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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

gelungener Auftakt

Josh & Emma: Soundtrack einer Liebe (Band 1)
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"Soundtrack einer Liebe", der erste Band der "Josh & Emma"-Dilogie, ist erstmals im Jahr 2014 veröffentlicht worden und bekommt nun, sechs Jahre später, eine Neuauflage spendiert. Da ich das Buch damals ...

"Soundtrack einer Liebe", der erste Band der "Josh & Emma"-Dilogie, ist erstmals im Jahr 2014 veröffentlicht worden und bekommt nun, sechs Jahre später, eine Neuauflage spendiert. Da ich das Buch damals nicht gelesen habe, wollte ich der Geschichte nun eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist unterhaltsam und stellenweise auch sehr romantisch, ohne jedoch dabei nicht allzu kitschig zu wirken. Sina Müller hat zwar hier und da in die Klischeeschublade gegriffen, allerdings hat mich dies nicht wirklich gestört, da dabei alles im Rahmen geblieben ist. Die Figuren werden dazu gut gezeichnet und man lernt sie ausreichend kennen, um eine kleine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Mir hat zwar stellenweise eine gewisse Weiterentwicklung gefehlt, allerdings hoffe ich, dass diese noch im zweiten Band erfolgen wird.

Erzählt wird dabei die Geschichte von Josh und Emma. Emma ist ein bodenständiges Mädchen, das gerade ihr Abitur macht und sich gleichzeitig auf ihr Studium in einer fremden Stadt vorbereitet. Sie ist sympathisch, zielstrebig und hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Auf einer Party trifft sie auf Josh, der ihr direkt sympathisch ist. Die beiden genießen dabei die gemeinsame Zeit, bis Emma herausfindet, dass Josh ein erfolgreicher Popstar ist, der der Schwarm aller Mädchen ist. Für Emma stellt sich dabei schnell die Frage, ob die beiden überhaupt eine Chance haben, wo doch beide ganz andere Vorstellungen von der Zukunft haben.

Hierbei hat die Autorin die Geschichte recht authentisch geschrieben und nicht allzu überspitzt, was mir besonders gut gefallen hat. Die Konstellation "Popstar trifft auf Normalo" gibt es zwar wie Sand am Meer, allerdings hat mir die Geschichte trotzdem gut gefallen und bietet doch etwas ganz Eigenes, was man besonders den Figuren zu verdanken hat.

Somit hat mir der erste Band der "Josh & Emma"-Dilogie aufgrund eines angenehmen Schreibstils und sympathischer Figuren gut gefallen und ich bin schon sehr auf den zweiten BAnd "Portrait einer Liebe" gespannt.

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Veröffentlicht am 27.05.2020

unterhaltsam und magisch

Magic Maila (Band 1)
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Da ich Marlie Arold vor vielen Jahren ganz gerne gelesen habe, hatte ich mal wieder große Lust auf eine weitere Geschichte von ihr. Meine Wahl fiel dabei auf ihr neuestes Werk "Verhext noch mal!", das ...

Da ich Marlie Arold vor vielen Jahren ganz gerne gelesen habe, hatte ich mal wieder große Lust auf eine weitere Geschichte von ihr. Meine Wahl fiel dabei auf ihr neuestes Werk "Verhext noch mal!", das gleichzeitig der Auftakt der "Magic Maila"-Reihe ist. Obwohl ich mir nicht viel dabei erhofft habe, habe ich eine unterhaltsame und magische Geschichte bekommen, die ich gerne gelesen habe.

Marliese Arold erzählt dabei Mailas Geschichte nicht nur sehr flüssig, locker und unterhalsam, sondern hat hierbei eine tolle Welt geschaffen, in der Fabelwesen und Hexen ein Zuhause gefunden haben. Diese Welt ist gut und detailliert ausgearbeitet und sprüht nur so vor lauter Magie. Die Figuren sind gut gezeichnet, man lernt sie ausreichend kennen und ich konnte besonders die 13-jährige Maila ins Herz schließen.

