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Veröffentlicht am 02.07.2020

Sternenfahrt

Sternenfahrt
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Sternenfahrt, von Anja Lehmann

Cover:

Inhalt:
Die wahre Geschichte eines Jungen zwischen Leben und Tod.

Als Raphael drei Monate alt ist, bekommt er plötzlich innere Blutungen. Eine monatelange Suche ...

Sternenfahrt, von Anja Lehmann

Cover:

Inhalt:
Die wahre Geschichte eines Jungen zwischen Leben und Tod.

Als Raphael drei Monate alt ist, bekommt er plötzlich innere Blutungen. Eine monatelange Suche nach der richtigen Diagnose und einer entsprechenden Therapie beginnt.
Bis im letzten Moment eine Lebertransplantation unumgänglich ist und Raphael von seinem Vater einen Teil dessen Leber transplantiert bekommt.

Ein Kampf ums Überleben.

Meine Meinung:
Hoch emotional und zu tiefst berührend wird die schlimme Zeit vom Ausbruch der Krankheit bis zu ihrem voraussichtlichen glücklichen Ende erzählt.

Aus der Sicht der Mutter(die kämpft wie eine Löwin und nie die Hoffnung verliert) und mit Einschüben immer wieder auch aus der Sicht des Babys.

Es ist so unglaublich zu Herzen gehen, zu sehen wie hilflos die Mediziner sich heran tasten müssen. Aber auch einfach unglaublich emotional wie alle kämpfen und über sich hinauswachsen.
Wir als Leser werden mitten hineingezogen in das Bangen und Hoffen, in das Leiden und Freuen.

Am Ende des Buches gibt es noch viele Fotos und auch ein paar wunderschöne Geschichten die zeigen, dass man nie den Mut aufgeben soll und dass es in allem was uns geschieht einen Sinn gibt.

Autorin:
Anja Lehmann wurde 1980 in Starnberg bei München geboren und wuchs in Schwabing auf.
Nach einer Banklehre zog sie für ihr BWL-Studium nach Nürnberg, wo auch ihre drei Kinder das Licht der Welt erblickten. Mit dem Schreiben begann Anja Lehmann zunächst mit einem sehr persönlichen Erfahrungsbericht über die Lebertransplantation eines ihrer Kinder („Sternenfahrt“), danach folgten mehrere Kinderbücher.

Sie lebt mit ihrer Familie in Roth bei Nürnberg.

Mein Fazit:
Ein unglaublich tolles Buch, über eine schlimme Krankheit und den Mut und die Kraft, sowie die Hoffnung und den Glauben es wird alles gut.

Von mir 5 Sterne

Veröffentlicht am 15.06.2020

Marianengraben

Marianengraben
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Marianengraben, von Jasmin Schreiber

Cover:
Es ist vielleicht etwas dunkel, aber vom Thema her passt es gut.

Inhalt:
Paula kommt nicht über den Tod ihre kleinen Bruders hinweg, der im Urlaub ertrank. ...

Marianengraben, von Jasmin Schreiber

Cover:
Es ist vielleicht etwas dunkel, aber vom Thema her passt es gut.

Inhalt:
Paula kommt nicht über den Tod ihre kleinen Bruders hinweg, der im Urlaub ertrank. Sie stürzt in eine tiefe Depression.
Die Begegnung mit dem mysteriösen Helmut, einem älteren Herrn, auf einem nächtlichen Friedhof, gibt ihr für den Moment ein neues Ziel.
Und auf ihrer gemeinsamen Fahrt erkennen sie, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben.

Meine Meinung:
Eine unglaubliche Geschichte, die mich total in seinen Bann gezogen hat.

Sie ist bittersüß und zu Herzen gehend rührend, da sind schon ein paar Tränen geflossen.

Der Schreibstil ist sehr behutsam, auf der einen Seite unglaublich traurig und voller Emotionen, aber dabei auch an vielen Stellen unglaublich witzig und hoffnungsvoll.

Hier geht es um Trauerbewältigung, die gestaltet sich für jeden anders ja, aber hier kann man sich doch viel Tröstliches herauslesen.

Autorin:
Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin. Sie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Sternenkinder-Fotografin. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

Mein Fazit:
Es geht um Trauer und Schuldgefühle.
Aber auch um das Leben, um die Schönheit, Mut und Zuversicht.
Ich bin begeistert, deshalb volle Punktzahl und Daumen begeistert nach oben.

Veröffentlicht am 13.06.2020

Orangenträume - wunderbar

Orangenträume
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Orangenträume, von Manuela Inus

Cover:
Passt zum Inhalt des Buches.

Inhalt:
Jedes Jahr im Juli treffen sich die vier Freundinnen, Michelle, Jennifer und Rosemary auf der Orangenfarm von Lucinda um ...

Orangenträume, von Manuela Inus

Cover:
Passt zum Inhalt des Buches.

Inhalt:
Jedes Jahr im Juli treffen sich die vier Freundinnen, Michelle, Jennifer und Rosemary auf der Orangenfarm von Lucinda um unbeschwerte “Orangentage“ zu verbringen.
Als Kinder wuchsen sie gemeinsam auf, nun hat das Leben sie weit verstreut und jede hat ihr Päckchen zu tragen, doch diese Tage wollen alle unbeschwert genieße.
In diesem Jahr ist alle anders, wie es aussieht ist der Zeitpunkt gekommen die Geheimnisse zu lüften.

Meine Meinung:
Ich bin begeistert!
Ein Roman über die Freundschaft von vier Frauen, die jede mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat.
Und hier trägt sie die Freundschaft und gibt ihnen Halt und Hilfe.
Einfach wunderbar: dabei ohne künstlich wirkende Konstruktionen.
Einfach sehr schöne, realistisch, dabei auf jedenfalls sehr romantisch, witzig, aber auch dramatisch und traurig.
Es werden auch sozialpolitische Themen angesprochen und eingeflochten.

