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Veröffentlicht am 02.05.2020

Offene See

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Der Dumont-Verlag hat sich mit der Aufmachung des Buches wirklich selbst übertroffen. Haptik und Covergestaltung sind wunderschön und wirken sehr wertig. Insgesamt passt das Layout sehr gut zum Buchinhalt ...

Der Dumont-Verlag hat sich mit der Aufmachung des Buches wirklich selbst übertroffen. Haptik und Covergestaltung sind wunderschön und wirken sehr wertig. Insgesamt passt das Layout sehr gut zum Buchinhalt - ein schönes und stimmiges Gesamtpaket also.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar. Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen der Umgebung. Generell ist die Sprache poetisch, unaufgeregt und dabei genau auf den Punkt.
Inhaltlich verspricht der Klappentext ein wenig mehr Aktion, als die Story dann im Endeffekt liefern kann. Nichtsdestotrotz konnte mich die Handlung voll und ganz mitnehmen. Als LeserIn begleitet man Robert ein Stück auf dem Weg zum Erwachsenwerden, sieht die Story aus seiner Perspektive. Schön finde ich, dass man als LeserIn den gleichen Wissensstan hat wie Protagonist Robert. Dadurch konnte ich mich mehr auf ihn und seine Reise einlassen.
Insgesamt ist dieses Buch ein eher ruhiges, die Handlung plätschert vor sich hin, Entdeckungen und Wendungen geschehen ohne große Ankündigungen und Trubel. Dieses Buch ist leise und trifft dennoch genau ins Schwarze.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

Am Ende bin ich

Am Ende bin ich
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"Am Ende bin ich" ist ein flüssig geschriebener Coming-Of-Age-Roman mit einem sympathischen Protagonisten. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig, die Sprache ist bildhaft und ich konnte mir ...

"Am Ende bin ich" ist ein flüssig geschriebener Coming-Of-Age-Roman mit einem sympathischen Protagonisten. Der Schreibstil des Autors liest sich sehr flüssig, die Sprache ist bildhaft und ich konnte mir die beschriebenen Szenen so sehr gut vorstellen.

Luca ist ein facettenreicher und authentischer Protagonist, den wir als LEser auf seiner Reise zu mehr Akzeptanz und Selbstliebe begleiten. Lucas Entscheidungen sind für mich durchaus nachvollziehbar gewesen, ich konnte gut mit ihm mitfühlen - einige Wendungen erschienen mir jedoch etwas rasch. Dennoch hat das Buch ein angenehmes Tempo, keine Wendung hat sich übereilt oder hinausgezögert angefühlt.Dennoch fehlt für mich das gewisse etwas. Die Handlung plätschert mal mehr, mal weniger munter vor sich hin - ernsthaft überrascht worden bin ich nicht.

Insgesamt ist "Am Ende bin ich" von Alexander Wachter ein solides und angenehm zu lesendes Buch, das mir eine schöne, aber dennoch durchaus vorhersehbare Story geliefert hat.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Nach Mattias

Nach Mattias
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Bereits der Titel stellt klar, dass Mattias nicht mehr lebt. Dieser Roman gibt Einblicke in die Leben von acht Menschen, die ihr Leben nach seinem Ableben weiter leben müssen. Dabei sind diese Menschen ...

Bereits der Titel stellt klar, dass Mattias nicht mehr lebt. Dieser Roman gibt Einblicke in die Leben von acht Menschen, die ihr Leben nach seinem Ableben weiter leben müssen. Dabei sind diese Menschen nicht zwingend Personen aus seinem engeren, nahem Lebensumfeld.

Die Idee des Buches hat mir sogleich gut gefallen. Ich habe mir jedoch etwas anderes erwartet, als das Buch mir gegeben hat. Der Schreibstil des Autors ist auf das nötigste reduziert, an keiner Stelle finden sich füllende oder ausschmückende Worte. Dadurch trifft der Inhalt den Leser beinah unvorbereitet hart, zuweilen wirkte es beinah roh auf mich. Durch diesen kargen Schreibstil blieben die einzelnen Charaktere sehr befremdlich für mich. Zu keinem konnte ich eine engere Bindung aufbauen. Dennoch fand ich es enorm interessant wie die einzelnen Leben um Mattias herum zueinander gehören und wie sie ineinander greifen.

Erst im Verlauf des Buches wird klar, wieso Mattias nicht mehr am Leben ist. Der Grund ist erschreckend aktuell, erschreckend politisch. Für mich hat sich die Story dadurch auf einmal wesentlich eindringlicher angefühlt.

