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Veröffentlicht am 13.05.2020

Boston Campus - Gelungener Auftakt

Boston Campus - Meant for You
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"Loving Clementine" ist der Auftakt der "Boston Campus"-Trilogie von der Autorin Lex Martin.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist zwar nicht ein direkter Hingucker aber passt gut zu der Reihe. Und ...

"Loving Clementine" ist der Auftakt der "Boston Campus"-Trilogie von der Autorin Lex Martin.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist zwar nicht ein direkter Hingucker aber passt gut zu der Reihe. Und schließlich geht es ja um den Inhalt. Und dieser konnte mich definitiv überzeugen.

Die Protagonistin Clementine ist zwar sehr in sich gekehrt und vertraut nicht jedem, aber dafür hat sie ihre Gründe. Zudem ist sie nicht besonders selbstbewusst und wird permanent von Selbstzweifeln geplagt, was sie aber nur noch authentischer macht.
Nach einer unschönen Trennung, hat sie den Männern erstmal abgeschworen und konzentriert sie vollkommen auf sich selbst.
Bis plötzlich Gavin ihr Leben gehörig aus den Fugen hebt. Dieser lässt sich nämlich nicht einfach abschütteln und mit Ausreden fernhalten. Er empfindet etwas für Clementine und will unbedingt ihr Vertrauen gewinnen.
Jedoch ist es schwer Clementines Vertrauen zu gewinnen und man kann es leicht wieder verlieren.
Die Frage ist, kann sie Gavin vertrauen?

Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein auf und ab der Gefühle und auch wenn Clementine manchmal etwas gefühlskalt wirkt, sind ihre Reaktionen dennoch verständlich und noch wichtiger menschlich. Auch die Freundesgruppe rund um Clem lernt man kennen und lieben.

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Veröffentlicht am 10.05.2020

Toller Auftakt

Begin Again
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Begin Again ist der Auftakt der Begin-Reihe von der Autorin Mona Kasten.

Allie möchte einen Neuanfang wagen und es verschlägt sie nach Woodshill. Eine kleine aber feine Kleinstadt, nur die Wohnungssuche ...

Begin Again ist der Auftakt der Begin-Reihe von der Autorin Mona Kasten.

Allie möchte einen Neuanfang wagen und es verschlägt sie nach Woodshill. Eine kleine aber feine Kleinstadt, nur die Wohnungssuche hat sie sich einfacher vorgestellt. Irgendwie landet sie aber in einer WG mit Kaden. Kaden ist ein Womanizer und absolut abweisend gegenüber Allie. Er stellt diverse Regeln auf, wie die beiden miteinander auskommen sollen und sich verhalten sollen. Dazu zählt: Nichts miteinander anfangen.

Doch Allie und Kaden lernen sich immer besser kennen und kommen sich immer näher. Können sie sich dabei noch an ihre Regeln halten?

Mir hat der Auftakt wirklich sehr gefallen, Allie ist mir sehr sympathisch. Ihre Art nicht mit dem Reden aufzuhören und alles zu verdrängen und auf der anderen Seite so unsicher zu sein, wenn es um ihre Zukunft und ihre Pläne geht.
Kaden möchte wie ein Badboy rüberkommen aber ist absolut liebenswert. Manchmal ist er aber etwas zu harsch mit seiner Art gegenüber Allie.

Das Cover ist schlicht gehalten und spricht mich aber trotzdem an.

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Veröffentlicht am 09.05.2020

I want you, Babe

I want you, Babe
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Muffin-Liebhaberin trifft auf intellektuellen Lesebegeisterten. Selbstbewusster Footballstar trifft auf Sport-Legasthenikerin.

In dem zweiten Teil der Catch Me-Reihe von Emma Smith dreht es sich um Jill ...

Muffin-Liebhaberin trifft auf intellektuellen Lesebegeisterten. Selbstbewusster Footballstar trifft auf Sport-Legasthenikerin.

In dem zweiten Teil der Catch Me-Reihe von Emma Smith dreht es sich um Jill und Nick.
Beide sind einem schon aus dem ersten Band bekannt als beste Freundin von Amber und Nick als Freund, Team-Kamerad und Mitbewohner von Blake und Corey.

Nick zählt genauso wie seine Freunde als Player und Womanizer, jedoch hat er ein großes Interesse an Jill. Irgendwie dringt er aber nicht ganz zu ihr durch und stellt sich nicht so geschickt an. Und plötzlich bittet er Jill seine Alibifreundin zu spielen. Aus der Sache kommt er aber nicht mehr so gut heraus und das obwohl er viel lieber Jills echter Freund wäre.
Jill derweil hat mich Selbstzweifel und Figurproblemen zu kämpfen und kann sich gar nicht vorstellen, das so ein beliebter Junge wie Nick wirklich ernsthaft an ihr interessiert sein könnte.

Auch dieser Teil bildet wieder eine schöne Mischung aus Humor, Missverständnissen und Liebe.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Einnehmend im besten Sinne!!

Vengeance (Academy of Dream Analysis 1)
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Ich glaube es gab bei den Verlags/Release Vorschauen letztes Jahr wirklich kein Buch, was mich wirklich direkt so angesprochen und überzeugen konnte, einzig und allein durch den Klappentext und nicht dadurch, ...

