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Veröffentlicht am 24.11.2020

Ein sehr schönes Hörbuch

Anne auf Green Gables
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Die Geschwister Marilla und Mathew Cuthbert sind nicht mehr die Jüngsten und brauchen deswegen Unterstützung auf ihrer Farm, weswegen sie einen kleinen Jungen adoptieren wollen. Doch als Mathew das Waisenkind ...

Die Geschwister Marilla und Mathew Cuthbert sind nicht mehr die Jüngsten und brauchen deswegen Unterstützung auf ihrer Farm, weswegen sie einen kleinen Jungen adoptieren wollen. Doch als Mathew das Waisenkind am Bahnhof abholen will, muss er feststellen, dass statt einem Jungen der rothaarigen Wirbelwind Anne auf ihn wartet.
Eins ist klar: Anne muss zurück ins Waisenhaus; Denn wie soll ein kleines Mädchen schon auf einer Farm helfen?
Doch schon bald schließen die Geschwister die lebensfrohe Anne in ihr Herz und denken gar nicht mehr daran, sie weg zu schicken…

Die Protagonistin Anne ist von Grund auf fröhliches und aufgewecktes Kind mit einer Menge Fantasie. So hält sie ihre Mitmenschen ordentlich auf Trapp und erlebt immer neue Abenteuer. Man kann gar nicht anders, als sie liebgewinnen.
Auch alle Nebencharakteren sind sehr sympathisch, wodurch einfach eine tolle Atmosphäre geschaffen wird.

Besonders viel zum Inhalt sagen, brauche ich wahrscheinlich nicht, da „Anne auf Green Gables“ einfach ein zeitloses Kinderbuch ist.
Annes Abenteuer mögen zwar nicht besonders „spannend“ sein, dafür sind sie um so herzlicher und laden zum wohlfühlen ein.
Auch als Hörbuch hat mir Annes Geschichte sehr gut gefallen. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und spricht sehr deutlich. Zum Teil auch sehr langsam, was mich aber nicht weiter gestört hat. So war das Hörbuch perfekt zum Entspannen geeignet.

Insgesamt ein sehr schönes Hörbuch, das die Geschichte zu neuem Leben erweckt.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Ein toller Abschluss!

Marriage on Madison Avenue
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Die Ausgangssituation ist etwas kontrovers: Die Geliebte (Naomi), die Freundin (Audrey) und die Ehefrau (Claire) von Brayden Hayes lernen sich am Tag seiner Beerdigung kennen. Sie werden Freundinnen und ...

Die Ausgangssituation ist etwas kontrovers: Die Geliebte (Naomi), die Freundin (Audrey) und die Ehefrau (Claire) von Brayden Hayes lernen sich am Tag seiner Beerdigung kennen. Sie werden Freundinnen und schließen den Pakt, sich gegenseitig vor Idioten wie Brayden zu schützen. In den drei Bände der Reihe dürfen wir jeweils eine der Freundinnen begleiten, wie sie neues Liebesglück findet.

Nachdem Naomi und Claire bereits einen neuen Partner gefunden haben, geht es in diesem Band um Audrey.
Seitdem Audrey herausgefunden hat, dass ihr Freund verheiratet war, glaubt sie nicht mehr daran, dass sie es verdient, ihr Glück zu finden. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihr bester Freund Clarke sie mal wieder als Alibiverlobte benutzt hat, denn wegen ihrer Beziehung zu Brayden hat auch ihr Ruf als Influencerin Schaden genommen. Doch je länger die beiden das glückliche Paar spielen, desto mehr wird die Charade zur Realität…

Zum Schreibstil muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen. Wie bei Band 1 und 2 war er einfach grandios und flüssig zu lesen. Auch das Cover ist wieder toll geworden, wobei mir der Farbton dieses Teils sogar am besten gefällt.

