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Veröffentlicht am 26.08.2025

Biker gegen Vampire

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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In New Orleans beschützt eine Bikergang die Bevölkerung vor den Vampiren, die sie in eine Art Reservat in den Sümpfen vertrieben haben.
als ein für beide Gruppen aus verschiedenen Gründen wichtiges ...

In New Orleans beschützt eine Bikergang die Bevölkerung vor den Vampiren, die sie in eine Art Reservat in den Sümpfen vertrieben haben.
als ein für beide Gruppen aus verschiedenen Gründen wichtiges Artefakt gestohlen wird sind Paige, die Tochter des Bikerprädidenten und Lavaughn, ein feierfreudiger selbstbewusster und -vwerliebter Vampir zusammen arbeiten um dieses Artefakt wiederzubeschaffen.
Im Laufe der Zeit lernen beide sich besser kennen und verstehen und schaffen es, einige Vorunteile abzubauen.
eine Enemies-to-lovers Geschichte mit gelegentlichem Mißtrauen und Rückschlägen.
Der Erzählstil ist flüssig und unterhaltsam.
Lavaunghs ist amüsant und trotz seiner nervigen Selbstverliebtheit sympathisch.
Paige von Vorurteilen und Misstrauen geprägt, taut im Laufe der zeit auf.
Zum Ende wird es sehr magisch und etwas verwirrend durch all die auftauchenden Figuren und Namen aus anderen Buchreihen der autorin.
diese muss man vorher nicht kennenn, es würde die Zusammenhänge aber vielleicht etwas klarer weden lassen.
Am Ende des Buches gibt es zwar eine Figurenliste, die mir aber nur bedingt geholfen hat.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Von Glückskatzen und Katzenglück

Die Magnolienkatzen
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Das Cover mit der zarten Zeichnung eines Magnolienzwweigs und einer Katze beschreibt wunderschön den Titel des Buches und auch einen Teil des Inhalts.
Auch auf den Seiten finden sich Zeichnungen ...

Das Cover mit der zarten Zeichnung eines Magnolienzwweigs und einer Katze beschreibt wunderschön den Titel des Buches und auch einen Teil des Inhalts.
Auch auf den Seiten finden sich Zeichnungen von Magnolienzweigen und Katzen , was dem Roman eine besondere Note verleiht.

Noriko ist nicht glücklich mit ihrem Leben, weder privat noch beruflich.
Als sie in einem Schrein an wen auch immer - eine Gottheit, das Schicksal.. "Wünsch mir Glück" erbittet, denkt sie sicher nicht im entferntesten in welcher Form sie dieses Glück ereilen wird.

Wer kann auch ahnen, dass an einem Regentag die Rettung einer Streunerkatze und ihrer fünf neugeborenen Kitten aus dem heimischen Garten ihr Leben komplett umkrempeln wird.

Noriko und ihre Mutter - erklärte Katzenhasserin- erwärmen sich zusehends für ihre Schützlinge und bekommen auch aus Nachbarschaft und Freundeskreis Zuspruch und ihr Haus und vor allem seine tierischen Bewohner werden zu einem Magneten .

Noriko spürt, wie die kleinen Wesen ihr Leben bereichern und erhellen, einfach durch ihre Existenz.
Die anfängliche Abneigung schlägt in Liebe für ihre Katzenbande um und sie sieht sie als Geschenk. Sie erkennt auch, dass viele Lebenseinstellungen und Verhaltensweise geprägt wurden durch Erlebnisse ihre Eltern in deren Kindheit.

Manchmal ist das Verhalten der katzenbegeisterten Frauen auch aus dem Freundeskreis etwas anstrengend, zeigt aber vielleicht auch, es leichter ist, seine Liebe den Tieren zu zeien als den Menschen.

Vielleicht erkennt so mancher Katzenbesitzer, auch ich, sich in manchen Szenen wieder.

Schlussendlich ist es es herzerwärmende Geschichte über das Glück, dass eine kleine Katzenfamilie zum einen hatte zum anderen aber auch geschenkt hat.





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Veröffentlicht am 29.07.2024

Von zweiten, dritten, vierten ...Chancen

Death. Life. Repeat.
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Es ist der Jahrestag des Unfalltodes von James Spencers Mutter.
Es ist der Tag an dem Clara in James Auto fährt und eine Party bei James ' Freund Anthony ausufert und Clara tödlich verunglückt.
Der ...

Es ist der Jahrestag des Unfalltodes von James Spencers Mutter.
Es ist der Tag an dem Clara in James Auto fährt und eine Party bei James ' Freund Anthony ausufert und Clara tödlich verunglückt.
Der nächste Tag beginnt für Spence - als Clara in sein Auto fährt.
Er sieht die Chance die Geschehnisse zu verändern und Claras Tos zu verhindern.
Doch gibt es noch mehr solche "Neustarts".
Manchmal kann er das Geschehen verändern aber nicht immer zum Guten.
Im Laufe dieser Wiederholungen lernt er Clara besser kennen und erfährt mitunter unschöne Wahrheiten über seine Mitschüler und -schülerinnen und nicht zuletzt auch über sich selbst.
James erkennt, dass der Schlüssel zur Veränderung ganuz wonaders liegt.

James Spencer hat es mir recht schwer gemacht ihn zu mögen, sowie auch seine Kumpels nicht gerade Sympathieträger sind.
Er ist ein eher sperriger Charakter, der es aber im Laufe der Geschichte schafft etwas sympathischer zu werden.
Überhaupt sichd alle Charaktere eher schwierig für mich. Jeder hat entweder Probleme oder macht anderen welche.
So ist das Leben, könnte man sagen, aber mir es etwas viel.
Das hat mir ein flüssiges Leben ewas schwer gemacht.