Maila muss in die Menschenwelt reisen, nachdem gleich mehrere magische Gegenstände und Wesen in die Menschenwelt gelangt sind. Gemeinsam mit ihrer Tante Juna versucht Maila die Wesen und Gegenstände wieder einzufangen, um sie zurück in ihre Welt zu bringen, was sich jedoch als schwierig herausstellt und mit etlichen Stolpersteinen geebnet ist. Dies wird von Maila sehr unterhaltsam und altersgerecht aus der Ich-Perspektive erzählt wird, sodass man ihre Eindrücke dabei bestens miterlebt.

Da die Geschichte doch sehr plötzlich endet, sind noch einige Fragen zu Mailas Welt und ihrer Tante Juna offen und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit ihr und ihrer Familie weitergehen wird.

Kurz gesagt: "Verhext noch mal!" ist eine unterhaltsame und magische Geschichte voller Zauberei und Sprünge zwischen Menschen- und Zauberwelt, was mir insgesamt gut gefallen hat. Ich freu mich bereits auf den zweiten Band "Verflixte Zauberei!", der zum Glück schon bald erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Würdiger Abschluss

Fire Queen
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Nachdem mir bereits der erste Band "Cold Princess" sehr gefallen hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch den zweiten und letzten Band der "Cosa Nostra"-Dilogie lesen möchte. Bei "Fire Queen" habe ...

Nachdem mir bereits der erste Band "Cold Princess" sehr gefallen hat, stand für mich schnell fest, dass ich auch den zweiten und letzten Band der "Cosa Nostra"-Dilogie lesen möchte. Bei "Fire Queen" habe ich mir eine ähnlich spannende und ereignisreiche Fortsetzung der Mafiageschichte gewünscht und ich wurde nicht enttäuscht.

Vanessa Sangue erzählt die Geschichte rund um Saphira und Madox weiterhin sehr spannend. Die Geschichte liest sich flüssig, ist actiongeladen und stellenweise sehr roh, was jedoch insgesamt gut zum Setting passt. Die Figuren entwickeln sich allesamt sehr gut, entpuppen sich stellenweise zu Sympathieträgern und ihr handeln ist trotz einiger Brutalität aufgrund der Feindschaften unterinander nachvollziehbar.

Da "Cold Princess" sehr überraschend endete, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Saphira weitergehen wird, denn nach dem Verrat von Madox, der sich als Oberhaupt der Varga-Familie entpuppt hat, hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. Saphira ist nicht nur verletzt und ihr eigener Clan zerschlagen, sondern vor allem ihr Herz leidet unter dem großen Verrat. Sie rappelt sich jedoch schnell wieder auf und möchte Rache an Madox und seiner Familie nehmen und ahnt dabei nicht, in welcher Gefahr sie sich tatsächlich befindet.

Das Ende ist zwar an sich ein wenig vorhersehbar, sodass da keine große Spannung oder Überraschung mehr aufkam, allerdings war der Weg bis dahin sehr interessant und mit einigen spannenden Wendungen gespickt, was mir wiederum sehr gefallen hat.

Kurz gesagt: Mit "Fire Queen" hat Vanessa Sangue ein würdiges Ende der "Cosa Nostra"-Dilogie geschrieben, das mich mit einer actiongeladenen und spannenden Handlung und interessanten Figuren überzeugen konnte. Ich bin somit schon auf weitere Bücher von der Autorin gespannt.

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Veröffentlicht am 24.05.2020

gelungene Fortsetzung mit schwieriger Thematik

Bittersweet Always (Gray Springs University 2)
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Da mir der erste Band "Suddenly Forbidden" gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt und zeitnah den zweiten Band "Bittersweet Always" lesen. Hier habe ich mir eine ähnlich emotionale und packende Geschichte ...

Da mir der erste Band "Suddenly Forbidden" gut gefallen hat, wollte ich auch unbedingt und zeitnah den zweiten Band "Bittersweet Always" lesen. Hier habe ich mir eine ähnlich emotionale und packende Geschichte gewünscht und genau das erhalten, sodass ich nicht enttäuscht wurde.

