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Veröffentlicht am 25.05.2020

Endlich wird Bebes Geschichte erzählt

Codename: Hacker (Jameson Force Security Group Teil 4)
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Der Klappentext: „Ich bin nicht mehr die Bebe Grimshaw von einst - die Frau, die jahrelang hinter den Gittern eines Hochsicherheitsgefängnisses verbrachte, weil sie im Auftrag eines Verbrechersyndikats ...

Der Klappentext: „Ich bin nicht mehr die Bebe Grimshaw von einst - die Frau, die jahrelang hinter den Gittern eines Hochsicherheitsgefängnisses verbrachte, weil sie im Auftrag eines Verbrechersyndikats Abschusscodes für Atomwaffen gestohlen hat. Aus heutiger Sicht bereue ich weder, was ich getan habe, noch dass ich geschnappt wurde, und doch bedaure ich die Jahre, die ich nicht mit meinem Sohn Aaron verbringen konnte. Mithilfe von Kynan McGrath wurde ich frühzeitig entlassen und trat seinem Team bei der Jameson Force Security Group bei. Heute setze ich meine Fähigkeiten dazu ein, anderen Menschen zu helfen. Ich versuche nur, die verlorene Zeit wiedergutzumachen, und konzentriere mich auf meine Arbeit bei Jameson sowie darauf, Aaron großzuziehen. Solange ich meinen Sohn und meine Karriere habe, bin ich zufrieden. Doch das Leben hat so seine Art, einem zu zeigen, was man braucht, und als ein unglaublich attraktiver Fremder namens Griffin sich im Park mit Aaron anfreundet, muss ich mich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass mir etwas fehlt. Ein leidenschaftlicher Teil von mir, der vor langer Zeit weggesperrt wurde, erwacht zu neuem Leben, und ich betrachte Griff auf eine Weise, wie ich seit über zehn Jahren keinen Mann mehr angesehen habe. Gerade als ich glaube, dass die Dinge sich zum Guten wenden, wird mein Leben erneut auf den Kopf gestellt. Wie sich herausstellt, war die Begegnung mit Griff kein Zufall, denn er ist der Mann, der geschickt wurde, um mich zu töten.“
Zum Inhalt: Codename: Hacker ist der vierte Band der Jameson Force Security –Serie und endlich wird Bebes Geschichte erzählt. Bebe, die begnadete Hackerin taucht ja bereits im ersten Band auf und man erfährt von ihr nur, dass sie für den Diebstahl von Abschuss-Plänen und Landesverrat für 35 Jahre im Hochsicherheitsgefängnis sitzen sollte, doch Kynan holt sie raus und rekrutiert sie für seine Firma. Ihre Beweggründe und die Hintermänner lernt man erst jetzt kennen, denn die Vergangenheit holt sie ein. Denn Griffin, der attraktive Kerl, der sich auch so gut mit ihrem Sohn versteht, wurde geschickt um sie zu töten.

Zum Stil: Wie der Klappentext schon verrät wird diese spannende Liebesgeschichte abwechselnd von Bebe und Griffin als Ich-Erzähler erzählt, ja Griffin ist der engagierte Killer und somit ist ja klar, dass er nicht ganz so gefährlich für Bebe ist, wie es scheint. Wie bei allen Teilen der Jameson Force Security –Serie kommt es natürlich zu Anspielungen und einem Wiedersehen mit bereits eingeführten Figuren, doch es ist nicht unbedingt notwendig die ersten Teile zu kennen um hier voll in die Geschichte einzutauchen, es handelt sich immer um eine abgeschlossene Story zu einem anderen Paar. Und hier wird nun endlich Bebes Geschichte erzählt, auf die ich seit dem ersten Teil warte. Der Schreibstil von Sawyer Bennett ist wieder äußerst flüssig und leicht lesbar, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. In meinen Augen liegt der Fokus auf dem Verbrechen und dem Syndikat dahinter, somit auf der Spannung, natürlich spielt sowohl die Romantik, die Liebe als auch die Erotik eine Rolle, aber nicht ganz so stark wie bei den anderen Teilen der Serie.

