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Veröffentlicht am 27.07.2020

spannendes Thema, eine Liebesgeschichte - bei der ich mir einen anderen Focus gewünscht hätte

Mehr als tausend Worte
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Der Schreibstil ist überwiegend leicht und flüssig zu lesen. Schwierigkeiten sowohl beim Lesen als auch stellenweise beim Verständnis können auftreten, da die Dialoge häufig im „Berliner Dialekt“ geschrieben ...

Der Schreibstil ist überwiegend leicht und flüssig zu lesen. Schwierigkeiten sowohl beim Lesen als auch stellenweise beim Verständnis können auftreten, da die Dialoge häufig im „Berliner Dialekt“ geschrieben sind – andererseits fördert genau dies die Authentizität der Geschichte. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Mir hat der Beginn der Geschichte sehr gut gefallen. Das Leben, die schleichende immer stärker werdende Bedrohung für die Juden – ihr Unglaube, dass es noch viel schlimmer werden könnte – ihr zögerlicher Weggang aus Deutschland – waren für mich realistisch und authentisch beschrieben. Ihre Beweggründe gut nachvollziehbar. Und mittendrin Aliza und ihre Familie, sowie ihre erste große Liebe – Fabian.
Von den Kindertransporten nach England und die schwierige Situation der Kinder dort hatte ich bereits gehört – und fand mein Wissen bestätigt. Etwas schade empfand ich den Focus auf Alizas Sehnsucht nach Fabian, hier habe ich einen deutlicheren Focus auf dem Schicksal ihrer Familie vermisst. Die Kapitel, welche in Berlin spielten – waren für mich immer am intensivsten, emotionalsten – und authentischsten.
Das Ende, ihre Rückkehr nach Berlin – hier hätte ich mir weniger Drama gewünscht. So wirkte die Geschichte, insbesondere der Teil um Mizzi für mich zu konstruiert.
Fazit:
Für mich alles in allem, ein etwas zu starker Focus auf der Liebesgeschichte – sodass die geschichtlichen Fakten und das Schicksal ihrer Familie zu stark in den Hintergrund rückten – die für mich der Anreiz waren – die Geschichte zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.06.2020

interessanter Auftakt

A single night
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Der Schreibstil ist insgesamt leicht und flüssig zu lesen. Verliert sich allerdings für mich als eher Modemuffel in zu vielen Details – die Mode betreffend.
Die Sprache bildreich sodass ich mir alles ...


Der Schreibstil ist insgesamt leicht und flüssig zu lesen. Verliert sich allerdings für mich als eher Modemuffel in zu vielen Details – die Mode betreffend.
Die Sprache bildreich sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, sodass ich einen guten Einblick in die unterschiedlichen Charaktere erhielt und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehen konnte.

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet. Libby – behütet und kontrolliert aufgewachsen. Und Jasper – der in jungen Jahren bereits sehr viel erreicht hat und den unter anderem der Starruhm charakterlich sehr veränderte.

Wie bereits zu Beginn erwähnt ist mir der „Mode-Anteil“– im Gegensatz zur „Liebesgeschichte“ zu dominant. Alles was mit Mode und der Welt der Mode zu tun hat – wird bis ins Kleinste beschrieben und auch das WG Leben nehmen einen großen Raum ein, sodass die Liebesgeschichte stellenweise in den Hintergrund rückt.. Hier hätte ich mir einen anderen Focus gewünscht.

Ein besonderer Clou – die Anfangsbuchstaben der Hauptcharaktere ergeben zusammengesetzt das Wort – L – O – V – E – und sind oben der Buchseite abgebildet.

Fazit:

Ein gut unterhaltender Reihenauftakt mit tollen Charakteren – indem der Focus zu sehr auf der Mode und der Vorstellung der Clique lag, sodass die Liebesgeschichte etwas ins Hintertreffen geriet.

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Veröffentlicht am 12.05.2020

zuckrige Liebesgeschichte mit wankelmütiger Protagonistin

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Sashas und Ben Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser die Geschichte ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Sashas und Ben Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erfuhr und einen guten Einblick in ihre jeweiligen Gedanken erhielt, ihre Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte.

Die Charaktere, allen voran Sasha und Ben schwer zu beschreiben. Ihre Gedanken und Gefühle sowie ihre Handlungen einerseits – in dem Alter sicherlich nachvollziehbar – aber für mich zumindest zum Ender der Geschichte zu viel. Für mich war bei Sasha und Ben keine wirkliche Entwicklung erkennbar (welche aber vielleicht im 2. Oder 3. Band noch folgt)
So war es ein ewiges Hin- und Her zwischen sich Hassen – und lieben.
Zwischen „ich schütze mein Herz“ und „ich wage den Versuch einer Beziehung“.
Zwischen sich sehen – und Abstand halten und ständigen Missverständnissen – die zu Eifersuchtsdramen führten. Und mir zum Schluss zu viel wurden – ich mir weniger gewünscht hätte.

