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Veröffentlicht am 07.10.2025

Kleine Dinos fragen und erhalten wunderbare Antworten und Achtsamkeitsübungen.

Kleine Dinos - große Fragen
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In diesem toll illustrierten Kinderbuch können sich Kinder auf angenehme Art und Weise mit verschiedenen Fragen befassen, die sie vielleicht auch beschäftigen. Vom gemein sein von anderen und dem eigenen ...

In diesem toll illustrierten Kinderbuch können sich Kinder auf angenehme Art und Weise mit verschiedenen Fragen befassen, die sie vielleicht auch beschäftigen. Vom gemein sein von anderen und dem eigenen Verhalten diesbezüglich über die Frage, warum man Regeln braucht, werden hier zehn unterschiedliche Themen behandelt. Anschließend gibt es eine praktische Achtsamkeitsübung dazu.

Die kleinen Dinos kennen wir bereits aus dem vorherigen Buch, insofern war ich nun hier auf die Fragen sowie entsprechenden Antworten jeweils gespannt. Direkt vorne im Buch werden die einzelnen Kapitel so vorgestellt, dass man die fragenden Dinosaurier namentlich kennenlernt sowie das jeweilige Thema. Das finde ich sehr sympathisch gemacht.

Überhaupt gefällt es mir sehr gut, wie die Dinosaurier illustriert sind. Es macht unheimlich Spaß, dieses Buch anzusehen, da die Dinos fast ein wenig „menscheln“, da sie z.B. angezogen sind. Für mich wirklich tolle Illustrationen.

Inhaltlich gefällt mir das Buch auch gut, der Aufbau in Comicform ist mal etwas anderes und durchaus gelungen. Inhaltlich sind die Themen für Kinder ab fünf Jahren durchaus verständlich, manches vielleicht noch nicht ganz greifbar. Teilweise (z.B. Verlust einer geliebten Person) gab es vielleicht auch noch keine Berührungspunkte damit, so dass man manches vielleicht noch gar nicht vorlesen sollte. Das muss man dann selbst entscheiden.

Toll finde ich die anschließende Lösung nach einer Frage, hier folgt eine Anleitung samt einer Achtsamkeitsübung. Ich denke, hier können Kinder auch ihr Verhalten schon ein Stück weit reflektieren und manches für sich mitnehmen.

Für uns ist es ein tolles Buch mit interessanten Fragestellungen, die teilweise schon sehr interessant sind und mit denen man auch Berührungspunkte hatte. Ich würde das Buch fast eher für Kinder ab sechs Jahren empfehlen, aber ich denke das muss man persönlich entscheiden.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.11.2022

Einblicke in verschiedenste Tierwelten

Meine ersten Wörter
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In diesem extragroßen Bild-Wörterbuch kann man die Tiere auf der ganzen Welt kennenlernen und entdecken. So sind die Lebensräume der unterschiedlichen Tiere mit wimmeligen Bildern dargestellt, außerdem ...

In diesem extragroßen Bild-Wörterbuch kann man die Tiere auf der ganzen Welt kennenlernen und entdecken. So sind die Lebensräume der unterschiedlichen Tiere mit wimmeligen Bildern dargestellt, außerdem die Tiere mit Bezeichnung abgebildet.

Dieses große Buch ist bei uns schon vor längerer Zeit eingezogen, kurz nachdem wir @haba_deutschland mal wieder einen Besuch in Oberfranken abgestattet haben. Die Darstellung der kunterbunten Tierwelt hat mich sehr angesprochen. Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 18 Monaten.

Man kann im Buch die unterschiedlichsten Lebensräume entdecken, von den Tieren im Polargebiet über die Tiere im Dschungel, der Savanne oder auch im Meer bzw. auch im Garten. (das waren noch nicht alle Seiten, es gibt noch weitere Lebensräume, die auf Doppelseiten jeweils vorgestellt werden.) Auf der linken Seite sind Tiere, die es auf der rechten wimmeligen Bildseite zu entdecken gilt, vorgestellt und mit Bezeichnung genannt. In der Szene kann man dann erkennen, was die Tiere gerade alles tun, Eier ausbrüten, Fische fressen, mit Menschen agieren, etc.

Die Bilder gefallen uns ziemlich gut, man kann recht gut erkennen, um welche Tiere es sich dabei handelt. Farbenfroh sind die Seiten gestaltet und auch viele Sachen abgebildet, dennoch bleibt es übersichtlicher als ein klassisches Wimmelbuch, was auch völlig in Ordnung ist. Die Altersempfehlung ab 18 Monaten ist in Ordnung, man kann es aber auch schon vorher und natürlich auch darüber hinaus weiterhin anschauen.