Schlussendlich hat mir das Buch dann ganz gut gefallen.
Die Lösung war nicht erwartet aber folgerichtig. die Charakteren wurden etwas greifbarer.

Ein bisschen "Und täglich grüßt das Murmeltier" aber auch etwas "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle"

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Veröffentlicht am 07.02.2022

"Zustan der Perfektion2 durch ein nicht ganz perfektes Zimmermädchen

The Maid
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Das Cover ist hübsch und ansprechend gestaltet wenn auch das abgebildete Zimmermädchen nicht Mollys Stil entspricht.

Molly Gray ist ein sehr besonderes Zimmermädchen. Ihr höchstes Ziel ist es ...

Das Cover ist hübsch und ansprechend gestaltet wenn auch das abgebildete Zimmermädchen nicht Mollys Stil entspricht.

Molly Gray ist ein sehr besonderes Zimmermädchen. Ihr höchstes Ziel ist es ein Zimmer zurück "in den Zustand der Perfektion" zurück zu versetzen, wobei ihr auch der kleinste Missstand ins Auge fällt.
Mehr Probleme hat sie da im Zusammensein mit anderen Menschen. Das Erkennen feiner Zwischentöne im Gespräch oder gar Sarkasmus gelingt ihr eher selten.
Sie denkt sehr gradlinig und oft naiv anmutend.
Dieses Verhalten sowohl wie ihre angestrebte Perfektion in der Ausübung ihrer Arbeit ist ehr autistisch geprägt.

Ihre Gradlinigkeit und absolute Ehrlichkeit haben es aber schnell geschafft, sie eine für mich sehr sympathische Protagonistin werden zu lassen.

Als sie bei der Reinigung eines Zimmers einen Stammgast tot auffindet, bringt ihre besondere Herangehensweise sich schnell in Schwierigkeiten und in Verdacht.

"Ein Zimmermädchen ermittelt" trifft nicht ganz den Kern.
Molly ermittelt weniger aktiv sondern trägt eher durch ihre spezielle Beobachtungsgabe und Sicht der Dinge, sowie der Hilfe guter Freunde zur Aufklärung bei.
Auch hierbei richtet Molly sich teils nach ihrer eigenen Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit, was wiederum zu einigen Überraschungen gegen Ende führt.

Der Roman lebt letztlich nicht durch einen steigenden Spannungsbogen sondern durch die sehr lebendig gezeichneten Menschen, die ihn bevölkern.

Alles in allem bot mir "The Maid" ein kurzweiliges Lesevergnügen mit einem sehr anrührenden Blick auf die Menschen und der unterhaltsamen Aufklärung eines Mordfalls ohne viel Blut und Action.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Thriller der leisen Sorte

Sieben Lügen
1

Inhalt:
In Sieben Lügen erzählt die Protagonistin Jane einer zunächst ungenannten Person ihre Geschichte, ihre Geschichte und die ihrer Freundin seit Kindertagen Marnie,
Sie erzählt , wie aus einer kleinen ...

Inhalt:
In Sieben Lügen erzählt die Protagonistin Jane einer zunächst ungenannten Person ihre Geschichte, ihre Geschichte und die ihrer Freundin seit Kindertagen Marnie,
Sie erzählt , wie aus einer kleinen Notlüge unter Freundinnen, eine Geschichte wird, in der die Lügen größer werden und aus einer Kinderfreundschaft nach und nach eine geradezu krankhafte Fixierung auf Marnie wird, in der Jane keine Grenzen und Skrupel mehr kennt, um Marnie einzig für sich zu haben.

Meine Meinung:
Der Erzählstil von Sieben Lügen ist eher ruhig und unaufgeregt.
Zunächst glaubt ist der Leser noch bereit, Mitleid mit Jane zu haben, doch im Lauf der Erzählung zeigt sie immer mehr Züge einer geradezu psychopathischen Besessenheit.

Keine der Protagonistinnen schafft es schlussendlich Sympathien bei mir zu wecken. Jane in ihrer steigenden Wahnhaftigkeit und Marnie in ihrer letztlich egoistischen Oberflächlichkeit schaffen es zu keiner Zeit, mich auf ihre Seite zu ziehen.

Trotz der mangelnden positiven Gefühle gegenüber den beiden, schafft Elisabeth Kay es vortrefflich, einen gewissen Sog zu erzielen. Die Geschichte lebt nicht von Action und spritzendem Blut, sondern vom Miterleben, wie Janes Wahn sich allmählich steigert.

Wer atemberaubende Spannung sucht, ist mit Sieben Lügen daher schlecht bedient.
Mich hat trotz einiger Längen Janes Erzählung in den Bann gezogen.
Im letzten Drittel verlaufen einige erfolgversprechende Aspekte der Geschichte leider etwas im Sande aber die Lösung ist ein Stück weit überraschend. Leider ist das Ende dann etwas unausgegoren und nicht ganz schlüssig.

Nichtsdestotrotz hat Frau Kay mir einige recht beklemmend gut Lesestunden verschafft, so dass die Bezeichnung Thriller ihre Berechtigung hat. Es ist eben ein Thrill der leisen Sorte, der vielleicht sogar realistischer ist als so mancher Thriller mit viel Blut und Splatter.
Gute Idee mit manchmal nicht ganz gelungener Umsetzung

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