Audrey hat Braydens Betrug sehr schwer getroffen. Früher träumte sie von einer Märchen Hochzeit inklusive Prinz - nun ist sie der Meinung, dass sie diese gar nicht verdient, da sie Claire ihr Glück genommen hat.
Auch Clarke glaubt nicht mehr an Glück in der Liebe, weil sein Ex-Freundin ihn für einen Job hat sitzen lassen, obwohl er sich sehr um sie bemüht hat.
Nach diesen Rückschlägen ist es gerade ihre lange Freundschaft, die sie zu perfekten Partnern macht. Audrey hat ihr Vertrauen in sich selbst verloren und Clarke ist die Person, der sie am meisten traut. Clarke hingegen hat Angst verletzt zu werden und Audrey ist die Person, die ihn noch nie verletzt hat.
Es war einfach zuckersüß zu lesen, wie die beiden langsam ihre Gefühle füreinander entdeckt haben und aus ihrer beständigen Freundschaft sehr viel mehr wurde. Beide Charaktere waren mir sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Wie in den Vorgängern steht in diesem Band natürlich auch wieder die Freundschaft, der drei Frauen, im Vordergrund. Wie schon in den Vorgängern unterstützen die drei sich und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Zwar war ihr Kennenlernen etwas unkonventionell, aber die drei sind über die Büchern hinweg zu einer festen Einheit geworden.
Gut gefallen haben mir auch die „Instagram Posts“. Durch sie konnte man Audreys Beruf noch besser nachvollziehen und hat auch verstanden, dass dieser Beruf nicht immer leicht ist - vor allem wenn das Privatleben nich länger privat sondern Klatschmaterial ist und jeder über einen Urteilt.

Alles in allem für mich der beste Teil der Trilogie, der mit witzigen Dialogen, charmanten Charakteren und einem tollen Setting überzeugen kann.

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Veröffentlicht am 12.06.2020

Mir hat nichts gefehlt!

Find the Girl
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Nina und Nancy sind Zwillinge. Aber nur weil sie äußerlich gleich sind, heißt das noch lange nicht, dass sie auch die selben Interessen haben. Vor allem wegen unterschiedlicher Freundeskreise sind die ...

Nina und Nancy sind Zwillinge. Aber nur weil sie äußerlich gleich sind, heißt das noch lange nicht, dass sie auch die selben Interessen haben. Vor allem wegen unterschiedlicher Freundeskreise sind die beiden sich fremd geworden.
Erst ein Konzert der Band „Chasing Chords“, auf das Nancy Nina mitnehmen muss, bring die beiden wieder näher zusammen. Doch genau dieses Konzert könnte dafür sorgen, dass die Verbindung der beiden für immer bricht, denn Nina lernt dort Chase, den Sänger der Band, kennen, auf den doch eigentlich Nancy steht.
Als Chase dann versucht Nina mit Hilfe eines Hashtags zu finden, bricht Chaos aus...

Der Roman ist abwechselnd aus Ninas und Nancys Perspektive geschrieben. Hierdurch steht vor allem die Beziehung der Schwestern im Vordergrund, was mir sehr gefallen hat, da man so beide Schwester besser kennengelernt hat. Trotzdem ist die Liebesgeschichte nicht zu kurz gekommen.

Nina war mir schnell sympathisch. Sie ist schüchtern, hilfsbereit und steht nicht gern im Mittelpunkt. Mir hat sehr gefallen, wie sie sich entwickelt hat. Denn durch ihre neugewonnene Freundschaft zu ihrer Schwester und der Beziehung zu Chase, gewinnt sie an Selbstvertrauen.
Mit Nancy bin ich am Anfang nicht so gut klargekommen, weil sie auf mich sehr oberflächlich gewirkt hat. Jedoch liegt dies nur daran, dass sie selbst verunsichert ist und gar nicht so selbstbewusst ist, wie sie alle glauben lassen will.

Zu Beginn war es echt traurig, zu lesen, wie wenig sich die beiden eigentlich kennen - obwohl sie doch Schwester sind!
Im Verlauf haben sich die beiden jedoch wieder angenähert und festgestellt, dass sie eigentlich doch nicht so verschieden sind, wie sie dachten.
Beide wachsen über sich selbst hinaus und lernen, zu akzeptieren, dass sie nicht miteinander konkurrieren müssen, denn jede ist auf ihre Art einzigartig.

