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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2017

Unerwartet

Ich bin kein Serienkiller
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Ich bin kein Serienkiller ist der Auftakt einer Trilogie von Dan Wells, angesiedelt im Thrillergenre. Es thematisiert den 15-jährigen John der früh merkt, das er anders ist als andere Menschen. Ihm fällt ...

Ich bin kein Serienkiller ist der Auftakt einer Trilogie von Dan Wells, angesiedelt im Thrillergenre. Es thematisiert den 15-jährigen John der früh merkt, das er anders ist als andere Menschen. Ihm fällt es schwer Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen und beschäftigt sich stattdessen lieber mit Serienkillern. Seine Recherchen über Serienkiller veranlasst ihn dau anzunehmen er könnte selbst zu einem werden ,denn er hat nicht nur viele Charaktereigenschaftwn die übereinstimmen, sondern auch eine besondere Neigung zu Leichen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und in Verbindung mit der ansprechenden Gestaltung des Buches, ist es eine Geschichte die weder langatmigg noch langweilig ist. Jedch wartet der Autor nach etwa 100 Seiten mit einer ungewöhnlichen Handlung auf.

Ab diesem Zeitpunkt driftet die Geschichte leider von einer sehr interessanten und ungewöhnlichen Thriller in eine unglaubwürdige Mordserie mit starken Fantasy Elementen ab, die keine wirkliche Funktion haben.

Herausragend sind die analytischen Gespräche zwischen dem Jungen John und seinem Psychater Dr. Nebelin, die interessante Blickweisen in die Psyche von Serienkillern oder Mördern im allgemeinen zulassen.

Alles ist allen ist dieses Buch leider kein must-read, weshalb und ob es such lohnt die beiden Folgebäbde zu lessen stelle ich auch in Frage.

Veröffentlicht am 04.02.2017

Kurz und Knackig!

Ein Gesicht in der Menge
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Eine Kurzgeschichte mit etwas mehr als 50 Seiten im Stile einer Weihnachtsgeschichte (ohne jedoch das Thema Weihnachten anzuschneiden), in der Dave unangemeldet Besuch von bereits verstorbenen Personen ...

Eine Kurzgeschichte mit etwas mehr als 50 Seiten im Stile einer Weihnachtsgeschichte (ohne jedoch das Thema Weihnachten anzuschneiden), in der Dave unangemeldet Besuch von bereits verstorbenen Personen seiner Vergangenheit erhält.

Wie bei Kurzgeschichten so üblich ist der Einstieg in die Geschichte abrupt und sowohl Hintergrundinformationen und Aussage der Geschichte lassen Spielraum für Spekulationen.

Alles in allem ist « Ein Gesicht in der Menge » eine solide Kurzgeschichte, mit der kleinen Besonderheit, dass sich die Rahmenhandlung zu 90 Prozent mit unterschiedlichen Baseballspielen verbindet. Für Leser ohne Interesse an Baseball oder Sport kann das vielleicht dem Lesevergnügen einen kleinen Dänpfer verpassen.

Veröffentlicht am 02.02.2017

Wikipeter, Handi & Co.

Kennense noch Blümchenkaffee?
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Renate Bergmann ist eine rüstige Rentnerin, die sich mit viel Humor der modernen Zeit und ihren Veränderungen mit einer guten Portion schwarzem Humor stellt. Renate schafft die perfekte Kombination aus ...

Renate Bergmann ist eine rüstige Rentnerin, die sich mit viel Humor der modernen Zeit und ihren Veränderungen mit einer guten Portion schwarzem Humor stellt. Renate schafft die perfekte Kombination aus alt und neu, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmeb.

Wer jetzt allerdings ein richtiges Buch erwartet der wird etwas enttäuscht sein und sich auf eines der Vorgänger, wie «Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker», des Autors unter diesem Pseudonym einlassen müssen. Wer aber schon immer einmal wissen wollte, was es mit diesem berühmten Wikipeter auf sich hat, oder was genau eine Aussteuertruhe ist, der ist hier genau an der richtigen Adresse.

Für eine kurze Unterhaltung zwischendurch ist die "etwas" dünnere und lustigere Version eines Lexikon von Renate Bergmann definitiv zu empfehlen.

Veröffentlicht am 21.01.2017

Es hätte so gut sein können...

Das Geheimlabor
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Das Geheimlabor ist ein Thriller der überaus bekannten und beliebten Autorin der Rizoli & Isle Reihe. Alles beginnt mit einer dramatischen Verfolgungsjagd und einem folgen schweren Verkehrsunfall, der ...