Mein Fazit: Ein weiterer spannender Roman aus der Feder von Sawyer Bennett und ein weiteres Mitglied der Jameson Force Security Group, das sein Glück findet. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht, denn es gibt einen weiteren Teil der Nebenhandlung, die hoffentlich im nächsten Band erzählt wird.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Nun kommt endlich der letzte Bianco Bruder an die Reihe

Mad about the Medic (Saving Chicago 3)
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Der Klappentext: „Luca Bianco ist ein Idiot. Er denkt, er wäre so charmant und sexy, während er in seiner Rettungssanitäteruniform herumläuft, durch die sich seine harten Muskeln abzeichnen. Weil er jeden ...

Der Klappentext: „Luca Bianco ist ein Idiot. Er denkt, er wäre so charmant und sexy, während er in seiner Rettungssanitäteruniform herumläuft, durch die sich seine harten Muskeln abzeichnen. Weil er jeden Tag Leben rettet. Ich bin sicher, er glaubt, jede Frau auf der Welt würde töten für die Chance, mit ihm zusammen zu sein. Aber Männer wie Luca sind nur für eines gut: One-Night-Stands. Keine Verpflichtungen. Deshalb werde ich nicht mit Luca ausgehen, obwohl meine Freundinnen auf der Bachelor-Versteigerung für mich ein Date mit ihm gewonnen haben. Das denke ich zumindest. Bis Luca mir ein Angebot macht, das ich nicht abschlagen kann und ich einwillige, seine Verlobte zu spielen...“
Zum Inhalt: Es handelt sich bei „Made about the Medic“ um den Abschlussband der Saving-Chicago-Trilogie. Bereits im ersten Teil der Serie wurde für Lauren von ihren Freundinnen ein Date mit dem attraktiven Luca ersteigert. Sie ist davon aber ganz und gar nicht begeistert und wehrt sich mit Händen und Füssen gegen ein Date mit dem (bekennenden) Playboy. Schon während der ersten beiden Teilen wird klar dass mit Lauren und Luca zwei schwierige Charaktere aufeinander prallen und so waren die Erwartungen endlich ihre Geschichte zu lesen natürlich hoch. Was soll ich sagen? Das Warten und die Vorfreude haben sich gelohnt.
Zum Stil: Die Story wird wie die anderen Teile abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten in Ich-Form erzählt, so dass man diese beiden besonders gut kennen lernt. Man hat beide ja schon im ganz gut kennengelernt, jetzt bekommen sie endlich ihre eigene Geschichte und ihre Charaktere können sich noch mehr entfalten. Auch die anderen Personen, die ja zum Teil ebenfalls bekannt sind, wurden lebendig gestaltet. Obwohl alle drei Teile der Serie zusammenhängen, bin ich schon der Meinung, dass man die einzelnen Teile durchaus unabhängig voneinander lesen kann, da jeder ein anderes Paar thematisiert und die nötigen Geschehnisse des ersten Teils ausreichend erklärt werden, es macht allerdings mehr Spaß, wenn man alle Teile chronologisch liest.
Der gewohnt leichte Schreibstil der Autorin Piper Rayne und die abwechslungsreichen Ereignisse sorgen für unterhaltsame Lesestunden mit einer gewissen Spannung und etwas Knistern.
Ich danke dem Forever/Ullstein Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Ein Attentat in Florenz

Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit
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Der Klappentext: „Rosalies Leben ändert sich schlagartig, als sie im Haus ihres Professors auf eine Gemäldesammlung stößt. Denn als sie eines der Bilder berührt, findet sie sich in Florenz wieder. Im Jahr ...

