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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2021

Desirée und Sam - eine zweite Chance für die Liebe

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
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Eine Jugendliebe, gebrochene Herzen und dann 15 Jahre später erneutes Aufeinandertreffen, das die widersprüchlichsten und aufwühlendsten Gefühle zu folge hat. Er erfolgreicher Hotelier und sie eine Sicherheitsexpertin ...

Eine Jugendliebe, gebrochene Herzen und dann 15 Jahre später erneutes Aufeinandertreffen, das die widersprüchlichsten und aufwühlendsten Gefühle zu folge hat. Er erfolgreicher Hotelier und sie eine Sicherheitsexpertin und sie war jetzt für seine Sicherheit verantwortlich.

Das Cover ist schlicht und dunkel aber hübsch, aber kein Blickfang. Hätte ich nicht gelesen, das Simone Ahrnstedt die Autorin ist, hätte ich es wahrscheinlich übersehen.
Der Schreibstil von Simona Ahrnstedt ist etwas anders. Er ist leicht und flüssig und er ist ruhig und gleichzeitig spannend, irgendwie erwachsen. Ich weiß nicht ob jemand versteht, was ich meine, aber jedenfalls ist man gleich mittendrin und wird von der ersten Seite gefangen genommen. Man suchtet es regelrecht weg.
Schon gleich bei den ersten paar Seiten trifft man auf alte Bekannte aus vorherigen Büchern, wie Tom Lexington. Mann muss sie aber nicht gelesen haben, denn es ist eine andere Buchreihe.
Dessie ist eine starke selbstbewusste Frau, die aber der Meinung ist, Liebe und Beziehung ist nichts für sie. Ihr Lebensinhalt ist ihre Arbeit.
Bis sie wieder auf Sam trifft. Alte Gefühle kommen wieder hoch und Missverständnisse werden aus dem Weg geräumt. Natürlich nicht so einfach, da wäre das Buch ja zu schnell zu ende .
Wenn sich Gefühle, Verantwortungsbewusstsein und Gefahr in die Quere kommen, ist es eine explosive Mischung. Aber sie spürt schnell, das Sam ihr Anker ist. Bei ihm kommt sie zur Ruhe und erlaubt sich auch mal schwach zu sein.
Sam ist sehr erfolgreich. Neue Ideen plant er solange, bis er sie in die Wirklichkeit umsetzen kann.
Und dann trifft er auf Dessie, in jungen Jahren seine große Liebe und sein Untergang. Aber auch er merkt schnell, das da immer noch Gefühle für Dessie da sind. Das er sich besser/komplett füllt, wenn er mit Dessie zusammen ist.
Sie brauchen schon eine ganze Weile, bis sie sich die Liebe zu dem jeweils anderen eingestehen, aber es hat Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten.
Es ist eine tolle Geschichte mit viel Gefühl und Liebe, Gefahr und Verrat und tollen Charakteren.
Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2021

Delany & Cillian - Liebe schenkt Vertrauen

Wild Irish - Cillian
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Dies ist der erste Band der Wild-Irish Trilogie
1. Wild Irish - Cillian
2. …

Der Tod ihrer Schwester hat Delaney schwer mitgenommen, dann hat sie ihren Verlobten auch noch in flagranti mit einer Anderen ...

Dies ist der erste Band der Wild-Irish Trilogie
1. Wild Irish - Cillian
2. …

Der Tod ihrer Schwester hat Delaney schwer mitgenommen, dann hat sie ihren Verlobten auch noch in flagranti mit einer Anderen erwischt und zu guter letzt, wurde ihr auch noch der Job gekündigt. Das reichte und sie buchte sich ein Ticket nach Irland. Hier möchte sie zur Ruhe kommen und die Bucket Liste ihrer Schwester aber abarbeiten. Aber sie ist kaum gelandet und fährt die erste Strecke mit dem Auto, da kommt doch tatsächlich so ein Raser entgegen und sie kommt von der Straße ab.
Cillian will eigentlich nur seine Ruhe haben und von amerikanischen Urlaubern erst recht. Aber da er sich doch ein klein wenig schuldig füllt, das ihr Wagen kaputt ist, bietet er ihr an, bei ihr zu wohnen, bis wegen dem Unfall alles geklärt. Er verschweigt ihr aber, das er der Liedsänder der Rockband „Wild Irish“ ist.

