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Veröffentlicht am 28.05.2020

Pandatage

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Gelesen wurde das Hörbuch von Hendrik Duryn, der seinen Job wirklich ausgezeichnet gemacht hat. Die Emotionen des Buches wurden gut rüber gebracht und gingen direkt unter die Haut. Jeder Charakter hat ...

Gelesen wurde das Hörbuch von Hendrik Duryn, der seinen Job wirklich ausgezeichnet gemacht hat. Die Emotionen des Buches wurden gut rüber gebracht und gingen direkt unter die Haut. Jeder Charakter hat eine auf ihn abgestimmte und wiedererkannbare Stimme, die auch durchweg konsistent sind. Hendrik Duryn schafft es, den trockenen britischen Humor auf den Punkt rüber zu bringen.

Die Handlung hatte indes Höhen und Tiefen, insgesamt konnte sie mich jedoch überzeugen. Als Leser*in begleitet man Danny und Will auf dem Weg besser mit ihrer Trauer umzugehen. Dabei treffen sie einige interessante und spannende Personen. Der Autor hat jeden vorkommenden Charakter beinah überspitzt dargestellt, so bleiben sie definitiv in Erinnerung. Dabei ist er ab und an übers Ziel hinaus geschossen und einige Figuren wirkten auf mich somit nicht mehr authentisch, wie z.B. Krystal. Nichtsdestotrotz ist das Gesamtensemble herrlich skurill und konnte mich voll und ganz abholen.

Die Story ist weniger von starken Wendungen geprägt, sondern ist ein angenehmer Fluss. Ich habe keine großen Überraschungen gebraucht, sondern war froh Will und Danny ein wenig auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten zu dürfen.

Insgesamt hat mir das Buch trotz kleinerer Schwächen sehr gut gefallen. Der Humor und auch die Emotionen konnten mich packen.

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Letters of Love

Liebe – Letters of Note
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In diesem kleinen und handlichen Buch sind 30 Liebesbriefe zusammengetragen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der älteste Brief wurde 1796 verfasst, der jüngste 2012. Die Briefe wurden nicht ...

In diesem kleinen und handlichen Buch sind 30 Liebesbriefe zusammengetragen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der älteste Brief wurde 1796 verfasst, der jüngste 2012. Die Briefe wurden nicht nur zwischen Liebenden ausgetauscht, es finden sich auch Briefe über die Liebe in dieser Sammlung. Ich habe kein System hinter der Abfolge der Briefe gesehen. Zu jedem Brief findet sich ein kurzer Abschnitt, der dem Leser die Entstehungsumstände des folgenden Briefes näher legt. Das hat mir besonders gut gefallen, denn so konnte ich mich besser in den/die Absender/in und auch die/den Empfänger/in hinein versetzen.

Nicht alle Briefe konnten mich emotional berührend, aber doch einige. Der für mich am emotionalste Brief ist aus dem Jahr 2012 von Emilie Blachère an Rémi Ochlik.

Insgesamt finde ich dieses Buch, sehr gelungen. Auch die Aufmachung verdient eine Erwähnung, denn sie ist sehr durchdacht und liebevoll.

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Marta schläft

Marta schläft
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"Marta schläft" ist das zweite Buch der Autorin, jedoch das erste, das ich von Romy Hausmann gelesen habe. Dabei wird es nicht bleiben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und kommt auf den ...

"Marta schläft" ist das zweite Buch der Autorin, jedoch das erste, das ich von Romy Hausmann gelesen habe. Dabei wird es nicht bleiben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und kommt auf den Punkt, ohne dabei zu knapp zu sein. Die Sprache passt sich den Charakteren an und ist lebendig. Sprachlich bin ich begeistert.

Die Charaktere sind facettenreich und tiefgehend beschrieben, teilweise sind es sehr extreme Charakter für mein Empfinden. Nadja ist eine spannende Protagonistin, bis zum Schluss kennt man nur einen Teil ihrer Wahrheit, was zur Grundspannung des Buches beiträgt.