Der Klappentext: „Rosalies Leben ändert sich schlagartig, als sie im Haus ihres Professors auf eine Gemäldesammlung stößt. Denn als sie eines der Bilder berührt, findet sie sich in Florenz wieder. Im Jahr 1480. Von diesem Moment an ist nichts mehr wie es war und Rosalie wird hineingezogen in einen Wettlauf gegen die Zeit: Jemand hat die Vergangenheit verändert und nun muss sie im Florenz der Renaissance das Leben des mächtigsten Mannes dieser Epoche retten. Leider wird sie dabei von dem gut aussehenden aber unerträglich arroganten Leo begleitet…“
Zum Inhalt: Rosalie studiert Kunstgeschichte in München und ihre Leidenschaft gilt vor allem der italienischen Renaissance. Natürlich ist sie Feuer und Flamme, als sie die Möglichkeit bekommt die Privatsammlung ihres Professors zu sehen und prompt stößt sie auf einen unbekannten Botticelli. Doch das Seltsamste ist, dass sie für kurze Zeit in das Bild hinein gezogen wird und in Florenz des 15. Jahrhunderts landet. Wieder in München steht sie vor verschiedenen Rätseln und ausgerechnet der arrogante italienische Austauschstudent Leopoldo scheint mehr zu wissen. Zusammen mit ihm beginnt für Rosalie eine ungewöhnliche Zeitreise, bei der sie nicht nur historische Persönlichkeiten trifft, sondern auch die Veränderung der Zeitachse verhindern muss.
Der Stil: Bei „Aquarius – Herz über Kopf durch die Zeit“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Marina Neumeier, die hier einen angenehmen und flüssigen Schreibstil unter Beweis stellt. Vor allem merkt man, dass sie eine Kunsthistorikerin ist, denn die Recherche und die Detailliertheit von der Zeit, der Stadt Florenz und den Künstlern und Kunstwerken ist äußerst gelungen und mit viel Liebe und Leidenschaft beschrieben. Trotz allem steht aber auch die Spannung im Vordergrund und man kann als Leser mit den Protagonisten so richtig schön mitfiebern. Vor allem mit Rosalie, die hier auch als Ich-Erzählerin fungiert. Es sei verraten, dass diese Geschichte zwar einen befriedigenden Abschluss findet, allerdings das letzte Kapitel schon auf eine Fortsetzung hindeutet. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.
Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 18.05.2020

Zwei starke Charaktere

Haven Brotherhood: Stand & Deliver
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Der Klappentext: „Gia Sinclair ist die Frau, die der Sicherheitsexeperte Beckett Tate will. Er hat ihr viel Zeit gelassen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie zu ihm gehört. Doch nun ist ihre Zeit ...

Der Klappentext: „Gia Sinclair ist die Frau, die der Sicherheitsexeperte Beckett Tate will. Er hat ihr viel Zeit gelassen, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie zu ihm gehört. Doch nun ist ihre Zeit abgelaufen und Beckett ist bereit, sie für sich zu beanspruchen! Gia ist nicht die typische zarte Südstaaten-Schönheit. Sie hat sich in dem von Männern dominierten Security-Bereich durchsetzen können und liebt ihren Job über alles. Obwohl sie schon lange insgeheim in Beckett verliebt ist, ist das Letzte, was sie in ihrem Leben braucht, ein dominanter Beschützer, der seine Gespielinnen schneller wechselt als manche ihre Unterwäsche. Trotzdem ist Beckett der einzige Mann, der ihre heimlichen Sehnsüchte befriedigen kann, die sie unter ihrem harten Auftreten verbirgt. Als jedoch ein Unbekannter versucht, Gias Karriere und ihren Ruf zu zerstören, muss sie lernen zuzulassen, dass Beckett alles tun wird, um seine Frau zu beschützen...“
Zum Inhalt: Es handelt sich bei Stand & Deliver um den fünften Teil der "Haven Brotherhood"-Serie, aber die Teile sind alle in sich abgeschlossen und können wunderbar einzeln gelesen werden. Natürlich gibt es neben den gemeinsamen Personen auch einige Andeutungen und Zusammenhänge auf die anderen Bände, doch die können auch ohne Vorkenntnisse gut verstanden werden – ich selbst kenne auch noch nicht alle Teile, allerdings fehlen mir nur noch die ersten zwei, aber ich bin sofort voll in die Bruderschaft eingetreten. Hier tauchen sogar beide Protagonisten bereits in den Vorgängern auf, aber wie gesagt, gar kein Problem. Gia ist im Security Expertin und setzt sich sehr erfolgreich in dieser Männerdomäne durch, obwohl ihr selbst von den eigenen Eltern Steine in den Weg geworfen werden. Beckett und die Bruderschaft kennt sie recht gut und versteht sich auch sehr gut mit ihnen, wäre da nur nicht die Faszination, die Beckett auf sie ausübt und die ständig wechselnden Frauen an seiner Seite. Natürlich geben die beiden der Anziehung nach und als Gias Karriere auf dem Spiel steht erkennt sie, dass man sich auf Beckett verlassen kann. Für seine Frau setzt er Himmel und Hölle in Bewegung.

