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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

Interessante Zeitgeschichte

City of Girls
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City of Girls ist ein brillanter Roman von der Autorin Elizabeth Gilbert. Mir ist das Buch mit dem wunderbaren Cover aufgefallen.

Im diesem Roman beschreibt die exzentrische 93jährige Vivian aus New ...


City of Girls ist ein brillanter Roman von der Autorin Elizabeth Gilbert. Mir ist das Buch mit dem wunderbaren Cover aufgefallen.

Im diesem Roman beschreibt die exzentrische 93jährige Vivian aus New York ihr Leben.
Angela teilt ihr mit , das ihre Mutter gestorben ist. Vivian war mit Angelas Vater, der ein großes Kriegstrauma hat, befreundet.
Aufgewachsen ist sie in der Provinz. Sie war noch jung, als sie zu ihrer Tante Peg nach New York kam. Peg betreibt ein kleines Theater.
Nach dem Krieg gründete sie mit einer Freundin eine Boutique für Brautkleider.
Das war interessant, da hätte ich gerne mit genäht.

Elizabeth Gilbert beschreibt die Lage und Empfindungen seit 1940. Sie hat sehr gut recherchiert. So konnte man sich in die Zeit gut hineindenken. Sie besticht durch ihren guten Stil, faszinierend.

Der Roman hat mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 24.05.2020

Kirchenbau

Der Turm aus Licht
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Von der Autorin Astrid Fritz habe ich schon vieles gelesen. Sie ist eine routinierte Schreiberin historischer Romane.
In dem Roman „Der Turm aus Licht“ sind die Schauplätze Straßburg und Freiburg, Ende ...

Von der Autorin Astrid Fritz habe ich schon vieles gelesen. Sie ist eine routinierte Schreiberin historischer Romane.
In dem Roman „Der Turm aus Licht“ sind die Schauplätze Straßburg und Freiburg, Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Die geschichtlichen Hintergründe sind detailliert getroffen.
Es ist faszinierend wie die Autorin Ihre Personen ins Bild bringt. Sie schafft es den Leser in der Geschichte alles mit erleben zu lassen..
In Freiburg soll eine besondere Kirche geschaffen werden, die besonders protzig, mit dem höchsten Turm der Welt, werden soll. Die Steinmetze arbeiten an dem Werk und die Grafen, verprassen das Geld in Kriegen und Intrigen.
Es ist oft erschütternd, wie viel Leid hinter den Türen stattfindet.

Astrid Fritz erzählt den Roman bewegend und wunderbar. Sie konnte mich wieder fesseln.
Ihre Romane sind immer ein Highlight.

Veröffentlicht am 21.05.2020

Spannend

No Mercy. Rache ist weiblich
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Die schwedische Schriftstellerin Camilla Läckberg hat schon viele Krimis geschrieben. Ich habe schon einige Bücher von ihr genossen.

„No Mercy. Rache ist weiblich“ hat zwar eine Story, die nicht unbedingt ...


Die schwedische Schriftstellerin Camilla Läckberg hat schon viele Krimis geschrieben. Ich habe schon einige Bücher von ihr genossen.

„No Mercy. Rache ist weiblich“ hat zwar eine Story, die nicht unbedingt neu ist, aber sie hat sie toll gestaltet.

Es geht um drei Frauen, Ingrid, Victoria und Brigitta. Von ihnen gibt es abwechselnd eigene Kapitel. Einige sind kurz, was die Spannung in die Höhe treibt.
Von außen sehen die Beziehungen gut aus, aber hinter den Türen sieht es traurig aus. Die Schicksale sind ganz verschieden. In diesem Krimi zeigt Camilla Läckberg, wie sich die Frauen rächen.
Der Schreibstil ist gut und genial.
Absolut fesselnd und zu empfehlen.

Veröffentlicht am 21.05.2020

Isländer Flair

Der Sommer der Islandtöchter
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„Der Sommer der Islandtöchter“ von der Schriftstellerin Karin Baldvinsson ist ein netter interessanter Roman. Die Geschichte spielt mit Monika 1978 und mit Hannah 2018 auf Island.
Monika verlebt mit ...



„Der Sommer der Islandtöchter“ von der Schriftstellerin Karin Baldvinsson ist ein netter interessanter Roman. Die Geschichte spielt mit Monika 1978 und mit Hannah 2018 auf Island.
Monika verlebt mit ihren Eltern einen Sommer da. Sie ist in Lüneburg verlobt, aber sie verliebt sich in einen Isländer. Das unterbinden die Eltern aber schnell.

Hannah lebt in Scheidung und zieht nach einem Schicksalschlag nach Island. Sie kann ihren Beruf nicht mehr ausführen.
Ihre Vermieterin bietet ihr einen Job in ihrem Laden an und Hanna h nimmt an.

Sie entdeckt in einem Abstellraum Möbel mit einer ihr bekannten Malerei. Ihre Mutter, mit der sie keinen guten Kontakt hat, hat solche Bilder gemalt.

Die Autorin schafft es gekonnt die Emotionen der Personen, gut darzustellen. Man lernt die Landschaft bildhaft kennen.
Es ist ein gut gemachter Frauen- und Liebesroman.



Veröffentlicht am 20.05.2020

Abschied

Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand
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Die Italienische Schriftstellerin Nadia Terranova hat schon Kinder und Jugendbücher geschrieben.

„Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand“ ist ihr Romandebüt, das in Italien schon einige ...


Die Italienische Schriftstellerin Nadia Terranova hat schon Kinder und Jugendbücher geschrieben.

„Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand“ ist ihr Romandebüt, das in Italien schon einige Preise bekam.

Idas Mutter lebt in Messina. Sie bittet Ida zu kommen, weil sie das Haus erst renovieren und dann verkaufen will. Es gibt viel auszuräumen. Vor über zwanzig Jahren war ihr depressiver Vater einfach verschwunden.
Ida war ein Vaterkind. Die Erinnerungen kommen jetzt wieder hoch. Die Mutter musste immer für die Familie arbeiten.
Ich finde es schade, das Ida mit ihr hadert. Gut als Kind hat sie es ungerecht gefunden, wenn die Mutter mit ihrem Mann mal stritt.
Langsam müsste Ida das verstehen.

Die Autorin schreibt diese Erinnerungen sensibel und detailliert. Dieser Roman ist ihr ungeheuer gut gelungen.
Ich würde gern mehr von ihr lesen.