Der Spannungsverlauf in diesem Buch ist auch bemerkenswert. Von anderen Büchern dieses Genres bin ich eher eine steil ansteigene Spannungskurve gen Ende des Buches gewohnt, hier ist es nicht der Fall. Das Ende ist ungewöhnlich sanft und leise, aber es passt gut zur Story und ist eine bemerkenswerte Abrundung. Die eigentliche Spannung verläuft kurvenhaft im mittleren Teil des Buches.

Die Handung wird aus mehreren Perspektiven in zuweilen mehreren Zeitebenen erzählt, dazu kommen geschriebene Briefe. Für mich war es eine Herausforderung da den Überblick zu behalten. Es gibt zu Beginn mehrere Handlungsstränge, die im Laufe des Buches hzueinander finden. Dabei sind einige Handlungsstränge auf den ersten Blick wichtiger für den Ausgabng der Handlung als andere. Im Endeffekt erweisen sich jedoch alle auf ihe Weise als relevant.

Insgesamt ist "Marta schläft" ein überraschender und vielschichtiger Thriller, der nicht nur einmal mit seinen Wendungen überrascht. Dabei ist aber die volle Aufmerksamkeit des Lesers gefragt, denn schnell können die einzelnen Handlungs- und Erzählstränge durcheinander gebracht werden.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Offene See

Offene See
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Der Dumont-Verlag hat sich mit der Aufmachung des Buches wirklich selbst übertroffen. Haptik und Covergestaltung sind wunderschön und wirken sehr wertig. Insgesamt passt das Layout sehr gut zum Buchinhalt ...

Der Dumont-Verlag hat sich mit der Aufmachung des Buches wirklich selbst übertroffen. Haptik und Covergestaltung sind wunderschön und wirken sehr wertig. Insgesamt passt das Layout sehr gut zum Buchinhalt - ein schönes und stimmiges Gesamtpaket also.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar. Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen der Umgebung. Generell ist die Sprache poetisch, unaufgeregt und dabei genau auf den Punkt.
Inhaltlich verspricht der Klappentext ein wenig mehr Aktion, als die Story dann im Endeffekt liefern kann. Nichtsdestotrotz konnte mich die Handlung voll und ganz mitnehmen. Als LeserIn begleitet man Robert ein Stück auf dem Weg zum Erwachsenwerden, sieht die Story aus seiner Perspektive. Schön finde ich, dass man als LeserIn den gleichen Wissensstan hat wie Protagonist Robert. Dadurch konnte ich mich mehr auf ihn und seine Reise einlassen.
Insgesamt ist dieses Buch ein eher ruhiges, die Handlung plätschert vor sich hin, Entdeckungen und Wendungen geschehen ohne große Ankündigungen und Trubel. Dieses Buch ist leise und trifft dennoch genau ins Schwarze.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

Am Ende bin ich

Am Ende bin ich
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"Am Ende bin ich" ist ein flüssig geschriebener Coming-Of-Age-Roman mit einem sympathischen Protagonisten. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig, die Sprache ist bildhaft und ich konnte mir ...

"Am Ende bin ich" ist ein flüssig geschriebener Coming-Of-Age-Roman mit einem sympathischen Protagonisten. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig, die Sprache ist bildhaft und ich konnte mir die beschriebenen Szenen so sehr gut vorstellen.

Luca ist ein facettenreicher und authentischer Protagonist, den wir als LEser auf seiner Reise zu mehr Akzeptanz und Selbstliebe begleiten. Lucas Entscheidungen sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, ich konnte gut mit ihm mitfühlen - einige Wendungen erschienen mir jedoch etwas rasch. Dennoch hat das Buch ein angenehmes Tempo, keine Wendung hat sich übereilt oder hinausgezögert angefühlt.Dennoch fehlt für mich das gewisse etwas. Die Handlung plätschert mal mehr, mal weniger munter vor sich hin - ernsthaft überrascht worden bin ich nicht.

Insgesamt ist "Am Ende bin ich" von Alexander Wachter ein solides und angenehm zu lesendes Buch, das mir eine schöne, aber dennoch durchaus vorhersehbare Story geliefert hat.

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