Das Cover finde ich wunderschön.
Es ist das erste Buch von der Autorin C.M. Searbrook das ich lese, aber ihr Schreibstil gefällt mir. Er ist einfach, leicht und flüssig zu lesen und nimmt mich sofort von der ersten Seite an gefangen.
Schon seit der ersten Begegnung zwischen Delaney und Cillian spürt man die Anziehungskraft, das Knistern zwischen ihnen. Aber Beide haben ihr Päckchen zu tragen und sträuben sich gegen die Gefühle. Sie denken sich - Nur mal kurz, nur ein Urlaubsflirt, aber meistens kommt es anders als man denkt.
Delany war am Anfang unsicher und wurde im Laufe der Geschichte immer selbstsicherer. Sie hat praktisch zu sich selbst gefunden.
Cillian ist lieb, hilfsbereit aber etwas angeschlagen. Eigentlich bin ich meist der Typ der sagt, redet doch einfach mal miteinander, aber bei Cillian hab ich des öfteren gedacht, höre doch einfach mal zu und lass die anderen ausreden. Aber dadurch kam auch immer mal kurz Spannung auf.
Denn in der ersten Hälfte des Buches passierte nicht viel, in der zweiten dann schon etwas mehr. Es ist ein eher ruhiges Buch und es hätten auch gut 100 Seiten mehr haben können, dann hätte die Geschichte vielleicht etwas mehr Tiefe. Ich hätte mir auch sehr gerne mehr Beschreibungen über die wunderschöne Landschafts Irlands gewünscht, aber es war ok.
Das hört sich jetzt vielleicht wie meckern an, aber nein, mir hat es sehr gefallen. Es passte in diesem Moment perfekt zu meiner Stimmung, ich konnte abschalten, kam zur Ruhe und wurde sehr gut unterhalten.
Es ist das perfekte Buch für zwischendurch.
Von mir bekommt es ein Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 03.06.2020

Sasha & Ben - gelungener Auftakt

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Das ist der erste Band der Weston High Reihe.

Sascha hat eine großen Traum, an der Yale Universität studieren. Um ihn zu verwirklichen, zieht sie 3000 Meilen von zu Hause nach Boston, um dort auf eine ...

Das ist der erste Band der Weston High Reihe.

Sascha hat eine großen Traum, an der Yale Universität studieren. Um ihn zu verwirklichen, zieht sie 3000 Meilen von zu Hause nach Boston, um dort auf eine private High School zu gehen. Auf der Weston High ist es ganz anders als zu Hause, ihre neuen Mitschüler sind eingebildet, reich und arrogant. Um nicht ganz allein zu sein, sucht sie sich eine Job in einem Café, denn außer Listen schreiben, Cupcakes backen ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Genau in diesem Café trifft sie auf den beliebtesten Typen von der Weston High. Das passt ihr überhaupt nicht, denn er ist nicht nur der arroganteste Typ. den sie je getroffen hat, nein er bringt auch ihre Gefühlswelt durcheinander. Nur verlieben steht nicht auf dem Programm, sondern lernen, super Abschluss und dann Yale.

Das Cover finde ich wunderschön und auch die von den Folgebänden, sie sehen perfekt zusammen aus.
Der Schreibstil ist einfach, frisch und spritzig mit einer guten Prise Humor, man fliegt regelrecht über die Seiten.
Sascha ist eine junge Frau, die weiß was sie will, zwar etwas schüchtern, aber wenn sie erst mal aufgetaut ist, ist sie super. Sie ist ein Kaffeejunkie, macht für alles eine Liste und hält sich auch dran, so behält sie Ordnung in ihrem Leben. Und sie liebt es Cupcakes zu backen, in die sie auch ihre Stimmung mit einfließen lässt, ob traurig, wütend oder glücklich, alles setzt sie im Rezept um.
Ben ist der arme reiche Junge. Er hat irgendwie zwei Gesichter, einmal das reiche verwöhnte und seine Zukunft vorprogrammierte Gesicht, das mag ich nicht und dann einfach nur Ben, da mag ich ihn, da ist er nett und liebenswert.
Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, die „nette“ Familie, die Mitschüler und Freunde. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und spürt auch die Stimmung der jeweiligen Personen.
Die Geschichte ist so nicht neu und auch etwas vorhersehbar (hat mich sehr an eine andere erinnert), aber sie hat mich sehr gut unterhalten.
Von mir bekommt sie eine Leseempfehlung.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2020

leichte Unterhaltung für zwischendurch

Love factually (Knitting in the City 1)
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Dies ist der erste Band der „Knitting in the City“ Reihe.

Was an einem Tag schief gehen kann, ist schief gegangen - Job weg, Freund weg und Wohnung weg. Das ist für Janie Morris einer der schwärzesten ...

Dies ist der erste Band der „Knitting in the City“ Reihe.

Was an einem Tag schief gehen kann, ist schief gegangen - Job weg, Freund weg und Wohnung weg. Das ist für Janie Morris einer der schwärzesten Tage und zu allem Überfluss, muß der attraktive Securitymann „McHotpants“ ihren Abgang miterleben.
Er ist ihr heimlicher Schwarm, spielt aber weit außerhalb ihrer Liga, aber seit der Kündigung läuft sie ihm andauernd über den Weg und dann macht er ihr auf einmal ein Angebot, was sie nicht ablehnen kann.

