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Veröffentlicht am 10.05.2020

Mordserie mit Nordseeflair

Blutige Düne
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„Blutige Düne“ ist bereits der vierte Band mit der Ermittlerin Liv Lammers. Ich hatte jetzt zum ersten Mal das Vergnügen mit ihr. Auch als Neuling bei dieser Serie hatte ich keinerlei Verständnisprobleme.

Da ...

„Blutige Düne“ ist bereits der vierte Band mit der Ermittlerin Liv Lammers. Ich hatte jetzt zum ersten Mal das Vergnügen mit ihr. Auch als Neuling bei dieser Serie hatte ich keinerlei Verständnisprobleme.

Da ich ein absoluter Nordsee-Fan bin, liebe ich Küsten- bzw. Inselkrimis. In dieser Hinsicht bin ich bei dem Buch auch nicht zu kurz gekommen, denn die landschaftlichen Beschreibungen vermittelten mir Nordseefeeling.

Ich mag es, wenn in Krimis auch das Privatleben der Ermittler zur Sprache kommt, was hier der Fall ist. Die Mischung zwischen Privatem und dem Fall war ausgewogen und das Privatleben war ebenfalls spannend.

Bei den Taten ging es mir ähnlich wie den Mitarbeitern des LKA und der Mordkommission … ich tappte lange im Dunkeln und folgte Fährten, die im Sande verliefen. Rockerbanden, Rotlichtmilieu, Umweltschützer, Rentnerin … wo liegt hier die Gemeinsamkeit? Oder gibt es mehrere Täter?

Mit den Charakteren haderte ich etwas, denn sie waren von Beginn an einer Schublade zu sortiert – gut oder böse, sympathisch oder unsympathisch. Es gab nichts dazwischen und ich musste meine anfängliche Meinung auch niemals revidieren.

Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und fesselnd.

Mir hat der spannende Krimi gut gefallen und hat meiner Meinung nach vier Sterne verdient.

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Geschwisterliebe, Freundschaft und natürlich Pferde

schleich® Horse Club™ – Eine gelungene Überraschung
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Schon die Haptik des Buches lässt Kinderherzen höherschlagen, denn sowohl die beiden Mädchen als auch der Pferdekopf sind erhaben abgebildet. Damit hebt sich das Buch von anderen Kinderbüchern ab.

Die ...

Schon die Haptik des Buches lässt Kinderherzen höherschlagen, denn sowohl die beiden Mädchen als auch der Pferdekopf sind erhaben abgebildet. Damit hebt sich das Buch von anderen Kinderbüchern ab.

Die Geschichte ist für die jungen Leser inhaltlich gut verständlich. Die großen und farbigen Abbildungen dienen zusätzlich der Visualisierung des Gelesenen und tragen zum Verständnis bei.

Der Schreibstil ist einfach. Die große Schrift, der vergrößerte Zeilenabstand und die kurzen Kapitel erleichtern Leseanfängern das Selberlesen.

Den Kindern wird die am Ende angefügte Urkunde zum Ausfüllen besonders gefallen. Das anschließende Quiz macht Spaß und kann den Erwachsenen als Verständniskontrolle dienen. Auch das Glossar ist hilfreich für z. B. Quereinsteiger in die Reihe oder zur Auffrischung.

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Eine Begegnung, die das Leben verändert

Offene See
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Offene See ist ein ruhiger Roman, der ohne große Handlung sehr poetisch und manchmal sogar etwas philosophisch daherkommt.

Der junge sechzehnjährige Robert möchte so gerne das Meer sehen bevor er wie ...

Offene See ist ein ruhiger Roman, der ohne große Handlung sehr poetisch und manchmal sogar etwas philosophisch daherkommt.

Der junge sechzehnjährige Robert möchte so gerne das Meer sehen bevor er wie seine männlichen Vorfahren im Bergbau unter Tage arbeiten soll. Er ist ein Naturliebhaber und nimmt auf seiner Wanderung diese mit allen Sinnen wahr.

Er trifft auf die wesentlich ältere und lebenserfahrene Dulcie, die Robert mit ihrer unverblümten und sehr direkten Art so manches Mal in Verwirrung oder Verlegenheit bringt, was mich hin und wieder zum Schmunzeln brachte.

