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Veröffentlicht am 24.04.2020

Eine zuckersüße Liebesgeschichte mit einer Prise Mathematik

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Evie liebt die Mathematik, hat Angststörungen und kann Emotionen schwer definieren. Das macht sie zu einem besonderen Menschen und Jungs zeigen Interesse an ihr. Darunter auch Leo, der Neue an der Schule. ...

Evie liebt die Mathematik, hat Angststörungen und kann Emotionen schwer definieren. Das macht sie zu einem besonderen Menschen und Jungs zeigen Interesse an ihr. Darunter auch Leo, der Neue an der Schule. Doch Caleb als bester Freund weiß, dass sie noch nicht bereit für die Liebe ist. Und eigentlich ist er davon ausgegangen, dass er irgendwann der Auserwählte ist…

Das Cover ist durch das Rosa leicht kitschig, aber auch stimmig. Der Titel hat mir im Laufe der Geschichte immer besser gefallen, da er seinen Platz in der Geschichte findet. Grundsätzlich wird das Buch in den Sichten von Evie und Caleb geschrieben.

Wir erleben Evie Anfangs mitten in der Entwicklung. Sie hat angefangen Interesse an Jungs zu entwickeln und auch den Mut sich ihren Ängsten zu stellen. In ihrer kleinen Clique ist sie das ultimative Genie, welches verstorbene Mathematiker liebt und jede Antwort in Mathe kennt. Mit ihren Eltern führt sie nicht die optimale Beziehung, da ihre Mutter sie immer unterschätzt. Ein Leben ohne Caleb kann sie sich nicht vorstellen. Er ist bereits seit Ewigkeiten in sie verliebt setzt alles daran ihr ihre Gefühle zu entlocken. Als Leo zu diesem Duo hinzustößt, kommt es zu einigen Schwierigkeiten.

Caleb war ganz klar mein Favorit. Ich konnte seine Handlungsmotive total nachvollziehen und auch sein Charakter ist total süß. Er möchte Evie nicht verändern oder zu etwas zwingen. Das habe ich besonders an ihm geschätzt. Zudem hat er ihr Zeit gelassen, was ich von Leo nicht sagen kann.

Neben der Liebesgeschichte steht die Mathematik im Fokus der Geschichte. Durch den Unterricht und einem Wettbewerb werden Aufgaben komplex erklärt. Für einen Kenner scheint dies wahrscheinlich vereinfacht, aber dennoch wirken sie ungewöhnlich detailliert. Die Autorin hat es geschafft ihre Begeisterung in der Geschichte niederzuschreiben und auch wenn ich von manchen Sätzen nicht viel Ahnung hatte, mochte ich es grundsätzlich sehr gerne.

Fazit: Ein paar Klischees sind zwar vorhanden, aber dennoch ist es eine zuckersüße Liebesgeschichte, die mich besonders gegen Ende begeistern konnte. Die Charakterentwicklung von Evie konnte mich begeistern und auch die Darstellung von Mathematik war unterhaltsam. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.03.2020

Voller Intrigen, Verrat und Vertrauen!

Der Ruf der Rache
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Auf dem Weg ins Königreich der Ballengers geraten Kazi und Jase in einen Hinterhalt. Sie müssen sich trennen und durch die Konsequenzen ist nicht nur ihre Liebe in Gefahr, sondern auch das Wohl der Königreiche. ...

Auf dem Weg ins Königreich der Ballengers geraten Kazi und Jase in einen Hinterhalt. Sie müssen sich trennen und durch die Konsequenzen ist nicht nur ihre Liebe in Gefahr, sondern auch das Wohl der Königreiche. Dabei müssen sie zwischen Verräter und Vertrauter unterscheiden…

Mit diesem Band ist die Dilogie „Die Chroniken der Hoffnung“ abgeschlossen. Das Cover ist wie immer wunderschön und es passt wunderbar zur Geschichte. Nach dem Ende von Band eins musste ich die Fortsetzung einfach lesen! Das Buch ist wie immer in zwei Sichten geschrieben. Einmal aus der von Kazi und von Jase. Außerdem gibt es, wie gewohnt, eine Karte von den Königreichen Morrighan, Dalbreck und Venda. Hinten im Buch gibt es auch eine Karte von Höllenrachen und zwischen den Kapiteln wurden wieder kleine Texte von der Entstehung der Königreiche eingefügt.

