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Veröffentlicht am 30.03.2020

Spannende Pferdegeschichte um das Internat Snowfields

Pferdeflüsterer-Academy, Band 6 - Calypsos Fohlen
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Seit Cyprian seinen Hengst Eclipse wieder hat, verbringt er jede freie Minute mit dem traumatisierten Pferd. Weder für seine Freundin Zoe noch für seine Arbeit als Calebs Assistent hat er noch Zeit übrig. ...

Seit Cyprian seinen Hengst Eclipse wieder hat, verbringt er jede freie Minute mit dem traumatisierten Pferd. Weder für seine Freundin Zoe noch für seine Arbeit als Calebs Assistent hat er noch Zeit übrig. Als Zoe ihn eines Abends sucht, bemerkt sie einen Eindringling im Stall, wo Calypso, die trächtige Stute der Lehrerin Mrs. de Cesco steht, doch als sie ihm folgt, ist niemand außer Zoe im Gebäude. Zu allem Überfluss wird Zoe auch noch von Mrs. de Cesco erwischt, die die Schülerin verdächtigt, ihr anonyme Nachrichten zu schicken und Calypso zu bedrohen. Doch welche Gefahr besteht wirklich für die Stute und ihr Fohlen?

"Calypsos Fohlen" von Gina Mayer ist der sechste Band der Buch-Reihe "Pferdflüsterer-Academy" und wie auch schon die Vorgängerbände hat es meine Tochter und mich begeistern können. Der Schreibstil ist flüssig und locker, damit ist die Geschichte für Kinder ab 10 Jahren gut zu lesen. Zwischen den Kapiteln sind immer kurze Einblendungen aus der Gedankenwelt der unbekannten Person geschrieben, die Calypso bedroht, damit wird die Spannung über die ganze Geschichte aufrecht erhalten, bis sich am Ende alles aufklärt. Obwohl die Bücher um die Pferdeflüsterer-Academy fortlaufend sind, ist jeder Band in sich abgeschlossen, so dass man auch diese Geschichte lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen.

Fazit: Die Pferdegeschichte lässt sich flüssig lesen, sie ist spannend geschrieben und entführ die Leser zum sechsten mal in das Internat Snowfields, von uns gibt es eine klare Leseempfehlung. .

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Herrlich schräge Geschichte mit skurrilen Figuren

Das eiserne Herz des Charlie Berg
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Charlie Berg hatte es nie besonders leicht im Leben, keiner seiner Eltern taugte wirklich dazu, ein Kind groß zu ziehen. Deshalb hält Charlie in der Familie alles am Laufen, während seine Mutter für ihre ...

Charlie Berg hatte es nie besonders leicht im Leben, keiner seiner Eltern taugte wirklich dazu, ein Kind groß zu ziehen. Deshalb hält Charlie in der Familie alles am Laufen, während seine Mutter für ihre Karriere unterwegs ist und der Vater bekifft im Tonstudio im Keller abhängt. Doch das soll sich bald ändern, Charlie hat eine Zivistelle an der Nordsee in Aussicht, wo er endlich nicht mehr der Depp der Familie ist, sondern Zeit haben wird um in Ruhe sein Buch zu schreiben. Doch dann geht alles schief, auf der Hirschjagd schießt Charlie versehentlich einen Wilderer an, der wiederum erschießt Charlies Opa. Um seinen Zivildienst nicht zu gefährden, versucht Charlie seine Beteiligung an den Vorgängen zu vertuschen, löst damit aber eine ganze Kette weiterer skurriler Erlebnisse aus.

"Das eiserne Herz des Charlie Berg" ist der Debütroman von Sebastian Stuertz, der mich über die gesamte Länge von 720 Seiten gut unterhalten hat. Die Geschichte ist einzigartig, herrlich skurril und in direktem unverblümten Schreibstil verfasst. Die Ereignisse um Charlie Berg werden in verschiedenen Zeitebenen erzählt, am Ende laufen alle Fäden wieder zusammen und auch Kleinigkeiten, die erst überflüssig scheinen, tragen dazu bei, das Gesamtbild abzurunden.

