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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2020

Eine spannende, aber auch durchaus komplexe Geschichte

Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal
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Alice ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis sie auf eine Party geht und sich anschließend alles verändert. Sie verliert nicht nur ihre Freunde, sie muss auch noch für einen Sommerkurs in so ein ...

Alice ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis sie auf eine Party geht und sich anschließend alles verändert. Sie verliert nicht nur ihre Freunde, sie muss auch noch für einen Sommerkurs in so ein seltsames Internat. Doch dort trifft sie ein Fluch und nun steht sie vor der Entscheidung - Schwarz oder Weiß?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht so wirklich leicht. Anfangs fühlte ich mich wie in einem beliebigen Jugendbuch, alles war irgendwie so wie man es schon aus tausenden anderer Bücher kennt. Alice war mir am Anfang zudem irgendwie unsympathisch, warum kann ich gar nicht so genau sagen. Deutlich besser wurde es, als Curse das erste Mal aufgetaucht ist und die Geschichte endlich einen eigenen Charakter bekam.

Die Handlung insgesamt hat mir dann aber doch ein paar Probleme bereitet. Das Grundkonzpt der Geschichte hat mich total angesprochen und gefällt mir auch nachdem ich das Buch beendet habe immer noch sehr gut. Im Verlauf der Geschichte gibt es sehr viel Abwechslung und ich wusste lange nicht wer jetzt eigentlich Gut und wer Böse ist. Eigentlich weiß ich auch jetzt immer noch nicht genau wem man eigentlich noch trauen kann. Aber ich hatte oft das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Das kann daran gelegen haben, dass ich das Hörbuch gehört habe, vielleicht wäre für mich das Buch die bessere Wahl gewesen. Generell finde ich die Zusammenhänge aber durchaus komplex. Aber genau das macht die Geschichte auch zu etwas besonderem. Es gibt super viel zu entdecken und zu rätseln. Vieles wird auch erst im Lauf der Geschichte klar. Ebenfalls aufgefallen ist mir, dass ich oft den Faden und auch ein bisschen das Interesse in den "ruhigen" Phasen verloren habe. Aber auch hier denke ich, dass es bei dem Buch vielleicht nicht der Fall gewesen wäre.
Zudem hat mir der Schluss gar nicht gefallen. Dieser war für mich zu überzogen und dann doch wieder zu sehr in das typische Jugendbuch-Schema gerutscht. In meinen Augen hat man so auch wieder eine sehr gute Vorstellung, was im nächsten Band auf jeden Fall Teil der Handlung sein wird.

Die Charaktere und die dahintersteckende Idee hat mir super gefallen. Ich konnte mir eigentlich alle Charaktere sehr gut vorstellen. Besonders toll finde ich Curse. Er ist definitiv mein Liebling in dieser Geschichte. Dicht gefolgt aber von Jackson - der hat so schöne Bad-Boy Vibes, aber dabei doch einen weichen Kern. Alice finde ich durchaus gelungen, aber so wirklich mein Liebling ist sie nicht geworden. Mir war sie an vielen Stellen etwas zu schwach und hilflos. Aber auch die anderen Figuren fand ich mit ihren Eigenarten und Eigenschaften super interessant. Auch die Namensgebung hat mich das ein oder andere Mal doch zum Schmunzeln gebracht. (hier empfehle ich definitiv ein Blick ins Internet oder Zugriff auf die irgendwann einmal gewonnenen Latein-Kenntnisse).

Da ich dieses Buch ja als ungekürztes Hörbuch gehört habe, möchte ich hier noch einmal die Sprecherin erwähnen. Diese hat mir sehr gut gefallen. Ihre Stimme passte toll zu dem Charakter der Alice und auch die Stimme von Curse hat sie toll gesprochen. Die Sprecherin ist auf jeden Fall mit ein Grund, warum ich nicht irgendwann auf das Buch gewechselt bin.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat. Da ich aber bei Band 2 noch eine Steigerung erhoffe gebe ich nur 4 Sterne. Empfehlen würde ich dieses Buch definitiv, das Hörbuch sollten sich aber nach meinem Empfinden keine Gelegenheits-Hörer vornehmen. Für mich ist dieses Hörbuch eher etwas für konzentrierte Hörer, die ein gutes Gedächtnis haben.

