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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2020

berührender Reihenauftakt

Kai & Annabell 1: Von dir verzaubert
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache jugendlich. Die Geschichte wird abwechselnd aus Kais und Annabells Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, Gefühle ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache jugendlich. Die Geschichte wird abwechselnd aus Kais und Annabells Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Ich einen Einblick in ihre jeweiligen familiären Lebensumstände erhielt.

Die Charaktere wurden gut gezeichnet. Annabell auf den ersten Blick, reiche verwöhnte und oberflächliche Tochter aus reichem Hause – die aber, wie bereits im Klappentext angedeutet – eine schwierige Familiengeschichte hat. Und Kai – der typische Bad Boy mit den Stereotypen Problemen – der hinter seiner Fassade viel verbirgt.
Die jeweiligen Familiensituationen wurden gut herausgearbeitet. Die jeweiligen Gefühle, ihre Hilflosigkeit an der jeweiligen Situation etwas ändern zu können – der jeweilige Umgang mit den gegebenen Situationen. Und dann die gegenseitige Anziehung, ihre unbeabsichtigten Verletzungen des Anderen – da sie die Familiensituation nicht wirklich kennen. Die langsame, für mich glaubhafte Annäherung, ihre Entwicklung – schön zu beobachten.

Die Handlung selbst lässt mich insbesondere was das Verhalten der Erwachsenen angeht, wütend und Kopfschüttelnd zurück. Aber auch eine gewisse Hilflosigkeit stellt sich ein. Denn mir stellt sich immer wieder die Frage, wie es gelingen kann – solche familiären Verhältnisse zu vermeiden.

Fazit:

Ein berührender Reihenauftakt

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Mobbing an der Schule aus unterschiedlichen Perspektiven

Nils geht
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Der Schreibstil ist an sich leicht und flüssig zu lesen. Durch die vielen Perspektivenwechsel sowie den Wechsel zwischen einer Art „Befragung“ und einer Art „Auszügen der Geschichte“ – allerdings gewöhnungsbedürftig. ...

Der Schreibstil ist an sich leicht und flüssig zu lesen. Durch die vielen Perspektivenwechsel sowie den Wechsel zwischen einer Art „Befragung“ und einer Art „Auszügen der Geschichte“ – allerdings gewöhnungsbedürftig. Und nicht immer sofort erkennbar – um welchen Protagonisten es sich hier handelt.

Zu den Charakteren konnte ich als Leser nicht wirklich eine Beziehung aufbauen – denn es handelt sich nicht um eine klassische Geschichte, sondern eher um eine Aneinanderreihung verschiedenster Ausschnitte der Geschichte – sowohl im Befragungsstil – als auch als kurze Geschichte. So fühlte ich mich beim Lesen eher an eine Studie erinnert. Ich erhielt ich als Leser kurze Einblicke, in die Gedanken und Gefühlswelt der verschiedensten Protagonisten – und deren Handlungsweisen – ohne dass diese einer Wertung unterlagen – eher einem sachlichen Vortrag glichen – und ich als Leser zu einer „eigenen Wertung – Bewertung“ gezwungen wurde.
Mir durch die einzelnen Handlungen, sei es verbale als auch nonverbale – aber auch dem Einzelnen „Nichthandeln“ – die für sich genommen – als „nicht schlimm“ beurteilt werden könnten – aber durch ihre Summe ein immer Größeres Ausmaß annahmen.
Die mich als Leser immer wieder dazu aufforderten – nachzudenken, zu überlegen – was wäre wenn … . Gleichzeitig macht es mir als Leser bewusst, dass viele scheinbar nicht damit zusammenhängende Ereignisse – die Spriale weiter befeuern – und zur Eskalation führen können.

Gleichzeitig verdeutlicht es die „Schwierigkeit“ aus dieser Spirale auszubrechen, die Hilflosigkeit – ins besondere die der Erwachsenen (Lehrer, Eltern) – die selbst ohne professionelle erfahrene Hilfe von Außen – der Situation hilflos gegenüberstehen. Sie sogar noch verschlimmern können.

Was mir fehlte – die Hilfe, eine Art – so kann es beendet werden, dies und jenes ist zu tun.
Aber genau dies liefert die Geschichte nicht – weil es nicht möglich ist, ein allgemeingültiges Rezept auszustellen. Es immer vom Einzelfall abhängt.
Und genau diese Message gibt es am Ende der Geschichte. Kein wie – aber es wird deutlich wie wichtig es ist, den „Mund auf zu machen“ zu reden – um dann individuelle Hilfe zu erhalten.

Fazit:

Von mir eine klare Leseempfehlung. Ein kurzer Einblick in die Mechanismen des Mobbings, aus Sicht des Opfers, der Täter, der Mittläufer – aber auch aus Sichtweise der eigentlich zuständigen „Erwachsenen“


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Veröffentlicht am 14.04.2020

Gegen das Vergessen

Gestern war noch Krieg
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Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab ...

