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witchqueen

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2020

Sehr verwirrend und skurril

Schwarz
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Darum geht es:
Bert und Claire wollen in einer rabenschwarzen Nacht einen Ausflug machen. Ans Meer. Die Straße, die sie nehmen, wird immer einsamer. Schon seit einer ganzen Weile kommt ihnen kein Auto ...

Darum geht es:
Bert und Claire wollen in einer rabenschwarzen Nacht einen Ausflug machen. Ans Meer. Die Straße, die sie nehmen, wird immer einsamer. Schon seit einer ganzen Weile kommt ihnen kein Auto mehr entgegen. Dann geht den beiden das Benzin aus und sie bleiben mitten auf freier Fläche liegen. Doch statt sofort zu Fuß Hilfe (oder Benzin) zu holen, beschließen sie, die Nacht im Auto zu verbringen und Tageanbruch loszulaufen. Doch morgens ist Claire verschwunden. Spurlos. Doch wo ist sie geblieben?
Zurück zu Hause lebt Bert weiter, als wäre nichts gewesen. Er schreibt eine Geschichte und wirft sie bei einem Verleger-Ehepaar in den Briefkasten. Kurz darauf wird er in das Haus des Paares eingeladen. Dort erwartet ihn jedoch eine böse Überraschung. Wird Bert mit der Überraschung fertig? Wird Claire wieder auftauchen? Und was hat der skurrile Polizist, der nach einer Lola sucht, mit der ganzen Sache gemeinsam?

Meine Meinung:
Dieser Krimi hat anfangs drei sehr undurchsichtige Handlungsstränge. Nach und nach fließen diese zwar zusammen, das macht es aber (leider) auch nicht besser. Die ganze Geschichte ist und bleibt skurril und undurchsichtig. Mit dem Verschwinden von Claire hat die Geschichte herzlich wenig zu tun. Sämtliche Charaktere machten auf mich den Eindruck, als haben oder hatten sie ein Suchtproblem. Es wurde gekifft, gesoffen und gekokst. Ich bin ganz ehrlich .... Ich habe die ganze Geschichte nicht verstanden.

Der Schreibstil lässt sich einigermaßen flüssig lesen. Das 112 Seiten starke Buch war in 9 Kapitel unterteilt. So kann man dieses Werk auch gut aus der Hand legen und in einzelnen Abschnitten lesen.


Mein Fazit:
Definitiv nichts, was ich weiterempfehlen würde. Weder habe ich die Geschichte verstanden, noch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Leider weit hinter meinen Erwartungen geblieben

Nonnas blütenreicher Waschsalon
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Darum geht es:
Federicos Klassenfahrt soll nach Verona gehen. Doch es fehlt eine Köchin. Was liegt da näher, als Nonna mitzunehmen. Nonna packt alles ein, auch ihre eigenen Küchenutensilien. Dann geht ...

Darum geht es:
Federicos Klassenfahrt soll nach Verona gehen. Doch es fehlt eine Köchin. Was liegt da näher, als Nonna mitzunehmen. Nonna packt alles ein, auch ihre eigenen Küchenutensilien. Dann geht es los. Mit dem Zug nach Verona.
In Verona angekommen, verschwindet eine Mitschülerin anscheinend spurlos aus der Oper. Da Federico zu der Zeit ein Stell-Dich-Ein mit einer Mitschülerin hatte (statt brav in der Oper zu sitzen) wird er verdächtigt, mit deren Verschwinden etwas zu tun zu haben. Als Nonna dann auch noch verdächtigt wird, in Luxus-Boutiquen mit Blüten bezahlt zu haben, ist das Chaos perfekt. Doch woher hat sie das Falschgeld?

Meine Meinung:
Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden.
Der Titel „Nonnas blütenreicher Waschsalon“ ist meiner Meinung nach völlig falsch gewählt. Denn sowohl Nonna als auch der „Waschsalon“ spielen nur eine seeehr untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es um die Klassenfahrt und um Federico, aus dessen Sicht die Geschichte auch spielt. Nonna wird nur – immer mal wieder – am Rand erwähnt, wenn sie für die Klasse gekocht hat oder mit in eine Bar geht. Ansonsten geht es um die Schüler, Verona, die Ausflüge und was so alles auf Klassenfahrten passiert. Auch die Blüten finden nur am Ende des Buches auf ein paar Seiten Beachtung. Nonna wird dazu auf der Polizei vernommen und danach ist der Fall erledigt.
Genauso war es mit der verschwundenen Schülerin. Federico wird vernommen, die Schülerin bleibt weiter verschwunden und es stört niemanden. Die Lehrer, die Schüler und die Polizei machen einfach weiter im Programm ohne sich um das verschwundene Mädchen zu kümmern. Sie taucht dann wieder auf und gut ist es.
Nein, das war nicht mein Fall. Das Buch war mir zu langweilig und fade. Weder lustig noch spannend.