Der Schreibstil ist super flüssig, die handelnden Personen sind sehr gut charakterisiert und ich fühle mich beim Lesen mitten drin und sehr wohl. Mein Kopfkino läuft sofort an.

Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Die Autorin liebt es zu reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch immer in ihrer Heimatstadt.

Mein Fazit:
Ein ganz wunderbarer Roman:
Vier Frauen, jede hat ihr Päckchen zu tragen. Aber ihre Freundschaft ist stärker als alles und gegenseitig können sie sich Halt und Hilfe sein.
Einfach wunderschön! Von mir klar: Daumen nach oben und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 04.06.2020

Die verlorene Frau

Die verlorene Frau
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Die verlorene Frau, von Emily Gunnis

Cover:
Das Cover finde ich super. Es ist geheimnisvoll und die Perspektive mit der Treppe, die sich nach oben hin verliert und da seht dann ein einsames Mädchen oder ...

Die verlorene Frau, von Emily Gunnis

Cover:
Das Cover finde ich super. Es ist geheimnisvoll und die Perspektive mit der Treppe, die sich nach oben hin verliert und da seht dann ein einsames Mädchen oder eine junge Frau vor einem bedrohlichen Himmel, einfach perfekt.

Inhalt:
1960, Seaview Cottage: In einer stürmischen Nacht sterben die Eltern der 13jährigen Rebecca auf mysteriöse Weise. Die Umstände werden nie aufgeklärt.
2014 verschwindet die Tochter von Rebecca mit ihrem neugeborenen und schwer kranken Baby, spurlos.
Ihre Halbschwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden.
Auf der Suche führt der Weg in die Vergangenheit.

Meine Meinung:
Ich bin einfach geflashed!
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Der Titel: die „verlorene Frau“ könnte hier auf fast alle vorkommenden Frauen gemünzt sein.

Die Handlung, so unglaublich faszinierend. Verwinkelt und doch so zielstrebig und klar. Wir erleben sie aus der Sicht von verschiedenen Personen, dadurch hat sie so viele Facetten und schillert immer wieder in anderen Farben.
Alles ist total realistisch.
Genauso die Charaktere, es gibt kein GUT oder BÖSE, und doch ist alles vorhanden. Jeder einzelne ist so gut beschrieben, dass er zum Leben erwacht.
In meinem Kopf läuft das reinste Kopfkino ab.
Die verschiedenen Zeitebenen, wie auch die unterschiedliche Sicht auf die Handlung, machen es sehr spannend und atmosphärisch. Da jedem Abschnitt ein Datum vorangestellt ist, wird es auch nie verwirrend.
Sowohl die Geschichte in der Vergangenheit, als auch das Geschehen in der Gegenwart, sind hochdramatisch und einfach unglaublich brillant erzählt.

Autorin:
Emily Gunnis arbeitete lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. Mit ihrem Debutroman »Das Haus der Verlassenen« gelang ihr auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

Mein Fazit:
Ein Buch der Superlative.
So SPANNEND! So FESSELND! So ATEMBERAUBEND! SO EMOTIONAL!
Familiengeheimnis und Drama – Emotionen pur!
Von mir 5 Sterne mit +++

Veröffentlicht am 02.06.2020

Schattenzeit

Schattenzeit
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Schattenzeit, von Amelie Fischer

Cover:
Es zeigt schon die dunklen Seiten, die im Buch zum Inhalt werden.

Inhalt:
Es geht um die Zwillinge Paula und Jule, sie sind 16 und gerade in einem sehr sensiblen ...

Schattenzeit, von Amelie Fischer

Cover:
Es zeigt schon die dunklen Seiten, die im Buch zum Inhalt werden.

Inhalt:
Es geht um die Zwillinge Paula und Jule, sie sind 16 und gerade in einem sehr sensiblen Alter.
Normalerweise sind sie ein unschlagbares Team, doch nach den Sommerferien wird alles anders. Jule ändert sicgh total, zieht sich von allen zurück und gleitet in die Magersucht ab. Dies belastet die ganze Familie, keiner kommt mehr an sie heran.
Und auch Paula gerät in Gefahr und landet in einer Abwärtsspirale.
Werden die beiden Zwillinge nochmal einen Weg zueinander finden?

Meine Meinung:
Das Buch macht mich sehr betroffen.
Und ich finde es sehr mutig, denn es klingt für mich sehr autobiographisch.
Zeigt es doch wie heimtückisch und unbemerkt diese Krankheit vor sich geht.
Es ist sehr beklemmend zu lesen, wie eine unbeschwerte glückliche Familie dem ganzen hilflos gegenüber steht und alle leiden.
Durch dieses Buch kann man einiges ahnen und besser verstehen.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere und Handlungen sind sehr authentisch und für mich klingt das Ganze beängstigend realistisch.

Das Ganze ist aus der Sicht von Paula geschrieben.

Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr auch die Sichtweise von Jule gewünscht. Wie kam es aus ihrer Sicht zu diesem Problem, was war ihr Auslöser, was war ihre Motivation? Damit man auch diese Seite besser verstehen könnte und vielleicht eher sehen könnte wo der Moment war an dem man noch hatte eingreifen können.

Autorin:
Amelie Fischer ist in Hamburg geboren und lebt in Stuttgart. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Hohenheim kam sie im Februar 2017 zu den RegioHelden, einer Stuttgarter Werbeagentur. Dort arbeitet sie seither als Webtexterin und hat ihre Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht.

Mein Fazit:
Diese Geschichte hat mich sehr berührt.
Von mir 5 Sterne.