Alles in allem ein toller Roman über Freundschaft und die oft schwierige Beziehung zwischen Geschwistern, der zeigt, dass Unterschiede meist eine Bereicherung sind.
Mir hat tatsächlich nichts gefehlt!

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Veröffentlicht am 26.08.2019

Ich liebe dieses Buch!

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Ein toller zweiter Band!

Ich habe Band zwei zu „Ophelia Scale“ schon sehnsüchtig erwartet und war so froh es dann Freitag im Buchhandel zu entdecken! Mit dem fiesen Cliffhanger am Ende des ersten Bandes ...

Ein toller zweiter Band!

Ich habe Band zwei zu „Ophelia Scale“ schon sehnsüchtig erwartet und war so froh es dann Freitag im Buchhandel zu entdecken! Mit dem fiesen Cliffhanger am Ende des ersten Bandes musste ich das Buch natürlich gleich nach dem Kauf lesen und ich bin absolut begeistert! Wie der erste Band ist Teil zwei einfach großartig geschrieben.
Band zwei hat mich emotional noch mehr mit genommen als Teil eins. Vieles hab ich so nicht vorausgesehen. In Band zwei wird ratlos an das Geschehen des ersten Bandes angeknüpft.Vor allem die Szenen zwischen Ophelia und Lucien haben es mir total angetan und ich hab die ein oder andere Träne verdrückt. Ich brauche den dritten Band und kann es kaum erwarten, dass er erscheint
Wie Band eins eine totale Lese-Empfehlung! 5/5 Sternen ;*

Veröffentlicht am 06.05.2026

Eine scheinbar perfekte Familie

Alle glücklich
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In „Alle glücklich“ geht es um Nina und Alex sowie ihre Kinder Emilia und Ben, die als Familie auseinanderdriften und ihre Probleme mit sich selbst ausmachen. Im Verlauf der Handlung bricht die Fassade ...

In „Alle glücklich“ geht es um Nina und Alex sowie ihre Kinder Emilia und Ben, die als Familie auseinanderdriften und ihre Probleme mit sich selbst ausmachen. Im Verlauf der Handlung bricht die Fassade immer weiter zusammen, bis nur noch ein Scherbenhaufen übrig bleibt …

Vor dem Lesen wusste ich nicht wirklich, was mich erwartet, da ich bisher kaum Bücher aus dem Genre gelesen habe. Bereits die ersten Seiten haben mich positiv überrascht, da ich sofort in die Handlung gefunden habe. Obwohl in der ersten Hälfte vor allem vom Alltag der Familienmitglieder erzählt wird, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Kira Mohn schildert die alltäglichen Situationen so lebensnah, dass ich mich in Vielem wiedererkannt habe. Aufgrund dieser packenden Erzählweise sowie der kompakten Seitenanzahl konnte ich das Buch innerhalb eines Tages beenden.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der vier Familienmitglieder, die jeweils mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, jedoch alle auf ihre Art und Weise einsam sind. Vor allem der Handlungsstrang von Nina hat mich berührt, da sie als einzige für die Familie kämpft, ihr jedoch kaum Wertschätzung für ihre Care-Arbeit entgegengebracht wird. Eindruck hat bei mir zudem auch der schüchterne Ben hinterlassen, der sich im Internet radikalisiert.

Obwohl mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen hat, sind mir nach dem Lesen noch ein paar Gedanken gekommen, die nur bedingt eine Kritik darstellen. Erstens ist es so, dass nur zwei der vier Geschichten ansatzweise zu einem Abschluss kommen. Dies hängt wahrscheinlich mit Punkt zwei zusammen: Zum Ende hin geht die Alltäglichkeit der Geschichte etwas verloren, da alle Charaktere plötzlich sehr spezifische Probleme haben. Und drittens ist Alex als Figur ziemlich offensichtlich als ‚der Böse‘ angelegt, da an keiner Stelle der Versuch unternommen wird, Sympathie für ihn zu wecken.

Alles in allem ein Roman über eine scheinbar perfekte Familie, der aufgrund der realitätsnahen Erzählweise zum Nachdenken anregt.

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