Einer der Pluspunkte bezieht sich ganz klar auf die Liebesgeschichte. Beide Charaktere haben ihre Gefühle für einander akzeptiert und ihr Verhalten wirkt sehr erwachsen. Obwohl ihre Liebe eine große Rolle spielt, nimmt sie doch nicht den Großraum der Geschichte ein, wofür ich echt dankbar bin. Die Trennung der beiden bewirkt das natürlich auch.

Das Buch wurde komplex aufgebaut und es gibt verschiedene Krisenherde, die Spannung und Schwung in die Geschichte bringen. So wird Kazi gefangen genommen, während Jase mit seinem Leben kämpft. Sie muss immer wieder unter Probe stellen, dass sie kontrolliert sein kann und muss, denn oft sind die unauffälligen Kämpfe die wirksamsten. Ihre Vergangenheit wird noch einmal angeschnitten und die Weiterentwicklung ihres Charakters war schlüssig. Sie ist mir in diesem Buch besonders sympathisch und authentisch geworden. Jase hingegen wirkte hier etwas oberflächlich. Er war einfach zu perfekt, um wahr zu sein. Mir hat etwas Tiefe gefehlt, aber grundsätzlich mochte ich ihn sehr gerne.

Gegen Anfang hatte ich meine Probleme in die Geschichte zu finden. Dieser Band schließt fast schon nahtlos an den Vorgänger an und es gab nur noch wenige Andeutungen, sodass ich mir die wichtigsten Grundinformationen nur noch teilweise erschließen konnte. Auch die Familie der Ballengers lernt man aus anderen Blickwinkeln kennen. Sie alle gehen mit der Situation unterschiedlich um, sodass man eine große Diversität erkennt, was wiederum sehr authentisch wirkt. Auch Charaktere von „Die Chroniken der Verbliebenen“ erhalten Gastauftritte, welche einfach ein Segen fürs Herz sind, da ich sie sehr lieb gewonnen habe.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die wenigen Fantasyelemente in dieser Dilogie. Zwar wird immer wieder eine gewisse Magie angedeutet, und letztendlich auch näher erklärt, aber ich hätte mir trotzdem etwas mehr gewünscht. In der Rezension zu Band eins habe ich bereits erwähnt, dass ich das Woldbuilding einfach unglaublich finde. Die Beschreibungen sind sehr detailreich, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte. Anfangs wurde das Tempo etwas zurückgenommen und das Augenmerk auf die Charaktere gelegt. Im Laufe der Geschichte nimmt Spannung zu und letztendlich war mehr als genug vorhanden. Die Geschichte lebt fast nur so vor Intrigen, Verrat und Vertrauen. Es war immer wieder spannend zu sehen, welches Geheimnis als nächstes gelüftet wird. Der Spannungsbogen war rundum ausgearbeitet und auch mit dem Ende bin ich sehr zufrieden.

Fazit: Es ist ein sehr spannendes Buch, mit einer Menge Intrigen, Verrat und Vertrauen! Die Handlungsstränge passen sich dem ersten Band an und es ist ein gelungener Abschluss der Dilogie. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.03.2020

Ein durchdachtes Mysterium mit gewaltigen Wendungen!

Königsfluch - Die Empirium-Trilogie
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Während Rielle acht Heiligtümer sucht, um die Pforte wiederherzustellen und somit die Menschheit vor den Engeln zu schützen, wird Eliana als Sonnenkönigin empfangen. Beide kämpfen für ihre Ziele und dabei ...

Während Rielle acht Heiligtümer sucht, um die Pforte wiederherzustellen und somit die Menschheit vor den Engeln zu schützen, wird Eliana als Sonnenkönigin empfangen. Beide kämpfen für ihre Ziele und dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Feind und Freund. Und bald schon müssen sie sich für eine Richtung entscheiden...

