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Veröffentlicht am 16.04.2020

Fragen des Lebens

Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich Von einer Begegnung, die alles veränderte
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Meine Meinung und Inhalt

"Es gab mal eine Zeit, da fühlte ich mich wie ein Blatt im Wind. Es war, als trudelte ich haltlos durch die Luft, ohne zu wissen, wie ich die Kontrolle wiedererlangen konnte." ...

Meine Meinung und Inhalt

"Es gab mal eine Zeit, da fühlte ich mich wie ein Blatt im Wind. Es war, als trudelte ich haltlos durch die Luft, ohne zu wissen, wie ich die Kontrolle wiedererlangen konnte." (ZITAT)

Die Protagonistin geht an einem Tag, als sie sehr erschöpft und ausgelaugt ist, im Wald spazieren. Sie grübelt über ihr Leben und begegnet einer alten Dame - zuerst mit einer Abwehrhaltung und dann mit Neugier, als die Frau von den »Vier Fragen des Lebens« erzählt.

Das Cover, die zauberhafte malerische Innengestaltung und der verlockene Klappentext gefallen mir ausgesprochen gut und rundet das Buch perfekt ab.

"Doch viele Menschen ignorieren ihren inneren Kompass, weil sie glauben, dass Gefühle bei wichtigen Entscheidungen nichts verloren haben, ja, sie halten sie sogar für schädlich. Manche können ihren inneren Kompass gar nicht mehr spüren, weil sie ihre Gefühle schon so häufig verdrängt haben. Sie treffen ihre Entscheidungen ausschließlich mit dem Kopf." (ZITAT)


Absolute Leseempfehlung meinerseits. Das Buch ist so dünn, dass ich es sicherlich noch einige Male lesen werden. Es regt zum Nachdenken an und erinnert an Dinge, die man nie vergessen sollte.


Tessa Randau, geboren 1976, arbeitete als Ressortleiterin für eine Zeitschrift. Als ein Karriereschritt anstand, entschied sie sich für mehr persönliche Freiräume und machte sich als Stress- und Burnout-Beraterin selbstständig.

Dies ist ihr erstes Buch, es basiert auf ihren Erfahrungen und entstand aus dem Wunsch heraus, möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, einen erfüllenden Lebensweg zu finden. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz.


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Veröffentlicht am 14.04.2020

Wunderschöner besonderer Atlas!

Der Atlas für Neugierige
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Meine Meinung und Inhalt

Teilweise sehr kuriose Karten, welche die Betrachtung der Welt verändern.

Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kategorieren

Menschen und Bevölkerung
Religion und Politik ...

Meine Meinung und Inhalt

Teilweise sehr kuriose Karten, welche die Betrachtung der Welt verändern.

Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kategorieren

Menschen und Bevölkerung
Religion und Politik
Macht

z.B. Wichtigste Importquellen nach Ländern

Kultur
Sitten und Bräuche

z.B Wer fährt auf der falschen Seite

Freunde und Feinde
Geografie

z.B. Die Zeitzonen der Erde

Geschichte
Nationale Identität

z.B. Farben des Reisepasses

Verbrechen und Strafen
Natur

Somit ist eine Vielzahl von Bereiche abgedeckt.

Manche Karten haben mich zum Staunen, andere zum Schmunzeln gebracht.

Für mich ist der Atlas von Ian Wright ein Buch für jedermann und für mich einer der schönsten und interessantesten Atlanten, die ich je gesehen habe.


Ian Wright betreibt die Webseite »Brilliantmaps«, eine der beliebsten und meistbesuchten Kartographieseiten im Internet. Neben seiner Passion für Landkarten erkundet Ian Wright die Welt auch gerne zu Fuß. Er war der erste Mensch, der 2015 die komplette Londonder U-Bahn-Karte entlanglief. Ian Wright stammt aus Kanada und lebt heute in London.