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein junges Mädchen, ein Junge und der Wind gemeinsam gegen die Schatten

Malfuria. Das Geheimnis der singenden Stadt
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Diese Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, dass in einer Windmühle mit geflickten Flügeln das Kartenzeichnen lernen soll und von einem Jungen, der in einem Leuchtturm aufwächst, von dort abhaut ...

Diese Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, dass in einer Windmühle mit geflickten Flügeln das Kartenzeichnen lernen soll und von einem Jungen, der in einem Leuchtturm aufwächst, von dort abhaut und sich verliebt. Begleitet werden die beiden von einem eigenwilligen Wind, einem Rabenkater und einer zauberhaften Geschichte rund um Schatten, Bücher, fliegende Schiffe und Flickenfetzen. Die Frage hier ist, wem kann man trauen, wenn sogar der eigene Schatten gefährlich sein könnte.

Dieses Buch liegt schon sehr lange ungelesen bei mir herum. Nun habe ich endlich einmal danach gegriffen, frei nach dem Motto "jetzt oder nie". Und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut. Band zwei und drei sind auch direkt auf meinem Wunschzettel gewandert. Gesagt sei auch, dass dies mein erstes Buch dieses Autors ist (und wahrscheinlich wird es nicht die letzte Geschichte von ihm sein, die hier einziehen darf.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Irgendwie fand ich das Setting von Beginn an total schön. Die Windmühle in der Catalina mit ihrem Mentor Marquez lebt kam mir richtig wohnlich und gemütlich vor. Dieses Gefühl hat der Schreibstil hervorgerufen. Bildlich beschreiben würde ich ihn im gesamten Buch als Fließend und Leicht, ein bisschen wie ein leichtes Lüftchen, dass einen umweht und gelegentlich mal ein bisschen turbulenter aufwirbelt. Ich hatte durchgehend das Gefühl durch die Geschichte getragen zu werden und mich dabei total zu entspannen. Das war total faszinierend.

Wie bereits erwähnt sind die Hauptfiguren in diesem Buch Catalina, das Mädchen aus der Mühle und Jordi, der Junge aus dem Leuchtturm. Jordis Zuhause zu Beginn der Geschichte ist nicht so gemütlich wie das von Catalina. Aufgrund mehrerer Differenzen mit seinem Vater beschließt er dem Leuchtturm den Rücken zu kehren. Diese Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Die Charaktere fand ich im allgemeine durchaus gelungen. Für mich waren einzelnen Charakterzüge klar erkennbar. Auch die Ideen hinter den ausgefalleneren Charakteren, wie dem Bibliothekar Firnis, finde ich spannend und interessant gestaltet. Dennoch haben mir manchmal die Ecken und Kanten gefehlt. Und hier und da auch mal ein bisschen Tiefe. Aber richtig gestört hat es mich nicht. Auch das Lesevergnügen war dadurch nicht geringer.

Die Handlung fand ich sehr interessant aufgebaut. Wir erleben die Geschichte aus zwei Sichtweisen, der von Catalina und der von Jordi. Diese haben gut harmoniert, sodass für mich der Handlungsstrang gut nachzuvollziehen war. Zudem empfinde ich diese Geschichte als etwas Neues (auch wenn sie schon ein bisschen länger auf dem Markt ist). Ich denke, dass gerade dieses "Neue" mich sehr fasziniert hat. Die Spannung hätte durchaus etwas höher sein können, da es sich aber um eine Jugendbuch handelt war das für mich soweit in Ordnung.

Der Schluss ist relativ offen. Gerade in den letzten Kapiteln kommen sehr viele Fragen auf. Aus diesem Grund wird es für mich und diese Geschichte definitiv weiter gehen.

Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Es ist in meine Augen ein Wohlfühlbuch mit einer tollen Geschichte und interessanten Charakteren. Zudem verleitet der Schreibstil zum Eintauchen in die Geschichte. Ich gebe 4 von 5 Sternen, denn ich hoffe die nächsten Teile werden die kleinen von mir genannten Schwachstellen noch ausbessern.

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Veröffentlicht am 02.05.2021

Für mich schwächer als Band eins, dennoch lesenswert

Secret Academy - Gefährliche Liebe (Band 2)
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Nachdem Alexis für den Verrat am MI20 und ihren Freunden ins Hochsicherheitsgefängnis gebracht wurde, wartet sie auf ihren Prozess. Doch irgendwie tut sich da nichts. Stattdessen trifft sie auf alte Bekannte, ...

Nachdem Alexis für den Verrat am MI20 und ihren Freunden ins Hochsicherheitsgefängnis gebracht wurde, wartet sie auf ihren Prozess. Doch irgendwie tut sich da nichts. Stattdessen trifft sie auf alte Bekannte, findet neue Freunde und macht sich mächtige Feinde. Und dann ist da noch die Sorge um ihre Schwester, die bei ihrer Verhaftung nicht ansprechbar war. Während Alexis im Gefängnis sitzt ändert sich auch die Situation in der Academy. Das Team, das aus ihren Freunden besteht muss sich einigen Herausforderungen stellen und dabei entscheiden auf welcher Seite sie stehen. Feinde werden plötzlich zu Freunden. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Nachdem der erste Band im letzten Jahr ein absolutes Highlight für mich war konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Alexis, Dean, Eva und den Anderen weiter geht. Und ich habe mich auch sehr schnell in die Geschichte eingefunden. Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Zu Beginn dieses Bandes konnte ich mich auch sehr gut mit den Charakteren identifizieren. Ich konnte die Gefühle und Handlungen an vielen Stellen nachvollziehen und insgesamt mochte ich auch diesen Teil wirklich gerne. Leider hat sich dieses Gefühl im Verlauf der Geschichte dann ein bisschen verloren. Die Handlung wurde mit voranschreiten der Seitenzahl leider immer unlogischer, überspitzter und immer weniger glaubwürdig. Für mich war es an vielen Stellen einfach zu viel und dann doch wieder zu wenig. Viele Dinge, wie z.B. die Unsicherheit waren zu überspitzt dargestellt, die Umgebung und viele Hintergründe waren zu oberflächlich um nachvollziehbar zu sein. Besonders zum Ende hin konnte ich an einigen Stellen dem Geschehen nicht mehr ganz folgen und habe oft den Überblick verloren. Das Ende war mir dann ebenfalls einfach zu viel, zu perfekt.

Insgesamt hat mir die Idee der Geschichte auch in diesem abschließenden Band gut gefallen. Die Idee aus dem ersten Band wurde gut weitergeführt und die Handlungsstränge nachvollziehbar beendet. Allerdings konnte mich die Autorin mit der Umsetzung der Idee in diesem Teil weniger überzeugen als im ersten Band.

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Veröffentlicht am 16.01.2021

Gut gelungener erste Band einer vielversprechenden Reihe

Die Geheimnisse von Ravenstorm Island – Die verschwundenen Kinder
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Molly und ihr Bruder Jack sollen ihre Ferien bei ihrer Tante auf der kleine und verschlafenen Insel Ravenstorm Island verbringen. Auf diese Insel ist nicht los, es gibt außer ihrem Cousin Arthur nicht ...

Molly und ihr Bruder Jack sollen ihre Ferien bei ihrer Tante auf der kleine und verschlafenen Insel Ravenstorm Island verbringen. Auf diese Insel ist nicht los, es gibt außer ihrem Cousin Arthur nicht mal andere Kinder. Und dann ist da noch der seltsame Butler Mason, der sich verdächtig sonderbar benimmt. Und dann verschwindet auf einmal Jack und es gibt keine Spur von ihm. Als dann auch noch alle vergessen haben, dass es Jack überhaupt gibt ist für Molly klar, dass sie Jacks letzte Hoffnung ist.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich konnte mich schnell zurecht finden. Man bekommt auf den ersten Seiten direkt einen schnellen Überblick über die Insel, das Schloss und die Bewohner des Schlosses. Diese Fakten sind zu großen Teilen dann zwar nicht mehr ganz so wichtig für die Handlung, dennoch habe ich mich dadurch sehr schnell wohl in der Geschichte gefühlt.

