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Veröffentlicht am 05.05.2020

Freundschaft ohne Extras

Friends without benefits (Knitting in the City 2)
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Elizabeth liebt ihren Job als Ärztin, hat grundsätzlich immer Recht und hört für ihr Leben gerne Boygroups.
Von der Liebe hat sie sich schon lange verabschiedet und sucht nur noch nach den Vorzügen ohne ...

Elizabeth liebt ihren Job als Ärztin, hat grundsätzlich immer Recht und hört für ihr Leben gerne Boygroups.
Von der Liebe hat sie sich schon lange verabschiedet und sucht nur noch nach den Vorzügen ohne jegliche Freundschaft.
Als dann Nico Mangniello wieder in ihrem Leben auftaucht ist Elizabeth schwer durcheinander und
versucht den Elektrozaun den sie um ihr Herz errichtet hat aufrecht zu erhalten. Denn Elizabeth ist eines klar, sie will sich nicht verlieben und Nico auch nicht verletzen.

Ich muss gestehen, mich persönlich konnte der erste Teil dieser Knitting in the City Reihe von Penny Reid nicht so ganz überzeugen, da ich aber Autoren und Reihen gerne eine zweite Chance gebe war ich hier auf den zweiten Teil wirklich sehr neugierig.
Hier geht es nun um Elizabeth der besten Freundin von Janie wodurch man sie auch schon kennengelernt hat wenn man den erste Teil gelesen hat, was ich auch empfehlen würde.
Elizabeth hat jung zwei große Verluste erlitten und möchte dies einfach nicht nochmal erleben und aht aus diesem Grund eine richtig hohe Schutzmauer um ihr Herz errichtet. Als aber Nico durch puren Zufall wieder in ihrem Leben auftaucht weiß sie ganz ehrlich nicht was sie von der ganzen Sache halten soll.
Bei diesem Roman sollte einem von Anfang an klar sein, dass es 100%ig ein Happy End geben wird und es bis dahin einige Hürden für die Hauptfiguren zu meistern gibt. Genau dies ist hier auch das spannende wie es eben bei diesem Genre üblich ist und genau deshalb lese ich dieses Genre auch so gerne.
Mir ist der Einstieg ins Buch wirklich sehr leicht gefallen und obwohl ich zu Beginn nicht ganz so zügig voran kam, hatte ich den Roman dann doch recht schnell gelesen gehabt.
Der gesamte Roman bis auf den Epilog wurde vollständig aus der Sicht von Elizabeth erzählt, was mir auch gut gefallen hat wobei ich mir aber auch ab und zu gewünscht hätte etwas aus der Sicht von Nico zu erfahren da dann alles ein völlig rundes Bild für den Leser ergeben hätte.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr leicht folgen und auch wenn ich nicht jede Entscheidung die im Verlauf des Romans getroffen wurden gut fand, so war alles immer nachvollziehbar.
Auch der Spannungsbogen war wirklich bis zum Schluss gespannt, es gab auch die eine oder andere Szene mit der ich so wirklich nicht gerechnet hätte.
Gut Elizabeth hätte ich gerne etwas geschüttelt um sie aufzuwecken, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache.
Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle sehr anschaulich beschrieben, so dass ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Neben Elizabeth und Nico die ich wirklich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen hatte war Angelica meine kleine große Heldin auch wenn ich mit dem Namen Leider keine guten Erinnerungen verbinde.
Auch die Handlungsorte konnte ich mir anhand der Beschreibungen recht gut beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem habe ich mit dem Roman unterhaltsame Lesestunden verbracht. Zwar gibt es auch hier das eine oder andere was mir nicht ganz so gefallen hat, da ich für den ersten Teil vier Sterne vergeben habe, habe ich mich entschlossen für diesen hier fünf Sterne zu vergeben.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Wenn Orangen zum Träumen einladen

Orangenträume
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Für Lucinda steht die schönste Zeit im Jahr vor der Tür. Wie jedes Jahr im Juli kommen ihre drei Freundinnen zu ihr auf die von allen geliebte Orangenplantage.
Sie wollen die Zeit zu viert genießen, Orangen ...

Für Lucinda steht die schönste Zeit im Jahr vor der Tür. Wie jedes Jahr im Juli kommen ihre drei Freundinnen zu ihr auf die von allen geliebte Orangenplantage.
Sie wollen die Zeit zu viert genießen, Orangen pflücken und über vergangenes sprechen.
Lucinda möchte ihnen von Jonah erzählen mit dem sie sich mehr als ein Flirt vorstellen kann. Was aber Michelle, Jennifer und Rosemary nicht wissen, es sieht alles danach aus als ob es der letzte Sommer auf der Plantage ist da Lucinda kurz vor der Pleite steht. Aber ihre Freundinnen fassen einen Plan um die Plantage doch noch retten zu können.

