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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2020

Spannung pur

Der Trümmermörder
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In „der Trümmermörder“ geht es um Kommisar Frank Staves ersten Fall. Das Buch spielt in Hamburg zur Nachkriegszeit im Jahre 1947.
Der Schreibstil des Autors war zunächst gewöhnungsbedürftig, aber ich habe ...

In „der Trümmermörder“ geht es um Kommisar Frank Staves ersten Fall. Das Buch spielt in Hamburg zur Nachkriegszeit im Jahre 1947.
Der Schreibstil des Autors war zunächst gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell in die Story reingelesen. Der Stil ist eher etwas düster und bedrückend, was aber die Grundstimmung im Hungerwinter 1947 und zur Nachkriegszeit sehr gut verdeutlicht. Außerdem war das Buch sehr gut recherchiert. Der Trümmermörder beruht auf einem wahren Ermittlungsfall aus Hamburg, aber auch andere geschichtliche Fakten spielten im Buch eine Rolle. Auch die Beschreibung von Hamburg empfand ich als sehr gut und detailliert. Man bekam eine gute Vorstellung vom Ausmaß der Zerstörung während der Bombennächten und dem Wiederaufbau der Stadt.
Die Charaktere gefielen gut und wirkten auf mich sehr authentisch. Frank Stave ist Kommissar bei der Hamburger Polizeit, neben den Ermittlungen erfuhr man auch einige private Details über ihn, was ihn lebensechter machte. Mir gefielen auch seine Überlegungen zum Fall sehr gut und den Ablauf der Ermittlung zu dieser Zeit und vor allem mit begrenzten Mitteln empfand ich als sehr interessant.
Insgesamt gefiel mir das Buch von Cay Rademacher sehr gut. Es war durchweg spannend, auch einige überraschende Ereignisse waren vorhanden und es gefiel mir sehr, wie sich nach und nach das Puzzle zum Fall des Trümmermörders zusammensetzte.

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Veröffentlicht am 20.06.2020

Spannend bis zum Schluss

Seelenblind: Thriller
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Seelenblind ist der sechste Band aus der Zons-Thriller-Reihe, ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig von den anderen Teilen der Reihe gelesen werden.
Wie für die Reihe üblich ist das Buch in ...

Seelenblind ist der sechste Band aus der Zons-Thriller-Reihe, ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig von den anderen Teilen der Reihe gelesen werden.
Wie für die Reihe üblich ist das Buch in zwei Zeitstränge aufgeteilt. Ein Zeitstrang spielt im mittelalterlichen Zons, der andere in der Gegenwart. Mir gefiel der Wechsel zwischen den Zeiten auch dieses Mal sehr gut. Zusammen mit Bastian Mühlenberg versuchte man einen grausamen Mörder auf die Schliche zu kommen. In der Gegenwart begibt man sich mit dem Kriminalkommisar Oliver Bergmann auf die Suche nach einem Täter, der Frauen entführt und sie anschließend qualvoll tötete.
Der Schreibstil der Autorin war gewohnt flüssig und durchweg spannend. Die Spannung verstärkte sich noch zusätzlich durch den kontinuierlichen Wechsel der Zeitstränge. Auch gab es es einige Passagen aus der Sicht des Täters, bei denen man Einblicke in seine Pläne bekam. Generell bin ich ein Fan von Büchern, in denen man auch die Perspektive des Täters erlebt.
Auch die Charaktere gefielen mir sehr gut. Man traf wieder auf alte Bekannte, wie Oliver Bergmann und seine Freundin Emily oder auch Sebastian Mühlenberg und sein Freund Wernhart von der Zonser Stadtwache. Michelle empfand ich als sehr interessanten Charakter. Sie ist die einzige, die den Täter gesehen hat, doch nach ihrem Entkommen aus den Fängen des Täters stimmt etwas mit ihr nicht. Im Buch erfuhr man auch wieder etwas mehr über die spezielle Verbindung zwischen Anna und Bastian. Auf diesen Teil der Reihe, war ich wirklich gespannt, da mir die Verbindung zwischen den beiden wirklich sehr gefällt.
Alles in allem konnte mich auch dieser Teil der Zons Reihe sehr überzeugen. Das Buch beinhaltete einige unerwartete Wendungen und der Zusammenhang der Ereignisse aus den Zeitsträngen war wieder einmal sehr interessant und super miteinander verknüpft. Ich kann das Buch bzw. auch die Reihe nur sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Spannung pur

Dein Tod ist mein Freund
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Mit dem Buch „Dein Tod ist mein Freund“ ist der Autorin wieder mal ein grandioser Thriller gelungen, der einen nicht mehr loslässt. 
Der Schreibstil ist, wie von der Autorin gewohnt, sehr flüssig und leicht ...