Das Cover dieses Buches ist echt wunderschön und durch die rote Farbe gefällt es mir sogar noch besser als Band eins. Nach dem Lesen von "Zorngeboren" war ich etwas skeptisch, da mir die Charakterentwicklung nicht gefallen hat. Durch das Ende bin ich dann aber doch neugierig geworden.

Abwechselnd wird hier wieder aus den Sichten von Rielle und Eliana erzählt, aber nun werden auch ein paar Sichtweisen von anderen Personen in das Buch eingestreut. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und außergewöhnlich. Ich mag ihn immer mehr.

Die Geschichte knüpft direkt an Band eins an. Eliana hat gerade ihre Macht entdeckt und sie wehrt sich gegen das herrschende Imperium. Rielle ist nach wie vor dabei als Sonnenkönigin zu herrschen und ihr innerer Konflikt rund um Audric und Corien nimmt neue Ausmaße an. Ein Kritikpunkt ist somit immer noch gleich geblieben. Da Eliana einige Jahrhunderte nach der Katastrophe rund um Rielle lebt wird so einiges aus der Vergangenheit angedeutet und erzählt. Teilweise sogar zu viel, sodass die Spannung abgeflacht wird. Band 2 arbeitet immer weiter auf den Höhepunkt zu, deswegen ist es hier besonders prägnant.

Eine gewollte Wirkung von der Autorin ist das Auftreten von Rielle. Ihre Charakterentwicklung nimmt kein Ende und auch wenn ich die Gründe und Motive teilweise nachvollziehen kann, zeigt sie mir zwar einen interessanten Charakter, aber diese ständigen Wiederholungen und Probleme haben mich auf Dauer etwas genervt. Eliana hingegen mochte ich deutlich mehr. Sie hat zwar immer noch große Schwierigkeiten sich zu entscheiden, aber sie ist mir im Laufe der Geschichte sympathisch geworden. Das kann ich von manchen Nebencharakteren auch behaupten, aber dann gab es doch einige Wendungen und Unstimmigkeiten, die mich neugierig und skeptisch gemacht haben. Das macht mich total neugierig auf Band 2.

Bei dieser Geschichte habe ich besonders die Spannung geliebt! Rielles Handlung mochte ich zwar deutlich weniger als die von Eliana, aber durch diese Überbrückung zum nächsten Kapitel wurde ich immer neugieriger. Überraschende Wendungen und Andeutungen häufen sich, sodass das Buch ein ganzes durchdachtes Mysterium gleicht, welches von Claire Legrand konstruiert wurde. In diesem 700 Seiten dicken Schinken befinden sich auch einige Längen, welche man gerne hätte kürzen können. Bei Rielle wäre teilweise vielleicht noch ein weiterer Handlungsstrang passend gewesen, um sie nicht ständig gegen den gleichen Konflikt antreten zu lassen.

Durch beispielsweise Reisen wurde die vorliegende Welt näher erforscht und man lernt neue Kulturen und Personen kennen, welche spannend gestaltet wurden. Ein großes Highlight ist auch ganz klar das Ende. Es war schockierend und spannend zugleich! Und spätestens da war mir klar, dass ich Band 3 lesen muss.

Fazit: Das Buch konnte bei mir besonders mit den grandiosen Wendungen und Andeutungen punkten, sowie mit dem unglaublich schockierenden Ende. Die Sicht von Eliana mochte ich sehr gerne, während ich bei Rielle mehr zu kritisieren hatte. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.02.2020

Fantasiereich, verrückt und einzigartig! Ein Buch mit wunderschönen Illustrationen!

Alice im Wunderland
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Eines der berühmtesten Kinderbücher aller Zeiten!
Alice fällt durch einen Kaninchenbau mitten ins verrückte Wunderland. Auf ihrer Reise trifft sie auf den Hutmacher, die Grinsekatze und den Schnapshasen. ...