Das Geheimlabor ist ein Thriller der überaus bekannten und beliebten Autorin der Rizoli & Isle Reihe. Alles beginnt mit einer dramatischen Verfolgungsjagd und einem folgen schweren Verkehrsunfall, der beiden Schicksale von Victor und Cathy unwiederuflich miteinander verknüpft. Cathy, die auf einer abgelegenen Landstraße und tiefsten Regen auf dem Weg ist eine alte Schulfreundin zu besuchen, fährt den bereits Lebensgefährlich verletzten Victor an und gerät von da in einen Strudel Ereignisse die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Die einzige Person auf die sie sich jetzt noch verlassen kann ist der geheimnisvolle Victor, denn Cathy ist in Lebensgefahr.

Die Erwartungen an einen Roman von Tess Gerritsen liegen hoch, auch wenn es kein neuer Teil ihrer berühmten Kriminalrreihe ist, aber dieser Thriller ist leider nur mittelmäßig.

Die Story ist vielversprechend und hätte alles was es braucht um erstklassige Unterhaltung zu bieten. Spannung, Dramatik, Verschwörungen, Romantik und sogar eine gute Portion an schwarzem Humor wird geboten. Leider schaffen es die beiden Protagonisten nicht die Geschichte zu transportieren, ihre Handlungen sind vorhersehbar und oberflächlich. Insbesondere Cathy bleibt für den Leser unnahbar und ihre persönliche Entwicklung kann nur wenig glaubhaft transportiert werden.

Eimal abgesehen von ihrem Protagonisten Duo, stell Tess Gerritsen mit ihren neben Charackteren einmal mehr ihr schriftstellerischisches Talent unterm Beweis. Sowohl Victors alte Studienkollegen, die etwas an die Nerds der Big Bang Theory erinnern, als auch der etwas eigenwillige aber motivierte Ermittler lassen die Geschichte aufleben.

Das Geheimlabor ist ein solider Thriller, schraubt man erstmal seine Erwartungen etwas herunter und erwartet keine große Meisterleistung, hat er das Potenzial zu guter und kurzweiliger Unterhaltung.

Veröffentlicht am 18.01.2017

Ich wünschte es wäre so viel mehr als das ...

Total verliebt
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Die Protagonisten Drew und Fable hatte in ihrem Leben, das bisher komplett getrennt von einander velief, viele Schwierigkeiten zu bewältigen. Ihrer vorangegangenen, Lebensumstände entsprechend, die nebenbei ...

Die Protagonisten Drew und Fable hatte in ihrem Leben, das bisher komplett getrennt von einander velief, viele Schwierigkeiten zu bewältigen. Ihrer vorangegangenen, Lebensumstände entsprechend, die nebenbei gesagt nicht unterschiedlicher hätten sein können, sind die beiden Protagonisten schwierige Charaktere, denen es schwer fällt sich zu öffnen und anderen zu vertrauen.
Zu Beginn der Geschichte wird Fable von Drew dafür bezahlt eine Woche lang seine Freundin zu spielen und mit ihm nach Hause zu seinem Vater und seiner Stiefmutter zu fahren. Drew hat sie ausgesucht, weil sie den Ruf einer Dorfschlampe hat und er sich dadurch weniger Komplikationen verspricht.

Leider ist die Handlung für die meisten noch kommenden Ereignisse bereits nach einigen Seiten komplett vorhersehbar. Ich hätte mir da wirklich gerne mehr Drama gewünscht bzw. besser in die Story integriert. Jegliche Charaktere handeln ohne Bindung zueinander, geschweige denn ist es dem Leser möglich eine Bindung aufzubauen, da alles was einem präsentiert wird nur oberflächlich angekratzt wird. Obwohl aus immer wechselnden Perspektiven geschrieben wurde, konnte ich Drew noch am ehesten nachvollziehen.

Die Grundidee der Story, die hier von Monica Murphy in knapp 300 Seite umgesetzt wurde, hätte durchaus Potenzial gehabt. Es scheiterte leider an der fast lieblos wirkenden Umsetzung. Dabei bin ich mir sicher das Monica Murphy mit ihrem einprägsamen und einfachen Schreibstil einen ganz tollen Roman hätte schreiben können. So allerdings, hat sich dieses doch recht kurze Buch gezogen wie Kaugummi.

Es ist bestimmt kein schlechter Roman, insbesondere zu empfehlen für einen Sommerurlaub, wenn es einen nach einer locker, leichten fast schon trivialen Lektüre verzehrt. Auch für Fans des New Adult Genres ist es mit Sicherheit ein solider Serienauftakt ihrer Lieblingsautorin.

Ich persönlich tue mich leider etwas schwer mit together forever und denke es könnte sehr viel besser sein, wenn die Handlung nicht so vorhersehbar gewesen wären und die Personen so oberflächlich.

Dies wäre bestimmt ein Buch gewesen das mir mit 14 wesentlich besser gefallen hätte als jetzt. Außerdem positiv anzumerken ist die Tatsache das sich der Roman in Sachen Sex Szenen und vulgärer Ausdrucksweise zurück hält. Allerdings, ganz dem Genre entsprechend, gibt es eine außreichende Menge davon und keiner muss auf was verzichten.