Nachdem ich schon Wintervanille sehr gerne gelesen hatte war ich klar egal wann Teil 2 kommt möchte ich auch diesen Roman lesen.
Anders wie es bei der Valerie Lane Reihe handelt es sich hier um komplett in sich abgeschlossene Bände und die Figuren kommen nicht in den anderen Teilen vor was ich persönlich aber wirklich toll finde, da man so auch mal einen Roman später lesen kann und man nicht zwingend alle Teile der Reihe lesen muss.
Alle vier Freundinnen freuen sich auf ihre gemeinsame Zeit auf Lucindas Orangenplantage, nur in diesem Jahr ist es irgendwie anders und sie haben alle etwas was sie vor den Freundinnen zu verbergen versuchen.
Mir ist der Einstieg ins Buch erstaunlich leicht gefallen und so kam ich auch recht zügig voran.
Zu Beginn hatten mich die vier Handlungsstränge etwas im Lesefluss gehindert, als ich aber alle Figuren besser kannte haben mich die Wechsel in den Handlungssträngen nicht mehr gestört.
Dem Handlungsverlauf konnte man während des ganzen Roman sehr gut folgen und auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt, so konnte man sich sehr gut nebenher überlegen ob wohl alles gut ausgehen wird.
Die verschiedenen Handlungsorte konnte ich mir durch die detaillierten Beschreibungen ohne Probleme vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Auch die vielen unterschiedlichen Figuren des Romans waren mit viel Liebe beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen konnte.
Ich persönlich fand die vier Freundinnen sehr sympathisch, wobei ich Michelle am schnellsten in mein Leserherz geschlossen habe, aber die anderen sind dort auch schnell hingewandert.
Etwas Schade finde ich nur, dass die Orange Prägung beim Titel sich leider sehr schnell verwischt wenn man das Buch zum lesen in der Hand hat.
Alles in allem hat mir der Roman wieder sehr gut gefallen und nachdem ich die Leseprobe von Mandelglück gelesen habe freue ich mich schon auf diesen Roman.
Für den Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Ein Neuanfang in Boston

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Sasha hat den großen Wunsch auf der Yale University studieren zu dürfen. Für diesen Traum ist sie bereit ihre Heimat Kalifornien zu verlassen um an einer privaten Highschool in Boston ihren Abschluss zu ...

Sasha hat den großen Wunsch auf der Yale University studieren zu dürfen. Für diesen Traum ist sie bereit ihre Heimat Kalifornien zu verlassen um an einer privaten Highschool in Boston ihren Abschluss zu machen.
Sasha fühlt sich in den elitären Kreisen nicht so richtig wohl und findet auch keinen Anschluss, aus diesem Grund nimmt sie einen Kellnerjob in einem Café an um einen Ausgleich zu haben. Aber ausgerechnet hier trifft sie auf den heißesten Typen ihrer Schule und ganz langsam kommen sie sich immer näher auch wenn Sasha dies in keinstem Fall geplant hatte.

Mit Liebesromanen schafft man es wirklich immer mich so zu beschäftigen, dass ich in der Regel erst aufhören kann zu lesen wenn ich vollständig mit dem Buch fertig bin. So war es auch hier bei dem Roman von Emma Winter, der Klappentext hatte mich gleich angesprochen und als ich dann mit dem Lesen begann bin ich gleich so tief in die Geschichte eingetaucht und hatte das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen gehabt.
Sasha hat einen großen Schritt gewagt und hat ihre Heimat und ihre Freunde verlassen um in Boston ihrem großen Traum einen Schritt näher zu können. Aber so ganz kommt sie in der Upper Class nicht an da sie völlig anders aufgewachsen ist. Als sie dann aber Ben kennenlernt wird vieles anders für Sasha.
Gut gefallen hat mir, dass der Roman auf die zwei Handlungsstränge von Sasha und Ben aufgebaut war, so hat man die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden Figuren erfahren und alles zusammen ergab dann auch ein völlig rundes Bild für den Leser.
Auch dem Handlungsverlauf konnte man durchweg sehr gut folgen und da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war wurde es wirklich nie langweilig oder gar langatmig zu lesen.
Ich persönlich fand alle Figuren des Romans sehr anschaulich beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.
Sasha hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt wobei auch Ben recht sympathisch ist.
Die Handlungsorte sind für mich etwas blass geblieben, diese konnte ich mir nie so ganz vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem habe ich den Roman wirklich sehr sehr gerne gelesen und da das Buch mit einem Cliffhanger endet bin ich jetzt schon auf den 2. Teil sehr gespannt.
Für den Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Eine Begegnung in der Nacht

Begegnung in der Nacht
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Frank Bender steht vor den Scherben seines Lebens, alles aht er verloren seine Arbeit, seine Frau und seine Wohnung.
Durch Zufall wird ihm eine Stelle als Verwalter einer Plantage angeboten und er sagt ...

Frank Bender steht vor den Scherben seines Lebens, alles aht er verloren seine Arbeit, seine Frau und seine Wohnung.
Durch Zufall wird ihm eine Stelle als Verwalter einer Plantage angeboten und er sagt sofort zu.
Auf der Fahrt zur Plantage muss er außerplanmäßig in einem abgeschiedenen Hotel einkehren in dem er auch noch der einzige Gast ist. Als dann noch eine geheimnisvolle Frau im Hotel auftaucht zu der sich Frank vom ersten Moment an hingezogen fühlt kochen in beiden ihre Gefühle hoch.
Am nächsten Morgen ist die fremde Frau nicht mehr da und erst auf der Plantage dämmert es Frank wer diese Frau wohl gewesen ist.