Obwohl die beiden Charaktere derart unterschiedlich sind, bahnt sich eine zarte Freundschaft zwischen ihnen an. Dulcie gibt Robert neue Impulse, öffnet seine Sinne für neue Erfahrungen und Gedanken. Aber letztendlich profitieren beide von dieser Begegnung bzw. Freundschaft.

Die Geschichte wird von Robert rückblickend in der Ich-Form erzählt. Mir gefielen die sehr detaillierten Naturbeschreibungen und die vielen bildhaften Vergleiche.

Ich habe mich mit dieser unaufgeregten Geschichte sehr wohl gefühlt.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Eine ungewöhnliche Buchhandlung und seine bemerkenswerte Inhaberin

Meine Inselbuchhandlung
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Als ich mich bei einer Leserunde für dieses Buch beworben habe, hatte ich eine ganz andere Vorstellung von dem Inhalt dieses Buches. Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass es sich um eine Art Sachbuch ...

Als ich mich bei einer Leserunde für dieses Buch beworben habe, hatte ich eine ganz andere Vorstellung von dem Inhalt dieses Buches. Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass es sich um eine Art Sachbuch oder vielleicht besser einem Ausschnitt aus einer Autobiographie handelte. Nach dem ich einige Seiten gelesen hatte, war ich plötzlich gefesselt von dem was ich las.

Sehr anschaulich und unterhaltsam beschreibt Petra Dittrich , die ihre Kindheit und Jugend auf Rügen verbrachte, wie sie nach der Grenzöffnung die neue Freiheit auskostet. Dies und das ausprobiert, um anschließend wieder in ihrer Heimat zu landen.

Mit viel Herzblut, Energie und vielen Ideen betreibt sie ihre Buchhandlung, die ich gerne besuchen würde. Für sie scheinen Probleme und Schwierigkeiten nur da zu sein, um überwunden zu werden. Geht nicht, gibt’s für sie anscheinend nicht.

Besonders positiv ist mir im Gedächtnis geblieben, wieviel Zeit sich Petra Dittrich auch gerade für die jungen Leser nimmt. Klar, erhofft sie sich dadurch auch einen größeren Umsatz, aber dieser Ansatz hat sich bisher wohl noch nicht rumgesprochen.

Toll fand ich auch die Auflistung der Lieblingsorte auf Rügen oder der Lieblingsbücher der Autorin.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass sich wohl jede Leseratte so eine Buchhandlung mit einer solch engagierten Inhaberin in seiner Nähe wünscht. Von mir bekommt „Meine Inselbuchhandlung“ vier wohlverdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Erfahrungsbericht einer Mutter

Wendemanöver
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Franziska Kraffts ältester Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten. Er ist kriminell geworden, um seine Drogen finanzieren zu können. Nach der Entziehungskur soll er für ein Jahr in Jugendhaft. Seine Mutter ...

Franziska Kraffts ältester Sohn ist auf die schiefe Bahn geraten. Er ist kriminell geworden, um seine Drogen finanzieren zu können. Nach der Entziehungskur soll er für ein Jahr in Jugendhaft. Seine Mutter befürchtet das Schlimmste für ihr Kind, wenn er dort in Haft sitzt. In jeder Einrichtung ist es den Gefangenen meist möglich, weiterhin an Drogen zu kommen.

Franziska hat daher die Idee, mit Jonas eine mehrwöchige Segeltour zu unternehmen, denn dort ist er weit weg von allen Versuchungen, die an Land lauern. Bis es so weit ist, muss Franziska hart kämpfen und sowohl Ärzte als auch das Jugendamt davon überzeugen, dass es eine Alternative ist. Aber endlich sind alle Hürden genommen.

Mir gefällt bei der Erzählung die Abwechselung zwischen Rückblicken und dem Leben auf dem Boot. Da es sich um einen Erfahrungsbericht handelt, gleicht der Schreibstil auch eher einem Bericht als einem Roman. Zwischendurch schien es mir als würde Franziska einem Freund die Geschehnisse dieser Reise erzählen.

Ich fand die Geschichte sehr interessant und habe Hochachtung vor Franziska, die ihren Sohn nicht aufgegeben hat. Aufgeben scheint für sie auch in anderen Lebenslagen keine Option zu sein. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit.

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