Zum Stil: Wie die Vorgängerbände wird die Story in der 3. Person erzählt und ist in einem sehr leicht lesbaren und äußerst flüssigen Stil geschrieben – ich selbst konnte dieses Buch wieder einmal kaum aus der Hand legen. Alle Charaktere, insbesondere die von Gia und Beckett sind sehr authentisch beschrieben und gewinnen schnell an Lebendigkeit. Vor allem der starke Alphamann Beckett bekommt durch eine gewisse Zwangsstörung einen ganz besonderen Touch, der ihn noch menschlicher und nahbarer macht. Außerdem steht vor allem der enge Zusammenhalt der Bruderschaft und der Familie im Vordergrund. Wie immer kommt auch die Spannung nicht zu kurz und dass zwischen Beckett und Gia die Funken nur so fliegen versteht sich ja von selbst, so dass auch die Erotik einen wichtigen Part in der Geschichte einnimmt.

Mein Fazit: Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und habe mit Schrecken gesehen, dass es der letzte sein wird. Die Serie macht einfach süchtig.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Zwei Hitzköpfe in der Küche

The Problem With Him
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Der Klappentext: „Kaya Swift hat die Nase voll von Männern - zumindest von einem: Wyatt Shaw, arrogant, genial und heiß wie die Sünde. Außerdem, als Chefkoch im "Lilou", ihr Boss. Es darf nicht sein, dass ...

Der Klappentext: „Kaya Swift hat die Nase voll von Männern - zumindest von einem: Wyatt Shaw, arrogant, genial und heiß wie die Sünde. Außerdem, als Chefkoch im "Lilou", ihr Boss. Es darf nicht sein, dass ein Blick oder ein Lächeln von ihm ihr Herz schneller schlagen lassen. Denn Kaya hat nur ein Ziel: Sie will ihr eigenes Sternerestaurant! Und um das zu erreichen, kann sie keine Ablenkung in Form atemberaubender Küsse und heimlicher Berührungen gebrauchen…“
Zum Inhalt: „The Problem with him“ ist der 3. Band der Opposites-Attract-Serie von Rachel Higginson und der Name ist Programm, hier ziehen sich Gegensätze wortwörtlich an. Ich habe diese Reihe erst mit diesem Band begonnen und auch wenn bereits bekannte Charaktere einen Auftritt haben, bin ich sehr gut zurechtgekommen, man kann diese Reihe wunderbar einzeln lesen, auch wenn es gewiss nicht bei einem Band bleiben wird.
Der Ton in Restaurantküchen ist ja bekanntlich gerne etwas rauer und Chefkoch Wyatt ist ein Sklaventreiber, zwar ein genialer Koch, aber ein herrschsüchtiger Chef, der allerdings auch selber Tag und Nacht schuftet. Und seine Sous-Köchin Kaya ist mindestens so gut wie er, auch wenn sie ihm nichts recht machen kann. Kaya strebt nach Höherem, auch sie will ihr eigenes Sternerestaurant. Und davon soll sie nichts ablenken, schon gar nicht ihr arroganter, heißer und absolut faszinierender Chef.
Der Stil: Erzählt wird die gesamte Geschichte in der Ich-Form von Kayla in einer modernen und zeitgemäßen Sprache. Der Erzählfluss ist dabei sehr locker, leicht lesbar und mitreißend, so dass die Seiten nur so dahinfliegen und man ruck zuck durch das Buch ist. Der anstrengende Küchenalltag, das Kochen und die Gerichte nehmen neben den Protagonisten eine wichtige Rolle ein. Und diese beiden Protagonisten haben es wirklich in sich, sie sind sehr lebendig und greifbar. Ihre Diskussionen und Streitereien sorgen für Abwechslung und Spritzigkeit, während die Anziehung zwischen ihnen für einiges Knistern und angenehmer Erotik sorgt.
Mein Fazit: Ich habe diese Geschichte regelrecht verschlungen, sie kurzweilig, unterhaltsam mit der richtigen Prise Humor, Emotion und Erotik.
Ich danke dem Lyx Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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