Die Lebensräume, die hier abgebildet sind, sind meiner Ansicht nach zutreffend und für Kinder gut zu begreifen. Was mir dabei nicht so gut gefallen hat, dass Tiere auf den Bildern zu sehen sind, die man aber in der Übersicht links – und auch auf anderen Seiten vorher bzw. später nicht findet. Dies ist z.B. bei den Pinguinen der Fall, generell sind Pinguine aufgeführt, speziell noch die Königspinguine benannt, aber weitere Pinguine (?) zu sehen, die nicht namentlich genannt werden. Schade! Dies ist mir mindestens noch einmal bei Haustieren aufgefallen, da war es dann der Papagei. (Der ja besser zuordenbar ist.)

Uns gefällt dieses Buch grundsätzlich gut, Kinder können hier toll die Vielfalt der Tiere und deren Lebensräume kennenlerne. Schade finde ich es dann aber, dass eben nicht alle Tiere je Seite benannt sind. (Hund und Katze auch nicht immer, diese sind aber m.A.n. geläufiger als Pinguine.)

Von uns gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Zahlen sind berechenbar. Menschen nicht.

Das Einmaleins des Glücks
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Mit Zahlen kann Germaine absolut gut umgehen, sie liebt Sudokus, Wahrscheinlichkeitsberechnungen machen ihr Spaß. Nun muss sie einen neuen Job antreten, ausgerechnet bei der Stadt in der Seniorenberatung. ...

Mit Zahlen kann Germaine absolut gut umgehen, sie liebt Sudokus, Wahrscheinlichkeitsberechnungen machen ihr Spaß. Nun muss sie einen neuen Job antreten, ausgerechnet bei der Stadt in der Seniorenberatung. Ihre wenig emotionale und zielgerichtete Art kommt bei den Senioren gar nicht gut an, umso mehr bei der Bürgermeisterin, die einen Spezialauftrag für sie parat hat. So geht es bald nicht mehr um die eigentliche Seniorenberatung, sondern um den Abriss eines Zentrums für Senioren.

Die Geschichte des Buches klang für mich durchaus ansprechend und interessant, ich selbst kann ja auch ganz gut mit Zahlen umgehen, allerdings nicht in dieser Art und Weise, wie dies im Buch über Germaine geschildert ist.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Klar, gut verständlich und durchaus unterhaltsam. Manchmal wirklich sehr lustig (Seite 210: „… war es die reinste Hölle, die Neuigkeiten so lange für mich zu behalten. Ich platzte fast vor Aufregung, es war ein Gefühl wie Vorfreude-Inkontinenz.“) und gekonnt, das hat mir echt richtig gut gefallen. Auch die handgezeichneten Statistiken, von denen man zu Beginn im Buch mehr, mit der Zeit leider weniger findet, sind definitiv gelungen und unterhaltsam.

Umso enttäuschter wurde ich mit der Zeit beim Lesen. Die Geschichte ist wirklich interessant und spannend, man möchte Germaine, die durchaus autistisch rüberkommt, aber manchmal helfen… wie sie auf dem Schlauch steht, etc. Hier war es für mich leider so, dass es sich in die Länge zog – man hätte sich hier meiner Ansicht nach gut 50 Seiten sparen können. Auch war für mich mit fortschreitenden Seitenzahlen nichts mehr vom wirklich tollen Humor, der mir zu Beginn des Buches so gut gefallen hat. Klar, passt auch nicht zu jeder Situation, aber dennoch schade.

Interessant fand ich den Aspekt der Sudoku-Meisterschaften, auf sowas wäre ich selbst nie gekommen… Wieder etwas Neues kennengelernt, wohingegen ich Sudokus selbst gerne gelegentlich mache.

War das Buch zu Beginn noch sehr unterhaltsam und lustig, wurde es zunehmend spannender aber leider auch langatmiger. Leider hat es mich dann ziemlich enttäuscht, es war einfach nicht besonders interessant.

Ich schwanke hier zwischen 3 von 4 Sternen von 5 möglichen Sternen, von mir gibt es entsprechend 3,5 Sterne, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 29.04.2020

Warum Insekten helfen können Tötungsdelikte aufzuklären.

Wenn Insekten über Leichen gehen
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Um Todesfälle genauer aufklären zu können, benötigt es nicht nur die Polizei, den Arzt am Leichenfundort und Beamte der Spurensicherung. Immer wieder ist es auch sehr hilfreich, wenn forensische Entomologen ...