Das Cover ist schlicht aber auffällig, mir gefällt es sehr.
Der Schreibstil ist einfach und humorvoll. Es lässt sich leicht und locker weg lesen und man ist sehr schnell mitten im Geschehen.
Also gleich mal vorne weg, das Buch hat mir gefallen und sehr gut unterhalten, aber irgendwie habe ich Probleme zu erklären wieso.
Die Geschichte wird aus Janie’s Sicht erzählt und da fängt es auch an. Janie ist süß und lieb, aber auch irgendwie schräg, unbedarft, ja fast unschuldig. Aber auf der Arbeit ist sie perfekt, sie liebt Zahlen und Fakten und kann schnell die Zusammenhänge sehen, aber eben nur auf Arbeit. Privat ist sie eine andere Person, da sieht sie meist das Offensichtliche nicht und steckt gerne den Kopf in den Sand. Sie ist praktische ein wandelndes Lexikon und schweift mit ihren Gedanken sehr schnell ab. Und das waren in diesem Buch sehr viele, immer wenn es kurz davor war zu nerven, kam sie GsD wieder in die Wirklichkeit zurück. Aber auch wenn sie sich unsicher fühlt, plappert sie drauflos und gibt triviale Nichtigkeiten oder wie sie selbst es sagt „verbalen Blödsinn“ von sich.
Quinn (McHotpants) bleibt leider ein wenig blass, aber er hat eine Engelsgeduld mit Janie. Sie bringt Licht in sein Dunkel und macht sein Leben lebendiger.
Es ist mehr Janie’s Geschichte als Janie & Quinn, denn durch ihre gedanklichen Ausschweifungen, zieht es sich etwas und da bleibt für Quinn nicht viel übrig.
Es ist eine süße und humorvolle Geschichte. die sich etwas in die Länge zieht, halt leichte Unterhaltung für zwischendurch.
Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.03.2020

toller Auftakt - macht Lust auf mehr

Ruby Blayke
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Dies ist der erste Band der Sphären Chroniken.

Ruby Blayke ist Waise und wohnt im Kloster in Edenplace, wo strenge Ordensschwestern für Ordnung und für Bildung sorgen. Sie wohnt in einer Welt, wo es verschiedene ...

Dies ist der erste Band der Sphären Chroniken.

Ruby Blayke ist Waise und wohnt im Kloster in Edenplace, wo strenge Ordensschwestern für Ordnung und für Bildung sorgen. Sie wohnt in einer Welt, wo es verschiedene Sphären und tödliche Stürme gibt, Ruinen und ein geheimnisvolles Himmelsleuchten, das täglich auf neue erstrahlt und ein schwarzer Stein, der pulsiert, wenn Ruby ihn in der Hand hält.

Das Cover finde ich wunderschön, es sticht regelrecht ins Auge.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Er ist detailreich, ohne zu viel zu werden und er hält einen gefangen. Die Orte, Charaktere, Emotionen und Gefühle, werden alle toll beschrieben, so das man sich alles bildlich vorstellen kann und mitfiebert.
Wir lernen in diesem Buch Ruby als 5 oder 6 jährige bis zu ihrem 18 Lebensjahr kennen. Sie ist sehr intelligent und sehr wissbegierig, ein richtiges kleines Genie.
Das Leben im Kloster ist nicht einfach für sie, aber sie hat zwei sehr gute Freunde. Finn und Lana, oh ich mag die Beiden sehr gerne. Natürlich gibt es auch eine Mädchengruppe die ihr böse Streiche spielen, aber lest selbst. 
Ruby liebt das Wasser, zwar kann sie nicht richtig schwimmen, aber dafür umso länger die Luft anhalten. Sie liebt es unter Wasser zu sein, denn dort findet sie Ruhe.
Sie macht eine unglaublich Entwicklung durch, von einem schüchternen Kind zu einer starken selbstbewußten jungen Frau.

In dieser Welt gibt es Menschen, Lysanth und die Uskrim, die in verschiedenen Sphären leben, aber dieses Buch spielt nur in der Muttersphäre (auf der Erde).
Und da hier Ruby’s ersten Lebensjahre beschrieben sind, fühlt es sich an wie ein Jugendbuch (auch vom Schreibstil) und zum Schluss mit einem Hauch von Fantasie.
Also der Anfang ist ruhig mit vielen Detail und zum Schluss wurde es immer spannender, weil man dann schon einen Hauch über den Tellerrand schauen konnte. Man merkt eben doch, das es ein erster Band ist, der zwar mit einem Cliffhanger endet, aber man weiß ja, das wir dann im nächsten Band weiter reisen werden. Ich freue mich schon darauf.
Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.

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