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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2020

Flüchtige Liebe

flüchtig
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„flüchtig“ ist der erste Roman von Hubert Achleitner. Er hat sich bis jetzt mit Volksmusik und Alpenrock befasst.
Sein Roman ist im Erzählstil gehalten.

Im Anfang geht es um Marias Kindheit und Erwachsenwerden. ...


„flüchtig“ ist der erste Roman von Hubert Achleitner. Er hat sich bis jetzt mit Volksmusik und Alpenrock befasst.
Sein Roman ist im Erzählstil gehalten.

Im Anfang geht es um Marias Kindheit und Erwachsenwerden. Sie trifft den Lehrer Herwig und weil ein Kind unterwegs ist, heiraten sie.
Die Beiden sind aber so grundverschieden, das sie nicht glücklich macht. Alles was Herwig macht, mag Maria nicht und umgekehrt ist es genauso.

Dann verschwindet Maria.
Herwig ist ein Lehrer, der Drogen nimmt, das gefällt mir nicht- Er ist inzwischen 60 Jahre alt und immer noch nicht schlauer.

Sonst liest sich die Familiengeschichte ganz gut. Die Schicksale der Familien ist interessant. Die Frauen der Familie, gehen verloren oder sterben eher wie Männer.
Mir hat der Roman gut gefallen und wenn man sich an den Stil gewöhnt hat ist es unterhaltsam.


Veröffentlicht am 21.05.2020

Spannend

Lips Don't Lie
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„Lips Don't Lie“ von Ginger Scott ist eine Geschichte über die Liebe junger Menschen in einer schwierigen Lage.
Es gibt zwei Protagonisten.
Einmal Tristan, ein fast 18jähriger Junge, er ist in einer gefährlichen ...


„Lips Don't Lie“ von Ginger Scott ist eine Geschichte über die Liebe junger Menschen in einer schwierigen Lage.
Es gibt zwei Protagonisten.
Einmal Tristan, ein fast 18jähriger Junge, er ist in einer gefährlichen Gang.
Dann ist da die gleichaltrige Riley, die erst seit kurzem in dem Bezirk gezogen. Sie will Basketball spielen, um ein Stipendium zu bekommen.
Die beiden mögen sich, aber Tristan darf sich nicht mit ihr einlassen. Er wird aber die Mädchenmannschaft trainieren.
Die Probleme werden für ihn immer schwieriger.
In diesem Roman merkt man, wie wichtig es ist, in der richtigen Gegend und im richtigen Elternhaus aufzuwachsen.
Es ist schwer aus dem Milieu heraus zukommen.
Dieser Roman ist gute Jugendliteratur.




Veröffentlicht am 08.05.2020

Besondere Frauen

Die Tanzenden
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„Die Tanzenden“ ist der erste Roman von Victoria Mas. Sie gibt uns Einblick in die Nervenheilanstalt le Salpetriere in Paris ende des 19. Jahrhundert. Es soll auf eine wahre Begebenheit basieren.

Es ...



„Die Tanzenden“ ist der erste Roman von Victoria Mas. Sie gibt uns Einblick in die Nervenheilanstalt le Salpetriere in Paris ende des 19. Jahrhundert. Es soll auf eine wahre Begebenheit basieren.

Es ist wohl ein Vorzeigekrankenhaus, denn einmal im Jahr findet ein Ball statt, da können sich die Bürger, diese Hysterikerinnen ansehen.
Sonst gab es diese Anstalten überall. Gerade Frauen wurden, wenn sie im Wege waren einfach dahin gebracht. Meistens von Vätern und Angehörigen.

In dieser Geschichte ist es Eugenie, die sagt sie sieht ihren toten Großvater. Sie interessiert sich für Spiritualismus. Da sie den Ruf der Familie schaden kann, bringt der Vater sie nach Salpretriere.
Die Autorin gibt einer Wärterin noch eine besondere Rolle.

Veröffentlicht am 08.05.2020

Italienischer Flair

Kann Gelato Sünde sein?
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Von der Autorin Tessa Hennig habe ich schon ein paar Bücher gelesen.
Ihr neuer Roman „Kann Gelato Sünde sein?“ hat mir besonders gut gefallen.
Zwar war nicht alles so realistisch, aber trotzdem schön ...


Von der Autorin Tessa Hennig habe ich schon ein paar Bücher gelesen.
Ihr neuer Roman „Kann Gelato Sünde sein?“ hat mir besonders gut gefallen.
Zwar war nicht alles so realistisch, aber trotzdem schön italienisch.
Emililia will ihre Tochter Julia als Überraschung besuchen, die in Italien studiert.
Sie findet sie in einem Dorf in Kalabrien. In dem Dorf gibt es gediegene Sitten. Der Bürgermeister zwingt seine Bürger zu gesunder Ernährung. Da kommt Emilia und findet dort keinen Kuchen und kein Eis.
Also kauft sie ein Haus und backt leckere Torten.
Tessa Hennig lässt uns an dem Kampf mit dem Bürgermeister und an der Atmosphäre teilnehmen. Das gelingt ihr besonders gut. Man bekommt beim Lesen Appetit und möchte gleich mit schwelgen.

Diese Geschichte ist ein schöner Urlaubsroman.

Veröffentlicht am 06.05.2020

Eine abstrackte Geschichte

Da sind wir
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Der britische Schriftsteller Graham Swift ist ein Spezialist für seelische Probleme.
„Da sind wir“ ist ein magischer Roman.

Ronnie Dean wird wegen den Bombenhagel aufs Land evakuiert. Sein Schicksal, ...


Der britische Schriftsteller Graham Swift ist ein Spezialist für seelische Probleme.
„Da sind wir“ ist ein magischer Roman.

Ronnie Dean wird wegen den Bombenhagel aufs Land evakuiert. Sein Schicksal, ist das erste mal, das die Kinder nicht leiden müssen.
Er wird wie ein eigenes Kind aufgenommen. Von Erik lernt er das Zaubern.
Dadurch wird der Roman etwas abstrakt.
Als Ronnie eine Assistentin Evi bekommt, treten sie auf und werden bekannt. Mit dem Entertainer Jack werden sie ein Dreigespann.
Die Geschichte geht etwas durcheinander. Man muss aufpassen wer gerade spricht und welche Zeit es gerade ist.

Dann geschieht ein Rätselhafte Geschichte. Ich hätte gerne mehr von Ronnie erfahren.
Die Geschichte ist vielschichtig und interessant und geht über 50 Jahre.
Der Roman ist rätselhaft und wunderbar.