Nach meinem Empfinden hätte hier eine konstante Handlung das gefühlsmäßige Hin- und Her ausgleichen können. Ruhe reinbringen und zumindest hier eine deutliche Entwicklung aufzeigen können.
.

Aber auch der „berufliche Focus“ ist nicht wirklich gegeben. So erfahre ich als Leser immer mal wieder kurz etwas über ihre Anstrengungen, ihren Traum in Yale Medizin zu studieren zu verwirklichen. Um dann wieder ausführlich über ihr Hobby - neue Cupcake-Sorten zu kreieren, informiert zu werden. Und das in einer Ausführlichkeit, sodass ich zum Ende hin mehr über die einzelnen Zutaten der Cupecakes weiß – und das Gefühl erhielt – dies wäre ihre eigentliche Berufung.

Andererseits bin ich neugierig, wie die beiden sich weiterentwickeln. Ob und wie sie es schaffen ihre inneren Widerstände und Unzulänglichkeiten zu überwinden.
Auch hinter das Familiengeheimnis würde ich gerne kommen.


Fazit:

Eine Geschichte mit viel Luft nach oben. Die bei mir Kopfschütteln hervorrief – mich andererseits neugierig genug machte – um Band 2 lesen zu wollen.
Für Leser, die mit einer „wankelmütigen, unreifen, Buchstabenzählenden Listenschreiberin“ keine Schwierigkeiten haben.

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Veröffentlicht am 05.05.2020

ein Thriller, der mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt

Das Dorf der toten Seelen
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln (Alice heute – ...




Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln (Alice heute – Elsa Vergangenheit) sowie zwei Zeitebenen betrachtet. So begebe ich mich als Leser mit in das Dorf Silvertjärn – begleite sie bei ihren Erkundigungstouren durch das verlassene Dorf – nehme die von diesem Dorf ausgehende Stimmung wahr.
Immer wieder wird dieser „Rundgang“ durch einen Zeitsprung in die Zeit vor dem Verschwinden der Einwohner unterbrochen, sodass ich als Leser einen guten Einblick in das Leben und die Veränderungen die die Schließung des Bergwerkes mit sich brachte miterlebte. Einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Charaktere der Dorfbewohner erhielt, ihren Umgang mit der Angst.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, insbesondere die Charaktere aus der Vergangenheit konnten mich überzeugen. Mit den Charakteren, insbesondere Alice und ihren Problemen – gefielen mir nicht so gut – hier waren mir die Informationen an vielen Stellen zu detailliert – und „unwichtig“ für die Geschichte.

Die Spannung selbst flaute nach einem spannenden Einstieg rasch ab – und fehlte dann lange Zeit fast ganz. Erst ab der Hälfte des Buches wird es dann wieder spannender und die Geschichte nimmt an Fahrt auf.

Fazit:

Eine Geschichte, die in mir wechselnde Gefühle wachrief – Spannung, Gruseln – aber auch immer wieder eine Spur Langeweile.



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Veröffentlicht am 13.08.2020

hätte mir mehr "Ermittlungsarbeit gewünscht", weniger Amsterdam

Tote spielen kein Klavier
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Geschichte ist mit ca. 170 Seiten recht kurz – und dafür wurde mir insgesamt zu ...


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Geschichte ist mit ca. 170 Seiten recht kurz – und dafür wurde mir insgesamt zu detailliert über Amsterdam erzählt. Dies führte dazu, das ich immer wieder Pausen einlegte – und mich fragte, ob es eher eine Hommage an „Amsterdam“ ist.
Hier hätte ich mir einen etwas anderen Focus gewünscht.
Ansonsten konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Die Charaktere waren gut skizziert – ihre individuellen Charaktereigenschaften lassen sie aus der Menge hervorstechen.
Die Handlung an sich, die Detektivarbeit, die eingestreuten Hinweise – alles in allem gut gemacht. Allerdings fehlte mir gerade im Hinblick auf die Auflösung des Falles – die ein oder andere weitreichendere Aufklärung – und so blieb ich mit der ein oder anderen offenen Frage zurück.

Fazit:
Ein Krimi für Amsterdam Fans, die es lieben die Stadt und ihre Ausstrahlung kennenzulernen. Für Leser, die eine leichte Sommerlektüre suchen.

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