Insgesamt ist "Nach Mattias" ein durchaus spannendes Buch, das eine sehr harte, klare Sprache hat und dadurch wenig emotionales Geschwurbel vermittelt. Dennoch fand ich dieses Buch auf eine sehr besondere Weise emotional und es hing mir auch nach Beendigung eine Weile nach.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Hold me now

Hold me now
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Das tolle Cover fällt bei diesem Buch sofort ins Auge - der Titel sticht hervor und die Farbverläufe sehen aus wie kunstvoll gemalt. Die Farbverläufe gefallen mir gut.

Der Klappentext hat ein junges, ...

Das tolle Cover fällt bei diesem Buch sofort ins Auge - der Titel sticht hervor und die Farbverläufe sehen aus wie kunstvoll gemalt. Die Farbverläufe gefallen mir gut.

Der Klappentext hat ein junges, unaufgeregtes und dennoch erfrischendes Buch versprochen, diesen Eindruck habe ich im Buch festigen können. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen gehabt.

Die Story konnte mich nicht überraschen - viel habe ich schon anhand des Klappentextes erahnen können. Das schlägt für mich hier aber nicht negativ ins Gewicht, da ich genau das erwartet habe. Die Charaktere sind für mich nicht immer authentisch gewesen, ich glaube aber auch, dass Jazz zunächst eine sehr unangenehme Persönlichkeit sein sollte - dieses Ziel wurde eindeutig erreicht. Die Charakterentwicklung finde ich zum Genre passig, beinah schon ein wenig klischeehaft.

Insgesamt ist "Hold me now" in meinen Augen ein gutes Buch zum Entspannen - ich habe bekommen, was ich erwartet habe, nämlich eine Story, die mich wenig herausgefordert hat und die ziemlich entspannt lief. Dabei war eine gute Portion Humor dabei, die mich häufiger zum lächeln gebracht habe.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Riesen sind nur große MEeschen

Riesen sind nur große Menschen
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Dieser Roman ist in vielerlei Hinsicht besonders: Da ist zum Einen Achilles, ein nicht ganz gewöhnlicher Protagonist, der ein ganz besonderes Talent hat. Dann ist der Erzähler der Geschichte allgegenwärtig. ...

Dieser Roman ist in vielerlei Hinsicht besonders: Da ist zum Einen Achilles, ein nicht ganz gewöhnlicher Protagonist, der ein ganz besonderes Talent hat. Dann ist der Erzähler der Geschichte allgegenwärtig. So spricht er nicht nur zum Leser, sondern führt auch aktive Dialoge mit den Protagonisten, denn diese können den Erzähler hören. Dieser Umstand führt zu einer spannenden Beziehungsgestaltung, denn die Einzelnen Protagonisten lernen sich so untereinander auf eine ganz besondere Art und Weise kennen.

Die Protagonisten werden abwechselnd intensiv vom Erzähler begleitet, wodurch man als Leser einen guten Blick über alle wichtigen Personen erhält. Ich hätte mir an dieser Stelle häufig ein wenig mehr Facettenreichtum gewünscht. Oft habe ich mir gewünscht, dass Beziehungen, Hintergründe oder Erlebnisse tiefgehender beschrieben werden - für mein Empfinden kratzt die Handlung eher an den jeweiligen Oberflächen. Dennoch verfolgt man als Leser eine spannende und wahnwitzige Verfolgungsjagd, die man sich nicht erträumen könnte. Um hier bei der Stange zu bleiben und die gesamte Verrücktheit zu begriefen, benötigt einige Konzentration - aber es lohnt sich.

Das gesamte Handlungssetting ist ebenso außergewöhnlich, wobei das Buchcover dazu einen guten Tipp gibt... Der Schreibstil ist direkt, schörkellos, dennoch bildhaft und passt zum Inhalt. Es fallen zudem immer wieder gesellschaftskritische Analogien auf - Parallelen zu unserer Welt, die die Handlung wieder realer erscheinen lassen.

Insgesamt bin ich von diesem Buch sehr überrascht. Ich kann nicht genau sagen, was ich hinter dem (wirklich tollen!) Cover und dem Klappentext vermutet habe, aber das, was sich dahinter verbirgt übersteigt meine Fantasie. Ich glaube, ich für meinen Teil muss das Buch eine ganze Weile sacken lassen, um es besser zu verstehen.

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