Eines der berühmtesten Kinderbücher aller Zeiten!
Alice fällt durch einen Kaninchenbau mitten ins verrückte Wunderland. Auf ihrer Reise trifft sie auf den Hutmacher, die Grinsekatze und den Schnapshasen. Spielkarten werden zum Leben erweckt und dann muss sie mit der roten Königin ein Duell austragen. Doch diese liebt es ihren Gästen den Kopf abzuschlagen…

In diesem Buch befinden sich die Geschichten von „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ Ich wollte sie schon immer lesen und da kam mir diese Schmuckausgabe gerade recht. Die Illustrationen sind wirklich wunderschön. Der Zeichenstil ist einzigartig und definitiv etwas für wahre Buchliebhaber. Da geht einem das Herz auf!

Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, zwischen denen sich immer Zeichnungen befinden. Lewis Correll hat definitiv auch eine Vorliebe für Gedichte, welche er immer wieder zwischen die Seiten streut.
Bevor ich das Buch gelesen habe, wusste ich bereits, dass diese Geschichte von Lewis Carroll etwas verrückt sein würde und das hat sich letztendlich auch bewahrheitet. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Er schweift manchmal ab, sodass manche Szenen etwas länger werden, was durch Wiederholungen noch untermauert wurde. Dennoch kann man das Buch einfach verstehen und der Schreibstil wirkt nicht ganz so veraltet wie bei manch anderen Klassikern. Wortspiele wurden zwischen den Sätzen auch verwendet und mir haben besonders die lebhaften und doch sehr lebhaften Beschreibungen gefallen.

Mit Alice als Hauptcharakter hatte ich manchmal meine Probleme. In den Filmen habe ich sie total ins Herz geschlossen, jedoch hat man bei dieser 7-jährigen Alice ihre Kindlichkeit angemerkt. Sie wirkte etwas willkürlich und oberflächlich, da sie ständig ihre Meinung geändert hat. Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihr machen. Teilweise erschien sie altklug und hochnäsig, sodass sie keine wirkliche Sympathieträgerin war. Es tauchen neben Alice auch Fantasiefiguren auf, so, wie die Grinsekatze, welche ich wirklich unglaublich gerne mochte. Die rote Königin konnte ich durch ihren durchgängigen Satz „Kopf ab mit ihr / ihm“ oftmals nicht ernst nehmen. Sie gehörte hier jedoch auch zu meinen liebsten Charakteren. Sie haben alle etwas Einzigartiges an sich – äußerlich und innerlich. Das hat die Geschichte unglaublich unterhaltsam gemacht.

Spannung hat mir während des ganzen Buches gefehlt. Es gab immer wieder Treffen mit neuen Wesen, jedoch keinen roten Faden. Jedoch sollte man dabei nicht vergessen, dass es sich hierbei immer noch um ein Kinderbuch handelt. Deswegen fand ich es nicht so schlimm. Der erste Band hat mir definitiv besser gefallen, als „Alice hinter den Spiegeln“. Durch den Film hatte ich ein total anderes Bild von der Geschichte und mich hat das Schachspiel eher verwirrt als begeistert. „Alice im Wunderland“ ist jedoch eine tolle, fantasiereiche Geschichte, welche auch alleine stehen kann.

Fazit: Das Buch hat mir durch die fantasiereichen Beschreibungen und den übernatürlichen Wesen gut gefallen. Alice als Protagonistin mochte ich hingegen nicht so gerne und mir fehlte der rote Faden. Der Schreibstil hingegen ist außergewöhnlich, aber keinesfalls altertümlich. Für eine Schmuckausgabe ist es wirklich wunderschön illustriert worden, sodass man sich die Bilder gerne länger anschaut. Ich gebe dem Buch 4 bis 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.02.2020

Ein geniales Konzept, eine düstere Atmosphäre und eine begeisterte Leserin!

Das neunte Haus
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Auf der Elite-Universität Yale regieren 8 mächtige Studentenverbindungen, welche auf uralter Magie beruhen. Das neunte Haus Lethe überwacht die Einhaltung der Regeln und soll dem entsprechend eingreifen. ...