Der Schreibstil war in Ordnung. Man konnte es flüssig lesen. Das 209 Seiten lange Buch war in mehrere Kapitel unterteilt.

Ein Inhaltsverzeichnis habe ich gefunden, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Das steht nämlich nicht – wie sonst üblich – am Anfang, sondern am Ende des Buches.

Mein Fazit:
Ich würde es nicht weiterempfehlen. Mir persönlich hat es nicht gefallen. Ich fand es weder lustig noch spannend, sondern langweilig. Von mir gibt es grade noch 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Hat mich nicht vom Hocker gerissen

Falsche Fäter
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Mein Fazit:
Ich fand es für einen Krimi einfach zu fade. Teilweise habe ich mich tatsächlich gelangweilt. Es ist nicht so, dass ich bei einem Krimi nur actiongeladene Bücher tolle finde. Auch gute und ...

Mein Fazit:
Ich fand es für einen Krimi einfach zu fade. Teilweise habe ich mich tatsächlich gelangweilt. Es ist nicht so, dass ich bei einem Krimi nur actiongeladene Bücher tolle finde. Auch gute und spannende Ermittlungen sind mir sehr lieb und ich lese sie gerne. Aber hier fehlte es wirklich an allem. Schade, ich hatte mir davon wesentlich mehr versprochen. Ich (als leidenschaftliche Krimi- und Thriller-Leserin) würde es jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen. Von mir gibt es daher 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Ey jo, Mann, Kohle alleine macht auch nicht glücklich, Alter

Zwei Millionen in kleinen Scheinen
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Es läuft schlecht für Nicki Sommer. Er schmeißt sein Medizinstudium, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu, er verliert seinen Job als Barkeeper und muss sich mit dem Geld, das er mit dem Testen von Medikamenten ...


Es läuft schlecht für Nicki Sommer. Er schmeißt sein Medizinstudium, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu, er verliert seinen Job als Barkeeper und muss sich mit dem Geld, das er mit dem Testen von Medikamenten verdient über Wasser halten.
Zufällig lernt er Melisa kennen, die ein Leben im goldenen Käfig führt, das sie (angeblich) gar nicht will. Sie plant, sich entführen zu lassen, um an das Geld ihres „Sugar-Daddys“ zu kommen. Doch der hat bereits einen Privatdetektiv auf Melisa angesetzt und es kommt alles ganz anders. Melisa Entführung geht schief.
Das alles passiert in Teil 1 des Buches (bis einschließlich Kapitel 5). Bis hierher hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich habe bis hierher gut in die Geschichte reingefunden. Es hat sich flüssig lesen lassen.

Danach geht es in Teil 2 des Buches mit der Vorgeschichte zur Entführung weiter. Dort trifft man auf jede Menge seltsame Personen, von denen man denkt, dass bei denen im Oberstübchen auch jemand das Licht ausgepustet hat. Und das spiegelt sich sehr deutlich in sämtlichen Dialogen wider. Im zweiten Teil wird sich hauptsächlich (ich nenne es jetzt absichtlich mal so) in „Gossensprache“ unterhalten, mit jeder Menge okey-dokey, easy-peasy, Ey-jo Alter und Mann. Zudem laufen einem eine Menge Chicks und Bitches und andere englische Begriffe und Redewendungen über den Weg. Und Spannung – eher nicht so.
Dieser Teil der Geschichte hat mir überhaupt nicht gefallen. Zum einen fand ich die „Ausdrucksweise“ der Gespräche usw. als sehr unangenehm. Ich muss sagen, dass die „älteren Semester“ unter den Lesern sicherlich teilweise nicht verstehen (oder sich nur zusammenreimen können), was dort gesprochen wird oder gemeint ist.