Ich bin mit den Romanen und den daran angelehnten Fernsehfilmen von Utta Danella aufgewachsen und habe diese immer gerne gelesen bzw. es geliebt die Filme zu schauen. Als ich nun diesen bisher unbekannte Roman von Utta Danella im Internet entdeckt habe, wusste ich das Buch muss ich unbedingt lesen.
Der Roman spielt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Shanghai bzw. auf einer Insel in Asien. Dies ist vielleicht nicht der Handlungsort den man von Frau Danella kennt, aber mich stört dies nicht ebensowenig wie das es sich um einen Krimi handelt.
Obwohl ich mich so auf den Roman gefreut hatte bin ich leider nur etwas schleppend in den Roman reingekommen und so hat es etwas gedauert bis ich richtig ins Buch eingetaucht war.
Etwas verwirrend fand ich es auch, dass es wechselnde Handlungsstränge gab und hier hat es etwas Zeit gebraucht bis ich alles den richtigen Figuren zugeordnet hatte.
Frank hat eine schwere Zeit hinter sich und er hofft auf der Plantage einen Neuanfang beginnen zu können, als er auf die Frau trifft die ihm sofort unter die Haut geht ahnt er noch nicht was ihn auf der Plantage erwarten wird.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und man konnte auch die Entscheidungen die im Verlauf des Romans getroffen wurden gut nachvollziehen.
Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war konnte man sich so seine Gedanken machen wer wohl der Täter sein könnte und auch weshalb.
Alle Figuren des Romans waren alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Frank und auch Miriam hatte ich sofort in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Man konnte sich die Handlungsorte alle anhand der Ortsbeschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und auch wenn ich anfangs etwas Probleme mit dem Roman hatte, habe ich die Lesezeit sehr genossen.
Sehr gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

Der zweite Fall für das deutsch-dänische Ermittlerduo

Nordlicht - Die Spur des Mörders
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Als in Flensburg am Sockel des Idstedt- Löwen die Leiche von Karl Bentien gefunden wird, ist man entsetzt wie dieser brutal zu Tode getreten und ausgeraubt wurde.
Da Karl Bentien der dänischen Minderheit ...

Als in Flensburg am Sockel des Idstedt- Löwen die Leiche von Karl Bentien gefunden wird, ist man entsetzt wie dieser brutal zu Tode getreten und ausgeraubt wurde.
Da Karl Bentien der dänischen Minderheit angehört ermittelt Vibeke Boisen zusammen mit ihrem dänischen Kollegen Rasmus Nyborg in dem Mordfall.
Als sie im Keller des Toten eine versteckte Kammer mit brisantem Inhalt entdecken nehmen die Ermittlungen erst richtig Fahrt auf.

Da mir schon im letzten Jahr der Krimi mit diesem ganz besonderen Ermittlerduo sehr gut gefallen hatte war ich auf diesen neuen Fall schon sehr neugierig und so habe ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen.
Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich sehr leicht gefallen, was ich so nicht erwartet hatte da ich da im letzten Jahr größere Probleme hatte. Da mich der Krimi diesmal von Anfang an in seinen Bann gezogen hatte, hatte ich den Krimi innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt.
Wie auch schon im ersten Fall ist die Handlung auf mehrere Handlungsstränge wie die von Rasmus und Vibeke aufgebaut. Aber da es auch mehrere Handlungsorte gibt war ich wenigstens hier froh, dass diese bei jedem neuen Absatz angegeben waren einfach damit man alles den richtigen Figuren besser zuordnen konnte.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und es war auch immer alles sehr gut nachvollziehbar, was mir immer sehr wichtig ist.
Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, konnte man auch selbst sehr gut überlegen wie wohl alles zusammenhängt und wieso der Mord passiert ist.
Zuerst wusste ich nicht so genau wie alles wohl zusammenhängt, aber je weiter ich kam umso mehr aht man von der Zeit der deutschen Besetzung Dänemarks erfahren und wie es den Flüchtlingen aus Pommern nach dem Krieg in Dänemark ergangen ist. Dies zu lesen hat mich doch sehr nachdenklich werden lassen, da ich davon noch nie etwas gelesen oder gehört habe.
Man konnte sich alle Figuren des Romans anhand ihrer Personenbeschreibungen während des Lesens problemlos vorstellen.
Hier hat man Vibeke und auch Rasmus noch besser kennengelernt, so wurden sie mir als Figuren noch besser greifbar und ich konnte auch besser verstehen wieso sie so sind wie sie eben sind.
Auch die vielen Handlungsorte konnte ich mir anhand der Beschreibungen vorstellen und durch die Karte im vorderen Einband und den Bildern im hinteren Einband war es noch leichter sich alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem hat mir der Krimi wirklich sehr gut gefallen und ich hoffe es wird noch mehrere Fälle des besonderen Ermittlerduos geben.
Gerne vergebe ich für den Krimi alle fünf Sterne.

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