Um Todesfälle genauer aufklären zu können, benötigt es nicht nur die Polizei, den Arzt am Leichenfundort und Beamte der Spurensicherung. Immer wieder ist es auch sehr hilfreich, wenn forensische Entomologen wie Marcus Schwarz mit hinzugeholt werden, denn er kann anhand verschiedenster Insekten bzw. deren Entwicklungsstadien helfen, den Todeszeitpunkt besser zu bestimmen, ja gar einzugrenzen. In diesem Buch gibt er Einblicke in seine Arbeit, stellt aber auch verschiedenste Insekten genauer vor.

Mit dem Thema der forensischen Entomologie habe ich mich schon öfter und auch schon länger beschäftigt, vor allem bisher Bücher von Dr. Mark Benecke gelesen bzw. auch schon mal Vorträge von ihm besucht. Umso gespannter war ich nun auf die Schilderungen von Marcus Schwarz.

Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen, ein angenehmer und gut zu lesender Stil, der natürlich gelegentlich fachliche Begriffe mit sich bringt, die aber auch erläutert werden. Insofern lässt sich das Buch gut lesen.

Relativ zu Beginn schildert Schwarz auch direkt einen Fall, in dem seine Hilfe benötigt wurde. Entsprechend hatte ich damit gerechnet, dass sich dies so durch das Buch zieht, dass viel von seiner Arbeit im Einsatz berichtet wird. Dem war aber leider nicht immer so, denn dazwischen erfährt man auch viel über die unterschiedlichsten Insekten, von Fliegen und Käfern. Unterbrochen wird dies durch Fallschilderungen, wohingegen ich den fachlichen Teil über Insekten dennoch als sehr ausführlich empfunden habe.

Interessant war es, die verschiedenen Insekten mit ihrem lateinischen Namen auch immer mal wieder abgebildet zu sehen. Das hat die Beschreibungen noch gut veranschaulicht.

Für mich war es ein interessantes Buch, das fachlich recht in die Tiefe geht, zumindest habe ich das so empfunden. Gerne lese ich auch über die genaueren Hintergründe, warum etwas genau wie ist, hier war es mir aber ab und an einfach ein Ticken zuviel an Informationen – für mich als Laien. (die mit diesem Thema selbst beruflich so überhaupt nichts am Hut hat…) Die geschilderten Fälle, mit denen man einen tollen und informativen Einblick in die Arbeit des forensischen Entomologen Marcus Schwarz bekommt, haben mir gut gefallen, wenngleich der Hintergrund dafür natürlich nie wirklich schön ist (Tod in Vereinsamung, Mord, etc.).

Alles in allem eine unterhaltsame, interessante und spannende Lektüre, die fachlich sehr in die Tiefe geht. Hier muss man am Thema schon ziemlich interessiert sein und auch für die naturwissenschaftliche Seite viel Interesse mitbringen. Von mir gibt es hier 3,5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Verständnis ist wichtig, aber nicht alles.

Endgegner Großeltern?
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Sobald man Kinder hat, kann sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern ändern. Denn die Ansichten hinsichtlich Erziehung und Umgang sind vielleicht doch ganz anders, als unsere Eltern ihre Erziehung geprägt ...

Sobald man Kinder hat, kann sich das Verhältnis zu den eigenen Eltern ändern. Denn die Ansichten hinsichtlich Erziehung und Umgang sind vielleicht doch ganz anders, als unsere Eltern ihre Erziehung geprägt hat. Dieses Buch kann Hilfestellung leisten, für einen angenehmen Umgang miteinander.

Tatsächlich finde ich, dass der Buchtitel erst mal krass wirkt, die Untertitel entschärfen es dann wieder etwas. Dennoch ist auch der Cover durch die Farbgebung durchaus einprägsam.

Inhaltlich ist das Buch gut nachvollziehbar und verständlich, der Schreibstil ist angenehm. Da auch immer wieder Beispiele aufgeführt werden, ist es gut zu verstehen, welche Situationen konkret gemeint sind. Auch die Einteilung in Kapitel finde ich logisch und gut gelöst. So bietet auch jedes Kapitel immer wieder Seiten, damit man hier selbst reflektieren kann, was die eigenen Punkte in dieser Hinsicht sind. Oder was man sich eben von den Großeltern wünscht.

Der Ansatz des Buches hat mir gut gefallen, auch die verschiedenen Kapitel, hier kann man sich also seine eigene Thematik noch speziell heraussuchen. Inhaltlich hat’s für mich ein bisschen gefehlt, weil wir noch ein paar konkretere Punkte gefehlt haben. Es ist oft vom Verständnis für die andere Generation die Rede, weil diese ja teilweise auch noch vom Krieg beziehungsweise dem Danach geprägt waren etc. Das kann ich soweit auch gut nachvollziehen, aber nur über die Verständnisschiene geht’s für mich einfach nicht.

Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, vergebe hier 3 von 5 Sternen. Hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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