Auf der Elite-Universität Yale regieren 8 mächtige Studentenverbindungen, welche auf uralter Magie beruhen. Das neunte Haus Lethe überwacht die Einhaltung der Regeln und soll dem entsprechend eingreifen. Als eine Studentin ermordet wird und ihr Mentor Darlington verschwindet muss die neue Studentin Alex einen Weg finden eine Verschwörung aufzudecken. Ihr ist es möglich Geister der Toten zu sehen und nicht nur durch diese Fähigkeit gerät sie in Schwierigkeiten, sondern auch durch ihr hitziges Temperament.

Von Leigh Bardugos Bücher bin ich unglaublich begeistert. Besonders „Das Lied der Krähen“ konnte mich begeistern. Somit musste ich einfach in diese neue Welt eintauchen. Das Cover konnte mich auf Anhieb begeistern. Die Schlange findet auch ihren Platz im Buch.

Am Anfang des Buches war ich sehr überfordert und ich wusste nicht, in welches Geschehen ich geworfen wurde. Die ausgedachte Welt war ziemlich komplex und es tauchten Namen auf, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte. Die Autorin ging fast schon davon aus, als würden wir ihre Geschichte bereits kennen. Zudem gab es mehrere Zeitsprünge innerhalb eines Jahres, welche immer am Anfang jedes Kapitels angekündigt wurden. Am Ende des Buches gibt es eine Liste mir den wichtigsten magischen Häusern, welche mir sehr geholfen hat.

Nach den ersten 150 Seiten konnte ich mich dann etwas in die Geschichte hineinfinden und dabei ist mir wichtig anzumerken, dass dies kein Buch für Zwischendurch ist! Man sollte es konzentriert lesen um Andeutungen zu verstehen und Punkte verknüpfen zu können. Das liegt auch teilweise an dem sehr unverblümten und etwas komplizierteren Schreibstil, der mich aber sehr begeistern konnte.

Während ich mich anfangs etwas hindurchquälen musste, was auch teilweise an den Längen lag, welche durch die Rückblicke entstanden, mochte ich die Geschichte mit voranschreitender Handlung immer mehr! Anfangs war ich voller Skepsis, am Ende war ich aber voller Begeisterung.

Die Protagonistin Alex ist unglaublich stur und tough. Sie war mir in vielen Situationen nicht ganz sympathisch, jedoch zeigt sie sehr viele Seiten von sich, sodass ich oft überrascht war. Manchmal kam sie mir auch etwas verrückt vor. Am Ende fand ich diese Eigenschaften an ihr aber sehr erfrischend und faszinierend. Ich möchte unbedingt mehr von ihr kennenlernen!

Ein Highlight ist ganz sicher das Wordbuilding. In der normalen Welt, wie wir sie kennen, versteckt sich Magie, welche auf eine gewisse Art sehr erschreckend und düster ist. Das wurde auch auf die Stimmung übertagen. Die acht Häuser sind zwar einzigartig, aber dennoch verbindet sie die Magie und der Schrecken. Die Beschreibungen konnten mich immer wieder faszinieren. Dieses Buch von Leigh Bardugo ist anders, als beispielsweise die Grischa-Reihe. „Das neunte Haus“ ist düster, blutig und schaurig. Es zeigt eine ganz andere Welt und erschreckende Situationen. Obwohl hier Fantasy-Elemente enthalten sind, hat es einen Touch von einem Thriller und das macht das Buch auch so einzigartig. Nach dem Ende MUSS ich einfach wissen, wie es weitergeht und wann Band 2 erscheint!

Fazit: Das Buch konnte mich durch seine düstere Art begeistern und durch die Mischung von Thriller- und Fantasy-Elementen. Zwar war der Anfang sehr verwirrend und nicht jedem wird diese Geschichte durch die gewalttätigen Szenen gefallen, aber mich konnte das Konzept, die Charaktere und die Atmosphäre letztendlich doch sehr begeistern. Es ist ein anderes Buch, als ich es von Leigh Bardugo kenne, aber ich möchte mehr davon lesen! Von mir gibt es 4 Sterne mit Potenzial nach 4,5 Sternen.

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