Charlie und die Figuren in seinem Umfeld sind jeder auf seine Weise ziemlich schräg beschrieben, was nicht unwesentlich zum Unterhaltungswert des Buches beiträgt. Die Handlung ist wie der Protagonist leicht überspitzt dargestellt, die Ausdrucksweise ist klar, direkt und stellenweise recht derbe, was sicher nicht jedem behagt. Doch Langeweile kam bei mir auf keiner Seite des Romans auf, der Spannungsbogen hat sich für mich durch die gesamte Geschichte gezogen und das Ende konnte mich noch einmal überraschen.

Auch der zunächst rätselhaft erscheinende Titel hat sich im letzten Buchteil noch erklärt. Die Geschichte um Charlie Berg wird sicher die Leser polarisieren, die Figuren, die Handlung und auch die Schreibweise heben sich aus der Masse heraus. Für mich hat der Autor Sebastian Stuertz ein gelungenes Debüt geschaffen, für das ich gern eine Leseempfehlung an alle gebe, die etwas Einzigartiges, fernab der ausgetretenen Pfade suchen.

Fazit: Die Geschichte konnte mich durch die herrlich schrägen Figuren, die skurrile Handlung und den sehr unverblümten Erzählstil überzeugen, damit hebt sie sich meiner Meinung nach aus der Masse der Neuerscheinungen heraus.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Fantasy-Abenteuer, nicht nur für junge Leser

Kinder des Windes
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Schon immer war Lola anders und hat deshalb keine gleichaltrigen Freunde. Dafür erzählt der Wind ihr Geheimnisse und der alte Fischer Santiago ist Lolas bester Freund, den sie immer nach der Schule besucht. ...

Schon immer war Lola anders und hat deshalb keine gleichaltrigen Freunde. Dafür erzählt der Wind ihr Geheimnisse und der alte Fischer Santiago ist Lolas bester Freund, den sie immer nach der Schule besucht. Auch die vielen streunenden Katzen in der Hafenstadt Tarifa haben eine besondere Verbindung zu dem Mädchen, das ihren jeden Tag Futter bringt. Nur wenige Wochen vor Lolas dreizehntem Geburtstag, taucht Pablo in der Hafenstadt auf und verrät ihr, dass sie wie er auch ein Kind des Windes ist. Um den gefährlichen Mistral aufzuhalten, der sich gegen alle anderen Winde gestellt hat, müssen die Kinder auf eine gefährliche Reise gehen....
"Kinder des Windes" von Björn Springorum ist eine abenteuerliche Geschichte für Kinder ab zehn Jahren, die mir gut gefallen hat. Die Idee, die Winde als Persönlichkeiten darzustellen ist erfrischend anders und Lolas Abenteuer mit den anderen Windgeborenen sind spannend zu lesen, dabei ist die Schreibweise und der Umfang des Buches an die jungen Leser angepasst. Lola, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist ein sympathisches Mädchen, dass vieles hinterfragt und kritisch betrachtet. Für mich hat der Roman alles, was Fantasy für junge Leser braucht und obwohl die Handlung ein abgeschlossenes Ende hat, kann ich mir vorstellen, dass die Abenteuer der Windkinder fortgesetzt werden.
Fazit: Die Fantasygeschichte für Kinder hat mich gut unterhalten, ich gebe gern eine Leseempfehlung an junge aber auch an ältere Leute, die fantasievolle Abenteuer mögen.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Romanze mit Bollywood-Gefühl

Ray & Grace
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Von Anfang an haben ihre Familien geplant, dass Grace und Liam einmal heiraten werden um das Firmenimperium ihrer Eltern zusammen zu halten. Und obwohl Grace sich in dieser Beziehung gefangen fühlt, sieht ...

Von Anfang an haben ihre Familien geplant, dass Grace und Liam einmal heiraten werden um das Firmenimperium ihrer Eltern zusammen zu halten. Und obwohl Grace sich in dieser Beziehung gefangen fühlt, sieht sie keine Möglichkeit für sich, vom vorgeplanten Lebensweg abzuweichen.