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Veröffentlicht am 14.04.2020

Edgar und Roman

Die wir liebten
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"Aus der Rückschau werden sie sichtbar, die Weichen, die Weggabelungen, die über ein Leben entscheiden. Der Blick zurück ist oft präziser als der Blick voraus und lässt sie erkennen, jene Momente, die ...

"Aus der Rückschau werden sie sichtbar, die Weichen, die Weggabelungen, die über ein Leben entscheiden. Der Blick zurück ist oft präziser als der Blick voraus und lässt sie erkennen, jene Momente, die entscheidend waren." (ZITAT)

In dem Buch "Die wir liebten", welches in den 70ern spielt, begleiten wir die Brüder Edgar und Roman auf ihrem Lebensweg. Zu Beginn scheinen die Jungen eine unbeschwerte Kindheit zu haben, zumindest eine, in denen sie wenig Grenzen kennen, denn die Eltern haben wenig Zeit, um sich um die beiden zu kümmern. Sie sind vereinnahmt von all ihren Verpflichtungen im Lotto-Laden und in der Bäckerei. Selbst in ihrer Freizeit und in den Ferien beaufsichtigten sie die beiden kaum und hindern diese nicht daran, das zu tun, was sie lieben, was sie begeistert und herausfordert.

Das Leben der beiden bleibt aber nicht so unbeschwert. Der Vater verlässt die Mutter, woraufhin diese dem Alkohol verfällt. Beide Jungen müssen mitansehen, wie Tante und Großmutter von Krankheit geplagt werden und schließlich der schreckliche Aufenthalt im Heim und der Entzug der Familie.

Die schrecklichen Methoden und Zustände, die Achten hier schildert, haben mich während des Lesens sehr ergriffen. Heutzutage kaum vorstellbar und vielleicht auch gerade deshalb sehr schockierend.

Die Protagonisten sind sehr authentisch geschildert. Ich mochte beide Jungen, die zwar Brüder, aber dennoch sehr unterschiedlich waren, sofort. Während der eine frech, mutig und vorlaut war, war der andere beinahe ein Gegenteil davon und hat seinen Bruder teilweise bewundert für seinen Mut.

"Das Unglück meines Bruders begann in der sechsten Klasse. Sein Unglück war auch mein Unglück. Alles fing an, weil Roman mutiger war als ich. Eine Tugend kann ein Verhängnis sein. Das ahnten wir damals nicht." (ZITAT)

Das Cover ist schön gewählt.

Für mich ein wahnsinnig toller Roman, der mich Seite für Seite mitgerissen hat auch wegen des flüssigen schönen Schreibstils.

Willi Achten wuchs in einem Dorf am Nieder­rhein auf. Er studierte in Bonn und Köln. Seit den frühen 1990er-Jahren ist er als Schriftsteller tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Willi Achten lebt im niederländischen Vaals bei Aachen.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Die Erfindung

Gestohlene Erinnerung
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Meine Meinung und Inhalt

"Zwar hat sie nichts intellektuell so sehr fasziniert wie die mysteriöse Macht des Stuhls, aber Slade will sie ihn nicht anvertrauen. Sie haben Erimnerungen veärndert. Die Realität ...

Meine Meinung und Inhalt

"Zwar hat sie nichts intellektuell so sehr fasziniert wie die mysteriöse Macht des Stuhls, aber Slade will sie ihn nicht anvertrauen. Sie haben Erimnerungen veärndert. Die Realität verschoben." (ZITAT)

Der Autor konnte mich bereits mit seinem Buch „Dark Matter: Der Zeitenläufer" absolut fesseln. Nun ist ihm das auch mit seinem neusten Werk "Gestohlene Erinnerung" gelungen. Die Romanidee finde ich absolut faszinierend und gelungen umgesetzt. In diesem Buch herrscht sehr viel Spannung, viel mehr als bei manchen Krimis. Der Schreibstil von Crouch ist packend, abwechslungsreich und fesselnd.

Der Wechsel zwischen den Zeiten bzw. Protagonisten finde ich hervorragend gelöst und hat das Buch aufgelockert und so zusätzlich Neugier wecken und Spannung aufbauen können.


