erstreckt sich zwar nur über zwei Seiten, allerdings musste ich feststellen, dass mein Sohn schon nach einer Seite das Interesse an den wissenschaftlichen Fakten verlor. Er wollte eigentlich nur wissen, ob die verschiedenen Lebewesen pupsen oder nicht.

Und dann ging es endlich los. Zuerst wird auf einer Seite das Lebewesen gezeigt, um das es sich handelt und die Frage gestellt, ob das Tier pupst oder nicht. Nun begann das Rätselraten und ich war erstaunt, wie gut mein Sohn schon im Gefühl hatte, ob ein Lebewesen nun pupst oder nicht.
Auf der Folgeseite wird dann erläutert, warum dieses Tier pupst oder eben nicht. Zudem gab es einige Funfacts. So z. B. das Wissenschaftler eine Stinkskala für Hundepupse entwickelt haben oder ein Flugzeug notlanden musste, da die Passagiere (gaaaanz viele Ziegen) aufgrund ihrer Pupserei den Feueralarm ausgelöst haben. Auch hier merkte ich, dass ich meinen Sohn bei den Erläuterungen und Erklärungen verlor. Er konnte mit den Informationen nicht ganz so viel anfangen bzw. langweilten sich schnell. Dafür fanden mein Mann und ich die Informationen wahnsinnig interessant und spannend.

Daher komme ich auch zu meinem Kritikpunkt. Ich finde, dass die Geschichte nicht unbedingt für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist. Mein Sohn ist mittlerweile vier und konnte mit den vielen Erklärungen nicht so viel anfangen. Dennoch lohnt es sich in das Buch hineinzublättern, da schon alleine der Ratespaß ein großes Vergnügen für Jung und Alt ist.

Fazit:
Interessante Fakten vermischt mit lustigen Bildern stecken in „Wer hat hier gepupst?“. Ich empfinde jedoch die Altersangabe ab 3 Jahren als etwas zu niedrig. Zumindest mein Sohn konnte mit seinen vier Jahren noch nicht viel mit den ganzen Informationen anfangen. Ansonsten ist das Buch jedoch ein gelungener Ratespaß für Groß und Klein.
Ich vergebe 4 von 5 Junior-Hörnchen.

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