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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2021

Eigenwillige Ermittlerin

Zicke, zacke, tot
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Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass es sich bei Karin Schneider um eine sehr eigenwillige Person handelt. Sie ist eigentlich eine Privatperson, ermittelt aber nun schon in ihrem dritten Fall. ...

Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass es sich bei Karin Schneider um eine sehr eigenwillige Person handelt. Sie ist eigentlich eine Privatperson, ermittelt aber nun schon in ihrem dritten Fall. Dabei lässt sich sehr von sehr viel Gefühl und wenige Verstand leiten. Das war für mich etwas schwierig, weil ich ihre Handlungen oft nicht so ganz nachvollziehen konnte. Etwas mehr gesunden Menschenverstand hätte ich gerne gesehen. Vielleicht liegt es aber auchd aran, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht kenne und mir der Quereinstieg etwas schwer viel.

Insgesamt bietet der Krimi aus Niederbayern gute Unterhaltung und viel Lokalkolorit. Wer sich nicht an einer eigenwilligen, manchmal etwas verrückten Hautfigur stört, wird sich hier gut unterhalten fühlen.

Veröffentlicht am 11.07.2020

Da ist noch Spiel

Mordsreise
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil mir die Kurzbeschreibung gefallen hatte undauch die Szenerie. Ich freue mich auch immer darauf, neue Autoren kennen zu lernen und neue Orte. Leider konnte mich ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil mir die Kurzbeschreibung gefallen hatte undauch die Szenerie. Ich freue mich auch immer darauf, neue Autoren kennen zu lernen und neue Orte. Leider konnte mich das Buch dann nicht wirklich überzeugen. Der Fall war nicht so richtig spannend und auch die Figuren waren nicht sonderlich tiefgründig. Dahätte ich mir mehr Tiefgang und Authentizität gewünscht. Die Handlung war auch nicht immer logisch, da hätte man mehr rausholen können. Die Hauptfigur fand ich nett, sie hat Potenzial, finde ich. Auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten haben mir gefallen und haben für gute Unterhaltung und Flair gesorgt. Vielleicht hilft es, wenn man die Vorgängerbücher kennt und so schon etwas mehr drin ist. Sollte es ein weiteres Buch geben, würde ich gerne nochmal mit den Damen unterwegs sein und schauen, ob wir uns dann besser verstehen.

Veröffentlicht am 27.05.2020

Spannend, aber nicht ganz klar

Das Echo der Wahrheit
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn die Meinungen gehen ja ziemlich auseinander. So was finde ich dann immer ganz besonders faszinierend und ich bilde mir gerne meine eigene Meinung.
Das Buch ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn die Meinungen gehen ja ziemlich auseinander. So was finde ich dann immer ganz besonders faszinierend und ich bilde mir gerne meine eigene Meinung.
Das Buch ist anfangs sehr spannend und voller Tempo, gegen Ende hin allerdings leider nicht mehr so ganz klar und teilweise fast schon verworren. Dafür gibt es leider zwei Punkte Abzug. Es wäre vielleicht gut gewesen, wenn der Autor das Buch nicht einfach nur wieder aus der Schublade genommen hätte, sondern auch nochmal überarbeitet hätte. Das hätte sich bestimmt gelohnt, denn der Auftakt und die Idee sind wirklich gut.
Insgesamt ein spannendes und interessantes Buch, das zeigt, dass es die eine Wahrheit nicht gibt. Und schon gar nicht, wenn verschiedene Menschen verwickelt sind und das Geschehen Jahre her ist.

Veröffentlicht am 21.05.2020

Etwas sperrig

Verkauft
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Bei diesem Buch war ich etwas überrascht, wie sperrig ich es fand, nachdem ich die Leseprobe eigentlich ganz gut fand. Schon nach wenigen Seiten war ich von der Hauptfigur ziemlich genervt und das hat ...

Bei diesem Buch war ich etwas überrascht, wie sperrig ich es fand, nachdem ich die Leseprobe eigentlich ganz gut fand. Schon nach wenigen Seiten war ich von der Hauptfigur ziemlich genervt und das hat natürlich die ganze Lektüre nicht gerade einfacher oder schöner gemacht. Ich musste mich immer wieder aufraffen, das Buch weiterzulesen, obwohl die Kriminalgeschichte dahinter eigentlich ganz gut ist. Allerdings leider auch nicht ausgefeilt oder komplex. Leider ist es bei mir so, dass ich Bücher nicht gerne lese, wenn ich mich mit der Hauptfigur so gar nicht verstehe ... sie kann gerne Ecken und Kanten haben, aber hier war es mir leider zu viel. Dementsprechend holprig war dann auch das Lesen für mich. Auch die Nebenfiguren fand ich eher unsympathisch, vor allem die Mutter von Anna und ihren Liebhaber. Auch blieben die Figuren seltsam blass, fast leblos.
Es ist bereits der vierte Band der Reihe, vielleicht lag es auch daran – obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass mir etwas fehlt als Quereinsteiger. Hier war die Auflistung der Figuren mit einigen Hinweisen zu ihrer Person am Anfang des Buches recht hilfreich.
Das Buch war mir insgesamt zu wenig spannend, zu schräg und zu viel Beziehungsgemenge ohne große Abwechslung oder Überraschung. Mir war es leider zu viel gewollt und der Humor war nicht meiner. Wer es eher cosy mag und ein bisschen verwickelt, ist hier richtig.

Veröffentlicht am 28.03.2020

Leider nicht ganz meins

Haarmann
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich schon so viel davon gehört hatte. Und auch, weil ich die Zeit, in der es spielt, sehr interessant finde. Ich denke, man weiß oft viel zu wenig über die ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich schon so viel davon gehört hatte. Und auch, weil ich die Zeit, in der es spielt, sehr interessant finde. Ich denke, man weiß oft viel zu wenig über die Geschichte des eigenen Landes. Umso schöner ist es dann, da etwas Nachhilfe in Romanform zu bekommen.
Leider war ich dann doch enttäuscht. Schon schnell habe ich gemerkt, dass der Schreibstil des Autoren leider überhaupt nicht der meine ist. Ich mochte die kurzen, oft wie abgehackten Sätze nicht. Das Ganze wirkt dadurch auch seltsam entrückt, weil es so emotionslos und sachlich beschrieben ist. Daher tat ich mich mit dem Buch auch echt schwer und musste mich immer wieder bemühen, weiter zu lesen. Dabei ist die eigentliche Geschichte durchaus spannend und interessant. Aber eben schwer zu lesen.
Der Kriminalfall ist gut recherchiert, überhaupt erfährt man viel über die damalige Zeit. Die Zustände und die Politik in der Weimarer Republik werden ausführlich beschrieben und das fand ich interessant. Allerdings hätte es manchmal durchaus auch ein bisschen weniger getan.
Insgesamt hat mir leider die Spannung etwas gefehlt und der Roman wirkte stellenweise zu sehr wie ein Sachbuch. Schade, denn die Geschehnisse um Haarmann sind spannend und man hätte mehr daraus machen können.