Divergent
Die BestimmungHandlung: Das Buch basiert auf einer dystopischen Vorstellung der Teilung der Menschheit in Fraktionen. Jede dieser Fraktionen hat ein Merkmal, das charakterisierend ist. Jeder und Jede Sechzehnjährige(r) ...
Handlung: Das Buch basiert auf einer dystopischen Vorstellung der Teilung der Menschheit in Fraktionen. Jede dieser Fraktionen hat ein Merkmal, das charakterisierend ist. Jeder und Jede Sechzehnjährige(r) muss wählen, in welcher Fraktion er fortan leben will. Die Fraktionen leben alle in einer Stadt, sie sind wie Teile eines Körpers, die unterschiedliche Funktionen erfüllen, ohne die die anderen nicht existieren können. Allerdings heißt das nicht zwangsläufig, dass sie sich deswegen lieben müssen. Die Fraktionen sind nicht in Einklang miteinander, aber sie befinden sich auch nicht im Krieg. Noch nicht. Diese fragile Welt kann es nicht vertragen, wenn ein Sechzehnjähriger sich durch den komplizierten Test nicht eindeutig zuordnen lassen kann. Keiner Fraktion angehört und doch mehreren.
So Jemand ist Beatrice - Tris - , von Geburt an eine der friedlichen Altruan. Ihr Test ist nicht eindeutig, sie ist unbestimmt. Sie schließt sich den wagemutigen Ferrox an, um von ihrem Elternhaus wegzukommen. Aber auch, wenn das Gleichgewicht noch vorhanden scheint, gibt es eine Fraktion, die über den anderen stehen will, eine, die mehr will..
Fraktionen: Altruan (selbstlos); Candor (freimütig); Ken (wissend) ;Amite (friedfertig); Ferox (furchtlos)
Rezension: Veronica Roth versteht es, ihre Worte an ihr Zielpublikum anzupassen. Die Sprache ist jugendlich, aber nicht unkompliziert und schafft es, die Komplexität von Tris´ Welt zu zeichnen. Der dystopische Charakter wird vor allem gegen Ende hin deutlich. Es ist auch kein friedfertiges Buch, aber ein solches hätte es wohl auch kaum bis in die Kinos geschafft, oder auf die Bestsellerlisten. Auf ethischer Sicht zweifellos sehr interessant, ein Spiel mit Moral und Wertvorstellung. Als Jugendbuch ist das Werk meiner Meinung nach allerdings ein wenig eng eingestuft., weil man sich doch mit den ethischen Hintergründen beschäftigen muss.