Die Handlung war sehr fließend und durchaus actionreich. Für ergaben sich keine Längen während des Lesens. Es passiert viel, aber es wirkt nicht überfordernd oder hektisch. Allerdings gab es ein paar Situationen, besonders das Ende, die sich dann doch etwas zu leicht aufgelöst haben. Hier hätte der Autor noch ein kleines bisschen mehr aus der Idee machen können.
Die Charaktere waren gut durchdacht. Die drei Hauptcharaktere Molly, Arthur und Jack haben mir gut gefallen. Sie hatten eine angenehme Tiefe und waren durchaus charakterstark. Die magische Wesen waren einfach mal was anderes und dadurch sehr interessant. Allerdings konnte ich die Handlungsweise dieser Wesen nicht immer nachvollziehen.
Der Schreibstil war angenehm und ließ sich sehr gut lesen. Dadurch hat die Handlung noch ein bisschen mehr Schwung aufgenommen. Satzbau und Wortwahl sind sehr gut an die Zielgruppe angepasst.

Insgesamt konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Dennoch sehe ich noch Luft nach oben, besonders in der Ausschöpfung des Potentials spannender Szenen. Daher gebe ich 3.5 Sterne mit Tendenz zu 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Schöne Geschichte mit netten Charakteren aber leider nicht überzeugendem Erzählstil

Ein Highlander in Nöten
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Als Geordie Buchanan nach Hause kommt muss er feststellen, dass die Burg voller Gäste ist. Und daher ist auch sein Zimmer leider nicht frei. Also beschließt er im Obstgarten zu schlafen. Als er am nächsten ...

Als Geordie Buchanan nach Hause kommt muss er feststellen, dass die Burg voller Gäste ist. Und daher ist auch sein Zimmer leider nicht frei. Also beschließt er im Obstgarten zu schlafen. Als er am nächsten Morgen davon geweckt wird, dass eine junge Frau auf den Baum unter dem er liegt klettert hätte er wohl nie gedacht, dass genau diese Frau sein Leben verändern wird.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin stellt die Charaktere zügig und mit sehr viel Witz vor. Dabei erfährt man bereits die ersten wichtigen Eigenschaften und Charakterzüge, ohne dass man zu viel erfährt um neugierig zu bleiben. Im Verlauf der Geschichte behält sich die Autorin diesen Witz bei und viele Situation und Dialoge sind dadurch durchaus amüsant. Dennoch enthält die Geschichte auch durchaus prickelnde und auch spannende Szenen. Hier hat die Autorin es gut geschafft die gewünschte Atmosphäre zu erzeugen.
Neben den Hauptcharakteren gibt es in dieser Geschichte noch einige Nebencharaktere. Besonders relevant sind die Familienmitglieder von Geordie und Dwyn. Hier trifft man auch viele altbekannte Charaktere wieder. Diese Charakter haben mir gut gefallen und waren sehr vielfältig ausgearbeitet.
Nicht gut gefallen hat mir dann aber leider, dass die Autorin sich sehr oft wiederholt. So verrutscht der Ausschnitt von Dwyn ständig und irgendwie scheint das im ganzen Buch eines der Hauptthemen zu sein. Auch andere Gespräche wiederholen mehr altbekanntes als neue Aspekte in die Geschichte zu bringen. Dies hat das Lesen für mich oft anstrengend und auch etwas langweilig gemacht.

Insgesamt war diese Geschichte eine nette Geschichte für zwischendurch. Allerdings lag hier der Fokus des Interesses einfach nicht passend und auch die Wiederholungen in den Gesprächen waren für mich eher anstrengend. Dennoch hat das Buch mich ganz gut unterhalten. Das stärkste Buch der Autorin ist es allerdings nicht.

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