Ich glaube es gab bei den Verlags/Release Vorschauen letztes Jahr wirklich kein Buch, was mich wirklich direkt so angesprochen und überzeugen konnte, einzig und allein durch den Klappentext und nicht dadurch, dass ich schon im englischsprachigen Raum etwas davon gehört habe oder die Autor:innen zum Beispiel kannte und vorher schon die Bücher mochte. Und seit der Ankündigung wurde ich durch Zitate und Pinterest Moodboards noch weiter um den Finger gewickelt.
Ich gehe bewusst nicht allzu sehr auf die (wunderwunderhübsche) Aufmachung ein. Denn sonst würde es hier wahrscheinlich recht lange dauern. Aber sowohl das Cover als auch der Buchschnitt haben mich verzaubert und sind so so schön aber gleichzeitig auch düster. Und das ist dann auch irgendwie der Vibe, den ich bisher und jetzt auch durch die Leseprobe mitbekommen habe. Luzides Träumen ist schon immer ein absolut interessantes Thema gewesen und ich bin froh, dass die Autorin beschlossen hat dieses im Rahmen den Romans in den Vordergrund zu stellen. Hier aber auch mit Psychologischen Hintergrund bzw Sidefacts belegt. Schon bei Kerstin Giers „Silber“ hat mich das Thema total gefesselt und hier steht es ja durch die Academy nochmal mehr im Vordergrund.
„Wer träumt, sündigt. Wer nicht träumt, stirbt“?!?!?! LET ME TELL YOU: I‘M HOOKED!!!
Beim Lesen ist direkt der besondere und einnehmende Schreibstil der Autorin aufgefallen. Ich wurde in die Welt eingezogen und habe alles daran geliebt.
Es fällt aus, dass jede Menge Recherche betrieben werden musste. Wissenschaftliche/ Neurologische sowie Psychologische Fakten sind hier auf eine leichte und angenehme Art und Weise in den Erzählstil verwoben. Tatsächlich trifft es angenehm wirklich gut, obwohl es düster und melancholisch von der Stimmung war, wirkte es so ruhig - als ob man das Buch lesen würde mit einer Decke über dem Kopf. Anders kann ich es gar nicht beschreiben- es war wirklich so einnehmend. Die entstehende Lovestory konnte mich letztendlich nicht ganz von sich überzeugen, hat mich aber neugierig auf die Charakterentwicklungen im zweiten Band gemacht!!

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Veröffentlicht am 14.04.2024

Ein gewaltiges Leseerlebnis

Babel
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„Ich glaube, genau darum geht es beim Übersetzen. Darum geht es beim Sprechen. Einander zuhören und versuchen, an den eigenen Vorurteilen vorbeizugucken, um einen Blick auf das zu erhaschen, was der andere ...

„Ich glaube, genau darum geht es beim Übersetzen. Darum geht es beim Sprechen. Einander zuhören und versuchen, an den eigenen Vorurteilen vorbeizugucken, um einen Blick auf das zu erhaschen, was der andere eine sagen will. Ein Stück von sich selbst preisgeben und hohen, dass jemand anders es versteht“

Ich glaube, wenn ich Babel in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es gewaltig. Und nein, das liegt nicht nur an der Seitenzahl. Wobei 736 Seiten auch ziemlich gewaltig sind. Aber tatsächlich meine ich die Welt, die Bedeutung und das ganze System. Besser könnte ich es gar nicht beschreiben. Mit Babel habe ich mich aus meiner Comfortzone bewegt und ein reines Fantasybuch gelesen (mit viel gesellschaftskritischen Anregungen). Babel wird als ein Bestseller über die Magie der Sprache und die Macht von Worten beworben und die Autorin Rebecca F. Kuang wusste wie sie mit den Worten umgehen musste, um die zielsicher einzusetzen. Es war mein erstes Buch der Autorin und der Schreibstil war auch keiner, zu dem ich normalerweise greifen würde. Allerdings hat mich das Magiesystem rund um das Silberwerk und die Worte direkt in seinen Bann gezogen. Obwohl das Buch sich langsam aufgebaut hat und wirklich viele Seiten hatte, würde ich fast schon sagen, dass es trotzdem keine Längen hatte - Babel brauchte das. Die Geschichte hat sich langsam entfaltet und einen als Leser immer tiefer hineingezogen. Die Autorin hat viel recherchiert für ihren Roman, das war beim Lesen deutlich spürbar. Und ehrlich gesagt habe ich einfach nicht erwartet, dass ein Buch, welches allein vom Genre und der Erzählweise so anders ist als die Bücher die ich sonst lese, mich so überwältigt. Es hat hat zum Nachdenken angeregt - sowohl über die Geschehnisse als auch die offene Kritik. Eine Welt und Menschen, die unserer gar nicht so unähnlich sind. Ein Protagonisten, Robin Swift, dem man bei seiner Entwicklung begleitet. Interessanterweise habe ich zu keinem Charakter auf irgendeine Art eine richtig emotionale Bindung aufgebaut und trotzdem würde ich sagen, dass es dem Leseerlebnis nicht geschadet hat. Ich habe mitgefiebert, war verwirrt und habe vor allem Wissen aufgesogen. Ich möchte gar nicht zu viel über den Inhalt verraten, um nicht zu Spoilern aber ich kann sagen. Und obwohl Babel mich völlig in seinen Bann gezogen hat, brauchte ich die Lesezeit. Ich glaube, selbst wenn ich gewollt hätte, hätte ich es nicht in einem Rutsch Weglesen können. Die Verarbeitungszeit, um das Gelesene sacken zu lassen war bei mir schon notwendig. Zudem erforderten der Schreibstil und dadurch auch die Handlung meine ganze Konzentration. Das Lesen war dadurch nicht direkt anstrengend aber ich musste mich aktiv darauf einlassen, dies war keine leichte Lektüre für Zwischendurch.
Ich bin wirtlich froh, dass ich Babel gelesen habe und es kennenlernen konnte, denn hier wurde mit so viel Hintergrundwissen und Detailarbeit eine komplette Welt aufgebaut, die auf eine Art der Magie und Bedeutung der Worte beruht, die ich mir nie hätte vorstellen können.

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