Ray hat bisher nichts anbrennen lassen - bis er Grace zum ersten mal gesehen hat. Doch er muss sich zurück halten, denn sie ist die Freundin seines Mitbewohners und obwohl Liam sie nicht sonderlich respektvoll behandelt, scheint für Grace sicher zu sein, dass sie ihr Leben als Ehefrau und Mutter an seiner Seite verbringen wird.

Erst als Liam bei einer unbedachten Wette Graces Gefühle verletzt, sieht Ray die Chance gekommen, seine Traumfrau zu erobern und ihr endlich seine tiefe Liebe zu gestehen. Doch wird Grace sich aus dem Zwang ihrer Familie befreien können und hören, was ihr Herz sich wünscht?

"Ray & Grace" ist das dritte Buch, das ich von der Autorin Annika Kastner lesen durfte und wie auch die Romantasy-Bände "Fegoria 1 und 2" hat mich die New-Adult-Geschichte begeistert. Grace ist eine sympathische Figur, die im Lauf der Handlung zu sich selbst findet und mehr Selbstbewusstsein entwickelt. Ray wurde als charmanter Bollywood-Boy dargestellt, der ihr durch seine bedingungslose Zuneigung Halt gibt und Grace hilft, zu erkennen, was sie wirklich möchte. Eingerahmt wird die Liebesgeschichte durch die so unterschiedlichen Familien der beiden Hauptfiguren, die eine kompromisslos kalt und lieblos, die andere warmherzig und fürsorglich. Den Roman habe ich von der ersten bis zur letzten Seite gern gelesen, die zauberhafte Geschichte überzeugt mit Bollywood-Charme und der Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.

Fazit: Die Geschichte von Ray und Grace ist liebevoll erzählt und überzeugt durch die spannende Handlung, den angenehmen Schreibstil und einen hauch Bollywood-Charme.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Zauberhaft-magische Geschichte

Die Magier von Paris
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Claire und Rafael stammen aus verfeindeten Familien. Was der Grund für die lange Feindschaft ist, wissen die beiden jungen Zauberer nicht. Doch nachdem ihre Väter beide am selben Tag durch einen mysteriösen ...

Claire und Rafael stammen aus verfeindeten Familien. Was der Grund für die lange Feindschaft ist, wissen die beiden jungen Zauberer nicht. Doch nachdem ihre Väter beide am selben Tag durch einen mysteriösen Unfall ums Leben gekommen sind, treffen die Kinder zunächst recht misstrauisch aufeinander. Als sie bemerken, dass es einen weiteren Zauberer gibt, der es auf ihre Familien abgesehen hat, müssen Claire und Rafael zusammen arbeiten, um die Gefahr abwenden zu können.

"Die Magier von Paris" von Christina Wolff ist eine wunderbare Fantasy-Geschichte, die für Leser ab 10 Jahren empfohlen ist. Mir hat dabei nicht nur die magische Handlung um die beiden jungen Zauberer gut gefallen, auch die liebevollen Illustrationen haben das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Der Schreibstil führt leicht durch die Erzählung und die Figuren sind wunderbar sympathisch dargestellt. Nach und nach erfährt der Leser den Grund für den einst so albernen Streit der Zauberer-Väter, die Botschaft, die damit transportiert wird, lernen Claire und Rafael schnell. Das Buch finde ich rundum gelungen, die fantastischen Figuren, die zauberhafte Erzählung und nicht zuletzt der Schauplatz Paris fügen sich zu einem traumhaft schönen Gesamteindruck zusammen, der durch die wunderbaren Zeichnungen noch unterstrichen wird.

Fazit: Das zauberhaft-magische Buch hat mich rundum begeistert, die Geschichte ist witzig und fantasievoll dargestellt und wird durch wunderschöne Illustrationen ergänzt. Von mir gibt es eine deutliche Leseempfehlung für Kinder ab zehn Jahren.

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