Meine Meinung:

Eine schöne Zusammenfassung, nach Themen geordnet, über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg.
Zu Beginn eines Kapitels wird mit „kindgerechten eindringlichen Worten“ ( Altersangabe ab 10) das angesprochene Thema aufgearbeitet und beschrieben ( Bombenkrieg wird zum Alltag, Widerstand gegen das Regime, Volkssturm, Flucht ….)
Zum Ende des jeweiligen Kapitels wird das Thema anhand von Auszügen aus „Kinderbüchern“ aufgegriffen und nochmals verdeutlicht.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und betrachte es als gelungenen Beitrag zum Thema „Nachkriegszeit“, „Auswirkungen des 2. Weltkriegs“.
Über die Auswahl einiger Auszüge/Bücher - in Bezug auf die Altersangabe - bin ich nicht wirklich glücklich.

Ein Glossar, mit Erklärungen zu vielen Begriffen (welche im Text fett gedruckt wurden) sowie eine Zeittafel am Ende des Buches fand ich sehr gelungen.
So bekamen die Kinder die Möglichkeit umgehend die Begriffe nachschlagen zu können – und erleichterten so das Lesen und insbesondere das Verstehen der Texte.


Fazit:

Eine umfassende Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte des Lebens zum Ende des 2. Weltkriegs und in der ersten Nachkriegszeit.

Veröffentlicht am 08.04.2020

bleib wie du bist

Unglaublich wie du
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Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann ...

Ein süßes, einfühlsames Buch über die Wichtigkeit und Bedeutung der Individualität. Jeder fragt sich immer mal wieder, wie es wäre – jemand anders zu sein. Das Gefühl das der andere besser ist, mehr kann und mehr geliebt wird –als man selber.
Mit wunderschönen Reimen und audrucksstarken Wimmelbildern werden wir mit auf diese Reise genommen – und stellen uns die Vorzüge vor – die es hat – anders zu sein. Um dann zu sich selbst zu kommen und zu der Erkenntnis zu gelangen, das man selbst auch sehr viel kann – einzigartiges – und das es genau das ist, was einen ausmacht.
Die Einzigartigkeit – die in jedem von uns steckt, mit seinen individuellen Stärken und Schwächen – und das ses genau diese Einzigartigkeit ist, die jeden von uns ausmacht.
Wie spannend es sein kann, diese zu entdecken – und so zu sich selbst zu finden. Die eigene Einzigartigkeit anzunehmen – und in Stärke zu verwandeln.

Fazit:

Ein wundervolles Bilderbuch – das Selbstvertrauen aufbaut. Mut macht – so zu sein – wie man ist. Die eigenen Stärken und Schwächen anzunehmen – einzigartig und unglaublich zu bleiben.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Das Thema Nachrichten leicht verständlich und umfassend nähergebracht

Tagesschau & Co. – Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
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Ein empfehlenswertes Sachbuch zum Thema „Nachrichten“. Beginnend mit einer Einführung – „Was sind Nachrichten“ – Warum und Welche „Nachrichten“ gelangen ins Fernsehen“ werden nach und nach die wichtigsten ...


Ein empfehlenswertes Sachbuch zum Thema „Nachrichten“. Beginnend mit einer Einführung – „Was sind Nachrichten“ – Warum und Welche „Nachrichten“ gelangen ins Fernsehen“ werden nach und nach die wichtigsten und relevantesten Begriffe im Zusammenhang mit „Nachrichten“ erklärt.

Hierbei werden die Unterschiede der einzelnen Nachrichtensendungen ebenso angesprochen, wie auf die Informationsbeschaffung, die unterschiedlichen Nachrichtenstile, sowie Fake News, etc. eingegangen.

Die Informationen werden den Kindern hierbei in einem kurzen Sachtext und auf „Augenhöhe“ vermittelt. Kleine „Notizen, Post-Ist“ lockern das Ganze auf – vertiefen oder ergänzen die angesprochenen Themen.
Kleiner „Rätselfragen“ fordern die Leser auf – ihr neu erworbenes Wissen anzuwenden – und die Fragen zu beantworten.


Fazit:

Ein empfehlenswertes Sachbuch zum Thema "Nachrichten", welches dem Leser einen umfassenden Einblick in die Welt der Nachrichten vermittelt.
Was sind Nachrichten? Welche kommen ins Fernsehen? Wie erhalten die Redakteure die Nachrichten? Welche Unterschiede gibt es bei den einzelnen Nachrichtensendungen? Was ist Boulevardjournalismus was sind Fake News?
Diese und viele spannende unter interessante Fragen werden hier kindgerecht vermittelt - dabei so informativ, dass auch Erwachsene hier noch das ein oder andere lernen können.
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