»Und sie verlieren die Erinnerung an ihr wirkliches Leben?« »Nein, sie haben plötzlich zwei Versionen von Erinnerungen. Die eine ist wahr, die andere nicht." (ZITAT)


Der New Yorker Detective Barry Sutton steht vor einem Rätsel: Ein geheimnisvolles Phänomen quält die Menschen mit falschen Erinnerungen und treibt sie damit in den Tod.

Auch die Hirnforscherin Helena Smith weiß schon lange um die Macht der Erinnerung. Um diese zu bewahren, entwickelte sie eine Technologie, die uns unsere kostbarsten Momente noch einmal erleben lässt. Doch nun bedroht ihre Erfindung das Schicksal der Menschheit.

Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Für mich definitv ein Jahreshighlight!


Blake Crouch wurde 1978 in North Carolina geboren und studierte in seiner Heimat Englisch und Kreatives Schreiben.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen der internationale Bestseller „Dark Matter: Der Zeitenläufer“ und die Wayward Pines-Reihe, die von FOX zu einer TV-Serie adaptiert wurde. Auch sein Roman "Good Behaviour" wurde zu einer TV-Serie verarbeitet. Mittlerweile hat er über ein dutzend Romane verfasst, die in über dreißig Sprachen übersetzt wurden. Crouch lebt mit seiner Familie in Colorado.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Wer wird überleben?

The Escape Game – Wer wird überleben?
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Meine Meinung und Inhalt

"Tu so, als wärst du schwach, damit sie arrogant werden." (ZITAT)

Nachdem mich die Autorin bereits mit "The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung" absolut fesseln konnte, hat Goldin ...

Meine Meinung und Inhalt

"Tu so, als wärst du schwach, damit sie arrogant werden." (ZITAT)

Nachdem mich die Autorin bereits mit "The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung" absolut fesseln konnte, hat Goldin mich auch diesmal mit ihrer tollen Story und dem fesselnden Schreibstil nicht enttäuscht.

Das Cover gefällt mir sehr gut und ist absolut passend gewählt.

Bereits der Anfang beginnt vielversprechend und weckt sofort die Neugier. Es beginnt damit, dass der Nachtwächter, bzw. sein weiblicher Besuch, in einem noch nicht ganz fertiggestellten Büroturmkomplex, Schreie hört. In dem Gebäude sollte sich noch niemand befinden. Nach und nach erfährt man als Leser wie es zu den Schreien gekommen ist.

"Er entdeckte Blutspritzer an den Wänden des Aufzugs. Er machte noch einen Schritt. Endlich konnte er in den Aufzug spähen. Was er augenblicklich bereute. So viel Blut hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen." (ZITAT)

Die Buchkapitel wechseln zwischen Erzählungen aus der Sicht der Protagonistin Sara Hall und der Escape-Room artigen Situation, in welcher die Banker Vincent, Jules, Sylvie und Sam festsitzen, ab.

Die Rätsel sind geschickt konzipiert worden und die Auswegslosigkeit der Situation ist spürbar.

»Es spielt keine Rolle, was sie reden oder denken. Es stört mich nicht, und du solltest dich auch nicht davon beeindrucken lassen.« ... »Denk nie, du wärst minderwertig oder die Firma hätte dir einen Gefallen getan, indem sie dich eingestellt hat. Das sehen sie nur als Schwäche und verwenden es gegen dich.... Stanhope kann sich glücklich schätzen, dich zu haben.« (ZITAT)

Ein absolut rasanter spannender und ausgeklügelter Thriller, welchen ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen hatte. Absolut Leseempfehlung!


Die Australierin Megan Goldin arbeitete zunächst als Auslandskorrespondentin für ABC und Reuters in Asien und im Nahen Osten, mit Schwerpunkt auf Berichterstattungen aus Kriegsgebieten. Nach der Geburt ihres dritten Sohnes kehrte sie in ihre Heimatstadt Melbourne zurück und begann, Spannungsromane zu schreiben.


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