Obwohl ich den Schreibstil im ersten Band noch ein wenig kritisiert habe, weil ich das Denglische bei den Dialogen als unpassend empfand, hat mich der Schreibstil in diesem Band mehr begeistert, denn die Autorin hat eine ordentliche Schippe draufgelegt und die Geschichte noch emotionaler und schöner geschrieben und auch die Dialoge wirken hier deutlich besser ausgearbeitet. Auch die Figuren sind sehr gut gezeichnet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Nachdem man bereits im ersten Band Daisy und Quinn kennen lernen durften, bekommt man es nun mit Pippa und Toby zu tun, die man bereits auch im ersten Band kurz kennen lernen durften. Die beiden passen auf eine gute Art perfekt zueinander, allerdings haben beide ihre ganz eigenen Sorgen und Ängste und auch Depressionen spielen hierbei eine sehr große Rolle, was in jeder Beziehung schwierig ist und bis an die Grenzen führen kann.

Dies wird von der Autorin auch sehr gut aufgezeigt, denn Tobys Ängste und Depressionen und somit auch viele Unsicherheiten werden sehr authentisch beschrieben. Seine oft sprunghaften Gedanken und seine Gefühle haben mich sehr berührt und ich konnte auch Pippas Ängste und Bedenken im Bezug auf die Beziehung sehr gut verstehen, denn auch sie musste bereits in ihrer Familie erleben, was es bedeutet, wenn jemand an einer psychischen Erkrankung leidet.

Auch das Cover sieht sehr ansprechend aus und hat mich direkt angesprochen. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die zwar bereits etwas zu viel verrät, jedoch dennoch mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: "Bittersweet Always" ist ein wunderbarer und emotionaler zweiter Band der "Gray Springs University"-Trilogie und überzeugt mit wichtigen Themen, die authentisch erzählt werden und Figuren, in die man sich gut hineinversetzen kann. Ich kann somit nur eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Gute Mafiageschichte mit ordentlich Frauenpower

Cold Princess
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Lange Zeit war ich sehr skeptisch, ob mir "Cold Princess", Band 1 der "Cosa Nostra"-Dilogie, wirklich gefallen könnte, da mir die Kurzbeschreibung anfänglich nicht gänzlich zugesagt hat. Mittlerweile bin ...

Lange Zeit war ich sehr skeptisch, ob mir "Cold Princess", Band 1 der "Cosa Nostra"-Dilogie, wirklich gefallen könnte, da mir die Kurzbeschreibung anfänglich nicht gänzlich zugesagt hat. Mittlerweile bin ich jedoch endlich über meinen Schatten gesprungen und habe es nicht bereut, denn "Cold Princess" konnte mich mit interessanten Figuren und einer eher untypischen Liebesgeschichte überzeugen.

Vanessa Sangue hat hier eine spannende und ereignisreiche Mafia-Geschichte mit vielen Wendungen geschaffen, die sich actionreich, brutal, aber auch mindestens genauso flüssig lesen lässt. Die Figuren sind interessant, teilweise sympathisch, düster und vielseitig. Allen voran hat mir Saphira sehr gut gefallen.

Saphira ist Mitglied und Anführerin einer mächtigen Mafiafamilie und hat in ihrer Heimatstadt Palermo das Sagen. Dabei ist sie nicht das sanfte und gnädige Püppchen, sondern kann auch sehr hart austeilen, wird geachtet, respektiert und gefürchtet. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die mal etwas ganze anderes ist als die üblichen shoppingwütenden und unsicheren Püppchen, die man sonst so in dem Genre vorfindet.
Um den Tod ihrer Familie zu rächen, geht Saphira über Leichen und engagiert Madox als Auftragskiller und Leibwächter. Dieser schafft es jedoch auch gleichzeitig in ihr Herz, was zu einigen doch recht harten, aber auch durchaus prickelnden Momenten führt.

Allgemein handelt es sich hierbei nicht um eine typische romantische Liebesgeschichte, sondern um eine Geschichte, die mit Angst und Gewalt geprägt ist. Die Liebe zwischen Madox und Saphira ist sehr roh, nicht immer sinnlich oder gar romantisch, sondern auch oftmals recht nüchtern, sodass sich "Cold Princess" sehr von anderen Büchern unterscheidet, was ich jedoch sehr gut finde.

Somit hat mir "Cold Princess" insgesamt gut gefallen und mich mit einer spannenden Liebesgeschichte und vielen Actionszenen n den Bann ziehen können. Der zweite und letzte Band "Fire Queen" muss somit ebenfalls direkt gelesen werden.

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