Im 3. Teil des Buches sind wir dann wieder im „Hier und Jetzt“. Mit der Gossensprache und den englischen Ausdrücken wird es etwas besser. Auch mit der Spannung geht es wieder bergauf. Bis zu einem gewissen Punkt. Denn ab da wurde es absolut unrealistisch und abgehoben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nur, weil jemand ein paar mal nicht in ein Privathaus eingelassen wurde, wird er zum „Kirchenflieger von Limbach-Oberfrohna“. Und Leichen pflastern den Weg.

Mein Fazit: Es hätte ein tolles Buch werden können, wenn der Mittelteil vorangestellt wäre (die Geschichte also chronologisch aufgebaut wäre) oder aber der Mittelteil (bis auf das Wichtigste auf 10 Seiten zusammengefasst) fehlen würde. Dann wäre auch gleich das Problem mit den (gleich 2) Minderbemittelten und der Gossensprache behoben.
Teil 1 und Teil 3 des Buches wären eine schöne und spannende Geschichte geworden.

Von mir bekommt das Buch eine sehr eingeschränkte Leseempfehlung, weil es aufgrund des Schreibstil und des Ausdrucks (speziell der Dialoge) nicht für alle verständlich ist. Speziell nicht für die älteren Leser, die weder mit der englischen noch mit der Jugendsprache vertraut sind.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Seit Langem das langweiligste Buch, das ich gelesen habe

Der Tote im Strandkorb
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Bibliographische Angaben

Titel: Der Tote im Strandkorb
Autor: Anna Johannsen
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Taschenbuch, 282 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Auf Amrum, der kleinen ...

Bibliographische Angaben

Titel: Der Tote im Strandkorb
Autor: Anna Johannsen
Verlag: Edition M
Erscheinungsdatum: Oktober 2017
Taschenbuch, 282 Seiten

Zum Inhalt / Klappentext

Auf Amrum, der kleinen nordfriesischen Insel, wird der Leiter eines Kinderheims tot am Strand aufgefunden. Die örtliche Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, bis das Landeskriminalamt die Obduktion des Leichnams veranlasst und Ermittlungen einleitet. Hauptkommissarin Lena Lorenzen wundert sich darüber, dass Kriminaldirektor Warnke ausgerechnet ihr diesen Fall überträgt. Wenige Monate zuvor hatte er sie noch wegen eigenmächtiger Ermittlungen aus einer Sonderkommission abgezogen und ihre Herunterstufung beantragt.

Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, holt die Erinnerung ein: Sie hat die Insel vierzehn Jahre zuvor im Streit mit ihrem Vater verlassen. Während der Tage auf Amrum trifft sie ihre herzliche Tante Beke wieder und läuft schon am ersten Tag Erck über den Weg, ihrer einstigen großen Liebe.

Der Fall erweist sich als kompliziert. Nicht nur die Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Toten geraten unter Verdacht, sondern es tauchen auch mysteriöse Kontakte auf. Erst nach und nach wird Lena klar, warum ihr Chef ausgerechnet sie nach Amrum geschickt hat.

Meine Meinung:
Was, bitte, sollte das denn sein? Ein Satz mit „X“. Das war absolut NIX!
Ich habe selten einen Krimi gelesen, der langweiliger war, als dieser.

Ich habe zu keinem, wirklich KEINEM! Der Protagonisten einen Zugang gefunden. Die Charaktere wurden sehr sehr oberflächlich dargestellt.

Spannung wurde auf den 282 Seiten nicht ein einziges Mal erzeugt im Gegenteil! Eine langweilige Befragung reihte sich an die nächste. Es wurden 3 Fragen gestellt, ZACK .. war die Befragung beendet. Und dann wundern sich diese Blitzbirnen von Kommissaren (Jaha … Lena Lorenzen hatte tatsächlich noch so ein Jüngelchen kurz nach der Ausbildung bei sich), dass sie nichts in Erfahrung gebracht haben. Komisch.

Diese Dahingeplätscher der Geschichte wird auf Dauer wirklich anstrengend zu lesen und man hat keine Lust mehr auf das nächste Kapitel.
Ich habe das Buch mehrfach aus der Hand gelegt und konnte mich nicht aufraffen weiterzulesen.

Mein Fazit:
Schade. Aus der Geschichte hätte so viel mehr werden können. Ich werde das Buch (aus oben genannten Gründen) nicht weiterempfehlen. Vor mir bekommt es leider nur 1 Stern.

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