Mit dem Buch „Dein Tod ist mein Freund“ ist der Autorin wieder mal ein grandioser Thriller gelungen, der einen nicht mehr loslässt. 
Der Schreibstil ist, wie von der Autorin gewohnt, sehr flüssig und leicht zu verstehen. Schon mit dem Prolog nahm die Story mich in ihren Bann und ich wollte am liebsten gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Es gab unterschiedliche Zeitstränge durch die man nach und nach mehr über den Täter und seine Opfer erfährt. Auch die wechselnden Perspektiven gefielen mir sehr gut. Mal konnte man in den Kopf von Helga schauen, aber auch in den Kopf des Täters. Hier lief es mir einige Male kalt den Rücken herunter. Der Täter ist in diesem Buch schon sehr zeitig bekannt und das „Warum?“ seiner Taten steht eher im Vordergrund. Und dieses „Warum“ hat es wirklich in sich, aber ich möchte nicht zu viel verraten. 😉
Die Charaktere gefielen mir auch sehr gut und wirkten auf mich authentisch. Helga ist mit ihrem Ehemann in die Steiermark gezogen. Kurz nach ihrem Umzug erhält sie eigenartige Botschaften. Man konnte hier gut erkennen, wie diese Botschaften an ihren Nerven zerrten.
Aber auch die Darstellung des Täters gefiel mir wirklich gut. Seine Gedankengänge waren manchmal absolut gruselig und gestört.
Insgesamt gefiel mir das Buch unglaublich gut. Wie von der Autorin gewohnt war es eine absolut spannende Story, die einige Überraschungen bereithält. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 08.05.2020

Asklepios

Asklepios
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Asklepios | Charlotte Charonne
Ich habe schon einiges über das Buch Asklepios gehört und wollte mich nun selbst überzeugen. Schon im Prolog zog mich das Buch in seinen Bann und die Geschichte ging mir ...

Asklepios | Charlotte Charonne
Ich habe schon einiges über das Buch Asklepios gehört und wollte mich nun selbst überzeugen. Schon im Prolog zog mich das Buch in seinen Bann und die Geschichte ging mir sofort unter die Haut. Die kleine Emma wird entführt und ermordet. 15 Jahre später ist der Täter wieder frei und gerät in Asklepios Hände. Wer hat wohl die größte Wut auf Emmas Mörder?
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, emotional und lässt sich leicht lesen. Die Autorin baute während der Geschichte einen kontinuierlichen Spannungsbogen auf und man wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Im Laufe des Buches wechselte die Perspektive immer mal zwischen den Charakteren, mal verfolgte man die Sicht der Ermittler Ruby und Spike, mal konnte man Asklepios‘ Taten erleben. Die Sich von Asklepios fand ich besonders interessant. Zum einen waren die Erklärungen zu den Operationen, die an Georg durchgeführt wurden, sehr ausführlich, was mir manchmal einen Schauer über den Rücken jagte. Zum anderen habe ich versucht, hinter Asklepios Identität zu kommen. Ich fand es gut, dass man zwar Vermutungen anstellen konnte, diese aber immer wieder von der Autorin geschickt zerstreut wurden und die richtige Auflösung über Asklepios’ Identität erst zum Schluss kam.
Die Charaktere haben mir gut gefallen, waren authentisch und sehr gut ausgearbeitet. Man konnte gerade bei Emmas Eltern sehr gut sehen, wie unterschiedlich sie mit Trauer und Verlust umgegangen sind. Aber auch Ruby und Spike gefielen mir sehr. Ruby hatte zwar manchmal eine schroffe Art an sich und Spike ist ein „Weiberheld“, der nichts anbrennen lässt, aber trotzdem waren sie mir sympathisch. Beide wurden durch ihre Hintergundgeschichten viel lebendiger und man hofft, auch von den beiden noch etwas mehr zu erfahren.
Insgesamt gefiel mir Asklepios sehr. Das Buch war spannend bis zum Schluss und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Spannende Fortsetzung

Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit
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Die Wellen der Zeit ist der zweite Band der Zeitlos Trilogie und knüpft nahtlos an den ersten Band an. Nachdem Band eins ja doch etwas gemein geendet hat, musste ich unbedingt weiterlesen. Der Schreibstil ...

Die Wellen der Zeit ist der zweite Band der Zeitlos Trilogie und knüpft nahtlos an den ersten Band an. Nachdem Band eins ja doch etwas gemein geendet hat, musste ich unbedingt weiterlesen. Der Schreibstil ist, wie schon durch Band eins bekannt, locker und leicht zu lesen. Die Autorin konnte gut Spannung aufbauen und man wollte nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich fand es gut, dass nun einige Erklärungen, die mir in Band eins gefehlt haben, gegeben wurden. Man verstand nun besser, was genau Elisabeth, Brandon und Colin sind und was Meredith damit zu tun hatte. Auch die Erinnerungen zwischen den Kapiteln, die mir am Anfang nicht viel sagten, konnte man nun einzelnen Personen zuordnen.
Man erfuhr mehr über Merediths Bruder und den Umständen seines Todes, aber auch die Themen Steinkreise, Druiden und rätselhafte Geistermönche sowie Weltuntergangsprophezeihungen sind weiterhin präsent.
Meredith und ihren Freunden habe ich auch in mein Herz geschlossen. Mit ihnen wird es selten langweilig und ich musste über die ein oder andere amüsante Szene schmunzeln.
Die Charaktere gefielen mir auch in diesem Teil sehr. Meredith ist einfach unglaublich sympathisch und sie tat mir wirklich leid, als sie ein schlimmes Ereignis nach dem nächsten verkraften musste. Auch dass sie ihren Freunden nichts von ihrem Geheimnis und der wahren Identität von Brandon, Elisabeth und Cromwell verraten kann, muss eine wahnsinnige Bürde sein. Ich bewundere sie dafür, dass sie in dieser Situation, nicht den Kopf verliert. Dagegen wurde mir Elisabeth mit ihrer naiven und hochnäsigen Art immer unsympathischer, aber es passte zu ihrer Person. Brandon hingegen kann ich weiterhin nicht wirklich einschätzen. Mag er Meredith oder nicht?
Insgesamt gefiel mir der zweite Band der Zeitlos Reihe sehr gut. Gerade zum Ende hin legte die Spannung nochmal ordentlich zu und ich bin gespannt, wie es endet. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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